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PlusCity GrandPrix mit Rekordteilnahme - Kampf um 20 Meistertitel

Letzte Chance, um einen garantierten Startplatz beim PlusCity GrandPrix zu bekommen!

Beim traditionsreichen Turnier in der oberösterreichischen Shopping Mall PlusCity (www.pluscity.at) werden dieses Jahr insgesamt 20 Meistertitel vergeben.

Rapid und Blitz, Open und Frauen, dazu neu jeweils die Titel Senioren Ü65, Ü50 und Jugend U20, ebenfalls Open und Frauen (Titel wird nur vergeben, wenn es jeweils mindestens 5 Teilnehmer gibt). Im Team Rapid und Blitz geht es um die Staatsmeistertitel Open und Frauen, bei allen 4 Teambewerben ist aufgrund der Anmeldungen schon fix, dass alle 4 Titel vergeben werden.

Die Favoriten im Open sind derzeit die A-Kader-Großmeister Kirill Alekseenko, Dominik Horvath und Felix Blohberger, Blitz- und Rapid-Spezialist Konstantin Peyrer sowie erweitert sicherlich auch die schon sehr starken Nachwuchs-IMs Lukas Dotzer, Peter Balint und Laurenz Borrmann. Bei den Damenbewerben sind Olga Badelka und Regina Theissl-Pokorna, die Nummer 1 und 2 unserer Rangliste, in allen Bewerben Favoritinnen. Die besten Oberösterreicher im Turnier sind Florian Schwabender, Lukas Leisch und Jakob Postlmayer.

Aufgrund der bisherigen Anmeldungen ist eine Rekordteilnahme in allen Bewerben bereits fix!

Aus logistischen Gründen hat sich der Veranstalter entschlossen, die Teilnahme auf 400 Spielerinnen und Spieler bzw. 100 Teams zu begrenzen. Derzeit sind in beiden Bewerben rund 80 Teams angemeldet und in den Einzelturnieren ca. 330 Spielerinnen und Spieler, erfahrungsgemäß gibt es aber immer einige spät Entschlossene und auch am Turniertag gab es in den Vorjahren noch zahlreiche Anmeldungen.

Für die restlichen Plätze gilt First Come - First Serve!

Wir bitten weiterhin um Anmeldung per Überweisung, bitte die kostenlose Funktion „Instant Payment“ wählen, das erleichtert uns die Registrierung. Alle Spielerinnen, Spieler und Teams werden ab morgen um 18:00 auf chess-results.com veröffentlicht, am Freitag, 8. Mai und Dienstag, 12. Mai werden Spätanmelder nachgetragen. Alle auf chess-results.com veröffentlichten Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Teams haben einen garantierten Startplatz.

Wir freuen uns auf ein tolles Turnier und die enorme Werbung für den Schachsport!

Download Ausschreibung

Italien und Ukraine gewinnen Mitropacup 2026

Mit überzeugenden 3:1-Erfolgen in der Schlussrunde sichern sich Italien und die Ukraine die Titel beim Mitropacup 2026, der heuer sein 50-jähriges Jubiläum feierte.

In der offenen Klasse setzte sich Italien mit einem klaren 3:1 gegen Tschechien durch und krönte sich damit zum Turniersieger. Frankreich fixierte mit einem 2,5:1,5-Erfolg gegen die Schweiz Rang zwei, während die Schweiz trotz der Niederlage den dritten Platz behauptete. Einen Punkt dahinter folgen Slowenien und Ungarn mit jeweils zehn Punkten. Österreich beendet das Turnier mit sieben Punkten auf Rang acht – punktegleich mit Tschechien und Deutschland. Die Slowakei belegt mit sechs Punkten Platz neun, Kroatien bleibt mit zwei Punkten Schlusslicht des Feldes.

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In der Frauen-Sektion feierte die Ukraine bei ihrem Debüt einen historischen Erfolg: Mit einem 3:1-Sieg gegen Kroatien sicherten sich die Ukrainerinnen auf Anhieb den Titel. Im gesamten Turnierverlauf mussten sie lediglich zwei Punkteteilungen gegen Österreich und die Slowakei hinnehmen. Die Schweiz verteidigte mit einem 2,5:1,5 gegen Frankreich den zweiten Platz, Italien komplettierte mit zwölf Punkten das Podest. Dahinter folgen Slowenien, die Slowakei und Deutschland mit jeweils neun Punkten vor Tschechien (7) und Frankreich (6). Österreich konnte mit vier Punkten die rote Laterne noch an Kroatien abgeben.

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Besonders erfreulich verlief das Turnier für die jungen österreichischen Mannschaften an den Spitzenbrettern. Lukas Dotzer wurde mit 5,5 Punkten aus neun Partien bester Spieler am ersten Brett. Jasmin-Denise Schloffer überzeugte mit starken 6,5 Punkten aus neun Partien sowie einer beeindruckenden Eloperformance von 2380. Das sportliche Highlight aus österreichischer Sicht war zweifellos das 2:2 gegen die späteren Siegerinnen aus der Ukraine. Betreut wurden die ÖSB Teams von Sabino Brunello und Martin-Christian Huber.

Auch organisatorisch präsentierte sich der Mitropacup 2026 von seiner besten Seite. Der Landesverband Kärnten unter Präsident Friedrich Knapp sorgte im weltbekannten Fuchspalast für eine ausgezeichnete Durchführung des Jubiläumsevents. Karl Theny gewährleistete einmal mehr eine reibungslose Live-Übertragung, während Felix Blohberger mit seinen GM-Kommentaren auf seinem YouTube-Kanal wesentlich zur Attraktivität des Turniers beitrug. Die Siegerehrung wurde persönlich von Michael Stöttinger, Präsident des Österreichischen Schachbundes, sowie Marco Biagioli, Präsident der Mitropa Chess Association, vorgenommen. (wk, Fotos: Veranstalter)

Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
Website Österreichischer Schachbund: https://www.chess.at
Website Mitropa Chess Association: http://mitropachess.eu
Live-Übertragung: http://live.chess.at/info.htm
Youtube Channel GM Blohberger: https://www.youtube.com/@febloh
Fotos Veranstalter: https://cloud.chess.at/index.php/s/gZxZw6jNA56TayE

Österreichs Teams im Bild:

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Jasmin-Denise Schloffer

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Chiara Poterauer

Deak Sala

Emilia Deak-Sala

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Josephina Akiko Brunner

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Alina Donets

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Lukas Dotzer

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Peter Balint

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Laurenz Borrmann

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Florentin Stickler

Italien schlägt zurück, Österreich verpasst Sieg

In der achten Runde schlägt Italien in der offenen Sektion des Mitropa Cups mit 3:1 gegen Deutschland zurück und bringt sich damit in eine gute Position im Kampf um den Turniersieg. Frankreich patzt mit einer 1,5:2,5-Niederlage gegen Slowenien und liegt vor der Schlussrunde zwei Punkte hinter Italien. Die Franzosen benötigen nun Schützenhilfe von Tschechien und müssen selbst gegen die Schweiz gewinnen, wenn es doch noch mit dem Turniersieg klappen soll.

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Bei den Frauen lässt die Ukraine mit einem 2:2 gegen die Slowakei einen weiteren Punkt liegen und gibt der Schweiz in der Schlussrunde noch eine theoretische Chance auf den Sieg. Allerdings müsste die Ukraine gegen Kroatien verlieren und die Schweiz deutlich gegen Frankreich gewinnen.

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Österreichs Herren verpassen gegen Kroatien unglücklich einen Sieg. Peter Balint und Laurenz Borrmann bringen ihr Team mit 2:0 in Führung. Doch dann verliert Florentin Stickler eine lange Zeit besser stehende Partie, und zu allem Unglück überschreitet Lukas Dotzer in besserer Stellung die Zeit. Die Frauen verlieren gegen Kroatien mit 1,5:2,5. Schloffer gewinnt am Spitzenbrett, Polterauer remisiert. Heute spielt unser Team gegen Slowenien. (wk, Fotos: Veranstalter)

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Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
Website Österreichischer Schachbund: https://www.chess.at
Website Mitropa Chess Association: http://mitropachess.eu
Live-Übertragung: http://live.chess.at/info.htm
Youtube Channel GM Blohberger: https://www.youtube.com/@febloh
Fotos Veranstalter: https://cloud.chess.at/index.php/s/gZxZw6jNA56TayE

Mitropacup: Frankreich übernimmt Führung, Ukraine nicht zu stoppen

Frankreich und Italien geben sich beim Mitropacup weiterhin keine Blöße: Beide Teams gewinnen auch in der 7. Runde. Frankreich übernimmt allerdings dank eines klaren 3,5:0,5-Erfolgs gegen Kroatien erneut die Tabellenführung. Italien liegt nach einem 2,5:1,5-Sieg gegen Ungarn aufgrund der schlechteren Zweitwertung knapp dahinter.

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Die Schweiz festigt mit einem 2,5:1,5-Erfolg gegen Slowenien den dritten Platz, liegt jedoch bereits drei Punkte hinter dem Führungsduo zurück. Österreich feiert gegen die Slowakei den zweiten Sieg in Folge mit 2,5:1,5. Den entscheidenden Punkt holt Lukas Dotzer am Spitzenbrett gegen GM Filip Haring.

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Bei den Frauen räumt die Ukraine mit einem überzeugenden 3,5:0,5-Sieg gegen Italien im direkten Duell den letzten verbliebenen Konkurrenten aus dem Weg. Zwei Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf die Verfolger Schweiz und Italien bereits drei Punkte. Österreichs Frauen müssen sich der Slowakei mit 1:3 geschlagen geben. Jasmin-Denise Schloffer erzielt am Spitzenbrett gegen Lucia Sevcikova den Ehrenpunkt. (wk, Fotos: Veranstalter)

Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
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Website Mitropa Chess Association: http://mitropachess.eu
Live-Übertragung: http://live.chess.at/info.htm
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Fotos Veranstalter: https://cloud.chess.at/index.php/s/gZxZw6jNA56TayE

Erneuter Führungswechsel im Open, Highlights von GM Blohberger

Das Duell zwischen Frankreich und Italien im Kampf um den Sieg beim Mitropacup in St. Veit spitzt sich weiter zu. Gestern kam Italien zu einem 4:0-Kantersieg gegen die gastgebenden Österreicher, während Frankreich gegen die Slowakei einen Punkt liegen ließ. Damit übernimmt Italien dank der besseren Zweitwertung wieder die Führung.

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Im Bewerb der Frauen bleibt die Ukraine mit einem 3:1-Sieg gegen die Tschechische Republik weiterhin einen Punkt vor Italien, das gegen Österreich einen knappen 2,5:1,5-Sieg erkämpfte. Neuer Dritter ist die Schweiz nach einem 2,5:1,5-Erfolg gegen Deutschland.

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Die Partien der siebenten Runde werden ab 14:00 Uhr mit einer Verzögerung von 15 Minuten live übertragen. GM Felix Blohberger berichtet auf seinem YouTube-Channel wieder über die Highlights der Runde. (wk, Fotos: Veranstalter)

Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
Website Österreichischer Schachbund: https://www.chess.at
Website Mitropa Chess Association: http://mitropachess.eu
Live-Übertragung: http://live.chess.at/info.htm
Youtube Channel GM Blohberger: https://www.youtube.com/@febloh
Fotos Veranstalter: https://cloud.chess.at/index.php/s/gZxZw6jNA56TayE

Teilnahme 2. Frauenbundesligen 2026/2027

Alle Vereine des ÖSB sind herzlich dazu eingeladen, Teams in den 2. Frauenbundesligen West, Mitte und Ost zu nennen. Die 2. Frauenbundesligen werden auf vier Brettern ausgetragen und laut der jeweiligen Ausschreibung durchgeführt. Dazu heißt es in der TuWO (§ 16 Abs 7):

(7) Teilnahme 2. Frauenbundesliga
a) Nennungen für eine 2. Frauenbundesliga sind bis zum 31. Mai des jeweiligen Jahres möglich.
b) Eine starre regionale Einteilung erfolgt nicht.
c) Die Berechtigung zur Teilnahme haben
Vereine der Landesverbände Vorarlberg, Tirol und Salzburg an der 2FBLW.
Vereine der Landesverbände Steiermark, Oberösterreich und Kärnten an der 2FBLM.
Vereine der Landesverbände Wien, Niederösterreich und Burgenland an der 2FBLO.
d) Davon abweichende Teilnahmen sind möglich, aber bei der aufnehmenden Bundesligakommission rechtzeitig anzusuchen und von deren Vorsitzendem bis zum 30. Mai zu genehmigen.

Hinweis:
In den Frauenbundesligen dürfen Spielerinnen, deren Stammverein an keiner Frauenbundesliga teilnimmt, über eine eigene Frauengastspielberechtigung bei einem anderen Verein eingesetzt werden.

Kontakt:
2. Frauenbundesliga West: Ina Anker
2. Frauenbundesliga Mitte: Fritz Knapp
2. Frauenbundesliga Ost: Christian Fleischhacker
Kontaktdaten: siehe Organisation

vgl. Spieljahr 2025/2026: West, MitteOst (gd)

CSA Förderpreis 2026 (7.000 €): Schach verbindet

Die ChessSports Association fördert in Kooperation mit Dr. phil. Harald Zaun soziale Schachprojekte mit 7000 Euro. Unter dem Motto „Schach verbindet“ können Initiativen bis zu 2400 Euro Unterstützung erhalten. Bis zu fünf Preise werden kurz vor Weihnachten 2026 vergeben. Schach verbindet alle Altersgruppen, alle Gesellschaftsschichten, alle Kulturen. In einer Zeit, in der die Gesellschaft immer weiter auseinanderdriftet, kann Schach den Zusammenhalt stärken. Wenn Du oder Dein Verein ein Projekt leitet oder betreut, das der Gesellschaft wertvolle Impulse schenkt, lass es uns wissen und bewirb Dich für unseren Förderpreis 2026. Reiche Dein Projekt mit einer Projektbeschreibung, mit Bildern, mit Videos etc. ein. Dein Projekt sollte gerade in der Durchführung sein oder 2026 abgeschlossen worden sein. Die fünf besten Projekte werden von unserer international besetzten Jury ausgewählt. Alle eingereichten Projekte werden auf unserer Homepage und unseren Social-Media-Kanälen vorgestellt. Mit der Einreichung erklärst Du Dich damit einverstanden und erteilst uns die Rechte für Deine eingereichten Medien und Bilder. Projekteinreichungen bis 20. November 2026 per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Vorstellung der Preisträger erfolgt am 15. Dezember 2026 im Rahmen der ChessSports-Akademie. (ssc, Text: Harald Schneider-Zinner)

Die Jury ist prominent und international besetzt:20260507
• Dr. Anita Stangl (Deutschland)
• Annette Waaijenberg (Schweiz)
• Suzan Miran (Österreich)
• Gerhard Bertagnolli (Italien)
• Renato Frick (Liechtenstein)

Ausschreibung

 

Internationales Forschungsprojekt zur Entwicklung von Schachexpertise, Teilnehmer gesucht

Die Universität Graz führt gemeinsam mit der Northumbria University (GB) und der University of Sheffield (GB) ein internationales Forschungsprojekt durch.

Ziel dieses Projekts ist es, neue Einsichten zu jenen Faktoren zu gewinnen, die für eine erfolgreiche Schachkarriere förderlich sind. Wir betrachten hierbei nicht nur kognitive Fähigkeiten (wie z.B. räumliches Vorstellungsvermögen), sondern auch emotionale Kompetenzen, Motivation, Persönlichkeit und verschiedene Trainingstätigkeiten.

In diesem Projekt laden wir alle interessierten Klub- bzw. Turnier-Schachspieler/innen zu einer Online-Umfrage ein, die ca. 35 bis 45 Minuten Zeit in Anspruch nimmt und in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht.

Alle Teilnehmer/innen erhalten auf Wunsch ein individuelles Feedback zu ihren Ergebnissen im Vergleich mit anderen internationalen Schachspieler/innen.

Für weitere Informationen zum Projekt und Link zur Teilnahme an der Online-Umfrage:
Deutsch: https://chess-study.uni-graz.at/de/
Englisch: https://chess-study.uni-graz.at/en/

„Frauen und Mädchen im Schachsport – eine Genderanalyse“ – ÖSB-ausgezeichnete VWA von Sara Marinovic

Ist man eine schachspielende Frau, so gehört man an jedem Ort der Welt zur Minderheit. In Österreich zählen wir circa acht Prozent Frauenanteil, was knapp unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Außerdem ist unter den Top100 weltweit aktiven Großmeistern ist keine einzige Frau vertreten.

Doch wieso ist das so? Spielen Frauen tatsächlich anders Schach als Männer und wenn ja, worin lassen sich diese Unterschiede festlegen? Von Sexismus, der sich über die Geschichte des Schachspiels zieht, bis hin zu psychologischen Phänomenen, die daraus resultieren, sowie biologischen Ursachen wird das Konzept der Genderfrage im Schach in Sara Marinovics vorwissenschaftlicher Arbeit (VWA) „Frauen und Mädchen im Schachsport – eine Genderanalyse“ erklärt, die mit dem ÖSB-Preis für eine herausragende VWA ausgezeichnet wurde.

Anhand einer quantitativen Analyse mit über 400 Teilnehmenden beleuchtet Sara die Problematik und in welchen Bereichen des Frauenschachsports besonders viel Luft nach oben liegt. Neugierig? Hier finden Sie die vollständige Arbeit sowie eine gekürzte Version davon! (ssc, Text: Sara Marinovics, Fotos: Sandra Schmidt)

Download VWA: https://cloud.chess.at/index.php/s/KpYHfNbKWfMJbA5

Ukraine triumphiert, Frankreich erobert Tabellenführung zurück

In der fünften Runde des Mitropacups kam es gestern im Fuchspalast in St. Veit an der Glan zum direkten Aufeinandertreffen der führenden Teams.

Im Bewerb der Frauen macht die Ukraine mit dem bisherigen Co-Leader Deutschland kurzen Prozess und kommt zu einem vernichtenden 4:0-Kantersieg. Anastasiya Rakhmangulova, Tetyana Skarbarchuk, Anastasiia Hnatyshyn und Liudmyla Ivanytska zeigen, wie groß das Schach-Potenzial in ihrem kriegsleidenden Land nach wie vor ist. Die Ukraine führt in der Tabelle nun alleine mit neun Punkten. Neuer Zweiter sind die Italienerinnen, die nach einem 3,5:0,5-Sieg gegen Frankreich nur einen Punkt Rückstand haben. Die Entscheidung um den Turniersieg ist im direkten Duell in der siebenten Runde zu erwarten. Deutschland ist mit sieben Punkten Dritter. Es folgen die Schweiz (6 Punkte), Tschechien (5), Frankreich und Österreich (je 4), Slowenien (3) sowie am Tabellenende Kroatien und die Slowakei (je 2).

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In der offenen Klasse übernimmt Frankreich mit einem 2,5:1,5-Erfolg im direkten Duell wieder die Führung vor Italien. Am Spitzenbrett gewinnt zwar Luca Moroni gegen Tomethe Razafindratsima, die Franzosen kontern aber mit Siegen von Loic Travadon und Flroyan Eugene auf den Brettern zwei und drei. In der Tabelle führt Frankreich mit neun Punkten vor Italien (8) sowie Tschechien und der Schweiz (je 6). Hinter Deutschland (5 Punkte) folgen Österreich, Slowenien und Ungarn mit je vier Punkten vor der Slowakei mit drei Punkten. Schlusslicht ist Kroatien mit bisher einem Punkt.

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Österreichs Teams holen gegen Tschechien zwei Punkteteilungen. Lukas Dotzer zeigt sich dabei weiter in großer Form und feiert gegen Bayarjavkhlan Delgerdalai bereits seinen vierten Sieg. Den Ausgleich für Tschechien erzielt Petr Gnojek gegen Laurenz Borrmann. Peter Balint und Florentin Stickler remisieren ihre Partien.

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Bei den Frauen gewinnt Chiara Polterauer gegen Viktorie Buchtova und gleicht damit die Niederlage von Alina Donets gegen Zuzana Stara aus. Jasmin-Denise Schloffer und Josephina Akiko Brunner steuern Remisen zur Punkteteilung bei. Am heutigen Donnerstag wartet Italien auf die österreichischen Teams. (wk, Fotos: Veranstalter)

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Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
Website Österreichischer Schachbund: https://www.chess.at
Website Mitropa Chess Association: http://mitropachess.eu
Live-Übertragung: http://live.chess.at/info.htm
Youtube Channel GM Blohberger: https://www.youtube.com/@febloh
Fotos Veranstalter: https://cloud.chess.at/index.php/s/gZxZw6jNA56TayE