Sport Austria hat ein umfangreiches Fortbildungsprogamm, das sich insbesondere an Trainerinnen und Trainer sowie Funktionärinnen und Funktionäre richtet. Für Vereinsvertreter sie dabei auf die Sport-Manager-Ausbildung verwiesen. Hier können Module auch einzeln gebucht werden. Trainermodule können bei der Lizenzierung des ÖSB von Trainerinnen und Trainern sowie Übungsleiterinnen und Übungsleitern angerechnet werden.
Hier ist das Fortbildungsangebot für Oktober 2026:
- 02.10.2026: Präsentationstechniken, online
- 02.10.2026: Übungsleiter:innen Basismodul in Graz
- 06.10.2026: Genetik und Sport: Wie können Gentests in der Betreuung von Athlet:innen helfen?, online
- 09.10.2026: Übungsleiter:innen Basismodul in Wien
- 09.10.2026: Grundlagen Sportmarketing & Social Media Marketing, online
- 09.10.2026: Übungsleiter:innen Basismodul in Salzburg
- 10.10.2026: Übungsleiter:innen Basismodul, online
- 13.10.2026: Krafttraining zur Verletzungsprävention, online
- 16.10.2026: Grundlagen Kommunikation & Rhetorik, online
- 16.10.2026: Digitale Medienarbeit, online
- 20.10.2026: Resilienz & Stressmanagement im Leistungssport, online
- 23.10.2026: Grundlagen Sportsponsoring, online
- 23.10.2026: Übungsleiter:innen Basismodul in Wien
- 30.10.2026: Gesellschaftspolitische & soziale Aspekte im Sport, online
(wk)
Ab 1. Oktober 2026 startet der Österreichische Schachbund mit ÖSB Live ein neues wöchentliches Online-Format. Jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr stehen Schachtraining, Partievorstellungen und Gespräche auf dem Programm. Die Sendungen werden live auf YouTube und Twitch übertragen und anschließend auch in Kurzversionen über die sozialen Medien des ÖSB veröffentlicht.
Zum Auftakt gibt es am 1. Oktober mit „Train with the Bundestrainer – Gert Schnider & Friends“ ein Training mit dem Bundesjugendtrainer. Am 8. Oktober folgt mit „Hinter den Figuren – Der Podcast“ ein Gesprächsformat, am 15. Oktober werden bei „Partien des Monats“ besondere Partien und Highlights präsentiert. Den Abschluss des ersten Monats bildet am 22. Oktober das „Elementar-Training“, bei dem verschiedene Schachthemen behandelt werden.
ÖSB Live soll Wissen vermitteln, zum Mitmachen anregen und gleichzeitig gute Unterhaltung bieten – gerne auch gemeinsam im Verein oder beim Training. Die wöchentliche Fortsetzung des Formats bis Dezember ist geplant, Änderungen am Programm bleiben vorbehalten. (wk, Bild: Gabriel Doujak)
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Österreichs Teams sind bei der Olympiade in Samarkand weiter in großer Form. In der offenen Klasse teilt das von Kirill Alekseenko angeführte Team in der fünften Runde mit der dritten Mannschaft Usbekistans die Punkte. Alekseenko feiert am Spitzenbrett gegen Bakhrom Bakhrillaev seinen dritten Sieg. Dahinter zeigen die Usbeken aber die große Dichte ihrer Schachnation. Felix Blohberger und Lukas Dotzer müssen sich mit Remisen begnügen, Asrorjon Omonov gelingt gegen Valentin Baidetskyi der Ausgleich für die Usbeken.
In der sechsten Runde folgt ein sicherer 3:1-Sieg gegen Finnland. Dotzer und Peyrer gewinnen ihre Partien, Alekseenko und Blohberger tragen mit Remisen zum Gesamtsieg bei. Blohberger verpasst dabei durch einen verfrühten Turmtausch eine Gewinnstellung. Nach dem heutigen Ruhetag wartet mit Turkmenistan die Nummer 65 der Startrangliste.

Schloffer remisiert gegen GM Ushenina (Foto: Emilia Castelao)
Das Frauenteam spielt weiter überragend, verpasst aber in der fünften Runde einen möglichen Sieg gegen eine stark besetzte Ukraine. Die Schlüsselpartie des Wettkampfs findet am dritten Brett zwischen Chiara Polterauer und Nataliya Buksa statt. Polterauer überspielt ihre Gegnerin und hätte ihre Leistung mit einem taktischen Turmopfer und entscheidendem Angriff krönen können, verpasst aber diese Gelegenheit, verliert danach den Faden und schließlich die Partie. Jasmin-Denise Schloffer und Emilia Deak-Sala remisieren gegen GM Anna Ushenina bzw. Tetyana Skabarchuk. So liegt es an Olga Badelka, gegen die ukrainische Hoffnung Anastasiia Hnatyshin das Match zu retten. Badelka gewinnt nach einem Versehen ihrer Gegnerin früh eine Figur. Die Ukrainerin bekommt dafür allerdings einige Bauern und verteidigt sich so gut wie möglich. Am Ende muss sich Badelka mit einem Remis abfinden, und die Ukraine gewinnt doch noch knapp mit 2,5:1,5. Österreich verpasst eine große Chance erneut gegen ein Top-10 Team zu punkten.
Tags darauf folgt ein sicherer 3:1-Sieg gegen Nigeria, der sogar höher hätte ausfallen können, wenn Elisabeth Hapala in Gewinnstellung kein Übersehen passiert wäre. Morgen spielt das Frauenteam gegen Schottland.

Die Entscheidung im Match Usbekistan gegen Indien: Yakubboev besiegt Nihal nach tagischen Fehler des Inders.
An der Spitze hat sich Gastgeber Usbekistan nach sechs Runden mit einem 2,5:1,5-Sieg gegen Indien die alleinige Führung im Open gesichert. Matchwinner war Nodirbek Yakubboev, der gegen Nihal Sarin mit einem taktischen Schlag den entscheidenden Punkt holte. China setzte sich gegen Deutschland mit 3:1 durch, während Frankreich und England 2:2 remisierten.

Bei den Frauen führt China nach einem klaren 3,5:0,5 gegen Polen gemeinsam mit Kasachstan, das Aserbaidschan mit 2,5:1,5 bezwang. Indien setzte sich gegen die USA durch. Die Titelkämpfe bleiben damit in beiden Bewerben an der Spitze eng. (wk, Fotos: FIDE)
Turnierseite, FIDE
Ergebnisse bei Chess-Results
Auch heuer war das Turnier in der Therme Bad Vöslau wieder ausgebucht. Neben tollen Gegnern – einem Großmeister und vier Internationalen Meistern – konnten sich die Teilnehmer an einem wunderschönen Sommertag auch bei freiem Eintritt im berühmten „Grünen See“ vergnügen.
Platz 1 im Hauptturnier ging souverän an Großmeister Egor Krivoborodov mit 6 Punkten. Dahinter tummelten sich gleich fünf Spieler mit nur einem halben Punkt weniger – unter ihnen die Internationalen Meister Peter Schreiner, Florian Grafl und Harald Schneider-Zinner. Überraschungsmann des Turniers war aber der titellose Philip Pock, der sich dank der besseren Feinwertung den 2. Platz sicherte.
Das Jugendturnier wurde mit hundert Prozent der Punkte eine Beute von Yaron Decker-Kakober. Erfreulich war die hohe Teilnehmerzahl von Mädchen in beiden Turnieren.
Die ChessSports Association bedankt sich herzlich bei Familie Schlossnikl für die tolle Unterstützung bei diesem schönen Event. (wk, Text/Fotos: Harald Schneider-Zinner)
Alle Ergebnisse: Hauptturnier, Jugendturnier
Österreichs Teams stehen bei der Schach-Olympiade in Samarkand in den Runden drei und vier im Mittelpunkt des Interesses. Die Herren stehen gegen Gastgeber Usbekistan am Spitzentisch in einem medialen Blitzlichtgewitter, die Frauen feiern sensationelle Punktgewinne gegen die Top-Nationen Niederlande und Georgien.
Das ÖSB-Frauenteam von Coach Martin Christian Huber überrascht gegen die Niederlande, Nummer 12 der Setzliste, mit einer 2:2-Punkteteilung. Dabei hat das Match gar nicht gut begonnen. Olga Badelka erwischt einen schlechten Tag und verliert am Spitzenbrett gegen Eline Roebers. Die Niederlande gehen mit 1:0 in Führung und haben auf allen anderen Brettern ein deutliches Elo-Plus. Umso erfreulicher ist der weitere Verlauf. Jasmin-Denise Schloffer und Emilia Deak-Sala remisieren gegen Spielerinnen, die mehr als 100 bzw. 200 Elopunkte höher eingestuft sind. Noch besser macht es Chiara Polterauer. Sie überspielt Machteld van Foreest (2333) und bringt den verdienten Ausgleich.
Tags darauf wartet mit Georgien eine der stärksten und erfahrensten Frauenmannschaften der Welt. Mit einem Eloschnitt von 2451 ist das Team die Nummer 2 der Setzliste und eine der heißesten Titelkandidatinnen. Österreich hat zum Vergleich einen Schnitt von 2214 und ist auf Platz 34 unter 189 Mannschaften gesetzt. Dieser nominelle Unterschied ist in den Partien nicht zu bemerken. Badelka und Schloffer remisieren gegen die Großmeisterinnen Nana Dzagnidze und Nino Batsiashvili, Polterauer und Deak-Sala gegen die Internationalen Meisterinnen Lela Javakhishvili und Meri Arabidze. Das 2:2 ist hochverdient. Dabei haben die Georgierinnen sogar noch das Glück auf ihrer Seite. Die Engine zeigt in der Schlussstellung von Schloffer eine Gewinnstellung für die Österreicherin. Der Gewinnweg ist aber keineswegs offensichtlich und bei knapper Bedenkzeit kaum zu berechnen.

Das Herrenteam von Ferenc Berkes steht in der dritten Runde gegen Usbekistan am Spitzentisch im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit und muss zu Beginn ein Blitzlichtgewitter über sich ergehen lassen. An den Brettern schaffen es die Österreicher an allen Weißbrettern, Druck auf ihre Gegner auszuüben. Jener der Usbeken ist aber größer. Javokhir Sindarov (2779) gewinnt gegen Felix Blohberger (2552), ebenso wie Mukhiddin Mdaminov (2611) gegen Konstantin Peyrer (2585). Kirill Alekseenko (2656) kämpft gegen Nodirbek Abdusattorov (2762) darum, seinen Vorteil zu verdichten. Der Usbeke verteidigt sich aber bestens und hält das Remis. Lukas Dotzer (2472) entgleitet seine Partie gegen Nodirbek Yakubboev (2685) völlig. Der Usbeke übernimmt das Kommando und erreicht eine deutlich vorteilhafte Stellung, die Dotzer aber zum Remis verteidigen kann. Usbekistan gewinnt mit 3:1.
Tags darauf gewinnen die Herren dank Siegen von Alekseenko und Blohberger sowie Remisen von Peyrer und Baidetskyi gegen Bolivien deutlich mit 3:1.
Heute wartet mit der Ukraine erneut ein Spitzenteam auf Österreichs Frauen. Die Herren spielen wieder gegen Usbekistan, diesmal treffen sie aber auf die dritte Mannschaft des Gastgebers und sind in der Favoritenrolle. (wk, Fotos: FIDE)
Turnierseite, FIDE
Ergebnisse bei Chess-Results
Der Österreichische Schachbund lädt Mädchen des Jahrgangs 2014 und jünger mit Turnierschacherfahrung zu einem weiteren kostenlosen Fördertraining ein. Nach den bisherigen Terminen in Wien findet die Veranstaltung diesmal in Kufstein statt, um insbesondere Spielerinnen aus den westlichen Bundesländern eine kürzere Anreise und damit eine leichtere Teilnahme zu ermöglichen.
Auf die Teilnehmerinnen warten spannende Schachthemen, abwechslungsreiche Aufgaben und gemeinsame Trainingspartien. Neben der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten steht auch das Kennenlernen anderer schachbegeisterter Mädchen und die Vernetzung untereinander im Mittelpunkt.
Termin: Sonntag, 18. Oktober 2026, 10:00–16:00 Uhr
Ort: Otto-Lasne-Straße, 6330 Kufstein (Rückseite der Mittelschule 1)
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Download: Einladung
In Samarkand (Usbekistan) ist die 46. Schacholympiade eröffnet worden. Insgesamt nehmen 207 Teams im Open-Bewerb und 191 Mannschaften im Frauenbewerb teil. Die erste Runde verlief für die meisten favorisierten Mannschaften erwartungsgemäß, brachte aber auch bereits einige bemerkenswerte Überraschungen.
Für einen besonderen Auftakt sorgten die zeremoniellen ersten Züge von FIDE-Interimspräsident und fünffachem Weltmeister Viswanathan Anand sowie Vertretern des usbekischen Schachverbandes. Die Olympiade ist dabei nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein Treffpunkt der Schachkulturen aus aller Welt. Die farbenprächtigen Mannschaftsoutfits und ein eigens eingerichteter EXPO-Bereich, in dem Spieler und Fans zusammentreffen, unterstreichen diesen besonderen Charakter.
Sportlich sorgte vor allem Thailand für eine Überraschung: Prin Laohawirapap bezwang am Spitzenbrett den indischen Topspieler Arjun Erigaisi mit den schwarzen Steinen. Indien kam dennoch zu einem 3:1-Mannschaftssieg. Auch das 2:2 von Botswana gegen das deutlich höher eingeschätzte Brasilien war eine der großen Überraschungen der Auftaktrunde.

Foto: FIDE
Österreichs Herren starteten in der Besetzung Felix Blohberger, Lukas Dotzer, Konstantin Peyrer und Valentin Baidetskyi mit einem 3:1-Sieg gegen Palästina. Den Ehrenpunkt für Palästina erzielte Ahmed Abdel Wahab am Spitzenbrett gegen Blohberger, dem in besserer Stellung ein Fehler unterlief, der eine Figur und schließlich die Partie kostete. Österreichs Frauen spielten ihre nominelle Überlegenheit beim 4:0 gegen Aruba deutlich aus. Im Einsatz waren Jasmin-Denise Schloffer, Chiara Polterauer, Emilia Deak-Sala und Elisabeth Hapala.
In der zweiten Runde standen zahlreiche Topstars erstmals am Brett. Der usbekische WM-Herausforderer Javokhir Sindarov führte sein Team zu einem klaren 3,5:0,5-Erfolg gegen Peru und sorgte mit einer spektakulären Kombination für eines der Highlights des Tages. Deutschland feierte mit Vincent Keymer einen überzeugenden 3,5:0,5-Sieg gegen Usbekistan 3. Titelverteidiger Indien musste sich gegen Indonesien hingegen mit einem hart umkämpften 2,5:1,5 begnügen; Weltmeister Gukesh wurde dabei vom erst 17-jährigen Indonesier Satria Duta auf Remis gehalten.
Auch in der Frauenkonkurrenz setzten die Favoritinnen erste deutliche Akzente. Indien, China, die USA und Gastgeber Usbekistan starteten mit überzeugenden Siegen. Für eine Überraschung sorgte Montenegro mit einem 2:2 gegen das an Nummer zwei gesetzte Georgien.

Alekseenko, Dotzer, Peyrer, Baidetskyi. Fotos: Emilia Castelao.
Das ÖSB-Frauenteam hatte gegen Neuseeland mehr Mühe als erwartet, kam aber in gleicher Besetzung wie in der ersten Runde zu einem 2,5:1,5-Erfolg. Den entscheidenden Punkt sicherte Elisabeth Hapala. Die Herren dominierten, angeführt von Kirill Alekseenko, gegen Südafrika und gewannen sicher mit 4:0.
Heute warten die ersten großen Kaliber. Die Schützlinge von Coach Ferenc Berkes treffen auf die Nummer drei des Turniers, Usbekistan. Die Frauen, gecoacht von Martin Christian Huber, bekommen es mit der Nummer zwölf, den Niederlanden, zu tun. (wk, Fotos: Emilia Castelao)
Turnierseite, FIDE
Ergebnisse bei Chessresults
Vom 16. bis 27. September 2026 wird Samarkand zum Zentrum der internationalen Schachwelt. In der traditionsreichen usbekischen Stadt, die einst an der Seidenstraße als Treffpunkt von Kulturen, Ideen und Handelswegen diente, findet die 46. FIDE-Schacholympiade statt. Mit 208 Mannschaften im Open und 192 Teams im Frauenbewerb verzeichnet die Veranstaltung einen neuen Teilnehmerrekord. Noch nie zuvor waren bei einer Schacholympiade insgesamt 400 Nationalmannschaften am Start.
Über elf Runden werden die Olympiasieger ermittelt. Im Open zählt Titelverteidiger Indien ebenso zu den Favoriten wie die USA, China, Deutschland und Gastgeber Usbekistan. Auch im Frauenbewerb ist ein hochklassiges und ausgeglichenes Teilnehmerfeld zu erwarten. Die besondere Herausforderung der Olympiade liegt dabei nicht nur in der individuellen Spielstärke, sondern vor allem in der mannschaftlichen Konstanz: Über zwei Wochen gilt es, Runde für Runde geschlossen aufzutreten und auch in schwierigen Matches wichtige Mannschaftspunkte zu sammeln.

Titelverteidiger Indien
Der Österreichische Schachbund ist in Samarkand mit zwei ambitionierten Teams vertreten. Das Open-Team geht als Nummer 28 der Setzliste ins Turnier und wird von GM Ferenc Berkes als Kapitän betreut. Zum Aufgebot gehören GM Kirill Alekseenko, GM Felix Blohberger, GM Valentin Baidetskyi, IM Konstantin Peyrer und IM Lukas Dotzer. Mit einer starken Mischung aus internationaler Erfahrung und aufstrebenden österreichischen Spitzenspielern soll der Sprung unter die besten 30 Mannschaften gelingen.

Olga Badelka führt das ÖSB-Frauenteam an
Das österreichische Frauenteam ist auf Position 34 gesetzt und wird von Bundesfrauentrainer Martin Christian Huber begleitet. Die Mannschaft bilden IM Olga Badelka, WIM Jasmin-Denise Schloffer, WFM Emilia Deak-Sala, WIM Elisabeth Hapala und WFM Chiara Polterauer. Auch für das Frauenteam lautet das erklärte Ziel, sich in dem äußerst starken internationalen Feld unter den Top 30 zu behaupten.

Die Schacholympiade ist weit mehr als ein sportlicher Top-Event. Sie bringt Spielerinnen und Spieler, Trainer, Funktionäre und Schachfreunde aus nahezu allen Teilen der Welt zusammen und macht Samarkand für knapp zwei Wochen zur Hauptstadt des Weltschachs. Neben den beiden Hauptbewerben stehen die FIDE-Olympiade für Menschen mit Behinderungen sowie der FIDE-Kongress auf dem Programm. Präsident Michael Stöttinger wird den ÖSB beim Kongress vertreten, der angesichts der anstehenden Wahlen mit den drei Kandidaten Wadim Rosenstein, Jan Henric Buettner und Timur Turlov viel Spannung verspricht.

Interimspräsident Vishy Anand kandidiert im Ticket von Teimour Turlov
Für die österreichischen Mannschaften beginnt damit eine spannende Herausforderung auf höchstem internationalem Niveau. Der ÖSB wünscht beiden Teams viel Erfolg, starke Partien und möglichst viele Punkte auf dem Weg zu den angestrebten Top-30-Plätzen! (wk, Text-Info/Fotos: FIDE)
Zeitplan:
| Runde |
Datum |
Ortszeit |
MEZ |
| 1 |
16.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 2 |
17.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 3 |
18.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 4 |
19.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 5 |
20.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 6 |
21.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 7 |
23.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 8 |
24.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 9 |
25.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 10 |
26.09.2026 |
15:00 |
12:00 |
| 11 |
27.09.2026 |
11:00 |
08:00 |
Turnierseite, FIDE
Ergebnisse bei Chess-Results
Schach wird immer jünger, Spitzenleistungen werden immer früher erbracht. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und früher ins gezielte Training einzusteigen, haben IM Martin Christian Huber und ich eine Trainingsgruppe für Mädchen U8–U12 ins Leben gerufen und dazu fünf motivierte und spielstarke Mädchen – Leonore Pichler (Jahrgang 2019), Maryna Feseniuk (2018), Viktoria Burstein (2017) sowie Avni Antolovic und Parinitha Hemanth Gowda (beide 2014) – eingeladen.
Am 13.9. gab es im ÖSB-Office im Haus des Sports das erste Treffen mit den Mädchen und ihren Eltern. Wir haben viele Aufgaben gelöst, Taktik- und Visualisierungstraining gemacht sowie ein paar Partien gespielt. Nach etwa fünf Stunden Training haben die beiden älteren Mädchen noch fleißig weiter geblitzt. Weitere Termine online und offline werden folgen.
Um weitere Talente zu entdecken und gezielt zu fördern, wird es nach den Österreichischen Jugendmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach Ende Oktober in St. Veit auch ein Sichtungstraining für Mädchen und Jungs der Altersklassen U8 und U10 geben. (WK, Text/Fotos: Gert Schnider)
17 Schachfreunde trafen sich im Best Western Hotel am Walserberg zum Bulletturnier der ChessSports Association. Gespielt wurde im rasanten Modus 1 Minute + 2 Sekunden pro Zug – jeder gegen jeden. Und am Ende waren die „Mostis“ wieder einmal eine Klasse für sich: Florian Mostbauer holte sich mit 14 Punkten den Turniersieg vor Maximilian Mostbauer (13,5) und Nils Hake (13). Unter den Teilnehmern auch eine Legende des österreichischen Schachs - IM Harald Casagrande.
Eine große Talentprobe liegte der zehnjährige Oberösterreicher Benedikt Niedermayer ab, der auf Platz fünf landete und die beiden Internationalem Meister hinter sich ließ.
Ein großes Lob gebührt Harald Schneider-Zinner, der als Turnierleiter souverän durch den Bewerb führte und nebenbei selbst noch mitspielte. Ebenso ein Dankeschön an Günter Vorreiter, der als Turnierdirektor und Hausherr für den hervorragenden Spielort und beste Bedingungen sorgte.
Was besonders hängen bleibt: Fairness, Disziplin und eine wunderbar familiäre Atmosphäre. Genau so macht Schach Spaß, gerne mehr von solchen Turnieren! (wk, Text und Fotos: Peter Kranzl)
Ergebnisse