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Denise Trippold gewinnt Chessable Forschungspreis

Die Nationalspielerin und Vorsitzende der Frauenkommission Denise Trippold holt sich für ihre Masterarbeit über Talentidentifikation im Schach den Chessable Forschungspreis, der von der beliebten Schachplattform Chessable drei Mal im Jahr weltweit an universitäre Projekte vergeben wird.

Mitropacup 2022

In ihrer Masterarbeit untersucht Trippold, welche Zusammenhänge zwischen der Spielstärke im Schach und verschiedenen Variablen, wie dem Training, verschiedenen Intelligenzfacetten, Persönlichkeitsmerkmalen oder auch Motivation, bei Kindern und Jugendlichen bestehen. Dazu nutzt sie Daten von 83 minderjährigen Schachspieler:innen aus Österreich. Einen ersten Einblick in die Arbeit erhält man im Blogbeitrag auf chessable.com.

Hast auch du vor, dich bei deiner wissenschaftlichen Arbeit dem Schachsport zu widmen? Dann bewirb dich hier für den Chessable Forschungspreis! (dt, Bild: Chessable)

Presseaussendung für den nächsten Bewerbungszyklus

Frauenschach_AUT Women's Day Turnier

Am Freitag, den 8. März, fand im Haus des Schachsports das Women's Day Rapid Open anlässlich des Weltfrauentags statt. Unter der herausragenden Organisation des Frauenschach_AUT Teams, insbesondere Annika Fröwis, in Zusammenarbeit mit dem Wiener Schachverband, nahmen 42 Teilnehmer*innen an diesem Turnier teil. Für einen reibungslosen Ablauf sorgte das Schiedsrichter-Team, bestehend aus Tobias Mayrhuber und Magdalena Mörwald. Das Turnier umfasste 7 Runden mit einer Bedenkzeit von 8 Minuten plus 3 Sekunden.

Mit einem Frauenanteil fast 25% und der Teilnahme vieler motivierter Mädchen bot das Turnier eine vielversprechende Perspektive für die Zukunft des Frauenschachs.

Das Teilnehmerfeld war mit 7 Titelträger*innen gut besetzt, was für Spannung bis zum Schluss sorgte. Der Favorit Georg Fröwis startete stark und führte nach den ersten 5 Runden allein mit voller Punktzahl. Jedoch musste er in der vorletzten Runde eine Niederlage gegen Konstantin Peyrer hinnehmen, was den Kampf um die Spitze noch offener gestaltete. Vor der letzten Runde waren 5 Spieler mit jeweils 5 Punkten punktgleich, was ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss bedeutete. Am Ende setzte sich FM Vladislav Kundianok vor IM Georg Fröwis und IM Konstantin Peyrer durch.

In der Frauenwertung gewann Mandukhai Myagmarsuren mit 5 Punkten, gefolgt von Emilia Deak-Sala und Nino Kordzadze mit jeweils 4 Punkten. Auch Sara Marinovic erreichte einen Preis, indem sie den 3. Platz in der Kategorie <1600 Elo belegte.

Insgesamt war das Turnier ein großer Erfolg, und die Organisatoren hoffen, viele Teilnehmerinnen auch bei zukünftigen Projekten begrüßen zu können. (Text/Foto: Frauenschach_AUT)

Ergebnisse auf chess-results
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Women's Day Rapid Open 2024

Am Freitag, 8. März, findet der Internationale Frauentag statt! Die engagierten Spielerinnen der ÖSB-Frauenkommission (Frauenschach_AUT) veranstalten zu diesem Anlass in Kooperation mit dem Wiener Schachverband im Wiener Haus des Schachsports das Women’s Day Rapid Open 2024. Ab 18:00 Uhr werden 7 Runden im „Frauentagsmodus“ 8 Minuten + 3 Sekunden pro Spieler*in pro Partie gespielt. Das Turnier, welches für alle Schachfreund*innen offen ist, wird zur internationalen und nationalen Rapid-Elo-Wertung eingereicht. Neben Geldpreisen für die topplatzierten Spieler*innen gibt es auch Kategorie- und Sachpreise zu gewinnen. (af)

Voranmeldungen sind erwünscht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldungen vor Ort sind am Turniertag bis 17:30 Uhr möglich

Ausschreibung
Anmeldestand auf chess-results

Bericht des Präsidenten: Staatsmeisterschaft 2024

Liebe Schachfamilie!

Es freut mich besonders, euch heute die Ausschreibung für die Staatsmeisterschaft 2024 Open/Frauen im Standardschach präsentieren zu dürfen.

Die Aufwertung der Staatsmeisterschaft war eines meiner zentralen Anliegen als ich mich zur Wahl zum ÖSB-Präsidenten gestellt habe, die Austragung 2024 konnte ich nun erstmals mitgestalten und ich freue mich sehr über die Umsetzung von wesentlich verbesserten Bedingungen für Spielerinnen und Spieler.

2024 ist ja ein vielfaches Schach – Jubiläumsjahr (100 Jahre FIDE!), der Tiroler Landesverband feiert sein 75 Jahre Jubiläum unter anderem mit der Austragung der Blitz- und Rapid Staatsmeisterschaften, der Oberösterreichische Verband wird die Staatsmeisterschaft im Standard-Schach austragen, ebenfalls im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Landesverbandes.

Gemeinsam mit Günther Mitterhuemer und dem Team des LV OÖ werden wir in Linz eine hochwertige Staatsmeisterschaft organisieren, zusätzlich wird es im gleichen Saal und zu den gleichen Beginnzeiten ein Open für Spielerinnen und Spieler unter 2.000 Elo geben.

Die wesentlichen Verbesserungen sind im Detail:
- Erhöhung des Preisfonds von Euro 10.000,— auf fast Euro 30.000,—
- Umfangreiches Branding und effiziente Medienarbeit
- Nenngeldbefreiung für alle Titelträger (GM, IM, FM)
- Nenngeldbefreiung für alle Frauen
- Exzellente Spielbedingungen im Oberbank Donauforum, Technik und Ausstattung im Spielsaal sind top!

Der ÖSB leistet zu den Staatsmeisterschaften den gleichen Zuschuss wie immer, das sind Euro 10.000,—. Außerdem kommen die Medaillen vom ÖSB. Alle oben genannten Aufwertungen, das erhöhte Preisgeld und der Einnahmenverlust durch die Nenngeldbefreiungen verursachen dem ÖSB keinerlei Kosten. Mit der Oberbank AG konnten wir eine der erfolgreichsten Banken Europas für die Unterstützung einer Schachveranstaltung gewinnen, darüber freue mich besonders und bedanke mich bereits an dieser Stelle beim gesamten Vorstand unter Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA. Zur Finanzierung der Aufwertungen und für allfällige Abgänge beim Budget wird mein eigenes Unternehmen als Sponsor zur Verfügung stehen.

In diesem Zusammenhang eine weitere Information:

ÖSB Nationalspieler Markus Ragger hat mich vor Kurzem gebeten der Schachöffentlichkeit die Bedingungen für die Veranstaltung von Staatsmeisterschaften zu präsentieren. Es gibt offenbar auch private Initiativen, die sich eventuell um eine zukünftige Austragung bewerben möchten – die genauen Bedingungen sind aber wenig bekannt. Natürlich ist dem ÖSB jedes konstruktive Projekt willkommen und somit komme ich dieser Bitte gerne nach:

Der ÖSB unterstützt den Veranstalter bereits seit 2019 mit einem pauschalen Zuschuss von Euro 10.000,—, dazu werden die Medaillen vom ÖSB zur Verfügung gestellt. Die Turnierform gibt die Turnier- und Wettkampfordnung (TuWO) des ÖSB vor (Open ab Elo 2.000, für Frauen und Jugendliche ab Elo 1900). Der Veranstalter ist für alles andere verantwortlich und verfügt dafür zusätzlich über die Einnahmen aus dem Nenngeld, die Förderungen der Gebietskörperschaften und der Sportverbände und natürlich über die Einnahmen aus allen Sponsoringvereinbarungen die abgeschlossen werden können. Über den Zuschlag an einen Veranstalter entscheidet das Präsidium des ÖSB.

Ich freue mich über jede private Initiative für zukünftige Jahre, wichtig ist natürlich ein technisch einwandfreier Spielsaal, eine gute Medienarbeit und ein attraktives Preisgeld – es sollen ja wenn möglich die besten Spielerinnen und Spieler teilnehmen. Wenn ein Veranstalter bei der Sponsorensuche so erfolgreich ist, dass ein Gewinn erzielt werden kann, gibt es daran nichts auszusetzen. Das darf aber natürlich nicht auf Kosten der Eventqualität gehen, einfach den Zuschuss des ÖSB als Preisgeld auszuzahlen und das Nenngeld und die Förderungen zu vereinnahmen ist wahrscheinlich kein Konzept das eine Mehrheit im ÖSB-Präsidium findet. Wenn jemand eine besondere Idee hat oder es ein Naheverhältnis zu einem möglichen Sponsor gibt, werden wir gerne eine mögliche Zusammenarbeit diskutieren. Einer privaten Initiative aber auch einem Verein empfehle ich darüber hinaus die Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Landesverband, dort ist jedenfalls viel Erfahrung und Know-How vorhanden.

Für 2024 freue ich mich auf möglichst zahlreiche Beteiligung der besten Spielerinnen und Spieler Österreichs und spannende Partien für das Publikum, die Anmeldung ist ab sofort möglich, eine frühe Anmeldung ist für die Veranstalter natürlich von Vorteil. Die Nenngeldbefreiten Spielerinnen und Spieler bitten wir, sich möglichst früh durch Überweisung des Reuegeldes anzumelden.

In diesem Sinne freue ich mich auf ein Wiedersehen in Linz,

Michael Stöttinger
Präsident

Download Ausschreibung STM-Std-2024

Daulyte-Cornette gewinnt Eva Moser Gedenkturnier, WIM-Norm für Schloffer

Die französische Großmeisterin Deimante Daulyte-Cornette gewinnt in der Schlussrunde des „Graz Chess Ladies“ gegen Jasmin-Denise Schloffer und sichert sich ungeschlagen mit siebenheinhalb Punkten aus neun Partien den Turniersieg im Gedenkturnier zu Ehren der besten österreichischen Schachspielerin aller Zeiten, Eva Moser. Aber auch ihre unterlegene Rivalin hat Grund zur Freude: Schloffer holt mit viereinhalb Punkten ihre zweite WIM-Norm und somit sollte die Steirische Lokalmatadorin noch 2024 den Titel "Internationale Meisterin" vom Weltschachverband erhalten. Turniersiegerin Daulyte-Cornette lobt die perfekte Organisation und erinnert, dass sie vor 14 Jahren bereits ein Turnier in Graz gespielt hat. Eine der Gegnerinnen war damals die vor 5 Jahren viel zu früh verstorbene Eva Moser.

Österreichs Nikola Mayrhuber verpasst am Ende einen möglichen Sensationssieg gegen die unter FIDE-Flagge spielende amtierende Schnellschach-Weltmeisterin Anastasia Bondaruk aus St. Petersburg/Rußland. Bodnaruk musste gewinnen um noch eine Chance auf den Turniersieg zu haben und setzt alles auf Angriff. Mayrhuber verteidigt gut, erhält die besserer Stellung, knapp vor der Zeitkontrolle entgleitet ihr aber die Partie. Bondaruk gewinnt und sichert sich mit sieben Punkten den zweiten Platz vor der Türkischen Ex-Europameisterin Ekaterina Atalik mit sechseinhalb Punkten.

Michael Stöttinger, Präsident des Österreichischen Schachbundes und Veranstalter des Turnieres erinnert bei der Siegerehrung über Grußworte des ÖSB-Ehrenpräsidenten Kurt Jungwirth welche großartigen internationalen Schach-Events in Graz in den letzten Jahrzehnten statt gefunden haben. Das Chess-Ladies Graz 2024 setzt diese Tradition fort. „Der Kampfgeist der Spielerinnen war außergewöhnlich, in manchen Runden wurden alle Partien entschieden, so war das Turnier auch für die Zuseher ein Vergnügen! Die österreichischen Nationalspielerinnen haben im Kampf mit der internationalem Spitzenklasse ihr Potential bewiesen, das bestätigt auch den Kurs der verstärkten Frauenförderung im Österreichischen Schachbund!"  (wk)

Offizielle Website (mit Berichten und Bildern)
Ergebnisse/Partien bei Chess-results

 Alle Partien:

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Schloffer nach Doppelrunde vorne dabei

Nach der gestrigen Doppelrunde reduziert sich die Spitze auf ein Duo. Deimante Daulyte-Cornette und Anastasia Bodnaruk gewinnen ihre Partien am Vormittag gegen Denise Trippold und Jasmin-Denise Schloffer. Beide remisieren am Nachmittag und liegen nach fünf Runden mit jeweils vier Punkten an der Spitze.

Österreichs Überraschungsfrau Schloffer hätte statt Bodnaruk an der Spitze sein können. Sie hat aber nach gutem Spiel gegen die Russin am Ende in einem Endspiel mit Springer und Bauer ein Blackout. Schloffer steckt diesen Rückschlag aber gut weg, besiegt am Nachmittag eine bisher glücklose Nikola Mayrhuber und ist mit dreieinhalb Punkten Dritte vor Ekaternia Atalik.

Annika Fröwis gewinnt am Vormittag mit Schwarz gegen Mayrhuber und ist nach einem weiteren Remis gegen Marina Brunello mit zwei Punkten zweitbeste Österreicheicherin. Polterauer und Trippold halten nach einer Punkteteilung im direkten Duell bei je eineinhalb Punkten. (wk)

Offizielle Website
Ergebnisse/Partien bei Chess-results

Live Übertragung: DGTChessBasechess.comLichess

Änderungen der FIDE Rating Bestimmungen

Ende Dezember des letzten Jahres wurden im FIDE Council einige Änderungen beschlossen, die Auswirkungen auf die Eloauswertung der FIDE ab 1. März 2024 haben. Dies wurde auf Vorschlag der Qualifikations Kommission (QC) der FIDE umgesetzt, die dabei von Experten begleitet wurden. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
+ Die niedrigste FIDE Wertung beträgt ab 1. März 1.400 Punkte.
+ Alle FIDE Ratingzahlen unter 2.000 werden angehoben (Aufschlag von 40% seiner Differenz zu 2.000 – z.B. 1.000 = 1.400; 1.500 = 1.700).
+ Rutscht eine Wertungszahl danach unter 1.400 Punkte, wird diese auf Null gesetzt.
+ Um eine FIDE Wertung zu erhalten müssen zumindest fünf gewertet Partien gespielt werden und die Ratingleistung hat zumindest 1.400 zu betragen. Dies gilt auch für Spieler*innen, deren FIDE Wertung auf Null gesetzt wurde.
+ Diese fünf Partien müssen innerhalb von 26 Monaten ausgetragen werden.
+ Der maximale Einstiegswert für eine FIDE Wertung ist auf 2.200 Punkte beschränkt.
+ Bei einer Wertungsdifferenz von mehr als 400 Punkten der beiden Spieler wird trotzdem nur eine Differenz von 400 für die Wertung herangezogen.
+ Dies alles gilt für Turnier/Schnell/Blitzschach.

Die gesamte Übersicht kann unter folgendem Link eingesehen werden – https://www.fide.com/news/2831

Die neuen FIDE Wertungs- Bestimmungen sind wie folgt unter dem FIDE Handbuch - https://handbook.fide.com/chapter/B022024

Für alle Turnierveranstalter*innen sowie interessierte Spieler*innen und Schiedsrichter*innen wird die Technische Kommission zwei Webveranstaltungen Ende des ersten Halbjahres 2024 durchführen, um die aktuellen Notwendigkeiten zu erläutern, ein Turnier FIDE werten zu lassen, aber auch die Vorgaben zur AUT Elo-Wertung zu erklären. (af, Text: mm; Bild: Logo QC FIDE)

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Eva Moser Gedenkturnier in Graz eröffnet

Im Grazer Palais Attems findet von 25. Februar bis 3. März 2024 das "Chess Ladies Graz", in Erinnerung an die österreichische Spitzenspielerin Eva Moser statt. Das Turnier wurde gestern, Sonntag, von ÖSB Präsident Michael Stöttinger und Frau Bundesministerin a.D. Juliane Bogner-Strauß im Beisein der Eltern von Eva Moser und dem Präsidenten des Steirischen Schachverbandes, Dr. Gerd Mitter, eröffnet.

Die internationale Meisterin Eva Moser, deren Todestag sich zum 5. Mal jährt, ist die beste Schachspielerin der österreichischen Schachgeschichte. Die gebürtige Kärntnerin zog nach ihrem Schulabschluss nach Graz, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachte. Als einzige Frau der österreichischen Schachgeschichte wurde Eva Moser „Open“ - Staatsmeisterin und auch international war Eva sehr erfolgreich.

In der ersten Runde gelingt der gebürtigen Steirerin Jasmin-Denise Schloffer eine Punkteteilung gegen die ehemalige EM-Silbermedaillengewinnerin Lilit Mkrtchian aus Armenien. Im Duell zweier Österreicherinnen startet Denise Trippold mit einem Schwarzsieg gegen Annika Fröwis in das Turnier. In den drei anderen Begegnungen setzen sich jeweils die favorisierten ausländischen Spielerinnen gegen die heimischen Vertreterinnen durch.

 

Alle Partien des Turniers werden live im Internet übertragen. Gespielt wird bis Samstag, dem 3. März 2024. Besucher sind im Palais Attems herzlich willkommen. (wk, Fotos: Christine Kipper)

Offizielle Website
Ergebnisse/Partien bei Chess-results

Live Übertragung: DGT, ChessBasechess.comLichess

Gedenkturnier an Eva Moser startet morgen

Morgen startet das Chess Ladies Graz, das in Erinnerung an Eva Moser veranstaltet wird. Fünf österreichische Nationalspielerinnen und fünf ausländische Spitzenspielerinnen matchen sich in einem Rundenturnier bis 3. März. Unter ihnen sind die amtierende Schnellschach-Weltmeisterin IM Anastasia Bodnaruk und die ehemalige Europameisterin IM Ekaterina Atalik. Die IMs Marina Brunello, Deimante Daulyte-Cornette und Lilit Mkrtchian komplettieren mit den Österreicherinnen Annika Fröwis, Nikola Mayrhuber, Chiara Polterauer, Jasmin-Denise Schloffer und Denise Trippold das Feld.

Das Turnier wird am Sonntag um 14 Uhr im Palais eröffnet. In feierlichem Rahmen werden die Startnummern gezogen und im Anschluss die Paarungen veröffentlicht. Um 15 Uhr startet die 1. Runde.

Wir wünschen allen Spielerinnen ein erfolgreiches Turnier und einen schönen Aufenthalt in der steirischen Hauptstadt. Aus heimischer Sicht hoffen wir natürlich auf die eine oder andere Norm. (dt)

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Mitropacup: Deutschland gelingt das Double

Gastgeber Deutschland dominiert den Mitropacup 2024 in Apolda und gewinnt bei den "Herren" und Frauen. In der offenen Klasse ist Deutschland makellos und gewinnt alle neun Begegnungen. Die fünf Großmeister Matthias Bluebaum, Rasmus Svane, Alexander Donchenko, Dmitrij Kollars und Frederik Svane sind die fünf elostärksten Spieler im Feld und werden ihrer Favoritenrolle gerecht. Deutschland holt 18 Punkte und gewinnt mit vier Punkten Vorsprung auf die Schweiz und sechs Punkten Vorsprung auf die Tschechische Republik. Zum Vergleich trennen die Viertplatzierten Italiener nur drei Punkte von Österreich auf Rang 9. Kroatien wird mit zwei Punkten und vier Zählern hinter Ungarn und Österreich Letzter. Die beste Einzelleistung gelingt dem Schweizer Sebastian Bogner mit einer Elo-Leistung von 2722 vor dem Deutschen Dmitrij Kollars (2709).

Österreich feiert in der Schlussrunde mit 3,5:0,5 gegen Kroatien einen zweiten Sieg, muss sich aber mit sechs Punkten und dem neunten Rang begnügen. Die Einzelleistungen sind durchaus passabel. Konstantin Peyrer holt 5 Punkte, Marc Morgunov 4,5. Beide übertreffen damit ihre Erwartung. Valentin Baidetskyi und Lukas Dotzer gelingen jeweils 3,5 Punkte und sind damit nur knapp unter ihrer Elo-Einstufung.

Im Frauen Mitropacup lässt Deutschland in der Besetzung Josefine Heinemann, Jana Schneider, Hanna Marie Klek, Lara Schulze und Kateryna Dolzhykova nur zwei Punkteteilungen gegen die Schweiz und die Slowakei ab und gewinnt das Turnier mit 16 Punkten. Frankreich holt mit zwei Punkten Rückstand Silber, die Schweiz mit vier Punkten Rückstand die Bronzemedaille. Die beste Einzelleistung gelingt der Slowakin Zuzana Hagarova mit vier Punkten aus fünf Partien und einer Elo-Leistung von 2492. Elo-Leistungen über 2400 gelingen zudem der Italienerin Marina Brunello (2468), der Französin Yosha Iglesias (2440). der Schweizerin Sofia Hryzlova (2418) und der Deutschen Hanna Marie Klek (2402).

Österreichs Frauen entkommen mit drei Punkten in den beiden Schlussrunden noch dem Platz mit der roten Laterne. Die Slowakei wird mit 2,5:1,5 geschlagen, gegen Kroatien gelingt eine Punkteteilung. Unterm Strich bleibt mit fünf Punkten der achte Platz vor der Tschechischen Republik und der Slowakei. Besonders erfreulich ist die gute Einzelleistung von Emilia Deak-Sala bei ihrem Debüt im Nationalteam. Sie bleibt ungeschlagen und holt mit fünf Punkten aus sieben Partien eine Elo-Leistung von 2176. Es ist die beste des Teams, Polterauer hat am Spitzenbrett 2155, und 300 Punkte über ihrer Elo-Zahl. Das lässt für die Zukunft hoffen.

Das Organisationsteam rund um Turnierdirektor Bernd Vökler und Hauptschiedsrichter Klaus Deventer sorgt in der wunderbaren Stadthalle von Apolda und im Turnierhotel für beste Bedingungen. Marco Biagioli wohnt als Präsident der Mitropa Chess Association der Siegerehrung bei. 

Turnier-WebsiteErgebnisse bei Chess-Results, Mitropa Chess Association