Mesaros gelingt Auftaktsieg in Zalakaros
Vom 27. Mai bis 4. Juni findet in Zalakaros (Ungarn) ein traditionelles starkes Open statt, das in der A-Gruppe zugleich die ungarische Meisterschaft ist. Am Start sind mit Robert Kreisl, Valentin Dragnev, Florian Mesaros und Dominik Horvath auch vier Österreicher. Florian Mesaros bekommt es zum Auftakt mit dem ungarischen IM Gergely Aczel (2502) zu tun und darf sich über einen Schwarzsieg freuen. Valentin Dragnev und Robert Kreisl remisieren gegen eloschwächere Gegner. Dominik Horvath spielt gegen IM Abhimanyu Puranik (2452) lange gut mit, muss aber am Ende doch den Punkt abgeben. Horvath ist mit Abstand einer der jüngsten, wenn nicht jüngste, Teilnehmer des Feldes. Der Ukrainer Zahar Efimenko führt die Startrangliste an. Insgesamt spielen 9 Spieler mit einer Elozahl über 2600 und 25 mit einer über 2500. In der A-Gruppe sind insgesamt 113 Spieler/innen am Start. Heute fordert Florian Mesaros die starke Inderin Dronavalli Harika. Harika ist mit einer Elozahl von 2514 aktuell die Nummer 10 der Frauenweltrangliste und war beim letzten World Cup der Frauen 2015 in Sotschi im Semifinale. Die Runden beginnen jeweils um 15:00 Uhr und werden unter anderen auf www.schach.de live übertragen. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results, Webite Ungarischer Schachverband

Heute beginnt in Shamkir ein Memorial für den 2014 verstorbenen Aserbaidschaner Vugar Gamishov. Zu Ehren des Weltklassespielers kommen mit Caruana, Giri und WM Herausforderer Karjakin auch drei Spieler aus den Top-10 der Welt. Ergänzt wird das Feld mit Weltmeisterin Yifan Hou, Pavel Eljanov, Pentala Harikrishna, Shakhriyar Mamedyarov, Teimour Radjabov, Eltaj Safarli und Rauf Mamedov. Das Turnier wird auf
In Bregenz läuft das 2. Internationale Bodensee Open mit 123 Spieler/innen im Hauptturnier und 58 im parallel ausgetragenen Seniorenopen. Nach vier Runden führen vier Spieler mit jeweils vier Punkten: GM Pedrag Nikolic (BIH), GM Evgeny Gleizerov (RUS), GM Vladimir Pluska (UKR) und Alexander Pluska. Bester Österreicher ist Georg Danner mit 3,5 Punkten am 7. Platz. Das Turnier ist zugleich die Vorarlberger Landesmeisterschaft. Die Favoriten, in Abwesenheit von Georg Fröwis und Luca Kesser, sind Fabian Matt, Rainer Bezler und Christian Srienz. Bei den Frauen ist die Vorarlberger Spitze mit Julia Novkovic, Helene Mira und Annika Fröwis vollzählig vertreten. Hauptschiedsrichter ist Albert Baumberger, assistiert von Stephan Hofer und Gerhard Fröwis. Im Seniorenoen gibt es eine alleinige Führung für den Deutschen Christoph Frick. Es folgen vier Spieler mit 3,5 Punkten darunter der Elofavorit Henry Dobosz. (wk, Info: Philipp Längle, Foto: SK Bregenz)
Das Frauen Grand Prix Turnier in Batumi, das dritte der laufenden Serie, endet mit einem russischen Doppelsieg. Valentina Gunina sichert sich mit einem starken Finish bereits in der Vorschlussrunde mit einem Sieg gegen ihre unmittelbare Konkurrentin Xue Zhao mit 7,5 Punkten aus 11 Partien den ungeteilten Sieg. Die angeschlagene Chinesin verliert zudem in der Schlussrunde die einzige Partie gegen Alexandra Kosteniuk und macht damit einen russischen Doppelsieg perfekt. Nino Batsiashvili (GEO) und Anna Muzychuk teilen mit 6 Punkten den dritten Platz, Zhao, die lange um den Sieg kämpfte, muss sich mit dem fünften Rang begnügen punktegleich mit Dzagnidze und Skripchenko. Etwas merkwürdig ist, dass die FIDE offenbar vor dem dritten Turnier in Batumi den laufenden Grand Prix Zyklus von vier auf fünf Turnier erhöht hat und mit Khotenashvili (GEO), Girya (RUS), Danielian (ARM) und Javahisvhvili (GEO) vier neue Spielerinnen eingebaut hat. Gleich 10 Spielerinnen der ursprünglichen 17 haben daher in Batumi gefehlt. Yifan Hou hat sich aus dem laufenden Zyklus sogar komplett verabschiedet. Hintergrund dürften Unstimmigkeiten über die unterschiedlichen WM-Modi der "Herren" und Frauen sein. Die einzige Chance ihren WM-Titel zu verteidigen hätte Hou mit einem Sieg im World Cup. Gut möglich, dass dies aber kein Ziel für sie sein wird. In der aktuellen Grand Prix Wertung hat Gunina mit 205 Punkten die Führung übernommen. (wk, Foto: Turnierseite)
Zwei Tage nach den US-Meisterschaften gab es am Donnerstag und Freitag mit der "Ultimate Blitz Challenge" ein weiteres Highglight in St. Louis. Garry Kasparow und die ersten Drei der Meisterschaft - Caruana, Nakamura, So - spielten insgesamt 18 Runden Blitzschach gegeneinander. Die große Frage für die Schachfans in aller Welt war natürlich ob Kasparov elf Jahre nach seinem Rücktritt noch immer mit drei Spieler aus den Top-10 der Welt mithalten kann. Um es vorwegzunehmen, er konnte. Insbesondere am ersten Tag setzt Kasparov sogar die spielerischen Akzente und hätte er gegen So nicht zwei Springer stehen lassen hätte er die Tageswertung sogar gewonnen. Die