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Fernschach Newsletter 24

Der Fernschach Newsletter 24 ist da! Wir berichten über den Stand der Fernschachweltmeisterschaft, in der der Österreicher Christian Muck weiter in Alleinführung liegt, über die Europameisterschaft mit dem Österreicher Wolfgang Zugrav als Alleinführenden, und über die Fernschach-Olympiade, in der unser Team eine gute Figur macht und derzeit auf Rang 4 liegt.

Im Newsletter findet ihr auch Berichte über Team Wettbewerbe wie die Champions-League und die States and Regions Fernschachmeisterschaft mit der Tiroler Mannschaft als Titelverteidiger.

Zu den Berichten über internationale Einzelturniere hat uns der Tiroler IM Christian Hengl eine seiner Partien aus einem Normenturnier zur Verfügung gestellt, in der er seinem Schweizer Konkurrenten IM Philippe Corbat die Grenzen der Königsindischen Verteidigung aufzeigt.
Wie es aussieht, ist der Königsinder im Fernschach eine sehr zweischneidige Angelegenheit, in der laut Analyse eigentlich nur Weiß Gewinn-Chancen hat.

Es gibt auch einen ausführlichen Bericht über die derzeit laufende Österreichische Fernschachmeisterschaft mit allen Gewinnpartien. Den Abschluss bildet diesmal das C960 Fischerschach, in der zwei Österreicher mitten in der Weltelite spielen. Auch die neueste Fernschach Eloliste vom April 2021 steht zur Lektüre bereit.

Für Interessenten am Fernschach haben wir Kontaktadressen in den Bundesländern bereitgestellt. Die Fernschachreferenten sind gern bereit, Fernschach-Neulingen für den Einstieg wertvolle Tipps zu geben.

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Link: ICCF

Wien gewinnt "Hybrid-Test" gegen Berlin klar mit 20:12

Wien hat den Wettkampf zum Test des Hybrid-Schachs gegen Berlin klar mit 20:12 gewonnen. Marc Morgunov, Konstantin Peyrer und die Geschwister Annika und Georg Fröwis dominierten die nominell etwas schwächere Berliner Auswahl im Schnellschach mit 10 Minuten plus 5 Sekunden/Zug. Bei der anschließenden langen Partie (90 Minuten plus 45 Sekunden/Zug) ging es 2:2 aus. Gespielt wurde im Amerlinghaus in den Ausstellungsräumen des Bezirksmuseum Wien-Neubau, wo sich, wenn nicht gerade Lockdown ist, der Wiener Kinder- und Jugendschachklub trifft. Die Zugübermittlung erfolgte über die Online-Plattform Tornelo.

Im Hybrid-Schach spielt ein Team oder eine bestimmte Anzahl an Spielern gemeinsam von einem Ort aus gegen Teams/Spieler, die von einem anderen Ort aus spielen. Die Zugübermittlung erfolgt online. Jeder Turnierort wird zumindest von einem Schiedsrichter geleitet. Damit wird ein Cheating, das beim normalen Online Schach nur schwer zu kontrollieren ist, weitestgehend ausgeschlossen. Die FIDE arbeitet daran, dieses Format zu etablieren und wie "Schach am Brett" anzuerkennen. Die Qualifikation für den World Cup und der Mitropacup werden heuer wegen der Pandemie im Hybrid-Format ausgetragen. 

Turnierseite bei Tornelo
Bericht bei ChessTech
Ergebnisse bei Chess-Results: Rapid, Standard