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Endlich wieder Länderspielstimmung! Am Donnerstag, dem 23. April 2020, findet auf der Plattform "Lichess" von 18:00 bis 20:00 ein freundschaftlicher Mädchen- & Frauen- Länderwettkampf zwischen Deutschland und Österreich/Schweiz statt.

Das österreichische Team wird von den Nationalspielerinnen WGM Regina Pokorna, Denise Trippold und Annika Fröwis angeführt, während Nationalspielerin Nikola Mayrhuber live kommentieren wird (gemeinsam mit der Deutschen Spitzenspielerin Melanie Lubbe).

Anmeldungen sind noch bei Harald Schneider-Zinner möglich, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Download: Ausschreibung
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Endlich wieder Länderspielstimmung! Am Donnerstag, 23.4. findet auf der Plattform "Lichess" von 18:00 bis 20:00 ein freundschaftlicher Mädchen- & Frauen- Länderwettkampf zwischen Deutschland und Österreich/Schweiz statt. Das österreichische Team wird von den Nationalspielerinnen WGM Regina Pokorna, Denise Trippold und Annika Fröwis angeführt, während Nationalspielerin Nikola Mayrhuber live kommentieren wird (gemeinsam mit der Deutschen Spitzenspielerin Melanie Lubbe).

Wir hoffen natürlich, dass noch möglichst viele Frauen und Mädchen aus Österreich unser Team verstärken. Es ist ein Breitenschach-Wettbewerb - der Spaß steht im Vordergrund. Also, egal wie jung oder alt du bist, egal wie stark du spielst ...einfach mitmachen. Es ist deine einmalige Chance bei einem Länderwettkampf mitzuspielen.
Der ÖSB stellt jeder Spielerin als Andenken eine Urkunde aus, es werden 4 Büchergutscheine von Österreichs führendem Schachgeschäft "Schach- und Spiele" verlost und pro Land verlost der ÖSB eine der wertvollen Jubiläumsuhren (100 Jahre Österreichischer Schachbund).

Also: Mädchen und Frauen ..rasch bitte bei mir anmelden. Burschen und Männer: Länderspielschal herrichten - und den Wettkampf live mitverfolgen, mitfiebern, Daumen drücken, mit netten Kommentaren unser Team anfeuern! (Text: Harald Schneider-Zinner)

Anmeldung (Österreicherinnen): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Download: Ausschreibung

Die Russinnen Aleksandra Goryachkina und Alina Kashlinskaya führen nach sechs von elf Runden beim Frauen Grand Prix in Lausanne mit vier Punkten vor Abdumalik, Dzagnidze und Harika (alle 3,5). Schlecht läuft es hingegen für Weltmeisterin Wenjun Ju, sie konnte noch keine Partie gewinnen und hat gegen Harika verloren, sowie für die Ex-Weltmeisterinnen Alexandra Kosteniuk und Antoanete Stefanova, die gemeinsam mit Marie Sebag mit je zwei Punkten nur am Tabellenende zu finden sind.

In der gestrigen sechsten Runde gab es drei Siege für die Anziehenden. Kashlinskaya kommt in einem Sizilianer zu einem überzeugenden Angriffssieg gegen Sebag und kann damit zu Goryachkina aufschließen, die gegen Anna Muzychuk über ein Remis nicht hinauskommt. Zhansaya Abdumalik überrascht Stefanova in einer schottischen Partie schon im fünften Zug und kriegt nach einem Fehler ihrer Gegnerin die überlegene Stellung, wonach sie sich den Sieg nicht mehr nehmen lässt. Schließlich überspielt Kosteniuk noch die Inderin Dronavalli Harika und holt sie von der Tabellenspitze.

Heute ist in Lausanne ein Ruhetag, die sechste Runde beginnt morgen, Montag, um 15:00. Die Partien werden live übertragen und kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)

Turnierseite

Das Duell zwischen den beiden Führenden Nana Dzagnidze und Aleksandra Goryachkina in der letzten Runde des FIDE Frauen Grand Prix in Lausanne endet unentschieden. Das sichert der Georgierin dank besserer Zweitwertung den Sieg vor der punktegleichen russischen WM-Finalistin. Zhansaya Abdumalik, der Nachwuchsstar aus Kasachstan ist erst kurz vor Beginn für eine Chinesin nachnominiert worden, belegt einen beeindruckenden dritten Platz.

Alle sechs Partien der letzten Runde endeten mit Remisen. Nana Dzagnidze weigerte sich ein Risiko einzugehen und wählte die Abtauschvariante gegen Aleksandra Goryachkinas slawische Verteidigung. Keine Seite konnte einen Vorteil erzielen und die Spielerinnen wiederholen ziemlich früh die Züge. Beide teilen sich mit 7 Punkten den ersten Platz, aber die Georgierin gewinnt den Pokal dank ihrer höheren Anzahl an Siegen im Turnier. Zhansaya Abdumalik hätte sie im Falle eines Sieges noch abfangen können, aber auch sie war bereit mit Schwarz gegen Marie Sebag rasch eine Zugwiederholung zuzulassen. Der Platz am Podium war ihr damit sicher und ist der größte Erfolg ihrer noch jungen Karriere.

Dank ihres Sieges in Lausanne machte Nana Dzagnidze einen großen Sprung in der Gesamtwertung der Grand Prix-Serie. Sie hält jetzt wie Lagno und Dronavalli bei 180 Punkten aus zwei Turnieren. An die Spitze gesetzt hat sich Aleksandra Goryachkina mit 398 Punkten aus drei Turnieren vor Humpy Koneru (293/2) und Alexandra Kosteniuk (193/3). Da Goryachkina als WM-Finalistin bereits für das Kandidatenturnier qualifiziert ist scheint einer der beiden zu vergebenden Plätze so gut wie fix an Koneru vergeben. Dzagnidze, Lagno und Anna Muzychuk werden wohl den zweiten unter sich ausmachen. Ob das vierte Turnier der Serie im Mai in Sardinien ausgetragen werden kann ist aus heutiger Sicht fraglich. (wk, Foto: Turnierseite)

Turnierseite

Die zweite Runde des Frauen Grand Prix in Lausanne bringt zwei erste Entscheidungen. WM-Finalistin Aleksandra Goryachkina und Nana Dzagnidze gewinnen ihre Partien und übernehmen die Führung. In der ersten Runde am Dienstag endeten noch alle sechs Partien mit Remisen.

Den ersten Sieg konnte Nana Dzagnidze mit einem Mattangriff gegen Zhansaya Abdumalik. In der Pressekonferenz meint die Georgierin, dass der entscheidende Fehler bereits früh im 13. Zug passiert sei, als Abdumalik ihr erlaubt hätte ihren Läufer auf der Diagonale b1-h7 zu platzieren, die durch den Zug g5 bereits geschwächt war. Danach spielte sich der weiße Angriff wie von alleine.

Die zweite Entscheidung gelang Aleksandra Goryachkina im Duell zweier Russinnen gegen Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk. Die WM Herausforderin konnte in der Eröffnung Druck aufbauen, klar wurde der Vorteil aber erst nach einem Fehler Kosteniuks, der Goryachkina erlaubte einen starken schwarzen Vorpostenspringer vorteilhaft abzutauschen. Danach brach die schwarze Stellung schnell auseinander.

Alle anderen Partien endeten mit Remisen wobei Anna Muzychuk gegen Pia Cramling knapp an einem Sieg war, aber ein Endspiel mit ungleichen Läufern war sogar mit zwei Mehrbauern der Ukrainerin nur Remis. Die dritte Runde folgt heute ab 15:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)

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