BL2 Mitte: Fürstenfeld/Hartberg ist Meister
Das Titelduell in der 2. Bundesliga Mitte wurde nach einem 3:3 im direkten Duell zwischen Fürstenfeld/Hartberg und Grieskirchen/Schallerbach erst heute im Fernduell entschieden. Die Steirer hatten mit Maria Saal am Papier die schwerere Aufgabe und mussten zudem einen halben Punkt Rückstand in der Zweitwertung aufholen. Angeführt von den Ungarn Imre Hera und Bence Korpa agiert Fürstenfeld/Hartberg heute beeindruckend stark und gewinnt gegen Maria Saal glatt mit 5:1. Grieskirchen/Schallerbach kann nicht mehr nachlegen und muss sich nach einem 3:3 gegen Gleisdorf von den Aufstiegsträumen verabschieden. Gleisdorf wird mit vier Punkten Rückstand auf Fürstenfeld/Hartberg und drei auf Grieskirchen/Schallerbach Dritter vor den eigentlichen Favoriten Pinggau/Friedberg und Maria Saal.
Brutal verlief der Abstiegskampf. St. Valentin, scheinbar mit 10 Punkten schon auf der sicheren Seite, verliert am Samstag gegen die Grazer Schachfreunde glatt mit 1,5:4,5 und sah sich in der Schlussrunde gegen Frauental vor der folgenden Ausgangslage: Frauental stand unter Siegzwang, sollte das Match zwischen Steyregg und den Schachfreunden aber 3:3 enden, dann erwischt es St. Valentin im Falle einer Niederlage doch noch. Das Match zwischen Steyregg und den Schachfreunden wogt hin und her. Beide Teams haben Chancen auf einen Sieg, am Ende gibt es eine umkämpfte Punkteteilung. Die Entscheidung fällt zwischen St. Valentin und Frauental. Die Südsteirer scheinen nach einem Sieg von Krebs zwei Punkten und dem Klassenerhalt nahe, doch dann rettet Zoltan Hajnal den Oberösterreichern doch noch ein 3:3. Frauental ist neben Freistadt/Wartberg und Klagenfurt der dritte Absteiger, zumindest wenn sich Ansfelden nicht in der 1. Bundesliga halten kann. (wk)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results, Fotos von Peter Kranzl

Die 2. Bundesliga Mitte bleibt zwei Runden vor Schluss extrem spannend. Tabellenführer Grieskirchen/Schallerbach gewinnt gestern gegen das starke Team von Pinggau-Friedberg knapp mit 3,5:2,5 und behält dank hauchdünn besserer Zweitwertung die Führung. Fürstenfeld/Hartberg verbessert punktegleich seine Ausgangspostion mit einem 6:0 Kantersieg gegen Freistadt/Wartberg. Heute kommt es zum direkten Duell der beiden Mannschaften und wohl zur Vorentscheidung um Titel und Aufstieg. Die Lage im Abstiegskampf hat sich gestern weiter verschärft. Zwar setzt sich St. Valentin mit einem 4,5:1,5 gegen Klagenfurt ab und ist auf der sicheren Seite, aber Steyregg gewinnt gegen Frauental mit 3,5:2,5 und holt damit Sauwald und die Grazer Schachfreunde ein, die im direkten Duell 3:3 spielen. Alle drei Teams liegen mit je 7 Punkten am Schleudersitz. Nur einen Punkt davor ist auch Gastgeber Frauental mitten im Strudel. Eine Nervenschlacht ist programmiert, insbesondere da Sauwald und Steyregg noch gegen Klagenfurt spielen und es ansonsten nur direkte Duelle gibt. Die heutige 10. Runde beginnt um 14:00 Uhr. (wk)
Die 2. Bundesliga Mitte spielt von Freitag bis Sonntag ihre drei Schlussrunden in Frauental. Die Entscheidung wird live übertragen. An der Spitze kämpfen Grieskirchen/Schallerbach und Fürstenfeld/Hartberg um den Titel und den Aufstieg in die Bundesliga. Beide Teams haben derzeit 14 Punkte. Die Entscheidung könnte am Samstag im direkten Duell fallen. Die Oberösterreicher haben heute zudem noch ein schweres Spiel gegen Pinggau-Friedberg am Programm. Im Abstiegskampf stehen Die Klagenfurter (1 Punkte) und Freistadt/Wartberg (2) vor einer praktisch unlösbaren Aufgabe. Davor müssen aber noch vie
In der 2. Bundesliga West wurden am vergangenen Wochenende die Runden sechs bis acht ausgetragen. Tabellenführer Bregenz gibt mit einer 2,5:3,5 Niederlage gegen Bregenz erste Punkte ab, ist aber nach zwei Siegen gegen Absam und Ranshofen mit 14 Punkten von 16 möglichen weiter am besten Weg zum Titel. Hohenems ist nach einem 4,5:1,5 Erfolg gegen Jenbach neuer Zweiter. Allerdings haben Hohenems und Jenbach nun bereits vier Punkte Rückstand. Im Abstiegskampf hat sich Pradl mit fünf Punkten in diesen drei Runden vor Oberland und Ranshofen auf den 10. Platz vorgearbeitet. Der Kampf gegen den Abstieg wird erst in den Schlussrunden vom 8. bis 10. März im Hotel Servus Europa am Walserberg entschieden. (wk)