An diesem Wochenende war es soweit: Am 13. + 14. März 2026 trafen sich Lehrer*innen und Schachinteressierte im tollen Hotel Alpenrose zum 2-tägigen Seminar.
Lothar „lebt“ Schach mit Herz und Seele! Und genau so ging dieser kleine, aber feine Kongress auch über die Bühne: Es wurden zahlreiche Ehrengäste begrüßt, allen voran Frau Mag. Kristina MANDL (Leitung Abteilung I/6 – Kunst, Kultur und Kreativität an Schulen), wie so oft unterstützt von Harald Miedler (Bundesministerium für Bildung, Abteilung I/12 - Kreativität an Schulen und Auszeichnungsangelegenheiten), die dann auch gemeinsam mit Lothar die vorwissenschaftliche Arbeit einer Wiener Maturantin auszeichneten. Sportreferent der Stadt Kufstein, BEd Thomas Krimbacher, begrüßte ebenfalls herzlichst die Seminarteilnehmerinnen und wünschte eine schöne Zeit und gutes Gelingen! Eine Vielfalt von interessanten Vorträgen wurde angeboten: die Ausbildung zum/zur Schachlehrer*In oder auch Turnierorganisation, Jugendschach in Österreich, Mädchenschach, Schulschach in Deutschland und wie gehe ich mit inhomogenen Gruppen um. Hervorragende Referenten ließen die Zeit wie im Flug vergehen - Abendessen, „Hand and Brain“ und der erste Turniertag war auch schon vorbei.
Am zweiten Tag gab’s nochmal Lehrinhalte und dann die Zertifikatsverleihung an die neuen österreichischen Schach-Lehrer*innen. (ssc; Bericht: Ina Anker; Fotos: Sandra Schmidt)
Im Mittelpunkt des heutigen Treffens standen zwei Praxisbeispiele, die zeigen, wie schnell Schachprojekte umgesetzt werden können.
Schulschachturnier
Eva-Maria Schmied berichtete von einem von ihr organisierten Schulschachturnier. Ziel war es, ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, das möglichst vielen Kindern den Zugang zum Schach ermöglicht.
Das Konzept ging auf: 40 Kinder aus zwei Schulen nahmen teil. Besonders wichtig war dabei die Einbindung der Lehrkräfte, die viele organisatorische Aufgaben vor Ort übernahmen.
Für das Turnier wurde ein Festsaal organisiert, zudem wurden Flyer und Urkunden gestaltet. Auch Sponsoren konnten gewonnen werden, unter anderem ein Buchshop sowie ein Elternverein, die das Projekt unterstützten. Das Ergebnis war ein rundum gelungenes Turnier und ein schönes Beispiel dafür, wie mit Engagement und guter Zusammenarbeit ein Schulschachprojekt umgesetzt werden kann.
Schach im Ferienprogramm
Anschließend stellte Christian Holschke sein Konzept „Schach im Ferienprogramm“ vor.
Er entwickelte dafür ein Konzept und ein Skript, das als Grundlage für solche Ferienangebote dienen kann. Laut seiner Erfahrung ist die Konzeption der schwierigste Teil, sobald diese steht, steht vor allem der Spaß mit den Kindern im Vordergrund.
Besonders empfohlen wurde, kleine Minispiele in das Programm einzubauen, um Abwechslung zu schaffen und die Motivation hochzuhalten.
Das Konzept sowie Hinweise zur Umsetzung sind wie gewohnt über den bereitgestellten Link abrufbar. Dort findet sich auch die Ausschreibung zur Trainerfortbildung am 11. April im Haus des Sports.
Ideen willkommen
Wer eine interessante Idee für ein Schachprojekt hat und diese im Rahmen eines Jour Fixe in 10–20 Minuten vorstellen möchte, kann sich gerne an
Gert Schnider (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder
Sandra Schmidt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.
Auch Hinweise auf interessante Schachtermine können jederzeit zugesendet werden.
Nächster Termin
Der nächste Jour Fixe findet am 9. April von 19:00 bis 20:00 Uhr statt.
Die Zoom-Zugangsdaten können per E-Mail bei sandra.schmidt(at)chess.at
angefragt werden.
Wir freuen uns auf Euch!
Gert Schnider
Martin Huber
Sandra Schmidt
Am Samstag, 11. April 2026 findet im Haus des Sports in Wien eine Fortbildung des Trainerreferats des Österreichischen Schachbundes für Trainerinnen und Trainer sowie Instruktorinnen und Instruktoren statt. Bei freien Plätzen können auch Übungsleiterinnen und Übungsleiter teilnehmen. Die Veranstaltung läuft von 10:30 bis 17:00 Uhr und umfasst acht Unterrichtseinheiten.
Als Referent ist Pascal Simon zu Gast, der seit über 20 Jahren in Hamburg für die Firma ChessBase tätig ist. In seinem Vortrag stellt er die wichtigsten Neuerungen von ChessBase 26 für die praktische Trainerarbeit vor und gibt außerdem eine Einführung in die Erstellung von Inhalten für Social Media im Schachbereich. Im Anschluss besteht im Rahmen einer Fragerunde die Möglichkeit, offene Fragen zu Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von ChessBase zu klären.
Weitere Fortbildungstermine sind bereits geplant: Am 12. September 2026 findet eine Veranstaltung am Walserberg bei Salzburg statt. Themen sind unter anderem Planfindung in statischen und dynamischen Stellungen (Harald Schneider-Zinner), der effektive Einsatz von Chessable & Co. im Vereinstraining (Philipp Müller) sowie Erfahrungen von Welt- und Europameisterschaften mit übertragbaren Ideen für den Vereinsalltag, einschließlich des U8-Sichtungsmodells in Deutschland. Eine weitere Fortbildung ist außerdem für November oder Dezember in Graz vorgesehen; Termin und Inhalte werden noch bekanntgegeben.
Alle Termine sind als Tagesfortbildungen von 10:30 bis 17:00 Uhr (8 Einheiten zu je 45 Minuten) geplant. (wk, Info: Harald Schneider-Zinner)
Download Info Trainerfortbildung
Der Österreichische Schachbund lädt alle interessierten Mädchen mit Turnierschacherfahrung des Jahrgangs 2014 und jünger herzlich zum zweiten Training im Rahmen der Talentsichtung ein. Das Training findet am Sonntag, dem 22. März 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr statt und wird in der Anton-Sattler-Gasse 92–96, 1220 Wien, abgehalten. Eine gemeinsame Mittagspause ist vorgesehen.
Wie bereits beim ersten Termin ist auch dieses Training kostenlos. Die Kosten für Anreise und Verpflegung sind jedoch von den Teilnehmerinnen selbst zu tragen. Ziel der Veranstaltung ist es, junge schachbegeisterte Spielerinnen zu fördern, Talente frühzeitig zu erkennen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in einem intensiven und spannenden Training weiterzuentwickeln.
Zur besseren Planung wird um eine Zu- oder Absage bis spätestens 15. März 2026 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
gebeten. Das Trainerteam freut sich auf zahlreiche motivierte Teilnehmerinnen und einen lehrreichen gemeinsamen Trainingstag. (wk, Info: Martin Huber, Titelfoto: Sandra Schmidt)
Schachsportliche Grüße
IM Martin Huber (Bundestrainer Mädchen und Frauen)
IM Gert Schnider (Bundesjugendtrainer)
Bereits zum zweiten Male sucht und findet Kärnten am Weltfrauentag seine Schachgöttin!
Beim Caissa Cup Kärnten treten Mädchen und Frauen in einem Schnellschachturnier gegeneinander an, um sich einen kunstvollen Wanderpokal und den überaus glorreichen Titel der “Schachgöttin des Jahres” zu holen.
Angelockt von den durchwegs positiven Berichten über die Erstaustragung des Turniers für Frauen und Mädchen, wo sich die schachbegeisterten “Menschinnen” im ehemaligen Schachmuseum in Klagenfurt zwar schonungslos duellierten, aber dennoch eine greifbare Wohlfühl-Atmosphäre kreierten, konnte man an diesem 8. März sogar Schachspielerinnen aus Salzburg und Wien willkommen heißen.
Das Vereinslokal der SGS Spittal an der Drau, dem Heimatverein von Elena Baurecht, der Gewinnerin des letzten Jahres, war Austragungsort des Bewerbs. Das Team um SGS Sektionsleiter Günter Baurecht umsorgte die Mädchen und Frauen kulinarisch, der freie Zugang zum herrlichen Buffet bleibt ebenso in Erinnerung wie all die Aufmerksamkeiten, die den Damen zuteilwurden.
Gespielt wurden 9 Runden zu 10 Minuten plus 5 Sekunden. FIDE-Schiedsrichter Gabriel Doujak sorgte gebührend streng für ein regelkonformes Miteinander, es galt ein paar Zeitstrafen zu vergeben. Zur Mittagspause waren vier Runden entschieden:
Noch ungeschlagen zeigte sich Magdalena Mörwald, die 22-jährige Salzburger Verbands-Vizepräsidentin und Turniersieg-Anwärterin, die mit drei ihrer Schachmädchen angereist war. Die spielstarken Kärntnerinnen Mahazar Poulab (Esv Askö Admira Villach) und Julia Lomonosova (Sc Die Klagenfurter) führten das Verfolgerfeld gemeinsam mit der U10-Turnier-Überraschung Viktoria Burstein aus Wien (1. SK Ottakring) und Veranstalterin Petra Daxkobler (IG Schach Wolfsberg) an, und Titelverteidigerin Baurecht übte sich punktmäßig noch in Bescheidenheit.
Nach der siebten Runde war Mörwald der Sieg nicht mehr zu nehmen. Umso verbissener gestalteten sich dadurch die Wettkämpfe um die Plätze auf dem Stockerl! Die nötige Nervenstärke einer hartnäckigen Verfolgerin mitgebracht hat ebenfalls U14-Spielerin Daniela Geworgyan (Sk Royal Salzburg). Auch für Titelverteidigerin Baurecht haben sich die Chancen wieder wesentlich verbessert!
Sehr souverän zeigte sich im letzten Drittel noch Lynne Kolar-Thompson (Esv Askö Admira Villach), die als einzige neben Mörwald keinen Punkt mehr abgab und sich trotz der Startschwierigkeiten auf den 5. Gesamtplatz vorkämpfen konnte. 6,5 Punkte erspielte die Viertplatzierte, Julia Lomonosova aus Klagenfurt. Mit je 7 Punkten landeten die Bronze-Gewinnerin Mahazar Poulab aus Villach und die junge Salzburgerin Daniela Geworgyan mit der Silbermedaille auf der Siegertreppe, und mit wahrhaft göttlichen 9 aus 9 krönt sich Magdalena Mörwald zur "Kärntner Schachgöttin 2026”! Die begehrte Trophäe wird nun ein Jahr lang durch Salzburg reisen und die Schachspielerinnen aller Klassen bei Turnieren und Veranstaltungen inspirieren, denn gemäß der Worte des internationalen Schachmeisters Anthony Saidy ist es Caissa (die Göttin des Schachs), “deren symbolische Gegenwart und deren Versprechen einer Belohnung die im Kampf verstrickten Schachgiganten vorantreibt.“ Ein Liebling der Caissa ist wohl auch die erst 8-jährige Viktoria Burstein aus Wien, die mit 4,5 Punkten auf Platz 7 abschloss.
Der Kassier des Landesverbandes, Helmut Weiß, war nicht nur mit zusätzlichen Preisen angereist, er hieß die Spielerinnen und ihre unterstützenden Familien mit viel Charme und Vergnügen zur Siegerehrung des Caissa Cups 2026 in Kärnten willkommen.
“Die nachgereichten Siegerfotos werden erneut bezeugen, dass dieses Frauenturnier wiederum als 'Schönstes Turnier' des Jahres gesehen werden darf,” schloss die Veranstalterin prophetisch grinsend ab. Als KSV-Frauenreferentin darf sich Petra Daxkobler heuer trotz des Termins an einem Bundesligawochenende über einen Zuwachs von gut 20 Prozent bei den Teilnehmerinnen freuen. In jedem Fall war es ein besonders zauberhafter schachsportlicher Tag in Kärnten, und nicht ausschließlich die Ehrgeizigsten unter den Schachspielerinnen freuen sich auf ein Wiedersehen bei der Rückeroberung des Caissa Cups im nächsten Jahr! (gd, Text: Petra Daxkobler, Fotos: Thomas Daxkobler)
Ergebnisse bei Chess-Results
I
ch kenne Peter Balint inzwischen seit fast 8 Jahren und durfte ihn Ende 2018 in Santiago de Compostela bei der U8-Weltmeisterschaft erstmals betreuen. Er war damals schon ein ganz besonderes Kind und wollte die ganze Zeit Schach trainieren, ich habe damals mit ihm doppelt so lange vorbereitet und analysiert wie mit den anderen Teilnehmern und auch das war Peter noch zu wenig. Auch in seinen Partien fand er extrem viel zum Nachdenken und war mein bisher einziger Schützling in der U8, der bei 90 Minuten+30 Sekunden pro Zug regelmäßig in Zeitnot kam. Mit 12 Jahren wurde Peter FM und nun hat er die zweithöchste Stufe der Schachtitel erklommen.
Vor einem halben Jahr bei der EM in Budva hatte Peter mir noch gesagt, dass es mit den IM-Normen irgendwie nicht klappen will, er sei immer so knapp dran, aber am Ende reiche es trotzdem nicht. Oft ist es eben so, dass etwas dann viel leichter von der Hand geht, wenn man es das erste Mal geschafft hat – 3 IM-Normen in 3 Monaten sind jedenfalls herausragend – weiter so, lieber Peter und hoffentlich geht es dann bald mit den GM-Normen genauso toll!
Im Dezember gab es beim GM-Turnier in Wien die erste Norm, in den Weihnachtsferien in Krakau die zweite und schwierigste, die Open-Norm, und jetzt hat Peter in der 2. Bundesliga Ost mit dem 1. SK Ottakring auf Brett 1 gleich zwei Titel geholt – den Sieg in der 2. Bundesliga Ost mit der Mannschaft und den IM-Titel, der ihm nun bald verliehen wird. Peter ist mit 5 ½ aus 7 hervorragend in die Saison gestartet, sodass sich die Norm für ihn am Ende sehr entspannt angefühlt hat.
Der IM-Titel ist allerdings seit einiger Zeit nicht mehr das Hauptziel von Peter, seit Oktober 2025 ist der Fokus voll auf den GM-Titel gerichtet und diesen will Peter bis Ende 2027 erreichen. Damit das gelingt, will sich der junge Burgenländer (Peter wurde im Februar 16) in allem verbessern, vor allem möchte er besser rechnen lernen.
Das Gespräch mit Peter war diesmal etwas schwerer zu organisieren, er hatte mir auf meine Gratulationen auf WhatsApp nicht geantwortet, allerdings nicht aus Unhöflichkeit (Peter ist einer der höflichsten Jugendlichen, die ich kenne!), sondern weil Peter gerade bei einem Experiment mitmacht und wie viele andere Schüler seiner Schule für 3 Wochen völlig auf sein Smartphone verzichtet. Wenn Sie ihm also gratulieren wollen, müssen Sie das per E-Mail tun, oder noch zwei Wochen warten, bis er wieder erreichbar ist. Oder Sie fahren ab Mittwoch nach Budapest und feuern Peter dabei an, wenn er um seine erste GM-Norm spielt.
Zwei spannende Partien von Peter finden Sie wie üblich auf unserem Blog auf lichess – dort gibt es in anderen Blogs auch Partien von den ersten beiden IM-Normen. (ssc, Fotos: Archiv: Fam. Balint)
Gert Schnider
Das 220. FIDE-Schiedsrichterseminar (online) wird vom 26.- 29.03.2026 vom Italienischen Schachverband unter der Schirmherrschaft der FIDE organisiert.
- Wann: 26.-29. März 2026 - ganztägig
- Wo: online
- Sprache: Englisch
- Kosten: 110 EUR
- Kontakt: Gerhard Bertagnolli, +39 349 7788653
Das Seminar ermöglicht den Erwerb von Normen und des Titels „FIDE-Schiedsrichter“ gemäß den Bestimmungen für Schiedsrichtertitel.
Maximal 20 Teilnehmer.
Lecturer wird IA Laurent Freyd (FRA), FIDE Lecturer, sein. Assistant Lecturer ist IA/IO Gerhard Bertagnolli (ITA), FIDE Arbiters’ Lecturer Training Programme. (ssc)
Weitere Infos: 220th Internet Based FIDE Arbiters’ Seminar (ITA) – FIDE Arbiters' Commission
Anmeldung: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeUTT1nPlbhu5RMxo0HVtTnuv7Gg55NHvqWucbCw_5TjHV3PQ/viewform
Das 32. Internationale Graz Open 2026 hat alle Erwartungen übertroffen und seine Position als eines der bedeutendsten Schachevents Europas eindrucksvoll bestätigt. Mit einer Rekordbeteiligung von 714 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus über 50 Nationen wurde das Hotel Novapark, weithin bekannt als Grazer Flugzeughotel, für eine Woche zum pulsierenden Zentrum der internationalen Schachszene.
Insgesamt sechs Turniere – Gruppe A, B und C, das Senioren-Turnier, das Weekend-Open sowie das traditionelle Auftaktblitzturnier – boten hochklassigen Sport und ein außergewöhnliches Ambiente. Besonders geschätzt wurde von vielen Spielerinnen und Spielern die gelungene Verbindung aus internationalem Spitzenschach und dem umfangreichen Wellness-Angebot des Veranstaltungsortes.
Sportlich setzte das Turnier neue Maßstäbe: Sechs IM-Normen sowie eine prestigeträchtige GM-Norm unterstreichen das herausragende Niveau des Bewerbs. In der stark besetzten Gruppe A entwickelte sich bis zur letzten Runde ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach neun Runden sicherte sich Loic Travadon mit 7,5 Punkten den Turniersieg. Punktgleich folgten Lalit Babu MR sowie Roman Dehtiarov mit jeweils 7,5 Punkten, während David Shengelia mit 7 Punkten Rang vier belegte.
Auch in den weiteren Gruppen wurde spannender und ambitionierter Schachsport geboten. Detaillierte Endstände der Gruppe B und C, der Senioren-Wertung sowie des Weekend-Opens sind online abrufbar.
Nach einer Woche voller sportlicher Höhepunkte ziehen die Veranstalter eine äußerst positive Bilanz. Mit großer Dankbarkeit blicken sie auf ein Turnier zurück, das durch das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Helferinnen und Helfer sowie der Partner möglich wurde. Der große Zuspruch motiviert bereits jetzt, die internationale Schachgemeinschaft auch 2027 wieder in Graz willkommen zu heißen. (wk, Info: Robert Perhinig, Fotos: Veranstalter)
Ergebnisse bei Chess-Results, Turnierseite
Die MOKE Rapid Rallye 2025/2026 biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Nach mehreren spannenden Bewerben spitzt sich der Kampf um die Gesamtwertung weiter zu – denn es stehen nur noch zwei OTB-Turniere und zwei Online-Events auf dem Programm.
Beim jüngsten Bewerb, dem Erich-Schwarz-Gedenkturnier in Klagenfurt, nahmen lediglich zwei MOKE-Rapid-Rallye-Teilnehmer den Weg nach Kärnten auf sich. Diese nutzten die Gelegenheit konsequent und konnten wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sammeln.
Mit dem nun veröffentlichten Zwischenstand (siehe aktuelle Punktetabelle) wird deutlich: Jeder verbleibende Bewerb kann noch für Verschiebungen sorgen. Die Rallye geht damit in ihre heiße Phase – Spannung garantiert!
Die nächsten Termine im Überblick:
- 06. März 2026 – Online-Turnier auf Lichess
- 19. März 2026 – 8. Rapid Rabbit (OTB)
Zwei weitere Bewerbe folgen, wobei das große Finale im Rahmen des
PlusCity Grand Prix in Pasching stattfinden wird – die wohl letzte Gelegenheit, entscheidende Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln.
Gerade jetzt lohnt sich die Teilnahme besonders: Mit nur noch vier verbleibenden Events ist jeder Punkt von großer Bedeutung. Ob erfahrener Turnierspieler oder ambitionierter Hobbyspieler – die MOKE Rapid Rallye bietet weiterhin die perfekte Bühne, um Online- und Präsenzschach miteinander zu verbinden.
In diesem Sinn - alles Beste weiterhin an die zahlreichen Teilnehmer & wir sehen uns im März. (ssc)
Leonhard Herter
Graz ist aktuell das Zentrum der Schachwelt. Das 32. International Chess Open bricht alle Rekorde: Insgesamt 566 Teilnehmer aus 56 Nationen sind in diesem Jahr am Start. Das wunderschöne Ambiente des Hotel Novapark – bekannt als das Grazer Flugzeughotel – bietet den Spielern nicht nur erstklassige Säle, sondern mit seinem „Wellness Ambiente“ auch den perfekten Rückzugsort nach den mentalen Höchstleistungen.
Zwischenstand im A-Open: Spannung nach der 6. Runde. Im prestigeträchtigen A-Turnier spitzt sich die Lage kurz vor dem Finale zu. Nach 6 von 9 gespielten Runden führt ein Spieler das Feld an:
An der Spitze thront GM Lalit Babu (IND) mit 5,5 Punkten Dicht auf den Fersen ist ihm eine zwölfköpfige Verfolgergruppe mit 5,0 Punkten, darunter starke Großmeister wie GM Socko Bartosz (POL) und GM Shengelia David (AUT).
Die beiden Top-gesetzten Inder GM Pranav Anand (IND) und GM Pranesh M (IND) folgen dann mit 4,5 Punkten
Rückblick: Totes Rennen im Weekend Open
Das erste Event des Festivals lieferte bereits ein Finish, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Im Weekend Open kam es zu einem echten „toten Rennen“ an der Spitze: Gleich vier Teilnehmer landeten punktgleich bei 4,5 Zählern. Die Zweitwertung (Buchholz) musste über den Sieg entscheiden.
Der Endstand des Weekend-Turniers:
FM Ulrich Ennsberger (AUT) – 4,5 Punkte (BH 14,5)
IM Gert Schnider (AUT) – 4,5 Punkte (BH 14,0)
FM Alexander Gschiel (AUT) – 4,5 Punkte (BH 13,5)
FM Andraz Suta (Slo) – 4,5 Punkte (BH 134,0)

Premiere: Das erste Seniorenturnier
Eine besondere Neuerung in diesem Jahr ist das erstmals ausgetragene Seniorenturnier, das sofort auf große Begeisterung stieß. Hier beweisen die erfahrenen Routiniers, dass taktische Finesse keine Frage des Alters ist. Im Moment führt FM Joachim Wallner (AUT) mit 4 Punkten vor IM Mietek Bakalarz (LUX) und Mag. Rusek Walter (AUT) mit jeweils 3 Punkten. (wk, Text/Fotos: Robert Perhinig)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results