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Österreichische Jugendmeisterschaften U12 und U14: Titelträgerinnen und Titelträger stehen fest

Vom 4. bis 7. Juni wurden in Fürstenfeld die Österreichischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U12 und U14 in den Kategorien Offen und Mädchen ausgetragen. Nach sieben spannenden Runden stehen die neuen Österreichischen Meisterinnen und Meister fest.

CM Chicheng Leon Chen gewinnt die U12

In der offenen U12-Kategorie setzte sich der Favorit CM Chicheng Leon Chen (Steiermark) durch. Mit 6 Punkten aus 7 Partien sicherte er sich den Meistertitel und verwies seine stärksten Verfolger Chenshan Wu und Filip Jevremovic auf die Plätze zwei und drei. Die Ränge zwei bis vier wurden allesamt mit 5,5 Punkten abgeschlossen und mussten durch die Buchholzwertung (Cut 1) entschieden werden. Auf Rang vier landete Pavlo Feseniuk (Wien), während Eliah Meyer (Steiermark) mit 5 Punkten den fünften Platz belegte.

Avni Antolovic dominiert die Mädchen U12

Bei den Mädchen entwickelte sich früh ein Zweikampf zwischen Avni Antolovic (Wien) und Parinitha Hemanth Gowda (Oberösterreich). Beide Spielerinnen starteten mit vier Siegen in Folge ins Turnier. In der fünften Runde trafen die beiden Spitzenreiterinnen direkt aufeinander, wobei Avni Antolovic die entscheidende Partie für sich entschied und damit die alleinige Tabellenführung übernahm.

Mit insgesamt 6 Punkten sicherte sie sich den österreichischen Meistertitel. Parinitha Hemanth Gowda belegte mit 5,5 Punkten den zweiten Platz, während Ella Loibl (Burgenland) mit 5 Punkten Bronze gewann.

Daniel Berndt Scheiber triumphiert in der U14

In der offenen U14-Kategorie überzeugte Daniel Berndt Scheiber (Wien) mit einer starken Turnierleistung. Ungeschlagen erreichte er 6,5 Punkte aus 7 Partien und sicherte sich souverän den Meistertitel. Besonders bemerkenswert war sein Sieg in der fünften Runde gegen den topgesetzten CM Noah Pleimer. Mit einer Turnierperformance von 2340 Elo gewann Scheiber zudem 94 Elo-Punkte hinzu.

Noah Pleimer (Oberösterreich) gewann alle seine übrigen Partien und erreichte mit 6 Punkten den zweiten Platz. Bronze ging an Daniel-Yosuke Groessing (Wien) mit 5,5 Punkten.

Eine besondere Leistung zeigte auch Alina Donets (Oberösterreich), die als einziges Mädchen im offenen Bewerb antrat. Mit 5 Punkten belegte sie den hervorragenden vierten Gesamtrang und qualifizierte sich damit zugleich für internationale Jugendmeisterschaften. Auf Platz 5 folgte ihr mit 4,5 Punkten Johannes Aichinger (Wien).

Laura Zens holt Gold bei den Mädchen U14

Bei den Mädchen U14 verlief das Turnier besonders spannend. Die an Nummer zwei gesetzte Laura Zens (Steiermark) startete mit 1,5 Punkten aus den ersten drei Runden zunächst verhalten. Anschließend gelang ihr jedoch eine beeindruckende Aufholjagd: Vier Siege in den letzten vier Runden, darunter Erfolge gegen Edna Abakah-Hagen und Johanna Wiessner, brachten ihr noch den österreichischen Meistertitel.

Pia Langeder (Niederösterreich) führte nach sechs Runden mit 5 Punkten die Tabelle an und hatte beste Chancen auf Gold. Eine Niederlage in der Schlussrunde gegen die spätere Drittplatzierte Violetta Hyassat (Wien) kostete sie jedoch den Titel. Dank der besseren Buchholzwertung sicherte sich Langeder dennoch den hervorragenden zweiten Platz. Bronze ging an Violetta Hyassat.

Tolle Stimmung und Livestream-Begleitung

Für eine besondere Atmosphäre sorgte die musikalische Einstimmung vor jeder Runde. Titel wie „We Are The Champions“ kamen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestens an und trugen zur positiven Turnierstimmung bei.

Die Meisterschaften wurden zudem von einem Livestream auf YouTube begleitet, der auch weiterhin abrufbar ist. Das traditionelle Süßigkeiten-Glas der Jugendkommission gewann in diesem Jahr Stefanie Geworgyan aus Salzburg. (ssc, Bilder: Paul Wendl)

Alle Ergebnisse und Paarungen: chess-results.com

Link: Ergebnisarchiv ÖSB

Live-Stream: YouTube

Partien der Liveübertragung: Lichess

Turnierfotos

GM David Navara vs GM Felix Blohberger

Der österreichische Großmeister Felix Blohberger trifft in einem hochkarätigen Match auf den tschechischen Spitzenspieler GM David Navara. Gespielt werden 6 Runden vom 8.-13. Juni (immer um 15 Uhr) mit einer Bedenkzeit von 90 Min. für 40 Züge + 30 Minuten für den Rest der Partie und einem Inkrement vom 30 Sek. ab dem ersten Zug. David Navara zählt seit vielen Jahren zur europäischen Schachelite und kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken: Seit 2002 vertrat er sein Land bei sämtlichen neun Schacholympiaden und spielte dabei siebenmal am Spitzenbrett. Darüber hinaus sicherte sich Navara bereits 14-mal den Titel des tschechischen Staatsmeisters.

Schachfans können das Match live mitverfolgen. Auf dem Twitch- und YouTube-Kanal von Felix Blohberger wird täglich eine Live-Kommentierung angeboten. Für die fachkundige Analyse sorgt GM Aleksandar Colovic mit wechselnden Gästen wie GM Markus Ragger, GM Simon Williams, IM Kostya Kavutskiy sowie WGM Jennifer Shahade.

Dieses Match wurde von Felix Blohberger organisiert und für ihn steht dabei  in erster Linie nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der sportliche und schachliche Fortschritt:

„Die Idee des Matches ist es, dass ich so viel wie möglich lernen kann und es mir dabei hilft, mein Ziel von 2600 Elo zu erreichen. Navara ist ein fantastischer Spieler mit sehr viel Erfahrung und daher genau der richtige Gegner, um aus den Partien möglichst viel mitzunehmen. Unabhängig davon, wie das Match ausgeht, wird es eine tolle Lernerfahrung für mich sein. Außerdem möchte ich mich beim Österreichischen Schachbund für die Bereitstellung des Spiellokals sowie der Schiedsrichter bedanken.“

Mit David Navara wartet auf Blohberger somit ein äußerst anspruchsvoller Prüfstein, der wertvolle Erkenntnisse auf dem Weg zu seinen weiteren sportlichen Zielen liefern soll. (ssc)

Alle Ergebnisse: chess-results.com

Live-Partien:

ChessBase

Lichess

chess.com

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Olga Badelka gewinnt EM-Bronze für Österreich

Die Europäische Einzelmeisterschaft der Frauen 2026 ging heute zu Ende und aus österreichischer Sicht hätte das Turnier kaum erfolgreicher verlaufen können. Mit einer Bronzemedaille für Olga Badelka sowie einer starken Leistung von Emilia Deak-Sala durfte sich die österreichische Delegation über herausragende Ergebnisse freuen.

Olga Badelka gewinnt Bronze und qualifiziert sich für den World Cup

Olga Badelka startete mit hervorragenden 8 Punkten aus 10 Partien vom dritten Platz in die Schlussrunde. Zuvor hatte sie mit Siegen gegen GM Elina Danielian und GM Anna Ushenina in den Runden neun und zehn wichtige Punkte gesammelt und sich in die Spitzengruppe vorgearbeitet.

Vor der letzten Runde war die Ausgangslage äußerst spannend: Die spätere Siegerin WFM Anastasiia Hnatyshyn führte das Feld mit einem halben Punkt Vorsprung an, während Olga Badelka und IM Sabrina Vega Gutierrez mit jeweils 8 Punkten zu ihren engsten Verfolgerinnen zählten. Weitere drei Spielerinnen lagen nur einen halben Punkt dahinter, sodass noch sämtliche Medaillenentscheidungen offen waren.

Während die Begegnung am Spitzenbrett mit einem Remis endete, richteten sich die Blicke auf das Duell zwischen Olga Badelka und Sabrina Vega Gutierrez. Nach einer ausgeglichenen Partie blieb auch das entstandene Turmendspiel lange Zeit im Gleichgewicht. Keine der beiden Spielerinnen konnte Vorteile erzielen, sodass man sich nach insgesamt 60 Zügen auf Remis einigte.

Damit stand WFM Anastasiia Hnatyshyn als alleinige Siegerin der Europameisterschaft fest. Die Ukrainerin, die lediglich als Nummer 76 der Setzliste ins Turnier gestartet war, erzielte mit 9 Punkten und einer Performance von 2580 eine beeindruckende Leistung und krönte sich verdient zur Europameisterin 2026.

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Foto: Siegerin WFM Anastasiia Hnatyshyn (© ECU)

Hinter ihr folgten gleich drei Spielerinnen mit jeweils 8,5 Punkten, sodass die Buchholzwertung über die Vergabe der Medaillen entschied. Olga Badelka sicherte sich dabei den hervorragenden dritten Platz und damit eine EM-Bronzemedaille für Österreich.

Mit einer Turnierperformance von 2490 sowie einem Elo-Zuwachs von rund 14 Punkten verbessert sie ihr Live-Rating auf über 2400 Elo. Zusätzlich qualifiziert sie sich als eine der besten zehn Spielerinnen des Turniers für den kommenden FIDE Women’s World Cup.

Starker Auftritt von Emilia Deak-Sala

Auch Emilia Deak-Sala überzeugte mit einer starken Leistung. Die Österreicherin startete als Nummer 114 der Setzliste aus dem letzten Drittel des Teilnehmerfeldes und arbeitete sich bis auf den hervorragenden 57. Endrang vor.

Mit einer Performance von 2266 Elo gewann sie mehr als 50 Elo-Punkte hinzu. Darüber hinaus erfüllte sie u.a. mit ihrem starken Abschneiden die Voraussetzungen für eine WIM-Norm und durfte sich damit über einen weiteren wichtigen Meilenstein in ihrer schachlichen Entwicklung freuen. (ssc, Bilder: ECU)

Partienanalyse auf Lichess

Auf dem Lichess-Account des ÖSB haben unsere Bundestrainer je eine ausgewählte Partie von Olga Badelka und Emilia Deak-Sala analysiert.

Alle Ergebnisse und Paarungen: chess-results.com
Veranstalterhomepage
Bilder
Alle Partien

100 Jahre Schachklub Kufstein – Internationales Senn Open

Der Schachklub Kufstein feiert im Jahr 2026 sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Aus diesem besonderen Anlass veranstaltet der Traditionsverein vom 31. Juli bis 2. August 2026 erstmals das Internationale Senn Gruppe Open in Kufstein. Das Turnier verspricht ein attraktives Schachwochenende in einer der schönsten Städte Tirols und lädt Spielerinnen und Spieler aus dem In- und Ausland herzlich zur Teilnahme ein.

Gespielt wird in der Neuen Mittelschule Kufstein (Fischergries 30, 6330 Kufstein) über fünf Runden nach Schweizer System. Die Bedenkzeit beträgt 90 Minuten plus 30 Sekunden Inkrement pro Zug. Das Turnier wird für die internationale Elozahl, die österreichische Elowertung sowie die deutsche DWZ ausgewertet.

Das Open wird in zwei Gruppen ausgetragen:
A-Turnier für Spielerinnen und Spieler ab 1600 Elo
B-Turnier für Spielerinnen und Spieler bis 1800 Elo

Für zusätzliche Spannung sorgt ein attraktiver Preisfonds von insgesamt 4.500 Euro. Im A-Turnier erhält der Sieger 700 Euro, weitere Geldpreise werden bis zum 8. Platz sowie in zahlreichen Sonderwertungen vergeben. Auch im B-Turnier warten Geldpreise auf die Bestplatzierten.

Der Schachklub Kufstein zählt zu den traditionsreichsten Vereinen Tirols und blickt auf eine hundertjährige Geschichte zurück. Mit dem Jubiläums-Open möchte der Verein dieses besondere Ereignis gemeinsam mit der österreichischen und internationalen Schachgemeinschaft feiern.

Der Österreichische Schachbund wünscht dem Schachklub Kufstein bereits jetzt viel Erfolg und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Durchführung des Jubiläumsturniers. (wk)

Offizielle Website, Ausschreibung

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Turnier im Lernraum 14

Die Mittelschule im 14. Bezirk in Wien schaffte es mit ihrem Turnier-Projekt beim Jugendschachpreis Anfang des Jahres den 3. Platz zu erreichen. Um diesen Erfolg zu belohnen gab es am 27. Mai 2026 ein Event der Jugendkommission vor Ort an der Schule.

Nach einer kurzen Einführung in die Turnierregeln und einem 2 stündigen Training mit 5 Anfängern und knapp 20 geleitet von Selina und Flo folgte das Highlight des Tages.
Das große Turnier. Mit 20 Teilnehmer:innen versammelten wir uns im Turnsaal, wo aufgrund der knappen Zeit nur 4 Runden mit der Bedenkzeit 7+5 gespielt wurden. Ganz neu für die Kids, war die Schachuhr! Schnell konnten sie sich jedoch an die neuen Regeln und die Uhren gewöhnen und spielten vorbildlich und fair ihre Partien, die zum Teil durchaus auf schachlich hohem Niveau waren. 

Um 13 Uhr endete das Event und sowohl Schiedsrichter Gabriel und die Trainer:innen Flo und Selina als auch Kids und Lehrkräfte hatten einen spaßigen Vormittag miteinander verbracht!

Wir hoffen auch im kommenden Jahr auf tolle Einsendungen und weitere Events!

(Bilder: Luzia Jorda, Text sj)

Österreichische Jugendmeisterschaften U12 und U14 starten in Fürstenfeld

Am 4. Juni um 9:00 Uhr fällt in Fürstenfeld der Startschuss für die Österreichischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U12, Mädchen U12, U14 und Mädchen U14. Knapp 100 Nachwuchstalente aus ganz Österreich kämpfen in den kommenden Tagen um die nationalen Titel, Medaillen sowie die begehrten Qualifikationsplätze für internationale Meisterschaften.

Insgesamt qualifizieren sich in den vier Bewerben jeweils die ersten fünf Plätze für die Jugend-Weltmeisterschaften beziehungsweise die Jugend-Europameisterschaften. 

Gespielt werden sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug. Die Meisterschaften enden am 7. Juni.

U12: Stark besetztes Teilnehmerfeld

In der Altersklasse U12 führt Chicheng Leon Chen (Elo 2114) die Setzliste an. Dahinter folgen Filip Jevremovic (Elo 1983) und Chenshan Wu (Elo 1948). Alle drei zählen zu den größten österreichischen Nachwuchshoffnungen und werden den Österreichischen Schachbund im Juli auch bei der Jugend-Europameisterschaft im Blitz- und Schnellschach in Rzeszów (Polen) vertreten.

Mädchen U12: Enges Rennen um die Spitzenplätze

Bei den Mädchen U12 geht Parinitha Hemanth Gowda (Elo 1629) als Nummer eins der Setzliste ins Rennen. Zu ihren stärksten Konkurrentinnen zählen Avni Antolovic (Elo 1533) und Emilia Ehrengruber (Elo 1496). Auch die weiteren Spielerinnen liegen leistungsmäßig dicht beisammen, sodass spannende Kämpfe um die Medaillen zu erwarten sind.

U14: Noah Pleimer an der Spitze

In der Altersklasse U14 führt Noah Pleimer (Elo 2108) die Startrangliste an. Dahinter folgen Daniel-Yosuke Groessing (Elo 2064) und Anton Ruescher (Elo 1968).

Mädchen U14: Ausgeglichenes Spitzenfeld

Bei den Mädchen U14 startet Edna Abakah-Hagen (Elo 1575) als topgesetzte Spielerin. Laura Zens (Elo 1560) und Pia Langeder (Elo 1552) komplettieren das nahezu ausgeglichene Spitzentrio und zählen ebenfalls zu den Favoritinnen auf die Medaillenränge.

Der Österreichische Schachbund wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende Partien, viel Erfolg und vor allem Freude am Schach. (ssc, Bild: ÖSB)

Alle Ergebnisse und Paarungen: chess-results.com

Übertragungen:

ChessBase: U12, M U12, U14, M U14

LiChess

Chess.com

Austrian Rapid Rallye 2025/2026: Harald Schneider-Zinner gewinnt die Gesamtwertung

Mit dem PlusCity Grand Prix in Pasching fand die Austrian Rapid Rallye 2025/2026 ihren würdigen Abschluss. Nach einer abwechslungsreichen Serie aus Online- und OTB-Bewerben steht nun die endgültige Gesamtwertung fest. Über die gesamte Saison hinweg bot die Rallye spannende Wettkämpfe, starke Teilnehmerfelder und zahlreiche Möglichkeiten, wertvolle Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln.

Harald Schneider-Zinner sichert sich den Gesamtsieg

Nach elf Monaten und zahlreichen Bewerben in ganz Österreich sowie auf lichess.org konnte sich Harald Schneider-Zinner den Gesamtsieg der ersten Austrian Rapid Rallye sichern. Mit konstant starken Leistungen über die gesamte Saison hinweg setzte er sich an die Spitze der Gesamtwertung.

Die Top 5 der Abschlusstabelle:

  1. Harald Schneider-Zinner
  2. Leonhard Herter
  3. Vladislav Kundianok
  4. Philipp Enöckl
  5. Siegfried Zörnpfenning

Sonderpreise für herausragende Leistungen

Neben den Hauptpreisen wurden auch mehrere Sonderwertungen ausgezeichnet. Diese Ehrungen unterstreichen die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die breite Altersstruktur innerhalb der Rallye.

Die Sonderpreise gingen an:

  • Beste Frau: Maria Horvath
  • Bester U18-Spieler: Julian Jetzl
  • Bester Ü60-Spieler: Siegfried Zörnpfenning

Erfolgreicher Abschluss der Premierensaison

Mit dem Finale in Pasching geht die erste Austragung der Austrian Rapid Rallye zu Ende. Die Kombination aus Online- und Präsenzschach sorgte über die gesamte Saison hinweg für spannende Wettkämpfe und bot Spielerinnen und Spielern aus ganz Österreich zahlreiche Möglichkeiten, sich miteinander zu messen.

Die Austrian Rapid Rallye war als einmaliges Projekt für die Saison 2025/2026 konzipiert und findet in der kommenden Saison nicht erneut statt. Umso mehr bleibt die erste Austragung als interessantes Kapitel im österreichischen Turnierkalender in Erinnerung.

Die Event-Kommission bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Veranstaltern und Unterstützern, die zum Gelingen der Serie beigetragen haben. (ssc, Text: Leonhard Herter, Bild im Beitrag: Hans Leitner)

Zwischenstand bei der Europäischen Einzelmeisterschaft der Frauen

Die Europäische Einzelmeisterschaft der Frauen wird derzeit vom 25. Mai bis 5. Juni in Batumi (Georgien) ausgetragen. Mehr als 160 Spielerinnen kämpfen um den Titel. Nach sechs gespielten Runden steht am 31. Mai zunächst ein wohlverdienter Ruhetag auf dem Programm.

Für Österreich sind Olga Badelka und Emilia Deak-Sala am Start und beide können bislang mit ihren Leistungen überzeugen.

Olga Badelka hat nach sechs Runden 4,5 Punkte auf ihrem Konto. Nach einer Niederlage in der 3. Runde gegen FM Alexandra Zherebtsova zeigte sie eine beeindruckende Siegesserie und gewann ihre folgenden drei Partien. Mit dieser Aufholjagd liegt sie aktuell auf dem 11. Platz und befindet sich weiterhin in aussichtsreicher Position für die verbleibenden Runden.

Auch Emilia Deak-Sala präsentiert sich in guter Form. Bereits in der Auftaktrunde gelang ihr ein Remis gegen die topgesetzte IM Inna Gaponenko. Mit 3,5 Punkten ist sie derzeit auf Platz 66 im oberen Mittelfeld des Teilnehmerfeldes. Besonders erfreulich ist ihre bisherige Turnierleistung: Aktuell steht ein Elo-Plus von 26 Punkten zu Buche, verbunden mit einer starken Performance von 2239.

Für eine Überraschung an der Tabellenspitze sorgt die Ukrainerin Anastasiia Hnatyshyn. Die WFM startete von Rang 76 der Setzliste, gewann dann ihre ersten sechs Partien in Folge und führt das Turnier damit souverän an. Bereits einen ganzen Punkt beträgt ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Sabrina Vega Gutierrez, die mit 5 Punkten auf Rang zwei liegt.

Aus österreichischer Sicht bleibt die Ausgangslage nach sechs Runden jedenfalls vielversprechend. Mit noch fünf ausstehenden Partien sind für Olga Badelka und Emilia Deak-Sala weiterhin zahlreiche Chancen auf Spitzenplatzierungen vorhanden. (ssc, Fotos: ECU)

Alle Ergebnisse und Paarungen

Offizielle Homepage des Veranstalters

Liveübertragung:

ChessBase

Lichess

chess.com

20260530 Blick in den Turniersaal

ChessBase-Interview mit Michael Stöttinger und Dominik Mayr

Im Rahmen der ChessBase-Interviewreihe „Wissen ist Matt“ waren ÖSB-Präsident Michael Stöttinger und Dominik Mayr, Vizepräsident des Österreichischen Schachfördervereins, zu Gast bei Johannes Fischer.

In dem ausführlichen Gespräch sprechen die beiden Funktionäre über ihre Leidenschaft für das Schachspiel, die Herausforderungen und Chancen der Verbandsarbeit sowie die Bedeutung einer nachhaltigen Nachwuchsförderung. Weitere Themen sind die Entwicklung des österreichischen Schachs, der verantwortungsvolle Umgang mit finanziellen Ressourcen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Schachsports.

Ein interessantes Interview für alle, die sich für die Arbeit hinter den Kulissen des österreichischen Schachs und die strategische Weiterentwicklung unseres Sports interessieren. (wk, Foto: ChessBase)

Website ChessBase
Zum Interview auf Youtube...

Ausschreibung Meisterschaften 2027 / 2028

Der Österreichische Schachbund (ÖSB) schreibt die Ausrichtung seiner Staatsmeisterschaften und Österreichischen Meisterschaften für die Jahre 2027 und 2028 aus, sofern diese nicht bereits vergeben wurden. Die Ausschreibung richtet sich an die Landesverbände des ÖSB.

Vereine, Personen oder Organisationen, die eine Meisterschaft ausrichten möchten, müssen ihre Bewerbung mit dem jeweiligen Landesverband abstimmen und über diesen einreichen.

Wir freuen uns auf Bewerbungen bis spätestens 1. September 2026. Die Vergabe erfolgt in der darauffolgenden Sitzung des ÖSB-Präsidiums. (wk)

Download: Ausschreibung