Drei Bundesligen starten in Linz, BL1 live ab 15:00
Im Volkshaus Bindermichl in Linz starten an diesem Wochenende drei Bundesligen. Die 1. Bundesliga beginnt bereits heute um 15:00 Uhr mit den Paarungen Maria Saal-Götzis, Feffernitz-Ottakring, Mayrhofen-Bregenz, Hohenems-Ansfelden, Fürstenfeld-Bad Vöslau und dem Schlager Jenbach-St. Veit.
Am Freitag beginnen dann auch die 1. Frauen-Bundesliga und 2. Bundesliga Mitte die Saison 2019/2020. Bei den Frauen sind vom Kader her Mayrhofen/Zell/Zillertal und Pamhagen die klaren Favoriten gefolgt von Baden. In der 2. Bundesliga Mitte scheint Pinggau-Friedberg der erste Anwärter auf den Titel zu sein. Die Beginnzeiten sind: Do 15:00, Fr 15:00, Sa 14:00, So 10:00. (wk)
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Bad Vöslau gewinnt in den Schlussrunden der 2. Bundesliga Ost gegen Austria und Hietzing jeweils mit 4,5:1,5 und kann damit den einzig verbliebenen Verfolger auf Distanz halten. Die SG Mistelbach/Altlichtenwörth gewinnt zwar auch zweimal gegen Donaustadt (4:2) und Tschaturanga (3,5:2,5) muss sich aber mit einem Punkt Rückstand auf Bad Vöslau mit dem zweiten Platz begnügen. Hietzing wird mit fünf Punkten Rückstand auf den neuen Meister Dritter. Bad Vöslau bleibt ungeschlagen und lässt im Laufe der Saison nur zwei Punkteteilungen zu. Das macht in Summe 20 Punkte aus 11 Begegnungen. Top-Scorer des Teams ist Werner Wilke mit 8,5 Punkten. Er ist der einzige Spieler des Meisters, der keine Runde versäumt. Herausragend ist auch die Leistung des Ungarn Kristof Juhasz mit 5,5 Punkten aus 6 Partien. Hinter dem Spitzentrio folgen Austria, Ottakring und Pamhagen mit je 12 Punkten. Plätze im Mittelfeld gibt es auch noch für Baden und Tschaturanga (je 10). Donaustadt rettet sich im Abstiegskampf mit 9 Punkten am 9. Platz. Die letzten Drei sind Nickelsdorf (8), der Wiener Amateurschachklub (5) und das punktelose Team aus Oberwart. (wk)
Der SV Raika Rapid Feffernitz sicherte sich gestern in der Bundesliga mit einem 4,5:1,5 Erfolg gegen Pressbaum nach 2017 den zweiten Titel in der Vereinsgeschichte vor Maria Saal und Jenbach. Feffernitz besticht als kompaktes Team, in dem Nijat Abasov (7/10), Peter Schreiner (7/10), Andreas Diermair (7,5/10) und Matej Sebenik (8/10) alle Partien spielen und über ihrer Erwartung liegen. Peter Schreiner verpasst mit einer Performance von 2580 seine dritte GM-Norm nur knapp. Insgesamt bleibt Feffernitz ungeschlagen, holt 18 Punkte und lässt nur gegen Maria Saal und Jenbach eine Punkteteilung zu. Die Kärntner Rivalen aus Maria Saal verpassen ihre Titelchance letztlich wegen einer 2,5:3,5 Niederlage gegen Jenbach in der dritten Runde. Die Tiroler ihrerseits leisten sich heuer unerwartete 2,5:3,5 Umfaller gegen Ottkring und Götzis. Ein solide Saison spielen St. Veit, Hohenems und Ottakring. Sie landen hinter dem Spitzentrio auf den Plätzen vier bis sechs. Das hintere Mittelfeld bilden Götzis und Mayrhofen/Zell/Zillertal. Sie schaffen acht bzw. sieben Punkte. Im Abstiegskampf sichert sich Ansfelden in den drei Schlussrunden mit drei Punkten den Klassenerhalt. Pressbaum und SIR müssen absteigen. Am Foto strahlt das Siegerteam von Feffernitz umrahmt von ÖSB Präsident Christian Hursky (li) und Feffernitz-Obmann Helmut Löscher. (wk)