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TATA STEEL INDIA Rapid/Blitz vom 17.-21. November

Vom 17. bis 21. November 2021 findet in Kolkatta das Tata Steel Chess India 2021 statt. Der Event startet mit dem Rapidturnier, das am 17., 18. und 19. November mit zehn Spielern und drei Runden pro Tag durchgeführt wird. Die Zeitkontrolle beträgt 25 Minuten plus 10 Sekunden/Zug. Am 20. und 21. November folgt ein Blitzturnier, ebenfalls mit zehn Spielern, das doppelrundig mit 9 Runden pro Tag durchgeführt wird. Die Zeitkontrolle beträgt 3 Minuten plus 2.

Sechs Spieler spielen sowohl das Rapid- als auch das Blitzturnier: Levon Aronian, Sam Shankland, Parham Maghsoodloo, Le Quam Liem, Vidit Gujrathi und B. Adhiban. Beim Rapidturnier spielen außerdem Praggnanandhaa, seine Schwester Vaishali, Arjun Erigaisi und Karthikeyan Murali. Beim Blitzturnier nehmen als indische Vertreter Nihal Sarin, Gukesh, Raunak Sadhwani und Harika Dronavalli teil. (wk, Text: ChessBase, Foto: Turnierseite)

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US-Titel gehen an Wesley So und Carissa Yip

Die US-Meisterschaften 2021 bringen nach einer dramatischen letzten Runde GM Fabiano Caruana, GM Wesley So und GM Sam Sevian ein totes Rennen an der Spitze. Laut Reglement wurde so ein Tie-Break mit Rapid-Partien notwendig. In diesem gelang es So sowohl Caruana als auch Sevian zu besiegen, was ihm das Preisgeld von 50.000 Dollar und seinen dritten nationalen Titel einbrachte.

Bei der US-Frauenmeisterschaft gab die Turniersiegerin IM Carissa Yip ihre letzte Partie remis, nachdem sie eine verlorene Stellung gegen WGM Katerina Nemcova überlebt hatte, und beendete das Turnier mit einem Endergebnis von 8,5/11. WGM Begim Tokhirjonova mit 7,0/11 den zweiten Platz sichern, indem sie ihre Partie remis gab und damit GM Irina Krush überholte, die klar auf dem dritten Platz landete. (wk, Foto: ChessBase)

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Dritte GM-Norm für Blohberger in deutscher Bundesliga

Die zentralen Endrunden der deutschen Bundesliga in Berlin bringen mit der OSG Baden-Baden den erwarteten Meister und für Österreich einen neuen Großmeister. Felix Blohberger gelingt seine dritte Norm. Der Titel wird ihm von der FIDE demnächst offiziell verliehen.

Blohberger gelingt der GM-Titel innerhalb weniger Monate. Die erste Norm holt das Wiener Talent im Juni 2022 beim internatinoalen Festival in Prag. Die zweite Norm folgt bereits ein Monat später, Ende Juli beim GM-Turnier in Wien. In der deutschen Bundesliga spielt Blohberger für die SF Berlin. Der Auftakt zur dritten GM Norm erfolgt am 23. November 2019 (!) mit einem Remis gegen Sergei Movsesian und einer Niederlage gegen Vincent Keymer. Nach zwei Remisen und einem Sieg im Februar 2020 legt Blohberger bei der Wiederaufnahme nach der Pandemie in der vergangenen Woche mit 3,5 Punkten aus 4 Partien einen Lauf hin und sichert sich eine Norm aus neun Partien. Der Schlüssel zum Erfolg war wohl ein Sieg gegen Predrag Nikolic in der 11. Runde.

Eine Top-Leistung gelingt Markus Ragger für die SG Solingen. Österreichs Nummer Eins ist wie immer ein verlässlicher Teamspieler. In der langen Saison 2019/2021 bleibt Ragger ungeschlagen und holt achteinhalb Punkte aus dreizehn Partien, darunter Siege gegen Leko und Piorun sowie Remisen gegen Anand, Vidit und Mamedyarov. Solingen kann diesmal nicht um den Titel spielen, holt aber einen gut abgesicherten vierten Platz.

Valentin Dragnev spielt für Bayern München beim Bundesliga-Finale auf Brett drei oder vier und remisiert seine Partien gegen Hracek, Krasenkow, Bacrot, Prusikin und Feygin. In der gesamten Saison sind es am Ende fünf Punkte aus elf Partien. Bayern hat mit dem Abstiegskampf nichts zu tun und holt einen guten achten Platz im Mittelfeld.

Der Titel geht wieder an die OSG Baden-Baden mit 26 von 28 möglichen Punkten vor den Schachfreunden Deizisau (23) und dem SV Hockenheim (22). Es ist bereits der 14 Meistertitel seit 2006. Der deutsche Meister spielte heuer mit Vachier-Lagrave, Anand, Wojtaszek, Rapport, Adams, Vallejo Pons, Naiditsch und Bacrot. Fehlt einer, dann ist die Ersatzbank mit Yifan Hou, Shirov, Kasimdzhanov, Movsesian oder Gustafsson mehr als hochkarätig besetzt. (wk, Foto: Schach-Ticker)

Turnierseite Endrunde Berlin, Website Schach Bundesliga

Deutsche Bundesliga: Siege für Ragger und Blohberger

In der deutschen Bundesliga geht mit den zentralen Runden in Berlin die Saison 2019/2021 zu Ende und damit wohl die längste bisher. In der gestrigen 10. Runde trafen die Teams von Markus Ragger und Felix Blohberger aufeinander.

Ragger nimmt am Spitzenbrett der SG Solingen Revanche am Polen Piorun Kacper. Im Juli wurde Ragger von Kacper bereits bei seinem ersten Einsatz aus dem World Cup geworfen. Gestern war der Sieg Raggers entscheidend für den 4,5:3,5 Sieg von Solingen gegen SF Berlin. Felix Blohberger erkämpfte für Berlin einen Sieg gegen Pedrag Nikolic (2554) in einem Springerendspiel. Im Einsatz war auch noch Valentin Dragnev für Bayern München. Dragnev remisiert in der 9. Runde gegen Zbynek Hracek am vierten Brett beim 5:3 Sieg der Bayern gegen Werder Bremen.

In der 9. Runde, sie wurde gestern am Vormittag gespielt, gewinnt Ragger mit Solingen gegen Dresden klar mit 6,5:1,5. Ragger steuert ein Remis gegen Grzegorz Gajewski bei. Berlin gewinnt gegen SV Mülheim Nord mit 5:3. Blohberger punktet gegen Daniel Hausrath voll. (wk, Foto: Schach-Ticker)

Hier ist der weitere Spielplan

Freitag, 15.10.2021:
10:00 Uhr: 11. Runde
17:00 Uhr: 12. Runde

Samstag, 16.10.2021:
10:00 Uhr: 13. Runde
17:00 Uhr: 14. Runde

Sonntag, 17.10.2021:
10:00 Uhr: 15. Runde

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US-Meisterschaften: Caruana nach fünf Runden nur im Mittelfeld

Die US-Meisterschaften 2021 laufen für Fabiano Caruana nicht wie erwartet. Die Nummer 2 der Weltrangliste verliert in der gestrigen fünften Runde mit Weiß gegen Daniel Naroditzky und hält nach drei Remisen gegen So, Dominguez und Bruzon bei einem Sieg gegen Burke bei zweieinhalb Punkten.

Besser gestartet sind  Ray Robson und Aleksandr Lenderman. Beide sind ungeschlagen und halten mit jeweils dreieinhalb Punkten gemeinsam die Führung. Wesley So und Leinier Dominguez Perez, zwei der Co-Favoriten, sind ihnen mit einem halben Punkt Rückstand dicht auf den Fersen. Schlecht läuft es für Sam Shankland und Jeffery Xiong, die mit eineinhalb Punkten am Tabellenende liegen. Nicht am Start sind Hikaru Nakamura und der Neo-Amerikaner Levon Aronian.

Im Frauenbewerb, er wird wie jener der Männer mit 12 Teilnehmerinnen als Rundenturnier ausgetragen, Ist Katerina Nemcova mit dreieinhalb Punkten allein in Führung. Allerdings folgen mit Paikidze, Eswaran, Tokhirjonova, Yip und Krush gleich fünf Spielerinnen mit nur einem halben Punkt Rückstand. Wie bei den Herren liegen mit Abrahamyan und Zatonski zwei renommierte Spielerinnen am Tabellenende.

Die heutige sechste Runde startet um 20:00 MEZ. Auf der Turnierseite und Chess24 gibt es eine Live-Übertragung und Live-Kommetierung. (wk, Foto: ChessBase)

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