Bodensse Open - Sebastian Bogner führt
Das Open am Bodensee geht in sein Finale. Sechs der neun Runden sind inzwischen gespielt. In der Tabelle geben die Ausländer den Ton an. Sebastian Bogner, die Nummer zwei der Setzliste führt mit 5,5 Punkten for einem deutschen Trio bestehen aus Dieter Knödler, Philipp Schlosser und Norbert Friedriach (alle 5). Dahinter folgen die GM´s Sergeev und Kasparov gemeinsam mit weiteren 10 Spielern, die jeweils 4,5 Punkte aufweisen. Darunter sind mit Christian Srienz, Luca Kessler und Fabian Matt auch drei Österreicher. Georg Fröwis musste aus familiären Gründen eine Runde pausieren und hält nun bei vier Punkten. Seine Schwester Annika ist mit 3,5 Punkten auf WIM-Normkurs. Im parallel ausgetragenen Seniorenturnier führt der Pole Henryk Dobosz vor dem Schweizer Nedeljko Kelecevic. Vorarlbergs Präsident Albert Baumberger freut sich über das gelungene Debut des Opens und ist zuversichtlich, dass es einen fixen Platz im Turnierkalender bekommen wird. In einer Statistik verweist er auf einen Eloschnitt von 2381 der Top-15 und die damit verbundenen guten Normchancen. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results: Open, Senioren-Open

Vom 9. bis 17. Mai findet in Bregenz das 1. Internationale Bodensee Open statt. Turnierdirektorin Helene Mira und Hauptschiedsrichter Albert Baumberger freuen sich über eine gelungene Premiere mit 122 Teilnehmer/innen aus 16 Nationen. Nach drei Runden liegen die Fröwis Geschwister gemeinsam mit fünf weiteren Spielern mit drei Punkten an der Spitze. Während Georg Fröwis als Nummer fünf des Turnieres zum erweiterten Favoritenkreis zählt, ist das Ergebnis seiner Schwester Annika sensationell. Als Nummer 42 der Setzliste besiegt die junge Voralbergerin in den Runden zwei und drei mit Peter Dittmar (2312) und Norbert Friedrich (2315) zwei Fidemeister. Heute wartet mit Vladimir Sergeev sogar ein GM. Georg Fröwis ist gegen Rainer Bezler hingegen erneut in der Favoritenrolle. Gut im Rennen liegt mit Luca Kessler (2,5 Punkte) ein weiterer Vorarlberger. Die GM´s Sergeev und Schlosser mussten bereits Remisen zugestehen, GM Galdunts Niederlage gegen den Lustenauer Bezler ist eine weitere Sensation der Startrunden und eine Warnung für Georg Fröwis in seiner heutigen Partie. (wk, Foto: Turnierseite)
Insgesamt 80 Teilnehmer/innen haben das Internationale Tschaturanga Open 2015 im Cafe Schönbrunn in Angriff genommen. Gespielt werden vom 4. Mai bis 10. Mai sieben Runden. Die Nummer Eins der Setzliste ist Peter Schreiner vor Georg Kilgus und Peter Sadilek. Nach den ersten beiden Runden haben noch 14 Spielerinnen eine weiße Weste. Organisator und Hautpschiedsrichter ist Gregor Neff. (wk)
Rainer Buhmann (GER) bzw. Diana Arutyunova (UKR) gewinnen das Chess Masters bzw. Chess Ladies im Wiener Haus des Schachsports jeweils knapp dank besserer Zweitwertung vor Georg Fröwis bzw. Veronika Maslikova (SVK), die sich über eine WIM Norm freuen darf. Im Masters sind die gezeigten Leistungen der Österreicher durchwegs erfreulich. Georg Fröwis holt wie der Turniersieger ungeschlagen sechs Punkte aus neun Partien, erzielt eine Eloporformance von 2587 und gewinnt 16 Punkte für die Weltrangliste. Die erhoffte GM Norm verpasst Fröwis nur um einen halben Punkt. Andreas Diermair spielt sechs starke Runden verliert aber in Runde sieben gegen Baumegger und beendet das Turnier mit zwei Remisen hinter dem Tschechen Krejci mit fünf Punkten am vierten Platz. Ein Zugewinn von sechs Elopunkten bringt ihm der 2500-er Grenze sehr nahe. Siegfried Baumegger startet mit einem Sieg gegen Georg Kilgus, muss dann aber vier Niederlagen in Folge hinnehmen, von denen zumindest zwei in die Kategeorie unglücklich fallen. Drei Punkte aus den verbleibenden vier Partien zeigen seine Steherqualitäten. Kilgus, er sprang kurzfristig ein, zeigt gefälliges Schach verpasst aber die eine oder eine Chance auf einen ganzen Punkt. Im Ladies erweisen sich die Österreicherinnen als gute Gastgeber. Veronika Exler hat lange Chancen auf eine WIM Norm, verliert aber in der siebenten Runde gegen Anna-Lena Schnegg ihre einzige Partie und muss sich mit 4,5 Punkten begnügen. Katharina Newrkla bleibt mit 3,5 Punkten sieglos, erspielt sich aber viele gute Stellungen. Im Rahmen ihrer Erwartung spielen Elisabeth Hapala und Anna-Lena Schnegg, wobei Hapala der Turniersiegerin die einzige Niederlage zufügt. Es ist zugleich der einzige Sieg einer Österreicherin gegen eine Ausländerin. Bei Licht betrachtet ist es vor allem ein katastrophales Zeitmanagement, das ein besseres Resultat verhindert. (wk)