Bundesliga - Maria Saal schlägt Hohenems
Heute könnte in der Bundesliga bereits die Entscheidung um die Vergabe der Medaillen fallen. Jenbach holt gegen Götzis mit 4,5:1,5 den neunten Saisonsieg, ist weiter ohne Punkteverlust und könnte heute mit einem weiteren Sieg gegen Absam nach 2010, 2011, 2013 und 2015 bereits den fünften Titel der Vereinsgeschichte fixieren. Maria Saal ist nach einem 4:2 Sieg gegen Hohenems Silber wohl nur noch theoretisch zu nehmen. Der Vorsprung auf die Vorarlberger beträgt zwei Runden vor Schluss bereits drei Punkte. Spannend könnte nach dem 4:2 Sieg von Wulkaprodersdorf gegen Ottakring noch der Kampf um Bronze werden. Allerdings spricht die Auslosung doch für Hohenems, dem derzeit Dritten (12 Punkte) vor Ottakring (11) und Wulkaprodersdorf (10). Im Abstiegskampf besiegt Grieskirchen/Schallerbach im direkten Duell Absam mit 4:2. St. Veit punktet mit einem friedlichen 3:3 gegen Feffernitz. St. Veit, Götzis, Grieskirchen/Schallerbach und Absam kämpfen weiter gegen den Abstieg. Zwei von ihnen wird es neben Pamhagen erwischen. Heute steigen in St. Veit um 16:00 Uhr auch die Frauenbundesliga und die 2. Bunbesliga Mitte ins Geschehen ein. Die Live-Übertragung der 1. Bundesliga beginnt um 14:00 Uhr. (wk)
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Frauenbundesliga, 2. Bundesliga-Mitte

In St. Veit an der Glan steigt dieses Wochenende ein großes Bundesliga Finale mit der 1. Bundesliga, der Frauenbundesliga, der 2. Bundesliga Mitte und den österreichischen Blitzmeisterschaften für Mannschaften. Den Auftakt macht heute die 1. Bundesliga mit ihrer neunten Runde. Drei Runden vor Schluss führt Jenbach überlegen mit 16 Punkten vor Maria Saal (13), Hohenems (12) und Ottakring (11). Diese vier Mannschaften werden die Medaillen unter sich ausmachen. Gold wird sich Jenbach mit einem Restprogramm gegen Götzis, Absam und Royal Salzburg wohl nicht mehr nehmen lassen. Der Schlager der heutigen Runde ist daher der Kampf um Silber zwischen Hohenems und Maria Saal. Ottakring muss gegen Wulkaprodersdorf seine Chancen wahren. Die Live-Übertragung beginnt heute um 16:00 Uhr bzw. Freitag und Samstag um 14:00 Uhr. Morgen steigen dann auch die Frauenbundesliga und die 2. Bundesliga Mitte ab 16:00 Uhr ein. Die Blitzmeisterschaft ist für Sonntag ab 10:00 Ihr angesetzt. (wk)
Im Westen wurde die 2. Bundesliga bereits am vergangenen Wochenende mit den letzten drei Runden beendet. Hohenems feiert gegen Ranshofen, Kufstein/Wörgl und ASK Salzburg drei 4:2 Sieg und darf zum zweiten Mal nach 2005 über den Meistertitel mit der zweiten Mannschaft jubeln. Hohenems holt dabei 21 von 22 möglichen Punkten. Den Aufstieg in die 1. Bundesliga sichert sich das favorisierte Team aus dem Zillertal mit 19 Punkten vor allem dank eines 4:2 Sieges im direkten gegen Kufstein/Wörgl in der neunten Runde. Auf den Abstiegsplätzen liegen Dornbirn, Götzis und Ranshofen. (wk)
Die 2. Bundesliga Mitte hat am vergangenen Wochenende in der Fürstenfelder Stadthalle die Runden sieben bis neun ausgetragen. Das möglicherweise entscheidende Match im Titelkampf gewinnt Ansfelden 4,5:1,5 gegen Maria Saal. Die Oberösterreicher besiegen zudem Klagenfurt klar mit 5:1. Lediglich die Punkteteilung mit Gleisdorf am Sonntag lässt den Verfolgern Maria Saal und Pinggau-Friedberg noch etwas Hoffnung. Ansfelden führt zwei Runden vor Schluss in der Tabelle mit 15 Punkten vor Pinggau-Friedberg und Maria Saal (beide 14). Allerdings hat Ansfelden mit Leoben und Villach das leichteste Restprogramm. Pinggau-Friedberg gewinnt mit seiner Startruppe um die GM´s Perunovic, Ftacnik und Milanovic zweimal klar. Gegen die Gastgeber reicht es aber nur zu einer schmeichelhaften Punkteteilung. Brutal wird es im Abstiegskampf. Zwar sind die noch immer punktelosen Klagenfurter ohne Chance, davor zittern aber zumindest vier Teams um den Klassenerhalt. St. Valentin macht es mit einem 4:2 Sieg gegen die Schachfreunde so richtig spannend. St. Valentin, Leoben und die Schachfreunde liegen nun mit je sechs Punkten auf den Plätzen acht bis zehn und auch Villach hat mit vier Punkten noch Chancen auf den Klassenerhalt. Die Schlussrunden in St. Veit am 6. und 7. April müssen entscheiden. Die Runden in Fürstenfeld waren von Siegfried Posch und seinem Team anlässlich des 70-jährigen Vereinsjubiläums wieder vorbildlich organisiert. (wk, Foto: Gerald Hametner)