Bis zur letzten Runde konnten unsere österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Jugendweltmeisterschaft in Roquetas de Mar in Spanien um die Medaillen mitspielen. Am Ende standen gleich drei hervorragende Ergebnisse mit jeweils 7,5 Punkten aus 11 Partien zu Buche: die Plätze 5, 6 und 8. Nach der vorletzten Runde durfte sogar auf zwei Medaillen gehofft werden. Doch eine unglückliche Schlussrunde machte die Podestplätze zunichte. Auch wenn es letztlich nicht für eine Medaille reichte, können unsere jungen Schachspielerinnen und Schachspieler auf eine großartige Weltmeisterschaft zurückblicken.
Besonders beeindruckend war die Leistung von Leonore Pichler bei den Mädchen U7. Sie konnte sowohl die Weltmeisterin als auch die Vizeweltmeisterin ihrer Altersklasse besiegen und erreichte mit 7,5 Punkten den hervorragenden fünften Platz. Damit war sie die beste Europäerin in ihrer Altersklasse. Chicheng Leon Chen überzeugte in der U13 ebenfalls mit 7,5 Punkten und belegte den sechsten Platz. Florentin Stickler lag nach neun Runden sogar auf Goldkurs. Zwei Niederlagen in den Schlussrunden verhinderten jedoch einen Medaillengewinn, sodass er das Turnier auf dem achten Platz beendete.
Auch die weiteren österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten starke Leistungen und konnten sich im internationalen Spitzenfeld behaupten. WFM Alina Donets (MU13), Filip Jefremovic (U11) und Chenshan Wu (U13) erreichten jeweils mehr als 50 Prozent der möglichen Punkte und rundeten damit das erfreuliche österreichische Gesamtergebnis ab.
In der Medaillenwertung war Kasachstan eine Klasse für sich. Die Nachwuchsspielerinnen und -spieler des zentralasiatischen Landes gewannen sieben der zwölf Goldmedaillen und sicherten sich zusätzlich zwei Silber- und vier Bronzemedaillen. Zwei weitere Weltmeistertitel gingen an die Mongolei, jeweils eine Goldmedaille an die Ukraine, Usbekistan und Litauen.
Die vollständigen Ergebnisse und Endstände der Weltmeisterschaft sind auf der folgenden Seite zu finden: https://fedaworld.org/results
Von 25. bis 27. Oktober 2026 finden im Kunsthotel Fuchspalast in St. Veit an der Glan die Österreichischen Jugendmeisterschaften 2026 statt. Auf dem Programm stehen die Jugend-Bundesländer-Mannschafts-Meisterschaft (BLMM) sowie die Einzelbewerbe im Schnell- und Blitzschach für die Altersklassen U08 bis U18 jeweils für Mädchen und Buben. Insgesamt stehen 25 Medaillen- und Titelentscheidungen an.
Den Auftakt bildet am Sonntag, 25. Oktober, die Jugend-BLMM. Am Montag, 26. Oktober, folgt das Schnellschach, ehe am Dienstag, 27. Oktober, die Blitzschachbewerbe ausgetragen werden. Die Betreuerbesprechung findet am Samstag, 24. Oktober, um 20:00 Uhr statt.
Veranstalter ist der Österreichische Schachbund, die Organisation übernimmt der Landesverband Kärnten. Gespielt wird im Kunsthotel Fuchspalast, Prof.-Ernst-Fuchs-Platz 1, 9300 St. Veit an der Glan. Die Teammeisterschaft wird als Rundenturnier ausgetragen, die Einzelbewerbe im 7-rundigen Schweizer System. Die Bedenkzeit beträgt im Schnellschach 10 Minuten plus 5 Sekunden pro Zug, im Blitzschach 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug.
Die Meisterschaften zählen zur nationalen und internationalen Schnellschach-Elowertung beziehungsweise zur internationalen Blitzschach-Elowertung. (wk
Website Kärntner Schachverband, Ergebnisse bei Chess-Results
ECU-Ausbildung: Schach unterrichten mit der SMART-Methode
Von 13. bis 15. November 2026 bietet die ECU Education Commission einen Onlinekurs zur SMART-Methode für den Schachunterricht in deutscher Sprache an. Der Kurs richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Schulschach-Leiterinnen und -Leiter sowie Anfänger-Trainerinnen und -Trainer. Die von der FIDE empfohlene Methode vermittelt, wie Schach als pädagogisches Werkzeug eingesetzt werden kann, um die sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten von Kindern zu fördern.
Kursleiter ist Lothar Handrich, Referent für Breiten- und Schulschach beim Österreichischen Schachbund. Der Kurs findet online via Zoom statt. Die Teilnahmegebühr beträgt € 90 und beinhaltet das ECU School Chess Teacher Certificate.
Termine:
Freitag, 13. November: 18:00–21:00 Uhr
Samstag, 14. November: 09:00–17:00 Uhr
Sonntag, 15. November: 09:00–13:00 Uhr
Kurssprache: Deutsch
Anmeldung und weitere Informationen:
https://ecuhub.eu/course/the-smart-method-to-teach-chess/
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Download: Ausschreibung
(wk, Info: Lothar Handrich)
Am 10. November 2026 startet die 6. Staffel der ChessSports Akademie mit zwölf spannenden Online-Seminaren rund um Schach, Training und weitere interessante Themen. Bis zum 16. Februar 2027 erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Dienstag um 19:30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten.
Auf dem Programm stehen unter anderem die Suche nach Kandidatenzügen, Künstliche Intelligenz und neue Tools im Schach, die Erstellung individueller Trainingspläne, Taktik im Endspiel sowie spannende Einblicke in die Welt des Spitzenschachs. Auch Themen wie Kommunikation, Ehrenamt und die verbindende Kraft des Schachs kommen nicht zu kurz.
Zu den Vortragenden zählen unter anderem die Großmeister Valentin Dragnev, Elisabeth Pähtz, Rainer Buhmann, Matthias Wahls und Felix Blohberger sowie weitere ausgewiesene Experten. Die Moderation übernimmt IM Harald Schneider-Zinner.
Die Seminare finden live via Zoom statt und bieten die Möglichkeit, aktiv mitzudenken und sich mit den Referentinnen und Referenten auszutauschen. Alle Vorträge werden aufgezeichnet und stehen den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern anschließend zur privaten Nachschau zur Verfügung.
Attraktives Angebot für Schachvereine
Besonders interessant ist das Vereinsangebot: Für 95 Euro können sämtliche Mitglieder eines Vereins an allen zwölf Seminaren teilnehmen und die Aufzeichnungen zur privaten Nutzung abrufen. Einzelpersonen bezahlen 8 Euro pro Seminar oder 40 Euro für die gesamte Staffel. Bezirke und Landesverbände können individuelle Angebote anfragen.
Anmeldung und weitere Informationen
Anmeldungen sind per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Weitere Informationen gibt es auf www.chesssport.eu.
Die ChessSports Akademie bietet damit auch in ihrer sechsten Staffel eine hervorragende Gelegenheit, das eigene Schachwissen zu vertiefen, neue Impulse für das Training zu gewinnen und über den Tellerrand des Schachbretts hinauszublicken. (wk, Info: Harald Schneider-Zinner)
Website CSA, Programm der 6. Staffel
Der Österreichische Schachbund bietet in Zusammenarbeit mit der Bundessportakademie im Jahr 2027 erneut eine Instruktorausbildung an. In drei Kurswochen werden neben allgemeinen sportlichen Inhalten insgesamt 75 Einheiten in Schachdidaktik und -methodik vermittelt.
Die Ausbildung richtet sich an motivierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter mit einer Elozahl von mindestens 1900 und abgeschlossener Übungsleiterausbildung. Ziel ist die Qualifikation zur staatlich geprüften Schach-Instruktorin bzw. zum staatlich geprüften Schach-Instruktor, um Trainingsbetrieb und Nachwuchsarbeit professionell zu gestalten.
Ausbildungsort ist das BSFZ Schloss Schileiten, die drei Kursteile finden zwischen Februar und November 2027 statt.
Die Anmeldung muss bis spätestens 09.12.2026 ONLINE über die Homepage der BSPA Wien erfolgen. Gleichzeitig ist ein Mail mit der Anmeldenachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden.
Ausschreibung ÖSB
Ausschreibung BSPA (mit Anmeldeinformationen)
Vom 7. bis 15. Oktober fand im italienischen Spilimbergo das Spilimbergo GM 2026 statt. Das von der italienischen Schachföderation (FSI) in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Schachbund veranstaltete Einladungsturnier war mit zehn Teilnehmern und einer Elo-Schnittzahl von 2465 stark besetzt. Gespielt wurde ein Rundenturnier mit neun Runden.
Den Turniersieg sicherte sich der für Italien spielende Internationale Meister Ilia Martinovici mit sieben Punkten aus neun Partien. Der Viertgesetzte setzte sich damit gegen ein Feld mit drei Großmeistern durch und erreichte zugleich seine zweite GM-Norm. Martinovici hatte bereits vor der Schlussrunde einen halben Punkt Vorsprung und machte den ersten Platz mit einem Sieg gegen den österreichischen Internationalen Meister Peter Balint endgültig perfekt.
Rang zwei belegte der polnische Großmeister Michal Krasenkow mit 5,5 Punkten vor dem topgesetzten Ungarn Peter Acs, der ebenfalls 5,5 Punkte erzielte. Der Italiener Gabriele Lumachi erreichte mit fünf Punkten den vierten Platz.

Aus österreichischer Sicht beendete Olga Badelka das Turnier als Fünfte mit vier Punkten. Sie hatte bereits in der ersten Runde mit einem Sieg gegen den italienischen Großmeister Michele Godena für einen gelungenen Auftakt gesorgt. Peter Balint kam auf 3,5 Punkte und belegte den neunten Platz.

Das Turnier bot den Teilnehmern die Gelegenheit, sich in einem starken internationalen Feld zu messen. Für Martinovici war es mit dem Turniersieg und seiner zweiten GM-Norm ein besonders erfolgreicher Abschluss. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results
Halbzeit bei der WM U7-U17 in Roquetas de Mar (Spanien). Im schönen Süden Spaniens direkt am Meer spielen 6 Jugendliche aus Österreich bei der Weltmeisterschaft U7-U17 um Punkte und Medaillen. Wir sind in einem schönen Hotel direkt am Strand untergebracht, in dem auch gespielt wird und die Organisation sowie die Rahmenbedingungen sind sehr gut für eine Veranstaltung dieser Art. Das einzige, was hier ziemlich ungewohnt ist, ist die Zeitkontrolle mit 45 Minuten + 30 Sekunden pro Zug und Doppelrunden, was es ziemlich stressig macht und auch die Verwertung guter Stellungen deutlich erschwert, weil man nach 1-2x etwas länger nachdenken bereits in Zeitnot ist.
Nach 6 Runden sind alle aus dem ÖSB-Team über 50%, FM Florentin Stickler ist mit 5 aus 6 am besten gestartet und liegt punktegleich mit dem Zweitplatzierten auf Rang 5, Leonore Pichler ist in der MU7 mit 4,5 Punkten ebenfalls derzeit auf Platz 5. WFM Alina Donets (MU13), CM Chicheng Leon Chen und Chenshan Wu haben jeweils 4 aus 6 und Filip Jefremovic (U11) liegt mit 3,5 aus 6 ebenfalls in der ersten Hälfte.
Drückt uns die Daumen für die restlichen 5 Runden und vielleicht holen wir ja sogar eine WM-Medaille!
Ergebnisse und Informationen zum Event findet man unter: https://fedaworld.org/

Text: Gert Schnider
Fotos: Gert Schnider
Der Österreichische Schachbund lädt Mädchen des Jahrgangs 2014 und jünger mit Turnierschacherfahrung zu einem weiteren kostenlosen Fördertraining ein. Nach den bisherigen Terminen in Wien findet die Veranstaltung diesmal in Salzburg statt, um insbesondere Spielerinnen aus den westlichen Bundesländern eine kürzere Anreise und damit eine leichtere Teilnahme zu ermöglichen.
Auf die Teilnehmerinnen warten spannende Schachthemen, abwechslungsreiche Aufgaben und gemeinsame Trainingspartien. Neben der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten steht auch das Kennenlernen anderer schachbegeisterter Mädchen und die Vernetzung untereinander im Mittelpunkt.
Termin: Sonntag, 18. Oktober 2026, 10:00–16:00 Uhr
Ort: ASKÖ-Bewegungscenter Maxglan, Eichetstraße 29-31, 5020 Salzburg
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Download: Einladung
Bei herrlichem Herbstwetter startete die 2. Bundesliga Mitte am vergangenen Wochenende mit zwei Runden in die Saison 2026/27. Die Sporthalle des JUFA Fürstenfeld bot den jeweils vier Mannschaften aus Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten ein großzügiges und angenehmes Ambiente.
Mit jeweils zwei Tagessiegen führen die Aufsteiger Pinggau-Friedberg, der Absteiger Frauental und St. Valentin die Tabelle an. Der oberösterreichische Aufsteiger Hörsching erspielte mit einer sehr starken Mannschaft drei Matchpunkte. Punktelos blieben am ersten Spielwochenende Styria Graz mit zwei knappen und unglücklichen Niederlagen sowie Admira Villach und Feffernitz.
Erfreulich war der hohe Anteil an Spielern, die für Österreich spielberechtigt sind. Nachdem am ersten Spieltag vier Mannschaften ausschließlich mit österreichischen Spielern angetreten waren, setzten am zweiten Spieltag sogar fünf Teams ausschließlich auf heimische Spieler.
Auch die beiden einzigen Damen im Teilnehmerfeld überzeugten mit starken Leistungen: Denise Trippold feierte zwei überzeugende Siege, während Jasmin Schloffer am dritten Brett zwei Remis erzielte.
Fortgesetzt wird die Meisterschaft im November mit drei regionalen Runden in Neuhofen, Graz und St. Veit an der Glan. (wk, Text: Hermann Wilfling, Foto: ÖSB)
Ergebnisse auf Chess-Results
Die Deutsche Schachbundesliga ist mit drei Runden an einem Wochenende in die Saison 2026/27 gestartet. Felix Blohberger überzeugte für den FC Bayern München mit zwei Punkten aus drei Partien. Konstantin Peyrer spielte für den Hamburger SK, während Dominik Horvath, David Shengelia und Stefan Kindermann für MSA Zugzwang im Einsatz waren.
Vom 9. bis 11. Oktober wurden die ersten drei Runden der neuen Saison ausgetragen. Das Auftaktwochenende bot zahlreiche Duelle mit internationaler Spitzenkonkurrenz und mehrere direkte Begegnungen österreichischer Spieler. Besonders erfreulich verlief der Start für Felix Blohberger, der ungeschlagen blieb. Für MSA Zugzwang gestaltete sich das Wochenende dagegen schwierig.
Blohberger überzeugt beim FC Bayern
Felix Blohberger erwischte beim FC Bayern München einen ausgezeichneten Saisonstart. Zum Auftakt trennte er sich im österreichischen Duell mit Konstantin Peyrer vom Hamburger SK remis. Am Samstag gelang ihm gegen David Shengelia ein voller Punkt. In der dritten Runde hielt Blohberger gegen den polnischen Großmeister Bartosz Socko ein weiteres Remis. Mit zwei Punkten aus drei Partien blieb der Wiener ungeschlagen und leistete einen wichtigen Beitrag zum gelungenen Saisonstart der Münchner.
Kirill Alekseenko startete ebenfalls mit einem Erfolg. Der österreichische Großmeister gewann in der ersten Runde gegen Frederik Svane und trug damit zum 5:3-Erfolg gegen den Hamburger SK bei. In der zweiten Runde musste er sich Pavel Eljanov geschlagen geben, am Sonntag verlor er gegen Richard Rapport. Bayern erreichte in der dritten Runde gegen den FC St. Pauli ein 4:4 und hält nach dem Auftaktwochenende bei fünf Mannschaftspunkten.
Peyrer und Shengelia in direkten Duellen
Konstantin Peyrer stand für den Hamburger SK am ersten und dritten Spieltag am Brett. Gegen Felix Blohberger erreichte er zum Auftakt ein Remis. In der dritten Runde kam es zum Duell mit David Shengelia, das ebenfalls unentschieden endete. Peyrer sammelte damit einen Punkt aus zwei Partien.

Shengelia spielte für MSA Zugzwang und musste sich zum Auftakt Bartosz Socko geschlagen geben. Auch gegen Blohberger blieb er ohne Punkt, ehe er gegen Peyrer ein Remis erreichte.
Der Hamburger SK startete mit einer 3:5-Niederlage gegen Bayern, erreichte am Samstag ein 4:4 gegen St. Pauli und feierte am Sonntag mit einem 4,5:3,5 gegen MSA Zugzwang den ersten Mannschaftssieg. Nach drei Runden hält der Traditionsverein bei drei Mannschaftspunkten.
Vier Österreicher für MSA Zugzwang
Mit Dominik Horvath, David Shengelia, Valentin Baidetskyi und Stefan Kindermann standen gleich vier Österreicher für MSA Zugzwang am Brett. Die Münchner erwischten mit drei Niederlagen gegen den FC St. Pauli (3,5:4,5), den FC Bayern München (3:5) und den Hamburger SK (3,5:4,5) ein schwieriges Auftaktwochenende.
Horvath und Baidetskyi bleiben dabei ungeschlagen und erreichen in allen drei Runden Remisen. Horvath teilte zunächst gegen den dänischen Großmeister Jesper Sondergaard Thybo den Punkt, spielte anschließend gegen Alan Pichot remis und erreichte am Sonntag gegen Niclas Huschenbeth erneut ein Unentschieden. Baidetskyi remisiert gegen Igor Janik, Joseph Girel und Julian Kramer. Damit kommen beide auf 1,5 Punkte aus drei Partien.
Kindermann absolvierte zwei Partien. Zum Auftakt erreichte er gegen Benedict Krause ein Remis, am Samstag musste er sich Matic Lavrencic geschlagen geben. In der dritten Runde kam er nicht zum Einsatz. Shengelia beendete das Wochenende mit einem halben Punkt aus drei Partien. Trotz der individuellen Teilerfolge wartet MSA Zugzwang nach den ersten drei Runden noch auf den ersten Mannschaftspunkt.
Viernheim setzt sich an die Spitze
An der Tabellenspitze setzte der SC Viernheim mit drei Siegen aus drei Begegnungen ein erstes Ausrufezeichen. Auch die OSG Baden-Baden startete erfolgreich mit sechs Punkten in die Saison. Der FC Bayern München liegt mit fünf Mannschaftspunkten auf Rang drei.
Für die österreichischen Spieler geht es im November mit den Runden vier bis sechs weiter. Nach Blohbergers starkem Auftakt und den soliden Leistungen von Horvath und Peyrer dürfen die österreichischen Schachfans gespannt sein, wie sich die Spieler im weiteren Saisonverlauf behaupten. Spannend bliebt auch ob Markus Ragger und Valentin Dragnev, sie haben zum Auftakt gefehlt, in den nächsten Runden dabei sein werden. (wk, Fotos: Bundesliga)
Website Deutsche Schachbundesliga