Ist man eine schachspielende Frau, so gehört man an jedem Ort der Welt zur Minderheit. In Österreich zählen wir circa acht Prozent Frauenanteil, was knapp unter dem europäischen Durchschnitt liegt. Außerdem ist unter den Top100 weltweit aktiven Großmeistern ist keine einzige Frau vertreten.
Doch wieso ist das so? Spielen Frauen tatsächlich anders Schach als Männer und wenn ja, worin lassen sich diese Unterschiede festlegen? Von Sexismus, der sich über die Geschichte des Schachspiels zieht, bis hin zu psychologischen Phänomenen, die daraus resultieren, sowie biologischen Ursachen wird das Konzept der Genderfrage im Schach in Sara Marinovics vorwissenschaftlicher Arbeit (VWA) „Frauen und Mädchen im Schachsport – eine Genderanalyse“ erklärt, die mit dem ÖSB-Preis für eine herausragende VWA ausgezeichnet wurde.
Anhand einer quantitativen Analyse mit über 400 Teilnehmenden beleuchtet Sara die Problematik und in welchen Bereichen des Frauenschachsports besonders viel Luft nach oben liegt. Neugierig? Hier finden Sie die vollständige Arbeit sowie eine gekürzte Version davon! (ssc, Text: Sara Marinovics, Fotos: Sandra Schmidt)
https://drive.google.com/drive/folders/1juux-Z2_N_aHZr8cEs8Bpp06NhMkhfCS?usp=sharing
In der fünften Runde des Mitropacups kam es gestern im Fuchspalast in St. Veit an der Glan zum direkten Aufeinandertreffen der führenden Teams.
Im Bewerb der Frauen macht die Ukraine mit dem bisherigen Co-Leader Deutschland kurzen Prozess und kommt zu einem vernichtenden 4:0-Kantersieg. Anastasiya Rakhmangulova, Tetyana Skarbarchuk, Anastasiia Hnatyshyn und Liudmyla Ivanytska zeigen, wie groß das Schach-Potenzial in ihrem kriegsleidenden Land nach wie vor ist. Die Ukraine führt in der Tabelle nun alleine mit neun Punkten. Neuer Zweiter sind die Italienerinnen, die nach einem 3,5:0,5-Sieg gegen Frankreich nur einen Punkt Rückstand haben. Die Entscheidung um den Turniersieg ist im direkten Duell in der siebenten Runde zu erwarten. Deutschland ist mit sieben Punkten Dritter. Es folgen die Schweiz (6 Punkte), Tschechien (5), Frankreich und Österreich (je 4), Slowenien (3) sowie am Tabellenende Kroatien und die Slowakei (je 2).

In der offenen Klasse übernimmt Frankreich mit einem 2,5:1,5-Erfolg im direkten Duell wieder die Führung vor Italien. Am Spitzenbrett gewinnt zwar Luca Moroni gegen Tomethe Razafindratsima, die Franzosen kontern aber mit Siegen von Loic Travadon und Flroyan Eugene auf den Brettern zwei und drei. In der Tabelle führt Frankreich mit neun Punkten vor Italien (8) sowie Tschechien und der Schweiz (je 6). Hinter Deutschland (5 Punkte) folgen Österreich, Slowenien und Ungarn mit je vier Punkten vor der Slowakei mit drei Punkten. Schlusslicht ist Kroatien mit bisher einem Punkt.

Österreichs Teams holen gegen Tschechien zwei Punkteteilungen. Lukas Dotzer zeigt sich dabei weiter in großer Form und feiert gegen Bayarjavkhlan Delgerdalai bereits seinen vierten Sieg. Den Ausgleich für Tschechien erzielt Petr Gnojek gegen Laurenz Borrmann. Peter Balint und Florentin Stickler remisieren ihre Partien.

Bei den Frauen gewinnt Chiara Polterauer gegen Viktorie Buchtova und gleicht damit die Niederlage von Alina Donets gegen Zuzana Stara aus. Jasmin-Denise Schloffer und Josephina Akiko Brunner steuern Remisen zur Punkteteilung bei. Am heutigen Donnerstag wartet Italien auf die österreichischen Teams. (wk, Fotos: Veranstalter)

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In der vierten Runde des Mitropacups mussten die heimischen Teams gestern zwei Niederlagen gegen Deutschland hinnehmen. In der offenen Klasse setzte sich das deutsche Team mit 3:1 durch. Die Siegpunkte erzielten Hussain Besou gegen Laurenz Borrmann sowie Emil Frederick Schuricht gegen Florentin Stickler. Lukas Dotzer und Peter Balint remisierten an den Spitzenbrettern.
Die ÖSB-Frauen unterlagen knapp mit 1,5:2,5. Am Spitzenbrett gewann Jasmin-Denise Schloffer gegen Dora Peglau, während Chiara Polterauer am zweiten Brett ein Remis gegen Lisa Sickmann beisteuerte. Josephina Akiko Brunner und Alina Donets verloren ihre Partien an den Brettern drei und vier.

An der Tabellenspitze liegen bei den Frauen weiterhin die Ukraine nach einem 3:1-Erfolg gegen die Schweiz sowie punktgleich Deutschland. Italien folgt mit einem Punkt Rückstand. In der offenen Klasse gab Frankreich gegen Tschechien beim 2:2 überraschend einen ersten Punkt ab. Die italienischen Herren nutzten diese Chance und übernahmen mit einem 3:1-Sieg gegen Slowenien die alleinige Tabellenführung.
GM Felix Blohberger liefert erneut die Highlights der Runde. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Lukas Dotzer ist der Mann der Stunde beim Mitropacup in St. Veit. Österreichs Nachwuchshoffnung gewinnt im Match gegen Ungarn gegen GM Laszlo Gonda seine dritte Partie in Serie, bleibt weiterhin ohne Punkteverlust und führt sein Team zu einem 2:2 gegen Ungarn. Peter Balint und Laurenz Borrmann remisieren, Florentin Stickler muss gegen Balazs Pasztor seine zweite Niederlage einstecken.
Österreichs Frauen lassen nach dem Sieg gegen die Schweiz mit einer 2:2-Punkteteilung gegen die nominell deutlich überlegenen Ukrainerinnen eine weitere Sensation folgen. Jasmin-Denise Schloffer gewinnt am ersten Brett gegen Inna Gaponenko, eine Spielerin, die einst die Nummer 11 der Welt war. Chiara Polterauer sorgt mit einem Schwarzsieg auf Brett zwei für einen weiteren unerwarteten Punkt. Emilia Deak-Sala und Josephina Akiko Brunner verlieren gegen die elo-stärkeren Ukrainerinnen.

Die Ukraine behält trotz des Punkteverlustes die Führung im Bewerb der Frauen. Punktegleich liegt Deutschland auf dem zweiten Platz. Es folgen die Schweiz, die Tschechische Republik und Italien mit jeweils vier Punkten. Österreich liegt mit drei Zählern auf dem sechsten Platz.

In der offenen Klasse setzen sich Frankreich und Italien mit jeweils drei Mannschaftssiegen bereits an der Spitze ab. Die Tschechische Republik folgt mit zwei Punkten Rückstand. Österreich ist mit drei Punkten weiterhin Vierter. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Bericht in ORF Kärnten
Vom 19. April bis 28. April 2026 fanden im albanischen Küstenort Durres die Seniorenmannschaftsweltmeisterschaften statt. Wie üblich wurde in zwei Kategorien gespielt. Am Start waren auch einige Damenteams, freilich nicht genug, um einen eigenen Damenbewerb zu spielen. Es siegte in der Kategorie 50+ die Mannschaft aus den USA, mit Großmeister Jaan Ehlvest am Spitzenbrett. In der Kategorie 65+ siegte die deutsche Mannschaft "Lasker SGK" mit dem ehemaligen Supergroßmeister Arthur Jussupov auf Brett 1, vor der punktegleichen italienischen Mannschaft. Österreich 65+, stellte eine Mannschaft, bestehend aus Heinz Kratschmer, Konstantinos Pitzl und Hans Singer sowie den Nachwuchssenioren Reinhard Bachler und Josef Kainz. Von 54 Mannschaften belegte man den 31. Platz, was etwa den Erwartungen entsprach. (ssc, Text: Konstantin Pitzl, Fotos: Archiv: Konstantin Pitzl)
Ergebnisse, Paarungen und Ranglisten
Homepage des Veranstalters
Livegames Lichess
Foto: 1. Runde England 1 ( GM J. Nunn, GM J. Mestel, IM P. Littlewood, IM P. Large : Ergebnis 3:1 für England 1 ( Singer u. Kratschmer remis, wobei Kratschmer lt. Stockfish 18 gegen GM Mistel eine klar bessere Stellung (fast Gewinnstellung) hatte.
In der zweiten Runde des Mitropacups in der Schweiz konnten Österreichs Teams zwei Erfolge gegen die Gastgeber feiern. Das junge Herrenteam setzte sich dank Siegen von Lukas Dotzer, Laurenz Borrmann und Florentin Stickler mit 3,5:0,5 durch. Peter Balint steuert ein Remis bei. Damit liegt das Team in der Tabelle aktuell auf dem vierten Platz hinter Frankreich, Italien und Deutschland.

Für eine besondere Überraschung sorgte das Frauenteam: Gegen die höher eingeschätzte Schweiz gelang ein 2,5:1,5-Sieg, wobei Jasmin-Denise Schloffer am Spitzenbrett den entscheidenden Punkt holte, während Chiara Polterauer, Emilia Deak-Sala und Alina Donets jeweils ein Remis beisteuerten.

Die Ereignisse des Spieltags wurden zudem von Großmeister Felix Blohberger in seinen „Highlights des Tages“ analysiert. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Video: Rede Michael Jungwirth
Der Österreichischer Schachbund richtet vom 2. bis 10. Mai 2026 den traditionsreichen Mitropa-Cup im Kunsthotel Fuchspalast aus und feiert damit zugleich das 50-jährige Jubiläum dieses renommierten Mannschaftsturniers. Die diesjährige Austragung steht zudem im Gedenken an Kurt Jungwirth, der den Bewerb 1976 ins Leben rief und als langjähriger ÖSB-Präsident den Schachsport nachhaltig prägte.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von ÖSB-Präsident Michael Stöttinger, der die Bedeutung des Mitropa-Cups für den internationalen Schachsport hervorhob. In einer bewegenden Ansprache erinnerte Michael Jungwirth an das Wirken seines im Vorjahr verstorbenen Vaters und dessen bleibendes Vermächtnis für das österreichische und europäische Schach.
Ehrengäste: Stadtrat Manfred Kerschbaumer, LAbg. Günter Leikam, ÖSB-Vizepräsiden Friedrich Knapp, Christa Kaufmann, ÖSB Präsident Michael Stöttinger, Michael Jungwirth
Im Turniersaal messen sich 10 Herren- und 9 Damenmannschaften aus Mitteleuropa, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Ungarn sowie im Frauenbewerb zusätzlich die Ukraine. Die Organisation liegt in den Händen des Kärntner Schachverbands unter der Leitung von Friedrich Knapp, der als Turnierdirektor und Hauptschiedsrichter für professionelle Rahmenbedingungen sorgt.
Das Turnier ist FIDE-gewertet und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, internationale Normen zu erzielen. Österreich tritt mit ambitionierten Aufstellungen an: Im offenen Bewerb spielen IM Lukas Dotzer, FM Peter Balint, IM Laurenz Borrmann, FM Florentin Stickler und IM Gert Schnider, während bei den Frauen WIM Jasmin-Denise Schloffer, WFM Chiara Polterauer, WFM Emilia Deak-Sala, Josephina Akiko Brunner und Alina Donets an den Start gehen.

In der ersten Runde konnten Schweiz, Deutschland und Frankreich jeweils doppelt punkten – sowohl im offenen Bewerb als auch im Frauenturnier. Aus österreichischer Sicht setzte IM Lukas Dotzer ein starkes Ausrufezeichen: Am Spitzenbrett gelang ihm ein Sieg gegen Tomothe Razafindratsima (2546). Dieses Erfolgserlebnis blieb jedoch das Highlight der Auftaktrunde, denn die Mannschaftsbegegnungen gegen Frankreich gingen insgesamt mit 1:3 sowie 0,5:3,5 verloren.
Alle Partien werden von Karl Theny live übertragen. Zusätzlich präsentiert Großmeister Felix Blohberger auf seinem YouTube-Kanal tägliche Zusammenfassungen und Highlights. Der Österreichische Schachbund lädt alle Schachbegeisterten ein, dieses besondere Jubiläumsturnier vor Ort in Kärnten oder online mitzuerleben. (wk)
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Live-Übertragung: http://live.chess.at/info.htm
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Video: Rede Michael Jungwirth
Der Österreichische Schachbund freut sich sehr den Mitropa-Cup 2026 als Gastgeber in Österreich auszurichten und damit das traditionsreiche mitteleuropäische Mannschaftsturnier in seinem 50. Jubiläumsjahr zurück ins Ursprungsland zu holen. Das Turnier wurde 1976 von Kurt Jungwirth gemeinsam mit Gertrude Wagner ins Leben gerufen und zählt seither zu den bedeutendsten Teamwettbewerben Europas; die diesjährige Austragung steht im besonderen Gedenken an Kurt Jungwirth, der im Vorjahr verstorben ist und den Schachsport in Österreich, Europa und als langjähriger Vizepräsident der FIDE auch weltweit nachhaltig geprägt hat.
Gertrude Wagner und Kurt Jungwirth. Foto: Christian Jungwirth
Vom 2. bis 10. Mai 2026 wird die Stadt St. Veit an der Glan mit dem Kunsthotel Fuchspalast als zentralem Spielort zum Treffpunkt der besten Nationalteams Europas: Im offenen Bewerb treten die zehn Mitropa-Nationen Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, die Schweiz, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Kroatien und Ungarn im klassischen Rundenturnier gegeneinander an, während im Damenbewerb Ungarn kein Team stellt und stattdessen die Ukraine das Teilnehmerfeld komplettiert.
Die Organisation des Turniers erfolgt durch den Kärntner Schachverband unter der Leitung seines Präsidenten Friedrich Knapp, der zugleich als Turnierdirektor und Hauptschiedsrichter fungiert. Strenge Fair-Play-Regeln, moderne Anti-Cheating-Maßnahmen sowie Anti-Doping-Bestimmungen unterstreichen den professionellen Rahmen der Veranstaltung. Für optimale Bedingungen ist gesorgt: Der Spielsaal im Fuchspalast ist als Turniersaal vielfach erprobt. Die Unterbringung der Teams erfolgt ebenfalls im Fuchspalast sowie in nahe gelegenen Hotels.
Gespielt werden neun Runden mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie sowie einem Inkrement von 30 Sekunden ab dem ersten Zug; die Partien beginnen täglich um 14:00 Uhr, lediglich die Schlussrunde am 10. Mai wird bereits um 10:00 Uhr ausgetragen. Der Wettbewerb wird als Rundenturnier mit Viererteams und einem Ersatzspieler pro Mannschaft durchgeführt, ist FIDE-gewertet und bietet die Möglichkeit, internationale Normen zu erzielen. Die Wertung erfolgt nach Mannschaftspunkten (2 für Sieg, 1 für Remis), bei Gleichstand entscheiden unter anderem Brettpunkte und direkte Begegnungen.

Lukas Dotzer führt das ÖSB Team an
Auch sportlich tritt Österreich als Gastgeber mit ambitionierten Teams an: Im offenen Bewerb spielen IM Lukas Dotzer, FM Peter Balint, IM Laurenz Borrmann, FM Florentin Stickler und IM Gert Schnider, während bei den Frauen WIM Jasmin-Denise Schloffer, WFM Chiara Polterauer, WFM Emilia Deak-Sala, Josephina Akiko Brunner und Alina Donets für Österreich an den Start gehen. Beide Teams vereinen Erfahrung und Nachwuchstalente und wollen vor heimischem Publikum um Spitzenplätze mitspielen.
Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der medialen Begleitung des Turniers: Sämtliche Partien werden von Karl Theny live übertragen, wodurch Schachfans weltweit das Geschehen in Echtzeit verfolgen können, während Großmeister Felix Blohberger auf seinem YouTube-Kanal täglich Zusammenfassungen und Highlights präsentiert und so zusätzliche Einblicke in das Turniergeschehen bietet.

Veronika Exler und Felix Blohberger als Kommentatoren beim FIDE Frauen Grand Prix 2025
Der Österreichische Schachbund lädt alle Schachbegeisterten herzlich ein, dieses Jubiläumsturnier entweder vor Ort in St. Veit an der Glan oder online mitzuerleben und gemeinsam neun Tage voller hochklassigem Mannschaftsschach, spannender Begegnungen und internationaler Begegnungen zu genießen. Der Auftakt erfolgt morgen Samstag, dem 2. Mai, um 13:45 mit der Eröffnung. Die Partien starten dann um 14:00 Uhr. Die Live Übertragung erfolgt mit 15 Minuten Verzögerung. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: Offen, Frauen
Ausschreibung
Zur Live-Übertragung
Youtube Channel von GM Felix Blohberger
Website Mitropa Chess Association
Der Österreichische Schachbund bietet in Zusammenarbeit mit der Bundessportakademie im Jahr 2027 erneut eine Instruktorausbildung an. In drei Kurswochen werden neben allgemeinen sportlichen Inhalten insgesamt 75 Einheiten in Schachdidaktik und -methodik vermittelt.
Die Ausbildung richtet sich an motivierte Übungsleiter:innen mit einer Elozahl von mindestens 1900 und abgeschlossener Übungsleiterausbildung. Ziel ist die Qualifikation zur staatlich geprüften Schach-Instruktorin bzw. zum staatlich geprüften Schach-Instruktor, um Trainingsbetrieb und Nachwuchsarbeit professionell zu gestalten.
Ausbildungsort ist das BSFZ Schloss Schileiten, die drei Kursteile finden zwischen Februar und November 2027 statt.
Weitere Details zu Terminen, Voraussetzungen und Anmeldung sind dem beigefügten Dokument zu entnehmen.
Ausschreibung
Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, veranstaltet der Landesverband Oberösterreich einen Online-Qualifier für den PlusCity Grand Prix. Das Turnier wird auf der Plattform Lichess ausgetragen und beginnt um 14:00 Uhr.
Gespielt wird in insgesamt sechs Altersklassen (U10, U12 und U14 jeweils getrennt nach Mädchen und Burschen) im Schweizer System mit sieben Runden. Die Bedenkzeit beträgt 5 Minuten plus 2 Sekunden Inkrement pro Zug. Die Teilnahme ist kostenlos.
Super Preise beim Plus City Grand Prix 2026:
- Die Turniersieger erhalten Gratis-Tickets für das Blitz-Turnier und das Rapid-Turnier
- Rang 1 und 2 bei den Mädchen-Turnieren dürfen gegen WGM Olga Badelka spielen.
- Rang 1 und 2 bei den Burschen-Turnieren dürfen gegen GM Parham Maghsoudloo spielen.
- Rang 3 und 4 bei den Burschen-Turnieren dürfen gegen GM Alexej Sarana spielen.
- Rang 5 und 6 bei den Burschen-Turnieren dürfen gegen GM Kirill Alexejenko spielen.
- Alle Preisträger bekommen zusätzlich einen Essensgutschein für die Plus City.
Ausschreibung
Anmeldung
Weitere Informationen zum
PlusCity Grand Prix 2026 siehe www.grandprix-chess.com (ssc, Foto: Archiv LV OÖ)