Joachim Wallner ist siegreich in Stockerau
Von 14.-17.05.2015 fand im Stockerauer Bräuhaus das 13. Stockerauer Schach-Open statt. Insgesamt nahmen 119 TeilnehmerInnen in 3. Leistungsgruppen (A-, B-, C-Turnier) teil, was einen neuen Teilnehmerrekord bedeutet. Bei den Turnieren wurden auch die Weinviertler Einzelmeister ermittelt. Das A-Turnier konnte Turnierfavorit FM Joachim Wallner (SV Wulkaprodersdorf) in souveräner Manier mit 5 Siegen für sich entscheiden. Den 2. Platz erreichte Lokalmatador IM Mag. Harald Grötz (SV Stockerau), welcher sich hiermit auch den Titel "Weinviertler Einzelmeister" sicherte. Dritter wurde Enkhjargal Budjav (SV Stockerau). Bester Jugendlicher wurde Thomas Bauer (Sparkasse Gars), bester Senior S60 Mag. Gerhard Procksch (Währinger SK). Heiß umkämpft war das B-Turnier. Die vier Erstplatzierten konnten jeweils 4 Punkte erringen. Aufgrund der besseren Zweitwertung konnte Gerhard Mischek (Blackburne Nickelsdorf) das Turnier vor Andreas Niedersberger (SC Donaustadt) und Konstanin Peyrer (SK Ottakring) für sich entscheiden. Bester Weinviertler wurde Kurt Broneder (SV Korneuburg). Lauro Nächt (Sparkasse Gars) konnte sich im C-Turnier vor dem punktegleichen Samir Aziz (VHS Gänserndorf - bester Weinviertler) und Herbert Hofmann (SK Hernals) durchsetzen. Geleitet wurde das Turnier vom hervorragenden Schiedsrichterduo IS Ing. Peter Stadler und ÖS Mag. Christian Kindl. Für die perfekte Organisation zeichnete das Team des SV Stockerau verantwortlich. (wk, Text/Foto: Ewald Haslinger)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Das Salzkammergut Schachopen entwickelt sich in den letzten Jahren zu einem der größten 5rundigen Turnieren Österreichs.Auch heuer werden vom 22. bis 25.5. weit über 150 Teilnehmer zu traditionellen Pfingstturnier in der Trinkhalle Bad Ischl erwartet. Das Turnier lockt heuer mit einem Preisfonds von 2.700 Euro und der Möglichkeit, im A- und B-Turnier FIDE-Elos zu sammeln. Anmeldungen sind bis zum Turnierstart bei Daniel Lieb unter
Vom 9. bis 17. Mai findet in Bregenz das 1. Internationale Bodensee Open statt. Turnierdirektorin Helene Mira und Hauptschiedsrichter Albert Baumberger freuen sich über eine gelungene Premiere mit 122 Teilnehmer/innen aus 16 Nationen. Nach drei Runden liegen die Fröwis Geschwister gemeinsam mit fünf weiteren Spielern mit drei Punkten an der Spitze. Während Georg Fröwis als Nummer fünf des Turnieres zum erweiterten Favoritenkreis zählt, ist das Ergebnis seiner Schwester Annika sensationell. Als Nummer 42 der Setzliste besiegt die junge Voralbergerin in den Runden zwei und drei mit Peter Dittmar (2312) und Norbert Friedrich (2315) zwei Fidemeister. Heute wartet mit Vladimir Sergeev sogar ein GM. Georg Fröwis ist gegen Rainer Bezler hingegen erneut in der Favoritenrolle. Gut im Rennen liegt mit Luca Kessler (2,5 Punkte) ein weiterer Vorarlberger. Die GM´s Sergeev und Schlosser mussten bereits Remisen zugestehen, GM Galdunts Niederlage gegen den Lustenauer Bezler ist eine weitere Sensation der Startrunden und eine Warnung für Georg Fröwis in seiner heutigen Partie. (wk, Foto: Turnierseite)
Das Open am Bodensee geht in sein Finale. Sechs der neun Runden sind inzwischen gespielt. In der Tabelle geben die Ausländer den Ton an. Sebastian Bogner, die Nummer zwei der Setzliste führt mit 5,5 Punkten for einem deutschen Trio bestehen aus Dieter Knödler, Philipp Schlosser und Norbert Friedriach (alle 5). Dahinter folgen die GM´s Sergeev und Kasparov gemeinsam mit weiteren 10 Spielern, die jeweils 4,5 Punkte aufweisen. Darunter sind mit Christian Srienz, Luca Kessler und Fabian Matt auch drei Österreicher. Georg Fröwis musste aus familiären Gründen eine Runde pausieren und hält nun bei vier Punkten. Seine Schwester Annika ist mit 3,5 Punkten auf WIM-Normkurs. Im parallel ausgetragenen Seniorenturnier führt der Pole Henryk Dobosz vor dem Schweizer Nedeljko Kelecevic. Vorarlbergs Präsident Albert Baumberger freut sich über das gelungene Debut des Opens und ist zuversichtlich, dass es einen fixen Platz im Turnierkalender bekommen wird. In einer Statistik verweist er auf einen Eloschnitt von 2381 der Top-15 und die damit verbundenen guten Normchancen. (wk, Foto: Turnierseite)
Der Elofavorit Peter Schreiner gewinnt mit 6,5 Punkte aus 7 Partien überlegen das Tschaturanga Open 2015 vor Peter Sadilek, Georg Kilgus und Joachim Wallner (alle 5,5). Schreiner gibt einzig in der sechsten Runde ein Remis gegen Kilgus ab. Insgesamt waren 80 Spielerinnen am Start. Die beste Frau wird die in Wien lebende regierende litausche Meisterin Daiva Batyte mit 4 Punkten. Bester Ausländer ist der Pole Miroslaw Lewicki am fünften Platz gefolgt von dem Russen Andrei Nepomniashchii drei Plätze dahinter. Beide holen wie weitere fünf Spieler jeweils 5 Punkte. Organisator und Hauptschiedsrichter war in Personalunion Wiens Landesspielleiter Gregor Neff. (wk)