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Magnus Invitational: 1. Giri, 2. Nepomniachtchi, 3. Carlsen

Anish Giri besiegt im Finales des Magnus Invitational Ian Nepomniachtchi nach spannendem Verlauf im Tie-Break und sichert sich einen ersten Sieg in der Champions Chess Tour. Carlsen gewinnt das kleine Finale gegen Wesley So und wird Dritter. In der Gesamtwertung der Tour bleibt So mit 140 Punkten in Führung, Carlsen überholt Radjabov und ist jetzt mit 135 Punkten Zweiter.

Im Finale kam es zum Aufeinandertreffen von Nepomniachtchi und Giri, nachdem sich Nepomniachtchi im Semifinale im Tie-Break gegen Carlsen und Giri glatt in zwei Sätzen gegen So durchgesetzt hatten. Im Finale vergeigt Giri in der Auftaktpartie eine vielversprechende Stellung ins Remis. Danach ist Solidität angesagt. Alle weiteren Partien des ersten Tages enden ebenso Remis. 

Im zweiten Satz geht Giri in der zweiten Partie mit einem Weißsieg in Führung. Nach einem Remis gelingt Nepomniachtchi in der vierten Partie mit Schwarz aber doch noch der Ausgleich. Beide Sätze enden somit 2:2. Ein Tie-Break muss entscheiden. In der ersten von zwei Blitzpartien opfert Giri spekulativ eine Figur und steht danach auf Verlust. Doch dann passiert dem Russen ein grober Fehler und Giri geht mit 1:0 in Führung. In der zweiten Partie kommt Nepomniachtchi nach einem Fehler rasch in Bedrängnis und kann sich nicht mehr befreien. Giri gewinnt das Tie-Break mit 2:0 und feiert seinen ersten Sieg bei der Online Tour.

Carlsen revanchiert sich im Spiel um Platz 3 gegen So für zwei zuvor erlittene Niederlagen. Diesmal ist er klar der Chef im Ring, gewinnt den ersten Satz mit 3:1 und sichert sich am zweiten Tag mit 2:1 vorzeitig den Sieg. Der 3. Platz ist für ihn aber nur ein schwacher Trost, da er weiter auf einen Sieg in der aktuellen Online Tour warten muss. Die nächste Gelegenheit erhält er schon in einem Monat. Das nächste Turnier steht Ende April am Terminplan.

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Magnus Invitational: Führung für Carlsen und So im Viertelfinale

Das Magnus Invitational ist in der K.O.-Phase. Im Viertelfinale spielen Carlsen-Aronian, Nepomniachtchi-Nakamura, So-Firouzja und Vachier-Lagrave-Giri. Am ersten Spieltag gab es gestern klare 2,5:0,5 Siege für Magnus Carlsen und Wesley So, während die anderen beiden Begegnungen jeweils 2:2 enden.

Magnus Carlsen hat den ersten Satz gegen Levon Aronian von Beginn an im Griff. Zwei Siege bringen ihn 2:0 in Führung, danach begnügt sich der Weltmeister in der dritten mit einem Remis, obwohl er gute Chancen hatte auf mehr zu spielen. Einen ähnliche Verlauf gibt es zwischen Wesley So und Alireza Firouzja. Allerdings hat der junge Iraner dabei deutlich mehr Chancen als Aronian gegen Carlsen. In der ersten Partie kann Firouzja eine schlechtere Stellung beinahe retten, am Ende verpasst er aber den zum Remis führenden Königszug.  In der zweiten Partie steht er klar besser, vielleicht sogar auf Gewinn, gibt den Vorteil dann aber aus der Hand. Später weicht er einer Zugwiederholung aus, sein Bestreben zu gewinnen führt aber in ein verlorenes Turmendspiel. In der dritten Partie hätte er noch einmal herankommen können. Im 25. Zug zeigt die Engine +5, das siegbringende Damenopfer ist aber schwer zu berechnen. Nach dieser verpassten Gelegenheit versandet die Partie im Remis.

Eine Duplizität der Ereignisse gibt es auch in den anderen beiden Partien. Nakamura und Vachier-Lagrave gewinnen jeweils die Auftaktpartie. Nepomniachtchi und Giri können aber postwendend ausgleichen. In beiden Begegnungen folgen danach zwei Remisen zum 2:2.

Die Entscheidung im Viertelfinale fällt heute ab 17:00 MEZ. Live-Kommentierungen gibt es in mehreren Sprachen bei www.chess.24.com

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Ragger kommentiert heute Magnus Invitational ab 17:00

Heute folgt beim Magnus Invitational der dritte Spieltag der Vorrunde. Nach 10 von 15 Runden Rapid führt Anish Giri mit acht Punkten vor Magnus Carlsen mit siebeneinhalb. Die beiden Amerikaner Wesley So und Hikaru Nakamura folgen mit einem Punkt Rückstand auf Carlsen und haben selber einen halben Vorsprung auf Alireza Firouzja und Maxime Vachier-Lagrave.

Hart verspricht der Kampf um einen Platz in den Top-8 zu werden. Derzeit haben Levon Aronian, Daniil Dubov und Sergey Karjakin mit fünf Punkten die besten Chancen von den Spielern ab Rang sieben. Knapp dran sind auch Ian Nepomniachtchi und Teimour Radjabov mit viereinhalb.

Die Live-Übertragung beginnt ab heute Montag, dem 15. März 2021, um 17:00 Uhr MEZ. Kommentierungen gibt es in mehreren Sprachen bei www.chess.24.com. Für Fans von Markus Ragger gibt es heute ein Highlight. Markus wird gemeinsam mit Pentala Harikrishna und Jesse February in einem der Live-Streams von Chess24 kommentieren.

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Chess Champions Tour geht mit MCI weiter

Weltmeister Magnus Carlsen führt die Teilnehmerliste an beim Magnus Carlsen Invitational (MCI), dem vierten Event der Meltwater Champions Chess Tour und dem zweiten "Major"-Turnier. In der 3-tägigen Vorrunde spielen alle 16 Teilnehmer je einmal gegeneinander, wobei die Top 8 in die Knockout-Phase avancieren. Diese wird dann in 2-tägigen Matches ausgetragen.

Das gesamte Preisgeld beträgt $220.000, $60.000 für den ersten Platz, der Gewinner qualifiziert sich zudem für das Tour-Finale im September. Die Zeitkontrolle beträgt 15 Minuten für die gesamte Partie mit einem Zeitzuschlag von 10 Sekunden per Zug ab Zug 1. Die K.O.-Runden erstrecken sich über zwei Tage und es werden je vier Partien pro Paarung gespielt. Sollte es danach 1:1 in Matchpoints stehen, werden zwei weitere 5+3 Partien absolviert, und falls notwendig, wird eine Armageddon-Partie, bei der Weiß 5 Minuten und Schwarz 4 Minuten hat, die Entscheidung bringen. Beim Armageddon zählt ein Remis als Sieg für Schwarz.

Die Live-Übertragung beginnt ab heute Freitag, dem 13. März 2021, jeden Tag ab 17:00 Uhr MEZ. Kommentierungen gibt es in mehreren Sprachen bei www.chess.24.com

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WK, Text: Chess24, Foto: Offizielle Website

CCT: Carlsen und So erneut im Finale

Das Finale des Opera Euro Rapid bestreiten Magnus Carlsen und Wesley So. Es kommt damit zur Neuauflage des Skilling Open, das So nach zwei 2:2 Matches im Tie-Break mit 1,5:0,5 gewinnen konnte. Der Weg ins Finale war für So mit einem 2,5:1,5 im ersten Satz und einem 2:1 im zweiten Satz gegen den supersoliden Teimour Radjabov ein scheinbar einfacher. "Heute war nicht Teimour´s Tag", meinte der Amerikaner nach seinem Aufstieg.

Carlsen legt in seinem Match gegen Maxime Vachier-Lagrave am ersten Tag mit einem 2,5:0,5 Sieg klar vor. Im zweiten Satz passiert ihm nach zwei Remisen aber ein grober Fehler, der MVL zurück ins Match bringt.

Nach diesem Bock muss Carlsen in der vierten Partie Risiko nehmen, verliert aber nach einem "Mouseslip" in schon schlechterer Stellung mit 1:3 und muss wie schon zuvor gegen Dubov ins Tie-Break. Erneut kann Carlsen mit Weiß vorlegen, aber wieder bringt er den Vorsprung nicht über die zweite Partie. Die Duplizität der Ereignisse seines Matches gegen Dubov geht auch im Armageddon weiter. Carlsen entscheidet sich wieder für Weiß, bekommt mehr Bedenkzeit, muss aber gewinnen. Die Strategie geht auf. Der Weltmeister gewinnt und steht glücklich, letztlich aber verdient, im Finale gegen So. Vachier-Lagrave und Radjabov spielen den dritten Platz aus.

Das Finale und das Spiel um Platz drei beginnen heute, Samstag, und morgen, Sonntag, jeweils um 17:00 Uhr MEZ.

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