Der Österreichische Schachbund lädt Mädchen des Jahrgangs 2014 und jünger mit Turnierschacherfahrung zu einem weiteren kostenlosen Fördertraining ein. Nach den bisherigen Terminen in Wien findet die Veranstaltung diesmal in Salzburg statt, um insbesondere Spielerinnen aus den westlichen Bundesländern eine kürzere Anreise und damit eine leichtere Teilnahme zu ermöglichen.
Auf die Teilnehmerinnen warten spannende Schachthemen, abwechslungsreiche Aufgaben und gemeinsame Trainingspartien. Neben der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten steht auch das Kennenlernen anderer schachbegeisterter Mädchen und die Vernetzung untereinander im Mittelpunkt.
Termin: Sonntag, 18. Oktober 2026, 10:00–16:00 Uhr
Ort: ASKÖ-Bewegungscenter Maxglan, Eichetstraße 29-31, 5020 Salzburg
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Download: Einladung
Bei herrlichem Herbstwetter startete die 2. Bundesliga Mitte am vergangenen Wochenende mit zwei Runden in die Saison 2026/27. Die Sporthalle des JUFA Fürstenfeld bot den jeweils vier Mannschaften aus Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten ein großzügiges und angenehmes Ambiente.
Mit jeweils zwei Tagessiegen führen die Aufsteiger Pinggau-Friedberg, der Absteiger Frauental und St. Valentin die Tabelle an. Der oberösterreichische Aufsteiger Hörsching erspielte mit einer sehr starken Mannschaft drei Matchpunkte. Punktelos blieben am ersten Spielwochenende Styria Graz mit zwei knappen und unglücklichen Niederlagen sowie Admira Villach und Feffernitz.
Erfreulich war der hohe Anteil an Spielern, die für Österreich spielberechtigt sind. Nachdem am ersten Spieltag vier Mannschaften ausschließlich mit österreichischen Spielern angetreten waren, setzten am zweiten Spieltag sogar fünf Teams ausschließlich auf heimische Spieler.
Auch die beiden einzigen Damen im Teilnehmerfeld überzeugten mit starken Leistungen: Denise Trippold feierte zwei überzeugende Siege, während Jasmin Schloffer am dritten Brett zwei Remis erzielte.
Fortgesetzt wird die Meisterschaft im November mit drei regionalen Runden in Neuhofen, Graz und St. Veit an der Glan. (wk, Text: Hermann Wilfling, Foto: ÖSB)
Ergebnisse auf Chess-Results
Die Deutsche Schachbundesliga ist mit drei Runden an einem Wochenende in die Saison 2026/27 gestartet. Felix Blohberger überzeugte für den FC Bayern München mit zwei Punkten aus drei Partien. Konstantin Peyrer spielte für den Hamburger SK, während Dominik Horvath, David Shengelia und Stefan Kindermann für MSA Zugzwang im Einsatz waren.
Vom 9. bis 11. Oktober wurden die ersten drei Runden der neuen Saison ausgetragen. Das Auftaktwochenende bot zahlreiche Duelle mit internationaler Spitzenkonkurrenz und mehrere direkte Begegnungen österreichischer Spieler. Besonders erfreulich verlief der Start für Felix Blohberger, der ungeschlagen blieb. Für MSA Zugzwang gestaltete sich das Wochenende dagegen schwierig.
Blohberger überzeugt beim FC Bayern
Felix Blohberger erwischte beim FC Bayern München einen ausgezeichneten Saisonstart. Zum Auftakt trennte er sich im österreichischen Duell mit Konstantin Peyrer vom Hamburger SK remis. Am Samstag gelang ihm gegen David Shengelia ein voller Punkt. In der dritten Runde hielt Blohberger gegen den polnischen Großmeister Bartosz Socko ein weiteres Remis. Mit zwei Punkten aus drei Partien blieb der Wiener ungeschlagen und leistete einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Saisonstart der Münchner.
Kirill Alekseenko startete ebenfalls mit einem Erfolg. Der österreichische Großmeister gewann in der ersten Runde gegen Frederik Svane und trug damit zum 5:3-Erfolg gegen den Hamburger SK bei. In der zweiten Runde musste er sich Pavel Eljanov geschlagen geben, am Sonntag verlor er gegen Richard Rapport. Bayern erreichte in der dritten Runde gegen den FC St. Pauli ein 4:4 und hält nach dem Auftaktwochenende bei fünf Mannschaftspunkten.
Peyrer und Shengelia in direkten Duellen
Konstantin Peyrer stand für den Hamburger SK am ersten und dritten Spieltag am Brett. Gegen Felix Blohberger erreichte er zum Auftakt ein Remis. In der dritten Runde kam es zum Duell mit David Shengelia, das ebenfalls unentschieden endete. Peyrer sammelte damit einen Punkt aus zwei Partien.

Shengelia spielte für MSA Zugzwang und musste sich zum Auftakt Bartosz Socko geschlagen geben. Auch gegen Blohberger blieb er ohne Punkt, ehe er gegen Peyrer ein Remis erreichte.
Der Hamburger SK startete mit einer 3:5-Niederlage gegen Bayern, erreichte am Samstag ein 4:4 gegen St. Pauli und feierte am Sonntag mit einem 4,5:3,5 gegen MSA Zugzwang den ersten Mannschaftssieg. Nach drei Runden hält der Traditionsverein bei drei Mannschaftspunkten.
Vier Österreicher für MSA Zugzwang
Mit Dominik Horvath, David Shengelia, Valentin Baidetskyi und Stefan Kindermann standen gleich vier Österreicher für MSA Zugzwang am Brett. Die Münchner erwischten mit drei Niederlagen gegen den FC St. Pauli (3,5:4,5), den FC Bayern München (3:5) und den Hamburger SK (3,5:4,5) ein schwieriges Auftaktwochenende.
Horvath und Baidetskyi bleiben dabei ungeschlagen und erreichen in allen drei Runden Remisen. Horvath teilte zunächst gegen den dänischen Großmeister Jesper Sondergaard Thybo den Punkt, spielte anschließend gegen Alan Pichot remis und erreichte am Sonntag gegen Niclas Huschenbeth erneut ein Unentschieden. Baidetskyi remisiert gegen Igor Janik, Joseph Girel und Julian Kramer. Damit kommen beide auf 1,5 Punkte aus drei Partien.
Kindermann absolvierte zwei Partien. Zum Auftakt erreichte er gegen Benedict Krause ein Remis, am Samstag musste er sich Matic Lavrencic geschlagen geben. In der dritten Runde kam er nicht zum Einsatz. Shengelia beendete das Wochenende mit einem halben Punkt aus drei Partien. Trotz der individuellen Teilerfolge wartet MSA Zugzwang nach den ersten drei Runden noch auf den ersten Mannschaftspunkt.
Viernheim setzt sich an die Spitze
An der Tabellenspitze setzte der SC Viernheim mit drei Siegen aus drei Begegnungen ein erstes Ausrufezeichen. Auch die OSG Baden-Baden startete erfolgreich mit sechs Punkten in die Saison. Der FC Bayern München liegt mit fünf Mannschaftspunkten auf Rang drei.
Für die österreichischen Spieler geht es im November mit den Runden vier bis sechs weiter. Nach Blohbergers starkem Auftakt und den soliden Leistungen von Horvath und Peyrer dürfen die österreichischen Schachfans gespannt sein, wie sich die Spieler im weiteren Saisonverlauf behaupten. Spannend bliebt auch ob Markus Ragger und Valentin Dragnev, sie haben zum Auftakt gefehlt, in den nächsten Runden dabei sein werden. (wk, Fotos: Bundesliga)
Website Deutsche Schachbundesliga
Vom 3. bis 11. Oktober 2026 wurde in Fagernes das internationale Schachturnier Fagernes International Autumn ausgetragen. Österreichs Nachwuchshoffnung Lukas Dotzer stellte sich in der GM-Gruppe einem hochkarätigen Teilnehmerfeld mit zahlreichen Großmeistern. Mit einer Elozahl von 2474 ging der österreichische Internationale Meister unter 62 Teilnehmern als Nummer zehn der Setzliste ins Rennen.
Dotzer startete mit zwei Siegen gegen FM Siddhanth Poonja und CM Kumaresh A. Im weiteren Turnierverlauf gelangen ihm unter anderem ein Erfolg gegen IM Apaar Saxena sowie Remispartien gegen FM Martin Holten Fiskaaen, WIM Sachi Jain und GM Aksel Bu Kvaløy. In der siebenten Runde musste er sich dem deutschen IM Christian Glöckler geschlagen geben, der zu diesem Zeitpunkt das Feld anführte. In der Schlussphase gelang es Dotzer nicht mehr, entscheidend Boden gutzumachen. Mit fünf Punkten aus zehn Partien blieb er unter seinen Erwartungen und verpasste die angestrebte Großmeisternorm.
An der Spitze entwickelte sich ein enges Rennen, das drei Spieler mit jeweils 7,5 Punkten aus zehn Runden für sich entschieden. GM Rinat Jumabayev aus Kasachstan belegte dank der besten Elo-Performance den ersten Platz. GM Tiger Hillarp Persson aus Schweden wurde Zweiter, gefolgt von GM G. B. Harshavardhan aus Indien. Die drei punktgleichen Spieler teilten sich das Preisgeld.
Für ein besonderes Ausrufezeichen sorgte IM Christian Glöckler aus Deutschland, der mit starken Leistungen seine zweite Großmeisternorm erzielte.
Für Lukas Dotzer bot das Turnier in Fagernes erneut die Möglichkeit, sich mit internationaler Großmeisterkonkurrenz zu messen und wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. Auch wenn die angestrebte Norm diesmal ausblieb, bleibt die Konfrontation mit einem starken internationalen Teilnehmerfeld ein wichtiger Bestandteil seiner weiteren Entwicklung. (wk, Foto: Turnierseite)
Offizielle Turnierseite, Ergebnisse auf Chess.com
Vom 7. bis 15. Oktober 2026 findet im italienischen Spilimbergo das Spilimbergo GM 2026 statt. Das Turnier ist als Kooperation der Schachverbände aus Österreich, Italien und Frankreich konzipiert. Frankreich musste seine Teilnahme jedoch kurzfristig zurückziehen, sodass die fehlenden Teilnehmer international ergänzt wurden. Ziel der Veranstaltung ist es, die Zusammenarbeit der Verbände zu stärken und jungen Talenten die Chance auf GM-Normen zu geben.
Das zehnköpfige Feld ist hochkarätig besetzt. Angeführt wird die Setzliste vom ungarischen Großmeister Peter Acs (2554) vor dem polnischen GM Michal Krasenkow (2503). Mit Ilia Martinovici (2488), Michele Godena (2462), Gabriele Lumachi (2448) und Andrea Favaloro (2421) sind gleich vier italienische Spieler vertreten.
Für Österreich gehen IM Peter Balint (2437) und IM Olga Badelka (2408) an den Start. Komplettiert wird das Feld durch FM Baver Yilmaz (2474) aus der Türkei und IM Artyom Bogdanov (2455) aus Kasachstan.
Gespielt wird ein Round Robin mit zehn Spielern, sodass jeder Teilnehmer einmal gegen jeden anderen antritt. Die Partien beginnen grundsätzlich um 15:00 Uhr; die letzte Runde wird am 15. Oktober bereits um 10:00 Uhr gespielt. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten für die ersten 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der Partie, jeweils mit 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug. Die Partien werden FIDE-gewertet und mit 15 Minuten Verzögerung live auf Lichess übertragen.
Austragungsort ist das Centro Tecnico Federale der italienischen Schachföderation FSI in Spilimbergo. Turnierdirektor ist Pierluigi Piscopo. Schiedsrichter sind der Italiener Massimo Malone und Paul Wendl aus Österreich.
Für Österreich bietet das Turnier insbesondere Peter Balint und Olga Badelka die Gelegenheit, sich in einem starken internationalen Feld zu messen. Badelka erwischt in der gestrigen ersten Runde mit einem Sieg gegen GM Michele Godena einen Traumstart. Balint remisiert mit Schwarz gegen Yilmaz (2474). Peter Acs verliert die Top-Paarung der Runde im Duell der Topgesetzten gegen Krasenkow. Einen dritten Sieg der Runde feiert Martinovici gegen Bogdanov. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results
Zur Live-Übertragung bei Lichess
Liebe Schachfreundinnen,
Liebe Schachfreunde,
die Jugendkommission des Österreichischen Schachbundes schreibt den Österreichischen Jugendschachpreis 2026 aus – und wir möchten euch herzlich einladen, eure Projekte einzureichen und die Ausschreibung aktiv weiterzuverbreiten.
Ausgezeichnet werden besondere Aktivitäten zur Förderung der Schachjugend in Österreich, die im Jahr 2026 stattgefunden haben. Eine Neuerung zum letzten Jahr: dieses Jahr gibt es 4 Kategorien (Jugendförderung; Mädchenschach; Schach in der Schule; Projekt, Turnier & Co.) in denen gepunktet werden kann!
Einreichung:
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– mit einem Motivationsschreiben, der Ausschreibung des Events oder einem kurzen Bericht, Fotos, Videos, Links oder anderen passenden Materialien.
Einsendeschluss: 31.12.2026
Bekanntgabe der Ergebnisse: 28.02.2027
Preise:
🥇 1. Platz Jugendförderung: Simultan mit Vizestaatsmeister IM Laurenz Borrmann
🥇 1. Platz Mädchenschach: ein Trainingstag
🥇 1. Platz Schach in der Schule: ein Trainingstag
🥇 1. Platz Projekt, Turnier & Co.: freie Teilnahme mit einem Team (U25) an den offenen Teamstaatsmeisterschaften im Blitz (29.Mai 2027, Linz)
Die Auswahl der Top 3, sowie die Zuteilung in eine der Kategorien erfolgt durch ein Komitee aus Mitgliedern der Jugendkommission. Das Festlegen auf ein Sieger-Projekt pro Kategorie wird durch zufällig ausgewählte Jugendliche aus den Bundsländern abgestimmt.
Genauere Infos sind der beiliegenden Ausschreibung zu entnehmen. Bei Fragen melde dich gerne via selina.jeitler(@)chess.at
Wir freuen uns über zahlreiche Einreichungen und danken dir, wenn du diese Ausschreibung an Vereine, Trainer:innen und engagierte Jugendliche in deinem Bereich weiterleitest!
Schachliche Grüße
Selina Jeitler im Namen der Jugendkommission
ÖSTERREICHISCHER_JUGENDSCHACHPREIS_2026.pdf
Am 1. Oktober 2026 startet der Österreichische Schachbund mit ÖSB Live ein neues wöchentliches Online-Format. Jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr stehen Schachtraining, Partievorstellungen und Gespräche auf dem Programm. Die Sendungen werden live auf YouTube und Twitch übertragen und anschließend auch in Kurzversionen über die sozialen Medien des ÖSB veröffentlicht.
Zum Auftakt gibt es am 1. Oktober mit „Train with the Bundestrainer – Gert Schnider & Friends“ ein Training mit dem Bundesjugendtrainer. Am 8. Oktober folgt mit „Hinter den Figuren – Der Podcast“ ein Gesprächsformat, am 15. Oktober werden bei „Partien des Monats“ besondere Partien und Highlights präsentiert. Den Abschluss des ersten Monats bildet am 22. Oktober das „Elementar-Training“, bei dem verschiedene Schachthemen behandelt werden.
ÖSB Live soll Wissen vermitteln, zum Mitmachen anregen und gleichzeitig gute Unterhaltung bieten – gerne auch gemeinsam im Verein oder beim Training. Die wöchentliche Fortsetzung des Formats bis Dezember ist geplant, Änderungen am Programm bleiben vorbehalten. (wk, Bild: Gabriel Doujak)
Download Infoseite
ÖSB LIVE: Youtube, Twitch
Schach-Großmeister David Shengelia eröffnet am 4. Oktober 2026 die Vienna Chess School im 4. Wiener Gemeindebezirk. Die neue Schachschule bietet professionellen Unterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen und Spielstärken.
Das Ausbildungsangebot umfasst tägliche Kurse in fünf Leistungsstufen, die in kleinen Gruppen abgehalten werden. Ergänzend werden Einzelunterricht und spezielle Trainingsangebote für fortgeschrittene und leistungsorientierte Spielerinnen und Spieler angeboten. Shengelia unterrichtet diese Gruppen persönlich. Die Trainerinnen und Trainer verfügen über eine professionelle Trainerausbildung und pädagogische Erfahrung.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung. Kinder können bereits ab vier Jahren an den Kursen teilnehmen. Dabei werden spielerische und systematische Lernmethoden kombiniert. In den Schulferien sind außerdem Schachcamps geplant.
Vom 25. bis 31. Oktober 2026 veranstaltet die Vienna Chess School eine Schachwoche für Kinder und Jugendliche mit Training und einem abschließenden Blitzturnier.
David Shengelia war von 2009 bis 2025 als Bundestrainer des Österreichischen Schachbundes tätig. Er betreute zehn Jahre lang die österreichischen Frauen und sechs Jahre die Herren. Als Spieler wurde er zweimal österreichischer Staatsmeister und gewann zahlreiche internationale Turniere.
Die Eröffnung der Vienna Chess School findet am 4. Oktober von 14:00 bis 19:00 Uhr statt und steht allen Schachinteressierten offen.
Vienna Chess School
Karlsgasse 20/1, 1040 Wien
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Telefon: +43 676 7223227
Webssite: https://viennachessschool.at
Zur Pressemitteilung
Am 28. und 29. November verwandelt sich der Marmorsaal des Stiftes Dürnstein wieder in eine der außergewöhnlichsten Schacharenen Österreichs. Bei der vierten Auflage von „Schach im Turm“ stehen Blitz- und Schnellschach für Jugend und Erwachsene, attraktive Preisgelder – und ein ganz besonderer Hauptpreis – auf dem Programm.
Los geht es am Samstag, 28. November, mit sieben Runden Blitzschach bei 5 Minuten plus 3 Sekunden pro Zug. Am Sonntag, 29. November, folgen sieben Runden Schnellschach mit 12 Minuten plus 5 Sekunden pro Zug.
Gespielt wird jeweils in zwei Gruppen: Das A-Turnier richtet sich an Schüler und Jugendliche bis 16 Jahre und bis 1600 Elo, das B-Turnier ist international offen. Die Bewerbe werden entsprechend den Bestimmungen national bzw. international Elo-gewertet.
Auch sportlich lohnt sich der Weg nach Dürnstein: Im offenen Hauptbewerb wartet ein Preisfonds von insgesamt € 600:
1. Platz: € 300
2. Platz: € 200
3. Platz: € 100
Dazu kommen weitere attraktive Sachpreise – und 2026 ein Hauptpreis, der kaum besser zum Austragungsort passen könnte. So viel sei schon verraten: Eine erfolgreiche Turnierteilnahme könnte mit einer Nacht in einem der nobelsten Häuser der Wachau enden. Christian Thiery vom Schlosshotel Dürnstein stellt einen Gutschein für eine Übernachtung im traditionsreichen Haus zur Verfügung.
Spielen – und gleichzeitig die Schach-WM verfolgen
Auch zwischen den eigenen Partien bleibt Dürnstein an diesem Wochenende ganz im Zeichen des königlichen Spiels: Im Besucherzentrum des Stiftes wird die Schach-Weltmeisterschaft live gestreamt. Und auch „Schach im Turm“ selbst geht wieder live auf Sendung: Ausgewählte Spitzenbretter werden über DGT-Boards übertragen, mehrere Kameras bringen die Atmosphäre aus dem Marmorsaal ins Netz. Partien, Analysen, Interviews und Kommentare machen den Livestream auch 2026 wieder zu einem festen Bestandteil des Turniers.
Begrenzte Startplätze – jetzt anmelden!
Die vergangenen Ausgaben von „Schach im Turm“ haben gezeigt, dass die besondere Mischung aus Turnierschach, historischer Kulisse und professioneller Liveübertragung Spielerinnen und Spieler aus dem In- und Ausland anzieht. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wer am 28. und 29. November im Marmorsaal am Brett sitzen möchte, sollte sich daher möglichst früh seinen Startplatz sichern.
Samstag, 28. November 2026
Blitzschach | 7 Runden | 5+3 | Beginn 13:00 Uhr
Sonntag, 29. November 2026
Schnellschach | 7 Runden | 12+5 | Beginn 12:00 Uhr
Spielort: Marmorsaal, Stift Dürnstein
Jetzt anmelden: https://tinyurl.com/3uheyhjd
Schach im Turm Dürnstein 2026: zwei Turniertage, € 600 Preisgeld, ein besonderer Hauptpreis und Schach-WM live im Stift. Startplatz sichern und dabei sein! (wk, Text/Foto: Alexander Spritzendorfer)
Das Ticket Timur Turlov/Viswanathan Anand gewinnt die turnusmäßige Präsidentschaftswahl des Weltschachbundes FIDE. Der Präsident des kasachischen Schachverbandes wurde am 26. September bei der Generalversammlung im Rahmen der 46. Schacholympiade in Samarkand (Usbekistan) zum achten Präsidenten der FIDE gewählt. In der entscheidenden zweiten Wahlrunde erhielt Turlov 110 Stimmen, sein deutscher Herausforderer Wadim Rosenstein kam auf 85 Stimmen. Insgesamt nahmen 196 nationale Schachverbände an der Wahl teil.
Im ersten Wahlgang hatte Turlov mit 96 Stimmen genau 50 % der abgegebenen Stimmen erhalten, die erforderliche absolute Mehrheit damit jedoch um eine Stimme verfehlt. Rosenstein erreichte 76 Stimmen, der dritte Kandidat, Jan Henric Buettner (Deutschland), erhielt 20 Stimmen. In der Stichwahl zwischen Timur Turlov und Wadim Rosenstein gab es dann eine klare Entscheidung.
Turlov folgt auf Arkady Dvorkovich, der seit 2018 zwei Amtszeiten als FIDE-Präsident absolviert hatte. An der Seite des neuen Präsidenten steht der indische Ex-Weltmeister Viswanathan Anand als Deputy President. Der fünffache Weltmeister war bereits in den vergangenen vier Jahren stellvertretender FIDE-Präsident und hatte nach Dvorkovichs Ausscheiden interimistisch die Führung des Verbandes übernommen.

Michael Stöttinger, Timur Turlov, André Vögtlin
„Wir sind alle eine Familie und werden weiterhin gemeinsam arbeiten. Das ist eine große Verantwortung und ein Votum für eine bessere Zukunft unseres Sports“, erklärte Turlov nach seiner Wahl. Er bedankte sich bei den Unterstützern seiner Kampagne und betonte, dass trotz unterschiedlicher Meinungen das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt stehe: Schach weltweit weiterzuentwickeln und die nationalen Verbände zu stärken.

Auch sein Vorgänger Arkady Dvorkovich gratulierte Turlov und wünschte ihm und seinem Team viel Erfolg bei der kommenden Arbeit. Ob es zu Veränderungen im Management Board der FIDE kommt, ist noch nicht bekannt, derzeit ist noch das von Arkady Dvorkovich bestellte Team tätig. Der neue FIDE-Präsident Timur Turlov hat auch eine enge Verbindung zum ÖSB: So ist sein Unternehmen, der Finanzbroker Freedom24, als General Partner ein wichtiger Unterstützer des ÖSB und auch mit ÖSB-Präsident Michael Stöttinger ist er geschäftlich und freundschaftlich verbunden. Der neue FIDE-Präsident war bereits mehrmals zu Gast in Österreich, unter anderem auch beim weltberühmten Opernball. Dem neuen FIDE Council gehört im Übrigen auch ÖSB-Präsident Michael Stöttinger als "Honorary Vice-President" an. Er freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen FIDE-Präsidenten und dessen neuem Führungsteam.

Turlov mit Gattin und Stöttinger beim Opernball
Das FIDE Council, oberstes Gremium der FIDE, wird 2026–2030 wie folgt besetzt sein:
Timur Turlov (KAZ) – President
Viswanathan Anand (IND) – Deputy President
Gewählte Vice Presidents:
Yuhua Xu (CHN)
Michael Khodarkovsky (USA)
Pavel Kolobkov (RUS)
Yassin Souleiman Hassan (DJI)
Vom FIDE-Präsidenten nominierte Mitglieder:
Luigi Maggi (ITA) – Treasurer
Bouchra Kadiri (MAR) – Secretary of the Council / Vice President
Mahir Mammedov (AZE) – Vice President
Carol S. Williams Pesqueira (ARU) – Vice President
Mykhailo Podolyak (UKR) – Vice President
Vom FIDE-Präsidenten nominierte Honorary Vice Presidents
Rustam Kasimdzhanov (UZB)
Javier Ochoa De Echaguen (ESP)
Fouad Fahmi Darwish (UAE)
Michael Stöttinger (AUT)
Von den Kontinentalverbänden gewählte Continental Presidents
Zurab Azmaiparashvili (GEO) – Europa
Benard Wanjala (KEN) – Afrika
Sheikh Sultan Bin Khalifa Al Nehyan (UAE) – Asien
José Antonio Carrillo (ESA) – Amerika
Zur Person: Timur Turlov

Timur Turlov wurde am 13. November 1987 geboren und ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der international tätigen Finanzdienstleistungsgruppe Freedom Holding Corp., die an der NASDAQ börsennotiert ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter und hat einen Börsenwert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar.
Seit Jänner 2023 steht er an der Spitze des kasachischen Schachverbandes und hat als dieser einen enormen Aufstieg des kasachischen Schachs eingeleitet. Darüber hinaus ist er Gründungspräsident der 2024 ins Leben gerufenen International School Chess Federation (ISCF), die sich der Förderung des Schachs im Bildungsbereich widmet. Turlov unterstützt Schachturniere und Entwicklungsprojekte in Kasachstan und international. Unter seiner Mitwirkung wurden zahlreiche internationale FIDE-Veranstaltungen ermöglicht, tatsächlich ist er seit einigen Jahren der weltweit wichtigste Schachsponsor, insgesamt hat er bisher rund 40 Millionen USD für Schach ausgegeben!
Zusätzlich ist er Vorsitzender der Turkic Chess Association, in der die Schachverbände von Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan, der Türkei und Usbekistan zusammenarbeiten. Timur Turlov lebt in Kasachstan, ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.
In seiner Bewerbung um das FIDE-Präsidentenamt setzte Turlov unter anderem auf die Digitalisierung des Schachs, die Förderung des Schulschachs sowie eine nachhaltige finanzielle und organisatorische Entwicklung der nationalen Schachverbände. (wk, Foto/Info: FIDE)
Website FIDE