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Auftakt in der zweiten Bundesliga Ost

Am vergangenen Wochenende standen in der zweiten Bundesliga Ost die ersten beiden Runden am Programm. Hauptschiedsrichter Christian Fleischhacker berichtet, dass die Veranstaltung ohne Probleme abgewickelt werden konnte.

Erster Tabellenführer ist Tschaturanga nach zwei hohen Siegen gegen Mattersburg (4:2) und Pöchlarn (4,5:1,5). Zwei Siege erreichte auch Pamhagen mit einem 3,5:1,5 gegen Donaustadt sowie einem 4:2 gegen Ottakring. Einen Punkt Rückstand hat Bad Vöslau, danach folgt eine Gruppe mit sechs Teams, die je zwei Punkte in der Tabelle haben. Ottakring hält bei einem 3:3 gegen Austria Wien, Pressbaum und Krems sind noch punktelos.

Erfreulich ist ein starker Auftritt der Jugend. Peter Balint (U10), Alexander Gschiel (U14, beide Pamhagen), Leo Wagner (U16), Paul Pilshofer (U14, beide Hietzing) und Laurenz Borrmann (U14, Donaustadt) erreichen bei einem eigenen Eloschnitt von 1994 gegen 2100 ihrer Gegner mit fünf Siegen bei drei Remisen und einer Niederlage beachtlich sechseinhalb Punkte aus neun Partien.

Ergebnisse bei Chess-Results, Info Seite BL2 Ost

wk, Info: Christian Fleischhacker

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Auftakt in der 2. Bundesliga West mit regionalen Runden

Eine ganz besondere Herausforderung in dieser Corona-Zeit ist das Planen und Organisieren eines Schach-Events. Die Westliga-Saison 2020/21 startete mit den regionalen Runden in Vorarlberg, Salzburg und Tirol. Ausrichter der Tiroler Begegnungen war Schach ohne Grenzen, Newcomer in der 2. BL West. Ina Anker, als Obfrau des Ausrichters, war es gelungen, ein optimales Spiellokal zur Verfügung zu finden. So konnte man auf den Galerien der Kufstein Arena alle Sicherheitsvorkehrungen des ÖSB voll umsetzen.

Die Westliga startet mit drei regionalen Veranstaltungen in Salzburg, Vorarlberg und Tirol. In Tirol spielten die Vereine Rochade Rum, Jenbach II, Mayrhofen/Zillertal und Schach ohne Grenzen.

Die Auftaktbegegnungen am 9.10.2020 hießen Rochade Rum – Mayrhofen/Zillertal und Schach ohne Grenzen – SK Jenbach II. Es entwickelten sich hart umkämpfte und intensiv geführte Partien. Mayrhofen/Zillertal, die in der 1. Bundesliga unglücklich abgestiegen waren, stellten mit einem 6:0 Erfolg klar unter Beweis, dass der Wiederaufstieg das Ziel für diese Saison sein wird. Sehr viel enger ging es in der Begegnung Schach ohne Grenzen gegen Jenbach zu. Der Gastgeber gewann mit 4,5:1,5. Der SK Kufstein/Wörgl musste in der Salzburger Runde gegen Schwarzach antreten und nahm mit einem 3:3 einen Mannschaftspunkt mit.

Schach ohne Grenzen schaffte dann am Samstag einen 6:0-Kantersieg gegen Rochade Rum, Jenbach II verlor gegen Mayrhofen/Zillertal 1,5:4,5, Kufstein war spielfrei!

In der Sonntagsrunde kam es dann zum Zusammentreffen der beiden führenden Vereine Schach ohne Grenzen und Mayrhofen/Zillertal. Dabei setzten sich die Mannen um nonplaying Captain Werner Csrnko knapp mit 3,5:2,5 durch und führen nun mit Hohenems II gemeinsam die Tabelle der 2. Bundesliga an. Jenbach gewann gegen Rochade Rum 4,5:1,5. Das gleiche Ergebnis schaffte auch Kufstein/Wörgl gegen Ranshofen.

Ergebnisse bei Chess-Results, Infoseite BL2 West, Website Schach ohne Grenzen

wk, Text/Foto: Schach ohne Grenzen

Österreichische Bundesliga endgültig abgebrochen

Der Vorstand des Österreichischen Schachbundes (ÖSB) hat in einer Video-Sitzung am 19. April über den weiteren Verlauf seiner Bundesligen beraten und mehrheitlich beschlossen die Schach Bundesliga 2019/2020 wegen Covid-19 abzubrechen und den derzeitigen Stand zum Endstand zu erklären.

Hintergrund ist die Entscheidung der Bundesregierung, dass bis Ende Juni keine Veranstaltungen stattfinden dürfen. Zudem ist auch danach die Austragung von Indoor-Sportveranstaltungen fraglich. "Es schmerzt keine sportliche Entscheidung zulassen zu können, aber jetzt haben wir wenigstens Planungssicherheit und werden alles tun um in Verhandlungen mit dem Sportministerium einen Start der Meisterschaft 2020/2021 im Herbst zu ermöglichen. In der Zwischenzeit werden wir unsere bereits begonnen Online-Aktivitäten mit Turnieren, Fortbildungen und Trainings weiter ausbauen", betonte Präsident Christian Hursky in der Sitzung. 

Die Entscheidung betrifft neben der 1. Bundesliga auch die folgenden anderen bundesweiten Bewerbe: Frauenbundesliga, 2. Bundesliga Ost, und 2. Bundesliga Mitte. Nicht betroffen ist die 2. Bundesliga West. Sie konnte Anfang März noch auf sportlichem Weg entschieden werden. 

Hier sind die Meister und Absteiger:

1. Bundesliga
Meister: Jenbach
Absteiger: Bregenz 1920, Mayrhofen/Zell Zillertal, Ansfelden

Frauenbundesliga
Meister: Baden
In der Frauenbundesliga gibt es keinen Absteiger

2. Bundesliga West
Meister: Absam
Absteiger: Rochade-Rum, Pradl, ASK Salzburg, Neumarkt

2. Bundesliga Ost
Meister: Pamhagen
Absteiger: Baden, Amateure

2. Bundesliga Mitte
Meister: Grieskirchen/Schallerbach
Absteiger: Freistadt/Wartberg, St. Valentin, Nettingsdorf/Traun

(wk)

2. Bundesliga West: Absam ohne Punkteverlust Meister

In der 2. Bundesliga West gelingt Absam in der Saison 2019/2020 ein Durchmarsch. Die Tiroler können alle 11 Begegnungen gewinnen und holen den Meistertitel mit einem rekordverdächtigen Vorsprung von sieben Punkten auf Schwarzach und acht auf Jenbach, Kufstein/Wörgl und Roayal Salzburg.

In den drei Schlussrunden in Kufstein gewinnt Absam zuerst kampflos 6:0 gegen Neumarkt, das sich entschlossen hat wegen des Coronavirus nicht anzutreten, und lässt dann gegen Wolfurt mit 5,5:0,5 sowie Hohenems mit 4,5:1,5 noch zwei hohe Siege folgen. Am Spitzenbrett holt David Shengelia 7,5/11. Topscorer des Meisterteams sind Oliver Lehner mit 9/11, der Kroate Sven Tica mit 6,5/8 und der Deutsche Ludwig Deglmannn mit 8,5/11. Gut gepunktet haben auch Klaus de Francesco mit 6/9 und Michael Gerhold mit 4/5. Insgesamt hat das Team in der gesamten Saison nur vier Partien verloren. In der nächsten Saison spielt Absam wieder in der Bundesliga.

Im Abstiegskampf gewinnt Pradl in der Schlussrunde gegen ASK Salzburg mit 4:2 und sichert sich den 10. Platz vor ASK Salzburg und Neumarkt. Das hilft aber nur wenn aus der Bundesliga kein Team in den Westen absteigt. Sollte es gar zwei Absteiger geben, was nach derzeitigem Stand in der Bundesliga möglich ist, dann könnte es auch noch Rochade/Rum am 9. Platz erwischen. Die Entscheidung in der Bundesliga fällt am Schlusswochenende in Graz vom 21. bis 23. März. (wk, Foto: LV Vbg)

2. Bundesliga West: InfoseiteErgebnisse bei Chess-Results

Vorentscheidung im Titelkampf der 2. Bundesliga Ost

In der 2. Bundesliga Ost brachten die Runden acht und neun am 29. Februar und 1. März eine Vorentscheidung im Titelkampf. Der Tabellenzweite Mistelbach/Altlichtenwarth verliert gegen Mittelständler Hietzing knapp mit 2,5:3,5 und remisiert gegen das abstiegsbedrohte Team von Baden. Keine Blöße gibt sich hingegen Tabellenführer Pamhagen. Die Burgenländer bauen mit zwei Siegen gegen Baden (3,5:2,5) und Mattersburg (4:2) ihre Führung auf drei Punkte aus. Die Titelchancen von Mistelbach/Altlichtenwarth sind mit vier Punkten Rückstand wohl nur noch theoretischer Natur, auch wenn in der 10. Runde noch das direkte Duell mit Pamhagen ansteht. Neuer Zweiter ist Tschaturanga. Die Wiener gewinnen gegen Mattersburg und Austria jeweils 4:2.

Hart wird es noch im Abstiegskampf. Donaustadt liegt mit sechs Punkten am 10. Platz, aber nur einen Punkt hinter Austria und Mattersburg bzw. zwei hinter Pöchlarn. Chancen auf den Klassenerhalt hat auch noch Baden mit derzeit vier Punkten. Die Amateure sind mit einem Punkt am Tabellenende und haben auch keine theoretische Chance mehr. (wk)

TurnierseiteErgebnisse bei Chess-Results