Am 4. Juni um 9:00 Uhr fällt in Fürstenfeld der Startschuss für die Österreichischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U12, Mädchen U12, U14 und Mädchen U14. Knapp 100 Nachwuchstalente aus ganz Österreich kämpfen in den kommenden Tagen um die nationalen Titel, Medaillen sowie die begehrten Qualifikationsplätze für internationale Meisterschaften.
Insgesamt qualifizieren sich in den vier Bewerben jeweils die ersten fünf Plätze für die Jugend-Weltmeisterschaften beziehungsweise die Jugend-Europameisterschaften.
Gespielt werden sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten plus 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug. Die Meisterschaften enden am 7. Juni.
U12: Stark besetztes Teilnehmerfeld
In der Altersklasse U12 führt Chicheng Leon Chen (Elo 2114) die Setzliste an. Dahinter folgen Filip Jevremovic (Elo 1983) und Chenshan Wu (Elo 1948). Alle drei zählen zu den größten österreichischen Nachwuchshoffnungen und werden den Österreichischen Schachbund im Juli auch bei der Jugend-Europameisterschaft im Blitz- und Schnellschach in Rzeszów (Polen) vertreten.
Mädchen U12: Enges Rennen um die Spitzenplätze
Bei den Mädchen U12 geht Parinitha Hemanth Gowda (Elo 1629) als Nummer eins der Setzliste ins Rennen. Zu ihren stärksten Konkurrentinnen zählen Avni Antolovic (Elo 1533) und Emilia Ehrengruber (Elo 1496). Auch die weiteren Spielerinnen liegen leistungsmäßig dicht beisammen, sodass spannende Kämpfe um die Medaillen zu erwarten sind.
U14: Noah Pleimer an der Spitze
In der Altersklasse U14 führt Noah Pleimer (Elo 2108) die Startrangliste an. Dahinter folgen Daniel-Yosuke Groessing (Elo 2064) und Anton Ruescher (Elo 1968).
Mädchen U14: Ausgeglichenes Spitzenfeld
Bei den Mädchen U14 startet Edna Abakah-Hagen (Elo 1575) als topgesetzte Spielerin. Laura Zens (Elo 1560) und Pia Langeder (Elo 1552) komplettieren das nahezu ausgeglichene Spitzentrio und zählen ebenfalls zu den Favoritinnen auf die Medaillenränge.
Der Österreichische Schachbund wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende Partien, viel Erfolg und vor allem Freude am Schach. (ssc, Bild: ÖSB)
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Übertragungen:
ChessBase: U12, M U12, U14, M U14
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Am 31. März 2026 fand im Wiener Büro von dox42 ein besonderes Schach-Highlight statt: Deutschlands Nummer eins und aktuelle Nummer sechs der Weltrangliste, Vincent Keymer, gastierte zu einem exklusiven Simultanabend in Wien. Insgesamt 24 Schachspieler erhielten die seltene Gelegenheit, gegen einen der stärksten Spieler der Welt anzutreten.
Q&A, Simultan und persönliche Begegnungen:
Der Abend begann mit einer offenen Fragerunde, bei der Vincent Keymer Einblicke in seinen Werdegang, seine Turniervorbereitung und das Leben als Schachprofi gab. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, dem Weltklassespieler persönliche Fragen zu stellen und mehr über seinen Weg an die Weltspitze zu erfahren.
Im Anschluss folgte das Simultan, das den Höhepunkt des Abends bildete. Gegen 24 Gegner gleichzeitig demonstrierte Keymer eindrucksvoll seine Spielstärke und konnte 23 Partien gewinnen. Lediglich Christoph Götz gelang es, dem deutschen Großmeister ein Remis abzuringen und damit das einzige zählbare Ergebnis gegen den Favoriten zu erzielen.
Großes Interesse und positive Resonanz:
Nach dem Simultan nahm sich Vincent Keymer noch Zeit für Fotos, Autogramme und persönliche Gespräche mit den Teilnehmern. Die Möglichkeit, einem Weltklassespieler so nahe zu kommen, wurde von den Gästen begeistert angenommen.
Das Event wurde von dox42 unterstützt und bot einen gelungenen Rahmen für einen außergewöhnlichen Schachabend. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Leonhard Herter, der durch das Programm führte und den Austausch zwischen Gästen und Ehrengast begleitete.
Gelungene Premiere mit Potenzial für die Zukunft:
Nach mehreren Stunden Schach, spannenden Gesprächen und zahlreichen Erinnerungsfotos ging ein besonderer Abend zu Ende. Für viele Teilnehmer war es eine seltene Gelegenheit, einem Weltklassespieler nicht nur am Brett gegenüberzusitzen, sondern ihn auch persönlich kennenzulernen.
Mit dem Q&A, dem Simultan und der anschließenden Foto- und Autogrammstunde bot die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Programm und sorgte für viele bleibende Eindrücke. Vincent Keymer zeigte sich dabei nahbar und nahm sich viel Zeit für die Gäste.
Ob es in Zukunft erneut eine ähnliche Veranstaltung geben wird, bleibt abzuwarten. Der Abend im dox42 Office hat jedenfalls gezeigt, dass Formate dieser Art bei Schachspielerinnen und Schachspielern auf großes Interesse stoßen und für ein besonderes Erlebnis sorgen können. (ssc, Text: Leonhard Herter, Fotos: just2takes Media GmbH)
Mit dem PlusCity Grand Prix in Pasching fand die MOKE Rapid Rallye 2025/2026 ihren würdigen Abschluss. Nach einer abwechslungsreichen Serie aus Online- und OTB-Bewerben steht nun die endgültige Gesamtwertung fest. Über die gesamte Saison hinweg bot die Rallye spannende Wettkämpfe, starke Teilnehmerfelder und zahlreiche Möglichkeiten, wertvolle Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln.
Harald Schneider-Zinner sichert sich den Gesamtsieg
Nach elf Monaten und zahlreichen Bewerben in ganz Österreich sowie auf lichess.org konnte sich Harald Schneider-Zinner den Gesamtsieg der ersten MOKE Rapid Rallye sichern. Mit konstant starken Leistungen über die gesamte Saison hinweg setzte er sich an die Spitze der Gesamtwertung.
Die Top 5 der Abschlusstabelle:
- Harald Schneider-Zinner
- Leonhard Herter
- Vladislav Kundianok
- Philipp Enöckl
- Siegfried Zörnpfenning
Sonderpreise für herausragende Leistungen
Neben den Hauptpreisen wurden auch mehrere Sonderwertungen ausgezeichnet. Diese Ehrungen unterstreichen die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die breite Altersstruktur innerhalb der Rallye.
Die Sonderpreise gingen an:
- Beste Frau: Maria Horvath
- Bester U18-Spieler: Julian Jetzl
- Bester Ü60-Spieler: Siegfried Zörnpfenning
Erfolgreicher Abschluss der Premierensaison
Mit dem Finale in Pasching geht die erste Austragung der MOKE Rapid Rallye zu Ende. Die Kombination aus Online- und Präsenzschach sorgte über die gesamte Saison hinweg für spannende Wettkämpfe und bot Spielerinnen und Spielern aus ganz Österreich zahlreiche Möglichkeiten, sich miteinander zu messen.
Die MOKE Rapid Rallye war als einmaliges Projekt für die Saison 2025/2026 konzipiert und findet in der kommenden Saison nicht erneut statt. Umso mehr bleibt die erste Austragung als interessantes Kapitel im österreichischen Turnierkalender in Erinnerung.
Die Event-Kommission bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Veranstaltern und Unterstützern, die zum Gelingen der Serie beigetragen haben. (ssc, Text: Leonhard Herter, Bild im Beitrag: Hans Leitner)
Die Europäische Einzelmeisterschaft der Frauen wird derzeit vom 25. Mai bis 5. Juni in Batumi (Georgien) ausgetragen. Mehr als 160 Spielerinnen kämpfen um den Titel. Nach sechs gespielten Runden steht am 31. Mai zunächst ein wohlverdienter Ruhetag auf dem Programm.
Für Österreich sind Olga Badelka und Emilia Deak-Sala am Start und beide können bislang mit ihren Leistungen überzeugen.
Olga Badelka hat nach sechs Runden 4,5 Punkte auf ihrem Konto. Nach einer Niederlage in der 3. Runde gegen FM Alexandra Zherebtsova zeigte sie eine beeindruckende Siegesserie und gewann ihre folgenden drei Partien. Mit dieser Aufholjagd liegt sie aktuell auf dem 11. Platz und befindet sich weiterhin in aussichtsreicher Position für die verbleibenden Runden.
Auch Emilia Deak-Sala präsentiert sich in guter Form. Bereits in der Auftaktrunde gelang ihr ein Remis gegen die topgesetzte IM Inna Gaponenko. Mit 3,5 Punkten ist sie derzeit auf Platz 66 im oberen Mittelfeld des Teilnehmerfeldes. Besonders erfreulich ist ihre bisherige Turnierleistung: Aktuell steht ein Elo-Plus von 26 Punkten zu Buche, verbunden mit einer starken Performance von 2239.
Für eine Überraschung an der Tabellenspitze sorgt die Ukrainerin Anastasiia Hnatyshyn. Die WFM startete von Rang 76 der Setzliste, gewann dann ihre ersten sechs Partien in Folge und führt das Turnier damit souverän an. Bereits einen ganzen Punkt beträgt ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Sabrina Vega Gutierrez, die mit 5 Punkten auf Rang zwei liegt.
Aus österreichischer Sicht bleibt die Ausgangslage nach sechs Runden jedenfalls vielversprechend. Mit noch fünf ausstehenden Partien sind für Olga Badelka und Emilia Deak-Sala weiterhin zahlreiche Chancen auf Spitzenplatzierungen vorhanden. (ssc, Fotos: ECU)
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Liveübertragung:
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Lichess
chess.com

Im Rahmen der ChessBase-Interviewreihe „Wissen ist Matt“ waren ÖSB-Präsident Michael Stöttinger und Dominik Mayr, Vizepräsident des Österreichischen Schachfördervereins, zu Gast bei Johannes Fischer.
In dem ausführlichen Gespräch sprechen die beiden Funktionäre über ihre Leidenschaft für das Schachspiel, die Herausforderungen und Chancen der Verbandsarbeit sowie die Bedeutung einer nachhaltigen Nachwuchsförderung. Weitere Themen sind die Entwicklung des österreichischen Schachs, der verantwortungsvolle Umgang mit finanziellen Ressourcen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Schachsports.
Ein interessantes Interview für alle, die sich für die Arbeit hinter den Kulissen des österreichischen Schachs und die strategische Weiterentwicklung unseres Sports interessieren. (wk, Foto: ChessBase)
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Der Österreichische Schachbund (ÖSB) schreibt die Ausrichtung seiner Staatsmeisterschaften und Österreichischen Meisterschaften für die Jahre 2027 und 2028 aus, sofern diese nicht bereits vergeben wurden. Die Ausschreibung richtet sich an die Landesverbände des ÖSB.
Vereine, Personen oder Organisationen, die eine Meisterschaft ausrichten möchten, müssen ihre Bewerbung mit dem jeweiligen Landesverband abstimmen und über diesen einreichen.
Wir freuen uns auf Bewerbungen bis spätestens 1. September 2026. Die Vergabe erfolgt in der darauffolgenden Sitzung des ÖSB-Präsidiums. (wk)
Download: Ausschreibung
Bereits zum insgesamt siebten Mal fand in Pasching bei Linz der „PlusCity Grand Prix“ statt, diesmal nicht nur mit den bereits traditionellen Team-Meisterschaften im Blitz- und Rapidschach, sondern auch mit den Einzel-Staatsmeisterschaften. Zusätzlich wurden im Rahmen des Open erstmals die Staatsmeisterschaften Ü65, Ü50 und U20 ausgetragen.
Mit insgesamt 80.000 Euro Preisgeld ist der PlusCity Grand Prix das wichtigste Blitz- und Rapidturnier Europas. Insgesamt 50 Großmeister und mehr als 100 Titelträger bestätigten den Status des PlusCity GrandPrix als Turnier der Sonderklasse. Eigentlich auf 400 Spielerinnen und Spieler pro Tag limitiert, wurden aufgrund des enormen Andrangs noch am Turniertag alle verfügbaren Tische kurzfristig erweitert – das Ergebnis war ein Teilnehmerrekord von 426 Spielerinnen und Spielern am Donnerstag sowie rund 1.700 Spieler insgesamt bei fast 200 Teams.
Das engagierte Organisationsteam rund um ÖSB-Präsident Michael Stöttinger, den Präsidenten des oberösterreichischen Landesverbands Günter Mitterhuemer sowie Hauptschiedsrichter Ivan Syrovy sorgte gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern für einen professionellen und zugleich familiären Ablauf aller Bewerbe. Die Disziplin und Mitarbeit der Turnierteilnehmer waren hervorragend. Da es sich bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern um „Stammgäste“ handelt, wirft der ungewöhnliche Veranstaltungsort kaum noch Fragen auf. Das seit Jahren in gleicher Zusammensetzung arbeitende Schiedsrichterteam wickelte das Turnier trotz der enormen Teilnehmerzahl und der aufwendigen Logistik routiniert und effizient ab. Neben bekannten internationalen Schiedsrichtern wie Gerhard Bertagnolli, Magdalena Judek, Martin Dobrotka und Sandra Schmidt leistet ein engagiertes Team aus Oberösterreich seit Jahren einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Turniers: Die Veranstalter möchten sich besonders herzlich bei Bruno Hundertpfund, Didi Hiermann, Gerhard Riegler, Walter Schaller, Gerald Huemer, Helmut Wöss, Tatjana Nawratil und Johann Voraberger für die große Hilfe und ihr Engagement bedanken.

Das internationale Schiedsrichter-Team unter der Leitung von Ivan Syrovy (Mitte). Vielen Dank für die herausragende Leistung! Vorne Mitte: Turnierhund Bella. Bild: Maria Emelianova
Auch der Weltschachbund FIDE war erneut beim PlusCity Grand Prix vertreten. Eine Abordnung des FIDE Management Boards nahm unter anderem am Blitzturnier als FIDE-Team teil, und FIDE-Generalsekretär Lukasz Turlej aus Polen konnte bei der Siegerehrung des Team-Rapid-Bewerbs zu seiner besonderen Freude das Team „Polish Power“ als Turniersieger ehren.
Zur Nachwuchsförderung gibt es in der PlusCity traditionell ein Aufeinandertreffen von Jugendtalenten und Schachlegenden. Dieses Jahr wurde dafür eine Qualifikation auf Lichess gespielt, hervorragend organisiert von Didi Hiermann. 28 Kinder mit völlig unterschiedlicher Spielstärke spielten schließlich gegen die ehemalige Weltmeisterin Antoaneta Stefanova, den ersten Europameister Pavel Tregubov, Ex-Juniorenweltmeister Parham Maghsoodloo und die beste Österreicherin Olga Badelka.
Das Konzept: Um trotz der Überlegenheit der Großmeister eine Reihung zu ermöglichen, werden alle Kinder matt gesetzt; wer am längsten durchhält, gewinnt. Der Gewinner schaffte in den vergangenen Jahren üblicherweise rund 40 bis 50 Züge. Das oberösterreichische Supertalent Noah Pleimer stellte jedoch vermutlich einen Rekord für die Ewigkeit auf: ganze 83 Züge hielt er gegen den Weltklasse-Großmeister Parham Maghsoodloo durch.

Bild links: Das oberösterreichische Spitzentalent Noah Pleimer hielt sage und schreibe 83 Züge gegen Großmeister Parham Maghsoodloo durch. Bild: Maria Emelianova

Bild rechts: Der junge Florentin Stickler, eines der größten Talente Österreichs, im Wettkampf mit einer der besten Schachspielerinnen aller Zeiten – der 10. Weltmeisterin Antoaneta Stefanova. Bild: Maria Emelianova
Erstmals bei einem ÖSB-Bewerb mit dabei und absolut begeistert war Freedom24 „DACH“ (Deutschland, Österreich, Schweiz), vertreten durch Managing Director Dominik Mayr. Der Repräsentant des ÖSB-Generalpartners eröffnete symbolisch das Turnier und plant für 2027 eine erweiterte Präsenz des an der Nasdaq notierten Finanzdienstleisters. Dieser bietet über seine App den bequemen und kostengünstigen Handel mit Aktien, Anleihen, ETFs und weiteren Finanzprodukten an.
Bereits am Mittwoch vor Turnierstart fand in der PlusCity das erste „Business Meets Chess“-Event Österreichs statt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie die Österreicher mit dem Sparbuch Milliarden verlieren“ diskutierten der Vorstand des Instituts für betriebliche Finanzwirtschaft an der JKU Linz, Univ.-Prof. Dr. Helmut Pernsteiner, der ehemalige ÖBB-, Alpine- und HETA-Vorstand sowie Nationalratsabgeordnete Mag. Arnold Schiefer und der Linzer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Mag. Stephan Schlager darüber, wie man die Österreicherinnen und Österreicher zu einer höheren Aktienquote in der Vorsorge motivieren könnte und welche Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Altersvorsorge mit Wertpapieren notwendig wären.

| Am Vorabend des Turnierstarts fand die Podiumsdiskussion „Business meets Chess“ mit o. Univ. Prof. Prof.h.c. Dr. Helmut Pernsteiner, Abg. z. NR Mag. Arnold Schiefer, Mag. Stephan Schlager (STB) und ÖSB Präsident Michael Stöttinger statt. Bild: Maria Emelianova |
Mit breiter Medienpräsenz und rund 100.000 Zuschauern in der Shopping Mall ist der PlusCity Grand Prix die öffentlichkeitswirksamste Schachveranstaltung Mitteleuropas. Auch das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchwegs begeistert.
Für 2027 planen die Organisatoren weitere Detailverbesserungen. So wird man im Team-Blitz mit zwei Runden weniger auskommen, die Begrenzung auf 400 Teilnehmer soll jedoch bestehen bleiben. Die Einzel-Staatsmeisterschaften Blitz und Rapid finden nächstes Jahr anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Landesverbandes Niederösterreich in Baden statt. In der PlusCity werden dann wie üblich das Grand Prix Open und die Team-Staatsmeisterschaften ausgetragen. (ssc, Bilder: Maria Emelianova, Text: ÖSB)
PlusCity Grand Prix Rapid Champions 🏆 (426 Teilnehmer)
🥇 GM Pranav V (Indien)
🥈 GM Eduardo Iturrizaga Bonelli (Spanien)
🥉 GM Parham Maghsoodloo (Iran)
Beste Dame
🥇 IM Aleksandra Maltsevskaya (Polen)
Österreichische Staatsmeisterschaft Rapid Open
🥇 IM Valentin Baidetskyi*
🥈 GM Felix Blohberger
🥉 IM Lukas Dotzer
*Mit seinem Titelgewinn sicherte sich IM Valentin Baidetskyi zudem die Qualifikation für die österreichische Staatsmeisterschaft im Standardschach, die von 15. bis 23. August in Linz ausgetragen wird.
Österreichische Staatsmeisterschaft Rapid Frauen
🥇 WIM Veronika Exler
🥈 IM Olga Badelka
🥉 WFM Chiara Polterauer

Preisverleihung an die neuen Staatsmeister/innen des Rapid Open: Dominik Mayr von Freedom 24, Olga Badelka, Lukas Dotzer, Staatsmeister Valentin Baidetskyi, Staatsmeisterin Veronika Exler, Felix Blohberger, Chiara Polterauer und ÖSB-Präsident Michael Stöttinger (v.l.n.r.). Bild: Maria Emelianova
Österreichische Meisterschaft Rapid Ü65
🥇 IM Aco Alvir
Österreichische Meisterschaft Rapid Ü50
🥇 FM Herbert Wohlfahrt
Österreichische Meisterschaft Rapid U20
🥇 IM Lukas Dotzer
PlusCity Grand Prix Blitz Champions 🏆 (411 Teilnehmer)
🥇 GM Szymon Gumularz (Polen)
🥈 GM Anton Korobov (Ukraine)
🥉 GM Parham Maghsoodloo (Iran)
Beste Dame
🥇 IM Aleksandra Maltsevskaya (Polen)
Österreichische Staatsmeisterschaft Blitz Open
🥇 GM Dominik Horvath
🥈 IM Valentin Baidetskyi
🥉 IM Laurenz Borrmann
Österreichische Staatsmeisterschaft Blitz Frauen
🥇 IM Olga Badelka
🥈 Magdalena Moerwald
🥉 WFM Chiara Polterauer
Österreichische Meisterschaft Blitz Ü65
🥇 FM Adolf Denk
Österreichische Meisterschaft Blitz Ü50
🥇 FM Thomas Hebesberger
Österreichische Meisterschaft Blitz U20
🥇 IM Laurenz Borrmann
PlusCity Grand Prix Team-Blitz 🏆 (92 Teams)
🥇 ASV Linz 1
(Parham Maghsoodloo, Aleksandr Shimanov, M. Amin Tabatabaei, Sergei Movsesian)
🥈 PlusCity
(Jakub Pulpan, Maxim Rodshtein, Andrey Sumets, Vahap Sanal)
🥉 The Boys
(Jose Eduardo Martinez Alcantara, Benjamin Bok, Daniel Dardha, Max Warmerdam)
Österreichische Staatsmeisterschaft Team-Blitz Open
🥇 ASV Linz 1
🥈 Schachklub Pinggau/Friedberg 1
🥉 Schachklub Pinggau/Friedberg 2
Österreichische Meisterschaft Team-Blitz Frauen
🥇 ASVÖ Pamhagen 1
🥈 Wulkaprodersdorf 2
🥉 SC Victoria Linz
PlusCity Grand Prix Team-Rapid 🏆 (92 Teams)
🥇 Polish Power
(GM Jakub Seemann, GM Jan Malek, IM Patryk Cieslak, IM Krzysztof)
🥈 Schachklub Pinggau/Friedberg 1
(GM V Pranav, GM Viktor Erdos, GM Denis Kadric, IM Valentin Baidetskyi)
🥉 Schachklub Pinggau/Friedberg 2
(GM Milos Perunovic, GM Ivan Ivanisevic, GM Danilo Milanovic, IM Nikolay Averin)
Österreichische Staatsmeisterschaft Team-Rapid Open
🥇 Schachklub Pinggau/Friedberg 1
🥈 Schachklub Pinggau/Friedberg 2
🥉 ASV Linz 1
Österreichische Meisterschaft Team-Rapid Frauen
🥇 ASVÖ Pamhagen 1
🥈 SC Victoria Linz
🥉 Wulkaprodersdorf 2

Die glücklichen Doppelstaatsmeisterinnen des ASVÖ Pamhagen mit Teodora Injac, Laura Unuk, Aleksandra Maltsevskaya und Elina Danielian, sowie Team Blitz Staatsmeister ASV Linz mit Amin Tabatabaei, Parham Maghsoodloo, Sergej Movsesian, Alexandr Shimanov und Michael Stöttinger (v.l.n.r.) Bild: Maria Emelianova
Alle Ergebnisse: chess-results.com
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Weitere Bilder von Peter Kranzl
Von 22. bis 25. Mai wurden im JUFA Fürstenfeld die Österreichischen Meisterschaften der Altersklassen U8 und U10 ausgetragen. In insgesamt sieben Runden kämpften die besten Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler des Landes um die Medaillen und die Qualifikation für internationale Bewerbe. Trotz des intensiven Programms mit drei Runden pro Tag beeindruckten die jüngsten Talente mit hoher Konzentration und zahlreichen spannenden Partien bis zur Schlussrunde. Hier sind die Medaillengewinnerinnen und -gewinner:
| U-08 Buben |
|
|
|
|
|
| 1 |
Ivanov, Oleksandr |
1253 |
Wien |
1. Sk Ottakring |
6 |
28 |
| 2 |
Durakovic, Demian |
1372 |
Knt |
Sv Drache Friesach |
6 |
27 |
| 3 |
Riegler, Lionel |
1200 |
OÖ |
Sv Asten |
5 |
28,5 |
| |
|
|
|
|
|
|
| U-10 Buben |
|
|
|
|
|
| 1 |
Veladzic, Isak |
1940 |
Wien |
Kjsv Wien |
7 |
27,5 |
| 2 |
Ragger, Christoph Karl |
1390 |
Stmk |
Grazer Schachgesellschaft |
5 |
27 |
| 3 |
Brezlan, Noel |
1641 |
Wien |
Kjsv Wien |
5 |
26 |
| 3 |
Kienersberger, Paul |
1570 |
Stmk |
Styria Graz |
5 |
26 |
| |
|
|
|
|
|
|
| U-08 Mädchen |
|
|
|
|
|
| 1 |
Feseniuk, Maryna |
1437 |
Wien |
Sc Donaustadt |
6,5 |
25 |
| 2 |
Pichler, Leonore |
1495 |
Stmk |
Grazer Schachgesellschaft |
6 |
26 |
| 3 |
Kolesarova, Caroline-Laura |
1200 |
Vbg |
Rankweil |
4,5 |
27 |
| |
|
|
|
|
|
|
| U-10 Mädchen |
|
|
|
|
|
| 1 |
Burstein, Viktoria |
1267 |
Wien |
1. Sk Ottakring |
7 |
24 |
| 2 |
Jarda, Debora-Alexandra |
1241 |
OÖ |
Sc Schwanenstadt |
5 |
26 |
| 3 |
Nussbacher, Sarah |
1344 |
Stmk |
Bärnbach |
4,5 |
24,5 |

Die Meisterschaften boten einmal mehr einen eindrucksvollen Einblick in die Qualität des österreichischen Jugendschachs und zeigten, mit wie viel Begeisterung und Ehrgeiz bereits die jüngsten Spielerinnen und Spieler ans Brett gehen. Für die vorbildliche Organisation zeichnet der Schachklub LL-resources Fürstenfeld verantwortlich, an der Spitze mit Siegfried Posch und Johann Hadl. Als Hauptschiedsrichter fungiert IS Hermann Wilfling wie immer umsichtig und tadellos. (wk, Fotos: Jugendschach.at)
Ergebnisse bei Chess-Results
Fotos
Der Instruktorkurs 2027 ist nun offiziell auf der Seite der Bundessportakademie Wien ausgeschrieben:
Siehe Infoseite.
Die Anmeldung muss bis spätestens 09.12.2026 ONLINE über die Homepage der BSPA Wien erfolgen. Gleichzeitig ist ein Mail mit der Anmeldenachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden. (ssc, Text: hsz, Titelbild mit KI erstellt)
Die Kursausschreibung finden Sie auch hier: Ausbildungsinformation
Nach über zwei Jahren Vorbereitung findet nun erstmals ein internationales FIDE-Blitzschach-Event im Ybbstal in der Firmenzentrale von bene – einem weltweit bekannten Unternehmen für Design und Innovation – in Waidhofen an der Ybbs in Niederösterreich statt.
Dass die Stadt, die auch ‚Stadt der Türme‘ genannt wird, Austragungsort ist, war kein Zufall, sondern ist der Heimat des örtlichen königlichen Schachvereins Schachburg Waldhöfen in Waidhofen an der Ybbs geschuldet, der hier als Ausrichter auftritt.
Die Veranstaltung bringt internationale Schachsportler, Hobbyspieler und Gäste aus Wirtschaft und Kultur zusammen und soll den Schachsport bewusst in ein modernes, öffentlichkeitswirksames Umfeld bringen. Besonders freut es uns, dass Österreichs langjährige Nummer 1 im Schach, Großmeister Markus Ragger, mit dabei sein wird. Seine Teilnahme verleiht dem Event zusätzliche internationale Strahlkraft.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine eigene Podiumsbühne mit bene Fixbrett Nummer 1, auf der GM Markus Ragger seine Blitzpartien live vor Publikum austragen wird. Dadurch entsteht eine außergewöhnliche Atmosphäre, die Spannung, Geschwindigkeit und höchste Konzentration unmittelbar erlebbar macht.
Gerade Blitzschach bietet für Zuschauer und Medien eine außergewöhnliche Dynamik:
Emotionen, Spannung und Entscheidungen in Sekunden machen diese Disziplin besonders attraktiv für Live-Berichterstattung und Fernsehen. Das Publikum erlebt hochklassigen Denksport in einer Intensität, die viele überrascht und begeistert.
Das Turnier wird offiziell gewertet und fließt in die FIDE-Schachwertung (Blitz-Elo) ein.
Ausschreibung
Turnieranmeldungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
(ssc, Text: Giorgio Gugler, Bilder: von der Schachburg Waidhofen)

Markus Ragger & Giorgio Gugler