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Bundesliga: Schlager Jenbach gegen ASV Linz endet 3:3

Die Schlagerbegegnung in der vierten Runde der Bundesliga in Jenbach zwischen den Titelfavoriten Jenbach und ASV Linz endet nach hartem Kampf mit einem 3:3. Alle sechs Partien landen letztlich im Remishafen. Der Punktegewinn könnte Meister Jenbach in die Karten spielen. Die Tiroler könnten aus eigener Kraft den erneuten Titelgewinn schaffen. Allerdings sind auch die Chancen der Linzer durchaus intakt. Das Team hab bereits am ersten Wochenende gegen alle anderen Top-5 Mannschaften der Startrangliste gespielt, während Jenbach mit Feffernitz und Fürstenfeld/Hartberg noch zwei vor sich hat.

Ein tolles Wochenende hat auch Ottakring hingelegt. Die Wiener holen gestern gegen Maria Saal mit 3,5:2,5 ihren dritten Sieg. Felix Blohberger ist gegen Jonas Roseneck der Matchwinner. Ottakring gelingen wie Jenbach sieben Punkte. Nach Feinwertung liegt das Team nur einen halben Zähler hinter den Tirolern. Ottakring hat aber die Top-5 allesamt noch vor sich. Dritter in der Tabelle ist Feffernitz nach einem 4:2 gegen Fürstenfeld/Hartberg. Der ASV Linz folgt punktegleich als Vierter. Topscorer sind nach vier Runden Rainer Buhmann und Tamas Banusz mit je 3,5 Punkten. Die besten Eloleistung gelingen Maxime Vachier-Lagrave mit 2769.

St. Veit feiert gegen Hohenems mit 4,5:1,5 ebenso einen zweiten Sieg wie Götzis gegen Schach ohne Grenzen. Schwer wird die Saison für Tschaturanga. Die 1,5:4,5 Niederlage gegen Grieskirchen lässt die Wiener punktelos am Tabellenende überwintern. Weiter geht es mit den Runden fünf bis acht erst Ende März 2023 in Graz. (wk, Foto: Theny)

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Bundesliga: Duell der Titelfavoriten, Sonntag 10:00

Das erste Wochenende der Bundesliga in Jenbach hat es so richtig in sich. Eine Spitzenpaarung jagt die nächste. Morgen, Sonntag, kommt es zum Duell der führenden Titelfavoriten. Jenbach könnte mit einem Sieg bereits einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung machen. Der ASV Linz muss gewinnen, um alles noch selbst in der Hand zu haben.

Heute kommt Jenbach gegen St. Veit zu einem wichtigen und überraschend klaren 4,5:1,5 Sieg. Leon Livaic bringt St. Veit zwar 1:0 in Führung. Siege von Matthias Bluebaum, Rasmus Svane, Peter Acs und Rainer Bumann drehen das Match aber zugunsten des Meisters.  Auch der ASV Linz nimmt langsam Fahrt auf. Angeführt von Maxime Vachier-Lagrave wird mit Fürstenfeld/Harberg ein starker Konkurrent mit 4,5:1,5 geschlagen und die Verfolgung von Jenbach aufgenommen. Fünf Punkte, wie die Linzer, hat nach drei Runden auch der SK Ottakring. Heute wird Götzis mit 3,5:2,5 besiegt. Valentin Dragnev trägt am Spitzenbrett einen Schwarzsieg gegen Nico Georgiadis bei.

Stark präsentieren sich die Kärntner Vereine Feffernitz und Maria Saal. Feffernitz gibt Tschaturanga mit 6:0 die sportliche Höchststrafe. Maria Saal ist beim 5,5:0,5 gegen Hohenems kaum gnädiger. Schach ohne Grenzen gelingt mit einem 4:2 gegen Grieskirchen ein zweiter Sieg. 

Alles blickt aber bereits mit Spannung auf den morgigen Schlager zwischen Jenbach und ASV Linz. Die vierte Runde beginnt am Sonntag um 10:00 Uhr. (wk, Fotos: Knapp/Theny)

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Bundesliga: Zweiter Sieg für Titelverteidiger Jenbach

Titelverteidiger Jenbach übernimmt in der zweiten Runde der Bundesliga mit einem 4:2 gegen Maria Saal die alleinige Führung und ist als einzige Mannschaft ohne Punkteverlust. ASV Linz und St. Veit kommen zu knappen Siegen und halten ebenso wie Ottakring bei drei Punkten.

Meister Jenbach zeigt gegen Maria Saal seine mannschaftliche Geschlossenheit. Zwei Siege von Alexander Donchenko und Rainer Buhmann sorgen für einen sicheren 4:2 Sieg. Am Spitzenbrett trennen sich Matthias Bluebaum und Markus Ragger mit einem Remis. St. Veit sichert gegen Fürstenfeld/Hartberg einen knappen 3:5;2,5 Erfolg dank zweier Siege von Marin Bosiocic und Ante Saric an den Brettern fünf und sechs. Für die Steirer kann lediglich Bence Korpa voll punkten.

ASV Linz, der dritte im Bunde der großen Favoriten, schrammt gegen Feffernitz nur knapp an einem zweiten Punkteverlust vorbei. Matej Sebenik und Jan Subelj gelingen für die Kärntner Außenseitersiege gegen Kirill Alekseenko und Jules Moussard. Arkadij Naiditsch und Etienne Bacrot gleichen für die Linzer aus und Parham Maghsoodloo sorgt sogar für eine 3:2 Führung, aber am Spitzenbrett steht Andrey Esipenko gegen Pouy Idani glatt auf Verlust. Dann lässt Idani aber seinen König zu sehr entblößen, wonach der weit vorgerückte weiße Mehrbauer zum Sieg nicht mehr ausreicht. Ein kleines Wunder sichert den Linzern somit den ersten Sieg in der Bundesliga.

Im Vorarlberger Duell verliert Hohenems mit 2,5:3,5 gegen Götzis. Ottakring trennt sich von Grieskirchen mit 3:3 und Schach ohne Grenzen braust über Tschaturanga mit 5:1 hinweg. Heute, Samstag, folgt um 14:00 Uhr die dritte Runde. (wk, Fotos: Knapp/Theny)

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Bundesliga: Auftakt mit einem 3:3 im "Präsidentenduell"

Die erste Runde der Bundesliga brachte gestern gleich einen großen Schlager zwischen dem hohen Favoriten und Aufsteiger ASV Linz von Neo-ÖSB-Präsident Michael Stöttinger und St. Veit, dem Team von Kärntens Präsident Friedrich Knapp, das den dritthöchsten Eloschnitt an die Bretter bringt. Im Einsatz waren 11 Großmeister, darunter Maxime Vachier-Lagrave und Parham Maghsoodloo, die 2700-er Stars der Linzer. Beide kommen aber gegen Ivan Saric und Ante Brkic über Remisen nicht hinaus. Alle anderen Partien enden mit Weißsiegen, wobei der einzige IM, Leon Livaic, mit einem Sieg gegen Kirill Alekseenko überrascht und den Kärntnern ein 3:3 sichert.

Einen unerwartet knappen 3,5:2,5 Sieg erkämpft Titelverteidiger Jenbach im West-Derby gegen Götzis. Die entscheidenden Siege gelingen Dennis Wagner und Rainer Buhmann. Für Götzis punktet Jaroslaw Krassowizkij voll. Einen 3,5:2,5 Sieg feiert auch Hohenems gegen Grieskirchen. Die einzige Sieg des Matches gelingt Benjamin Kienböck gegen Thomas Lentrodt.

Erster Tabellenführer ist Feffenitz nach einem 5:1 gegen Schach ohne Grenzen. Ein hoher 4,5:1,5 Sieg gelingt Ottakring gegen Tschaturanga. Am Spitzenbrett gewinnt Valentin Dragnev gegen Siegfried Baumegger. Schließlich gewinnt Fürstenfeld/Hartberg noch gegen Maria Saal mit 4:2. Markus Ragger trennt sich von Robert Markus in der kürzesten Partie des Tages mit einem Remis. Dahinter gelingt Dominik Horvath für die Steirer ein wichtiger Sieg gegen Alexander Naumann.

Die zweite Runde folgt heute, Freitag, ab 14:00 Uhr. (wk, Foto: F. Knapp)

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Bundesliga: Auftakt in Jenbach, heute live ab 16:00

Die österreichische Schach-Bundesliga beginnt die Saison 2022-2023 an diesem Wochenende mit den ersten vier Runden in Jenbach. Hoher Favorit auf den Titel ist Aufsteiger ASV Linz. Das Team des neuen ÖSB Präsidenten Michael Stöttinger hat 13 Großmeister in seinem Kader, darunter mit Maxime Vachier-Lagrave und Parham Maghsoodloo zwei 2700-er, und führt mit einem Schnitt von 2698 klar die Startrangliste an.

Die gefährlichsten Herausforderer sind Titelverteidiger Jenbach mit einem Schnitt von 2629, St. Veit (2622), Feffernitz (2528) und Fürstenfeld/Hartberg (2580). Über einem Schnitt von 2500 sind noch Hohenems (2530) und Ottakring (2519). In der ersten Runde spielen heute: Schach ohne Grenzen - Feffernitz, Tschaturanga - Ottakring, Grieskirchen - Hohenems, Maria Saal - Fürstenfeld/Hartberg und St. Veit - ASV Linz. (wk)

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