Blog Frauen

Die FIDE hat das Jahr 2022 zum "Jahr der Frau" im Schach erklärt. In Wien werden die Pläne des Weltschachverbundes umgesetzt. Das Frauenschach soll gestärkt werden. Wichtig ist die Verbesserung der Kommunikation und Vernetzung unter den Schachspielerinnen. Die ersten "Damengambit-Abende" waren bereits gelungene Veranstaltungen. Der nächste Damengambit-Abend wird wieder am 9. Juni im Haus des Sports stattfinden.

Weitere Möglichkeiten für Mädchen und junge Frauen Schach unter sich zu spielen gibt es seit Februar in Favoriten und seit Ende April in Kaisermühlen. Am 16. Mai war Wien Heute auf Besuch im Grätzlzentrum im 22. Wiener Gemeindebezirk. (af, Text/Info: sri)

Beitrag "Schach für mehr Integration" in der ORF TVThek

Info Mädchenschach im Grätzlzentrum (PDF), jeweils montags von 17 - 18:30 Uhr
Info Mädchenschach Favoriten (PDF)
, jeweils dienstags ab 17:00 Uhr

Nach dem gelungenen Auftakt der neuen Event-Serie "Damengambit-Abende", am 10. März, steht nun noch vor der Karwoche am 7. April der 2. dieser Art auf dem Programm. Der monatlich stattfindende Schachtreffpunkt für Mädchen und Frauen soll dazu dienen, neue Kontakte zu knüpfen, aber auch bestehende Schachfreundschaften zu pflegen.

Für sowohl Hobbyspielerinnen, als auch routinierte Vereinsspielerinnen gibt es die Chance sich mit Nationalspielerinnen zu messen oder sich einfach in guter Atmosphäre mit den Schachfreundinnen zu treffen, Anfängerinnen soll der Einstieg in den Schachsport möglichst einfach und angenehm gemacht werden. 

Ab 16:30 Uhr geht es am kommenden Donnerstag los! Auf dem vorösterlichen Programm stehen Schach-Ostereier bemalen, Taktikbeispiele lösen, freies Spiel und ab 18:30 Uhr gibt es dieses Mal ein Schachquiz mit Preisen und Osterüberraschungen.

Um Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Es gelten die aktuellen Covid-Bestimmungen. (af)

Ort: Haus des Sports, Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien (1. Stock)
Ausschreibung

Mit der neuen Serie „Damengambit-Abende“ versuchen die Mädls rund um das Team der Initiative Frauenschach_AUT, einen monatlich stattfindenden Schachtreffpunkt für Mädchen und Frauen im Raum Wien zu schaffen. Premiere ist, passend in der Woche des „Women’s Day“, am 10. März im Haus des Sports. Das Programm richtet sich, sowohl an Anfängerinnen, Hobbyspielerinnen und renommierte Vereinsspielerinnen. Ziel ist es, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam am Schachspiel Spaß zu haben.

Einlass ins „ACF-Headquarter“ ist ab 15:30 Uhr, zwischen 16 und 18 Uhr gibt es ein buntes Programm, u.a. mit Simultan, Training, freiem Spiel, und vielem mehr. Highlight des Abends ist das Partnerschach-Turnier ab 18 Uhr. Etwa um 20:15 Uhr wird die Siegerehrung stattfinden mit anschließendem gemütlichen Ausklang des Abends.

Um Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. Es gelten die aktuellen Covid-Bestimmungen.

Ort: Haus des Sports, Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien (1. Stock)
Ausschreibung

Am vergangenen Wochenende fanden in der St. Veiter Blumenhalle drei Runden der 1. Frauen-Bundesliga, sowie Runden der 1. Bundesliga und der 2. Bundesliga Mitte statt. Gekonnt souverän sorgte das routinierte Team rund um Organisator Fritz Knapp wieder einmal für optimale Spielbedingungen für die fast 200 Spieler*innen der Bundesligen. Begleitet wurde der Bundesliga-Marathon von einem ersten Live-Stream-Versuch unter der Leitung von ÖSB-Office-Managerin Annika Fröwis und weiteren Gästen.

Bereits vor dem Showdown mit den beiden Endrunden im April stehen die Medaillengewinnerinnen - jedoch noch keine Reihenfolge dieser - fest: Der ASVÖ Pamhagen führt mit 13 Mannschaftspunkten vor dem SV Wulkaprodersdorf und dem SK Erste Bank Baden mit jeweils 12 Mannschaftspunkten. Die größte Überraschung des Wochenendes gelingt wohl Feffernitz: Die für das kärntnerische Team spielenden Sloweninnen Rozman und Mihelic gewinnen gegen Pamhagen’s Zatonskih und Papp auf Brett 1 und 2 ihre Partien. Den Underdogs gelingt mit dem 2:2 hier ein wahrer Erfolg, waren sie doch auf allen Brettern im Schnitt um fast 450 Elo den Führenden nominell unterlegen.

Für einige Einzel-Spielerinnen verlief das Wochenende makellos: Worek und Theissl (Pamhagen), Exler (Wulkaprodersdorf), Imnadze (Baden), Wu (Mayrhofen) und Klek (Schach ohne Grenzen) punkten allesamt mit 3/3. Auch die Mörwald-Schwestern (Wulka) glänzen mit 100%, punktereichstes Team ist definitiv der SV Wulkaprodersdorf mit 11 von 12 möglichen Punkten! Aber auch die aktuell auf dem 3. Platz liegenden Spielerinnen von Baden gewinnen ihre drei Matches und werden noch um die Reihung der Medaillen mitdiskutieren.

Auf dem 4. Platz folgt aktuell das sympathische Team von Mayrhofen mit 7 Punkten. Nach zwei Punkteteilungen gegen Feffernitz und Dornbirn sind jedoch die Medaillenträume für die heurige Saison geplatzt. Die Tirolerinnen sind altersmäßig heuer nicht nur das jüngste Team, sondern auch das einzige, welches bisher ausschließlich mit Österreicherinnen angetreten ist. Auf den Plätzen folgen mit 6 Mannschaftspunkten Steyr und Lienz vor Dornbirn und Schach ohne Grenzen (beide 4). Tabellen-Schlusslicht sind die Kärntner-Teams Feffernitz und St. Veit (beide 3).

Die Schlussrunden mit der Schlagerpaarung Pamhagen - Wulkaprodersdorf finden von 21. bis 23. April erstmalig im südburgenländischen Bad Tatzmannsdorf statt. (af)

Ergebnisse bei chess-results
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”Mein Leben ist und bleibt das königliche Spiel. Ich werde nie aufgeben, mir meinen schachlichen Traum zu erfüllen - eine Top Ten Platzierung in der Frauenweltrangliste.” Momentan ist Elisabeth Pähtz wieder nur einen Katzensprung von ihrem Traum entfernt, wenn sie auf Rang 14 mit einem Rating von 2507 in der Frauenweltrangliste geführt wird. Ich freue mich sehr, dass sich Lizzy für uns die Zeit genommen hat um über ihr Schachleben zu erzählen. Wie es für sie war, das einzige Mädchen in der Gruppe zu sein, was ihre Motivation als Teenegerin war Schach zu spielen, wie sie sich während Corona als Trainerin neu "gefunden" hat und über ihren Umgang mit den Medien und Neid. Eine sehr inspirierende Frau, die in Deutschland seit fast 20 Jahren keine echte weibliche Schachkonkurrenz kennt. (wk, Text/Video: Regina Theissl-Pokorna, Foto: ChessBase

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