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Schach ohne Grenzen gewinnt 2. Bundesliga West vor Mayrhofen/Zillertal

In Salzburg am Walserberg wurden die drei Runden, die aufgrund der Pandemie verschoben werdenmussten, nachgeholt. Es waren die wohl entscheidenden Matches um den Aufstieg in die 1. Bundesliga und gegen den Abstieg. Um den Platz an der Sonne (Aufstieg) kämpften schlussendlich zwei Tiroler Teams: SCHACH ohne GRENZEN und der SK MAYRHOFEN ZILLERTAL. Die Endphase war spannend und brachte ein "Kopf an Kopf"-Rennen bis zur Entscheidung.

Schach ohne Grenzen besiegt Ranshofen (4,5:1,5), Kufstein/Wörgl (6:0) und Hohenems (5,5:0,5) und verteidigt den Platz an der Tabellenspitze gegen Mayrhofen/Zillertal dank besserer Zweitwertung.

Damit konnte der Verein SCHACH ohne GRENZEN die Meisterschaftskrone für sich entscheiden und kann sich auf die nächste Saison in der obersten österreichischen Schachliga - der 1. BUNDESLIGA - vorbereiten. Für den grenzüberschreitenden Unterländer Klub ist es heuer die erfolgreichste Saison seiner Vereinsgeschichte. So schaffte der Klub nicht nur den Titel in der 2. Bundesliga, sondern konnte auch die Meisterschaft der 1. KLASSE in Tirol für sich entscheiden. Damit ist der Verein im nächsten Jahr auch wieder in der LANDESLIGA TIROL vertreten.

Der SCHACHKLUB MAYRHOFEN/ZILLERTAL bot dem Unterländer Verein SCHACH ohne GRENZEN bis zum Schluss Parole und belegte nur aufgrund der schlechteren Zweitwertung (Brettwertung) den 2. Platz und wurde VIZEMEISTER 2022. Bester Spieler der Zillertaler war ein Tiroler: mit 8,5 P. aus 11 Partien erzielte IM Fabian PLATZGUMMER die meisten Punkte für sein Team.

Bestes "Nicht-Tiroler" Team wird Schwarzach mit 17 Punkten und drei Zählern Rückstand auf das Spitzen-Duo. Hinter Royal Salzburg und Jenbach belegt Hohenems als bestes Team aus Vorarlberg mit seiner zweiten Mannschaft den sechsten Platz. (wk, Text/Foto: LV Tirol)

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ASV Linz mit dem Punktemaximum Meister in der 2. Bundesliga Mitte

Die 2. Bundesliga Mitte wurde mit der Schlussrunde im Hotel Novapark in Graz abgeschlossen. Überlegener Meister wurde Aufsteiger ASV Linz mit 11 Siegen in ebenso vielen Wettkämpfen. 59 von 66 möglichen Punkten beweisen die Überlegenheit der Linzer Mannschaft. Damit steigt der ASV Linz in die 1. Bundesliga auf und wird wohl auch dort ein heißer Kandidat für den Titel sein.

Vizemeister wurde mit Union Ansfelden eine weitere oberösterreichische Mannschaft vor dem weiteren Titelanwärter Pinggau-Friedberg. Leider müssen Admira Villach und die Grazer Schachgesellschaft die Liga verlassen. Als Aufsteiger in 2. Bundesliga Mitte stehen Sv Gamlitz (St), Sv Raika Rapid Feffernitz (K) und St. Valentin (OÖ) fest.

Eine IM-Norm gelang Matthias Eder von den Schachfreunden Graz, der 7,5 Punkten aus 10 Partien erzielte und gegen 7 Titelträger spielte. Beachtung verdienen in den letzten beiden Runden die Remisen von WFM Barbara Teuschler gegen GM Branko Tadic, FM Günter Moser gegen GM Maxim Rodshtein und FM Ulrich Ennsberger gegen GM Csaba Balogh.

Besonders positiv hervorzuheben waren die Disziplin und das Verhalten der Spieler, wodurch es während der ganzen Saison zu keinen Streitfällen kam. Einziger Wermutstropfen waren einige Kontumazpartien. (wk, Text: Hermann Wilfling, Foto: Hubert Ebner)

2. Bundesliga Mitte:
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Jenbach und Pamhagen sind Meister!

Die Saison der 1. Bundesligen 2021/22 ist beendet: Das Team SK Sparkasse Jenbach kann am finalen Wochenende in Bad Tatzmannsdorf in der Besetzung Blübaum, Nisipeanu, Donchenko, Svane, Acs und Bönsch alle Begegnungen klar für sich entscheiden und sich somit, wie auch in der Saison 17/18 oder der abgebrochenen Saison 19/20, zum Meister krönen. Top-Scorer des Teams und der gesamten Liga ist Rasmus Svane, der mit insgesamt 9,5/11 über 2700 performen kann. Wie auch Svane glänzt am letzten Wochenende Peter Acs mit 3/3. 19 Mannschaftspunkte bedeuten den Meistertitel!

Spannend verläuft das Duell um die Stockerlplätze. SV – Das Wien – St. Veit und SC MPÖ Maria Saal bringen es in der Endtabelle beide auf 18 Mannschaftspunkte. In der 10. Runde kommt es zum direkten Duell der Kärntner Top-Teams: Das Derby endet zugunsten von Maria Saal, als alle Begegnungen mit Punkteteilungen enden und nur Markus Ragger gegen Marin Bosiocic am Spitzenbrett voll punkten kann. In der Schlussrunde kommen die Maria Saaler jedoch überraschenderweise gegen ASVÖ Pamhagen nicht über eine Punkteteilung hinweg. Dominik Horvath (2478) besiegt Markus Ragger (2643) und U16-Hoffnung Alexander Gschiel (2186) gewinnt gegen Buhmann (2564). Am Ende muss sich Maria Saal wegen einem Brettpunkt mit Bronze begnügen, da St. Veit Feffernitz denkbar knapp mit 3,5:2,5 schlagen kann.

Die Vorarlberger Teams Götzis und Hohenems haben den Klassenerhalt geschafft. Für den SK Bregenz 1920, sowie ASVÖ Pamhagen heißt es in der nächsten Saison wieder 2. Bundesliga. Insgesamt drei Spielern gelingen IM-Normen: Marko Rubil (ASVÖ Pamhagen), Lukas Leisch (Sv Grieskirchen) macht seine 2. IM-Norm, nach einem im Februar ausgetragenen IM-Turnier in Wien, sowie Clubkollege Hans Webersberger erfüllt die Kriterien für eine 3. IM-Norm. Wir gratulieren herzlich!

Auch bei der am Sonntag durchgeführten ÖM im Mannschaftsblitz ist Jenbach unantastbar. Die vier deutschen Nationalspieler Svane, Donchenko, Blübaum und Nisipeanu holen 42,5 der 48 möglichen Punkte und krönen sich somit zum Doppel-Meister. Die Maria Saaler (Buhmann, Ragger, Predojevic und Halvax) holen sich hier nun ihre Silbermedaille und Dritter wird Ottakring (Dragnev, Blohberger, Peyrer, Steindl und Schneider-Zinner).

In der 1. Frauenbundesliga wird die Medaillen-Frage in Runde 10 diskutiert: Nach einem spannenden Match endet das Heimspiel-Derby vom ASVÖ Pamhagen und SV Wulkaprodersdorf mit 2:2, somit konnte in der Schlussrunde nur noch der SK Erste Bank Baden für die führenden Pamhagnerinnen gefährlich werden. Sowohl Pamhagen, als auch Baden konnten allerdings alle Partien mit 400-500 Elo mehr an allen Bretter gewinnen, folglich enden die Matches gegen Mayrhofen und Lienz mit 4:0. Pamhagen wird mit Matnadze, Injac, Worek und Theissl-Pokorna vor Baden (Pähtz, Unuk, Imnadze, Trippold) Meister, beide mit jeweils 16 Mannschaftspunkten, ein Brettpunkt mehr für die Burgenländerinnen. Wulka schafft es mit dem Schlussrundensieg über SpG Steyr ebenfalls wie Pamhagen auf 28 Brettpunkte, doch leider fehlt ein Mannschaftspunkt.

Bei der ÖM im Mannschaftsblitz der Frauen siegt ebenfalls Pamhagen vor Baden mit einem Brettpunkt Differenz vor Wulkaprodersdorf im 3. Rang. Ein besonderer Dank gilt Pamhagen’s Chef Christian Fleischhacker, der hier gemeinsam mit Robert Zsifkovits und Team für beste Spielbedingungen und eine würdige Abschlussveranstaltung im Hotel Reduce in Bad Tatzmannsdorf gesorgt hatte! (af)

Ergebnisse chess-results: 1. Bundesliga, 1. Frauenbundesliga

Bundesliga Showdown in Bad Tatzmannsdorf

Gestern erfolgte mit der 9. Runde der 1. Bundesliga der Auftakt zum Bundesliga-Finale 2021/22 im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf. Der Titel wird zwischen dem Führungstrio St. Veit (16 Mannschaftspunkte), Jenbach und Maria Saal (jeweils 15 Mannschaftspunkte) entschieden werden. St. Veit sammelt in der gestrigen Runde mit einem 6:0 über Pamhagen wertvolle Brettpunkte. Auch Jenbach ist gegen Hohenems mit 4,5:1,5 siegreich, sowie Maria Saal mit 4:2 über Absam. Die Titelchancen der Steirer von Fürstenfeld/Hartberg scheinen sich nach einer knappen 2,5:3,5 Niederlage gegen Ottakring in Luft aufgelöst zu haben.

Die Vorentscheidung wird wohl heute im Kärntner Derby Maria Saal – St. Veit fallen. Jenbach trifft in der heutigen Runde 10 ab 14:00 Uhr auf Ottakring. Am Samstag folgen dann noch die Begegnungen von Jenbach – Bregenz, St. Veit – Feffernitz und Maria Saal – Pamhagen. Auf IM-Normkurs liegen einige Spieler, so wie Lukas Leisch, dem seine Norm nach 9 Runden bei einer Performance jenseits der 2500 schon fixiert ist, sowie Marko Rubil und Hans Webersberger, welche mit einem guten Finish noch im Normen-Rennen sind. Am Tabellenende wird es für Pamhagen und Bregenz mit jeweils nur einem Mannschaftspunkt sehr eng, auf Platz 10 findet sich Absam mit 4 Mannschaftspunkten.

Bei der 1. Frauen-Bundesliga werden am Wochenende ebenso noch die beiden Schlussrunden gespielt. Ähnlich wie bei der Allgemeinen Klasse gibt es auch hier ein Siegestrio, welches schon unaufhaltbar ist. Lediglich die Frage nach der Farbe der Medaillen steht offen: Pamhagen führt derzeit mit 13 Mannschaftspunkten vor den direkten Konkurrenten Wulkaprodersdorf und Baden mit jeweils 12 MP. Die Schlagerpaarung Pamhagen – Wulkaprodersdorf erfolgt heute ab 16:00 Uhr.

Am Sonntag ab 10:00 Uhr folgt dann noch der Saisonabschluss mit der ÖM im Team-Blitzen. (af, Foto: bvz)

Ergebnisse chess-results: 1. Bundesliga, 1. Frauenbundesliga
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Jenbach strauchelt – St. Veit neuer Tabellenführer

Nach eher glücklichen drei Punkten in den Runden fünf und sechs gegen Maria Saal und Feffernitz und einem glatten 4,5 Sieg gegen Grieskirchen/Schallerbach, strauchelte Tabellenführer SC Sparkasse Jenbach gegen Fürstenfeld/Hartberg in der 8. Runde und verlor überraschend mit 1,5:4,5. Diesen Umfaller nutzte Titelverteidiger SV „Das Wien“ St. Veit/Glan und übernahm mit vier Siegen an diesem Spielwochenende die Tabellenführung mit einem Punkt Vorsprung auf Jenbach und den ebenfalls stark aufspielenden SC MPÖ Maria Saal. Zwei Punkte Rückstand und auf Rang vier Fürstenfeld/Hartberg. Spannung um die Meisterkrone ist für die Schlussrunde von 21.-23. April in Bad Tatzmannsdorf jedenfalls gewährleistet.

Im Abstiegskampf dürfte eine Vorentscheidung gefallen sein: ohne Brett 1-Spieler GM Petr Haba siegte Grieskirchen/Schallerbach überraschend gegen SK Ottakring und hat damit beste Chancen den Klassenerhalt zu schaffen. Für Absam wird es trotz des direkten Duells gegen Grieskirchen/Schallerbach schwierig den rettenden 9. Tabellenplatz zu erringen. ASVÖ Pamhagen und SK Bregenz werden wohl den Weg in die jeweilige 2. Bundesliga antreten müssen. (wk, Text/Foto: Friedrich Knapp)

1. Bundesliga:
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ASV Linz in Bundesliga Mitte auf Meisterkurs

In der 2. Bundesliga Mitte wurden die Runden 7 – 9 vom 25. – 27. 3. 2022 gemeinsam mit der 1. Bundesliga und der 1. Frauenbundesliga in der Blumenhalle in St. Veit an der Glan ausgetragen.

Der große Favorit ASV Linz ist mit zwei 6:0 Siegen und einem 4:2 Sieg über den Titelkandidaten Pinggau-Friedberg seiner Favoritenrolle voll gerecht geworden.
Einziger Wermutstropfen für die Linzer war wohl die Niederlage von GM Kirill Alekseenko (ELO 2702) gegen GM Milos Perunovic (ELO 2545).

Mit 2 Matchpunkten Rückstand darf sich Union Ansfelden noch theoretische Hoffnungen auf den Meistertitel machen, da das direkte Duell in der Schlussrunde in Graz stattfindet.

Auch das sehr stark besetzte Team des Veranstalters St. Veit/Glan fuhr drei hohe Erfolge ein – darunter war auch ein 6:0 Sieg.

Hervorzuheben ist auch die SPG Fürstenfeld/Hartberg. 7 der in den drei Runden gespielten Partien wurden von österreichischen U20-Spielern, die dabei 4 Punkte erzielten, absolviert.

Die beiden Schlusslichter bilden die Grazer Schachgesellschaft und Admira Villach, die beide den Abstieg in die jeweilige Landesliga wohl nicht mehr verhindern werden können.

Das Trio Frauental, SPG Sauwald und Gleisdorf wird Grieskirchen/Bad Schallerbach in der 1. Bundesliga die Daumen drücken, da bei einem Klassenerhalt Grieskirchens nur zwei Vereine aus der 2. Bundesliga Mitte in die Landesverbände absteigen.

Die beiden Schlussrunden werden ab 30. 04. 2022 in Graz im Hotel Novapark ausgetragen. (wk, Text: Hermann Wilfling, Foto: Friedrich Knapp)

2. Bundesliga Mitte:
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Bundesliga-Gipfeltreffen in St. Veit/Glan

Gleich drei Bundesligen spielen am kommenden Wochenende in der St. Veiter Blumenhalle ihre nächsten Runden.

Den Beginn macht die 1. Bundesliga, wo es durchaus schon zu Vorentscheidungen im Titelkampf als auch um den Abstieg kommen kann, am Donnerstag ab 16 Uhr mit den Schlagerpaarungen Jenbach gegen Maria Saal bzw. Fürstenfeld/Hartberg gegen Feffernitz. Durch die am Sonntag startende EM gibt es am Freitag eine Doppelrunde um 10 Uhr (u.a. mit der Paarung Feffernitz gegen Jenbach) bzw. 16 Uhr. Den vierten Auftritt der 1. Bundesliga gibt es dann noch am Samstag ab 10 Uhr mit der Spitzenpaarung Fürstenfeld/Hartberg gegen Jenbach.

Am Freitag starten dann auch noch die 1. Frauenbundesliga und 2. Bundesliga Mitte um 16 Uhr ihr Spielwochenende. Weitere Runden werden am Samstag um 16 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr gespielt. Der Hit in der 2. Bundesliga Mitte ist sicherlich das Aufeinandertreffen von Tabellenführer ASV Linz gegen Pinggau-Friedberg am Sonntag Vormmitag.

Ein Großteil der Partien wird wie gewohnt von Karl Theny live über die Plattformen von Chess-Results, Chess24 und ChessBase übertragen. Von Freitag bis Sonntag gibt es darüber hinaus einen Livestream auf dem ÖSB-Youtube-Kanal. (wk, Text/Foto: Fritz Knapp)

Ergebnisse: 1. Bundesliga, Frauenbundesliga, 2. Bundesliga Mitte

Zur Live-Übertragung bei Chess-Results...

Live-Stream auf Youtube (FR ab 17:15 Uhr, SA und SO ab 11:30 Uhr)

2. Bundesliga West spielt im OMICRON Atrium

Nach langer coronabedingter Pause konnten endlich die Runden 4 und 5 der 2. Bundesliga West erfolgreich durchgeführt werden.

Aufwändige Corona Maßnahmen (Anmeldung der Veranstaltung bei der Bezirkshauptmannschaft, Covid-19 Präventionskonzept, Zutrittskontrolle, Covid-19 Beauftragten, Gesundheitscheck Formulare, etc.) machten die Durchführung zwar umständlicher aber immerhin möglich. Gespielt wurde unter Einhaltung der 2G-Regelung (Geimpft oder Genesen) wobei das äußerst disziplinierte Verhalten und Verständnis aller Beteiligten zu einem absolut reibungslosen Ablauf der Veranstaltung führte.

Eine besondere Ironie ergab sich daraus, dass ausgerechnet in einer Zeit wo die Omikron-Variante in aller Munde ist, die äußerst erfolgreiche Firma OMICRON electronics GmbH in Klaus, Vorarlberg, ihr wunderschönes Atrium zur Verfügung gestellt hat. In einem rundum perfekten Ambiente konnte man den Spielern die Freude darüber, dass endlich wieder Wettkämpfe gespielt werden durften, geradezu aus den Gesichtern ablesen.

Der Gewinner des Wochenendes war Mayrhofen Zillertal, die durch zwei Siege zu Tabellenführer Schach ohne Grenzen aufschließen konnten. Schach ohne Grenzen musste am Sonntag gegen Schwarzach die erste Saisonniederlage einstecken. IM Berchtenbreiter versuchte gegen GM Zelcic sein Möglichstes, nach sechs Stunden Kampf und 120 Zügen musste er jedoch die Gewinnversuche einstellen und damit die 2.5 - 3.5 Niederlage besiegeln. Nach fünf Runden haben nun Schach ohne Grenzen und Mayrhofen Zillertal acht Mannschaftspunkte, Jenbach 2, Schwarzach, Royal Salzburg und Kufstein/Wörgl derer sechs. Eine spannende zweite Saisonhälfte scheint garantiert.

Für die "Einheimischen" verlief das Wochenende nicht nach Wunsch. Nur Hohenems 2 konnte einen Erfolg einfahren (mit einem knappen 3.5 - 2.5 gegen Rochade Rum), die anderen sieben Wettkämpfe der Vorarlberger Mannschaften Hohenems 2, Lustenau, Wolfurt und Hörbranz gingen allesamt verloren, wodurch sie sich in der unteren Tabellenhälfte wiederfinden.

Apropos Tabellenende: dort konnte Rochade Rum in der fünfte Runde mit einem 4.5 - 1.5 gegen Wolfurt endlich die ersten Mannschaftspunkte in dieser Saison einfahren. Bemerkenswert der Kampfgeist der Spieler: ungewöhnlich viele Partien überdauerten die Zeitkontrolle nach 40 Zügen. Am Samstag endeten sogar drei Partien mit "Matt auf dem Brett". (wk, Text/Foto: Ingo Lais)

2. Bundesliga West: Info Seite, Ergebnisse bei Chess-Results

Frauenbundesliga absolvierte 2 Runden in Lienz

Lienz war Austragungsort der 3. und 4. Runde der österr. Frauenbundesliga. Die derzeitigen Covid-19-Bestimmungen zeigten auch Auswirkungen auf dieses Schachereignis: Zuseher waren nicht gestattet, der Spielsaalzutritt war mit max. 50 Personen beschränkt. Interessierte Zuseher wurden aber durch eine einwandfreie Live-Übertragung - auch auf chess24.com - entschädigt.

Corona hatte aber auch Auswirkungen auf das Feld der Teilnehmerinnen. So hatte die Mannschaft Schach ohne Grenzen bereits im Vorfeld abgesagt, darüber hinaus konnte Tabellenführer ASVÖ Pamhagen nur mit drei Spielerinnen anreisen.
Zum Sportlichen: ASVÖ Pamhagen konnte trotzdem mit 2 Siegen die Tabellenführung behaupten, SV Wulkaprodersdorf profitierte durch 4 Kontumazpunkte und liegt nun an der zweiten Stelle. In die Kategorie mit 2 Siegen reihte sich noch SK Erste Bank Baden sowie Dolomitenbank Lienz. Die Gastgeberinnen konnten sich auch mit 2 Siegen aus 2 Partien auf den vorderen Plätzen festsetzten. Auf den Brettern 2 bis 4 gaben sie überhaupt nur 2 Remisen ab. (af, Text/Bild: Georg Weiler)

Ergebnisse auf chess-results

Damen-Elite trifft sich in Lienz! LIVE ab 16:00 Uhr

Der Startschuss zur dritten Runde der österreichischen Frauenbundesliga fällt morgen Samstag um 16:00 Uhr im Kolpinghaus in Lienz. Neun Viererteams – Schach ohne Grenzen hat seine Teilnahme coronabedingt abgesagt – kämpfen um die Vormachtstellung in Österreichs Damenschach. Spannend werden diese beiden Runden allemal, trifft doch der Tabellenführer ASVÖ Pamhangen auf den Zweit- und Drittplatzierten, nämlich auf SK Dornbirn und SV -Grafik & Druck Knapp- St.Veit/Glan.

Großer Wert wird auf die Einhaltung der Covid-19-Maßnahmen gelegt. Es gilt generelle Maskenpflicht, ausgenommen beim Spiel am Schachbrett. Darüber hinaus wurde verfügt, dass nur max. 50 Personen im Spielsaal sein dürfen, dies bedeutet im Klartext, dass keine Zuschauer genehmigt sind. Ein kleiner Trost für Interessierte: Die Partien werden live im Internet übertragen, abrufbar über die Seite des Schachklubs Dolomitenbank Lienz (www.schachklub-lienz.at). (af, Text: Georg Weiler)

Ergebnisse bei chess-results

Zu den Livepartien (SA ab 16:00 Uhr, SO ab 10:00 Uhr)