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Doppelsieg für Frankreich beim Mitropacup

Frankreich feiert beim Mitropacup in Corte, Korsika, einen Doppelsieg. Das Herrenteam geht bereits mit zwei Punkten Vorsprung in die Schlussrunde und besiegt auch noch Gastgeber Korsika. Die Französinnen ringen im direkten Duell die bis dahin führende Mannschaft aus Slowenien mit 2,5:1,5  nieder und machen den französischen Triumph beim Heim-Mitropacup perfekt. Am Podest landen bei den Frauen zudem Slowenien und Ungarn, bei den Herren die Slowakei und Ungarn.

Österreichs Frauen teilen in der Schlussrunde mit Deutschland die Punkte. Am Ende werden es mit zwei Siegen und drei Punkteteilungen sieben Zähler in der Tabelle. In der 7. Runde ging das Match gegen Slowenien mit 1:3 verloren und in der achten jenes gegen Ungarn mit 1,5:2,5. Im Grunde zeigt das Team aber eine ansprechende Leistung. Veronika Exler hält das Spitzenbrett mit dreieinhalb Punkten aus acht Partien. Denise Trippold und Elisabeth Hapala spielen mit jeweils 3/7 ihre Erwartung. Herausragend ist die Leistung von Niki Mayrhuber mit sechs Siegen bei nur einer Niederlage. Das bringt ihr ein Eloplus von mehr als 50 Punkten für die Weltrangliste. Annika Fröwis findet nicht ins Turnier. Ihr gelingen vier Remisen bei drei  Niederlagen.

Das Herrenteam beendet den Mitropacup mit einer Punkteteilung gegen ein junges deutsches Team, kann aber nicht an die guten Leistungen der vergangenen Jahre und der Einstufung als drittstärkstes Team herankommen. Valentin Dragnev und Andeas Diermair spielen ein Ergebnis im Rahmen ihrer Erwartung, alle anderen bleiben darunter. Die Matches gegen Italien, Ungarn und die Tschechische Republik gehen jeweils knapp mit 1,5:2,5 verloren. Da wäre mit etwas Glück deutlich mehr drinnen gewesen. So bleibt es bei den 3:1 Siegen gegen die Schweiz und Korsika. (wk)

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Österreichs Frauen im Mitropa Mittelfeld, Herren glücklos

Österreichs Frauen Nationalteam schlägt sich beim Mitropacup in Corte weiter wacker und liegt mit sechs von zwölf möglichen Punkten am sechsten Platz. In den Runden vier bis sechs gab es mit Italien, Frankreich und der Tschechischen Republik drei starke Gegner.  

Italien war letztlich mit zwei 2300-ern an den Spitzenbrettern doch zu stark. Die Italienerinnen gewinnen mit 2,5:1,5 obwohl Nikola Mayrhuber ein feiner Sieg gegen Elena Sedina (2285) gelingt. Tags darauf errichen Exler und Co gegen Frankreich eine Punkteteilung. Veronika Exler remisiert am Spitzenbrett gegen Pauline Guichard (2371). Niki Mayrhuber gleicht mit einem Sieg eine Niederlage von Denise Trippold aus. Elisabeth Hapala findet gegen Natacha Benmesbah (2244) in einer schwierigen Stellung ein Turmopfer, das die Partie durch eine Dauerschach rettet und das 2:2 sichert. Gestern konnten Trippold und Hapala mit Siegen an den Spitzenbrettern Niederlagen von Mayrhuber und Fröwis ausgleichen. Das Match gegen die Tschechische Republik bringt eine zweite Punkteteilung. Heute wartet Kroatien.

Die Herren kämpfen nach dem Sieg in der zweiten Runde gegen die Schweiz und einem spielfreien Tag glücklos und müssen gegen Italien (1,5:2,5), Frankreich (1:3) und Tschechische Republik (1,5:2,5) drei Niederlagen in Serie einstecken. Heute sollten gegen Korsika aber wieder zwei Punkte her. (wk)

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Grand Chess Tour 2022 in Bukarest gestartet

Den Auftakt der Grand Chess Tour 2022 bildet das Superbet Chess Classic in Bukarest, Rumänien. Zehn Spieler kämpfen vom 5. bis 15. Mai in einem klassischen Rundenturnier um das Preisgeld von 350.000 Dollar. Die weiteren Stationen der Tour sind dann Rapid & Blitz Events in Polen, Kroatien und Saint Louis. Der Sinquefield Cup in Saint Louis setzt schließlich den finalen Schlusspunkt.

Während die meisten Fans und Kommentatoren in der ersten Runde ihre Augen auf die Partie zwischen GM Caruana (Nummer 4 der Welt) und GM Firouzja (Nummer 3 der Welt) richteten, war es GM Wesley So, der durch seinen Sieg gegen GM Shakhriyar Mamedyarov, den Titelverteidiger der Superbet Chess Classic Romania 2021, vorzeitig zum Spitzenreiter des Turniers wurde. Die restlichen Partien des Tages wurden remis gespielt.

Die komplette Live-Berichterstattung des Tages finden Sie hier und alle Partien hier. Die zweite Runde beginnt wie allen anderen heute, Freitag, um 14:00 Uhr MEZ. Am 10. Mai ist ein Ruhetag.  (wk, Text/Foto: Turnierseite)

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Zweiter Sieg für Frauen-Team in Korsika

Österreichs Frauen-Team feiert in der dritten Runde des Mitropacups in Corte, Korsika, gegen Kroatien einen zweiten Sieg. Veronika Exler remisiert am Spitzenbrett gegen Ena Cvitan ebenso wie Annika Fröwis am vierten Brett gegen Patricija Vujnovic. Nikola Mayhuber bringt rot-weiß-rot dann mit einem Sieg gegen Anamarija Radikovic in Führung. In einer der längsten Partien des Tages kann Denise Trippold gegen Ana Berke eine schlechtere Stellung dank guter Verteidigung halten und so den 2,5:1,5 Sieg sichern.

Am Tag davor ging das Match gegen die Schweiz nach wechselhaftem Spielverlauf knapp verloren.  In der Tabelle führt nach drei Runden mit der Schweiz das letztplatzierte Team der Setzliste für Österreich, das ebenfalls nach Eloschnitt nur in einer Außenseiterrolle ist.

Österreichs Herren machten es in der zweiten Runde gegen die Schweiz besser. Felix Blohberger und Peter Schreiner gewinnen ihre Weißpartien, Valentin Dragnev und Andreas Diermair erreichen mit Schwarz Punkteteilungen. Gestern waren die Herren spielfrei und hatten Zeit die Insel zu erkunden. Heute wartet ab 15:00 Uhr Italien. (wk)

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Mitropacup: Frauenteam startet mit Kantersieg

Österreichs Frauenteam feiert beim Mitropacup in Corte, Korsika, einen Auftakt nach Maß mit einem 3,5.0,5 Kantersieg gegen die Slowakei. Am Spitzenbrett remisiert Veronika Exler gegen Zuzanna Borosova. Denise Trippold, Elisabeth Hapala und Nikola Mayrhuber feiern Siege. Es ist der höchste Sieg der Runde und bringt die Tabellenführung. Heute wartet mit der Schweiz ein Gegner auf Augenhöhe.

In der offenen Klasse startet das Team von Bundestrainer David Shengelia hingegen holprig. Schwarzniederlagen von Felix Blohberger und Peter Schreiner bringen das Team mit 0:2 in den Rückstand. Valentin Dragnev und Andreas Diermair haben zwar bessere Stellungen, können sie aber nicht gewinnen. Am Ende steht eine 1:3 Niederlage. Gelegenheit zu ersten Punkten gibt es heute ab 15:00 Uhr gegen die Schweiz. (wk)

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