Vienna Chess Open LIVE
Das Vienna Chess Open 2015 verspricht ein Turnier der Rekorde zu werden. Erstmals erwartet Turnierdirektor Johann Pöcksteiner mehr als 800 Teilnehmer aus aller Welt. Doch damit nicht genug. Im Rahmen der Veranstaltung wird Markus Ragger einen sechsrundigen Wettkampf gegen Shakriyar Mammedyarov spielen. Das beste Ranking des Aserbeidschaners in der Weltrangliste war ein vierter Platz. Derzeit liegt Mammedyarov mit einer Elozahl von 2735 auf dem 22. Platz. Ragger ist mit seinem bisher besten Elozahl von 2688 auf dem 54. Platz. Die ersten drei Runden werden von Montag bis Mittwoch, die weiteren drei von Freitag bis Sonntag nächster Woche gespielt. Das Open wird morgen um 14:30 Uhr eröffnet. Die erste Runde folgt um 15:00 Uhr. Die Eröffnung wird Wiens Präsident Christian Hursky vornehmen. Als Gäste haben sich ECU Präsident Zurab Azmaiparashvili und ÖSB Präsident Kurt Jungwirth angesagt. (wk)
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Website LV Wien,
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Neunzig Spieler aus 10 Nationen haben am 8. August 2015 das 31. Faakersee Open mit einer Doppelrunde in Angriff genommen. Am Start sind mit Vadim Malakhatko (BEL), Mathias Womacka (GER) und Miso Cebalo (CRO) auch drei Großmeister. Zwei davon sind nach vier Runden noch ohne Punkteverlust. Daher kommt es heute am Spitzenbrett zur Schlagerpaarung Malakhatko gegen Womacka. Cebalo wird sich gleich dahinter gegen Richard Vedder bemühen den Anschluss zu halten. Bester Österreicher ist Albert Smole mit dreieinhalb Punkten in der Gruppe der unmittelbaren Verfolger des Spitzenduos. Beste Frau ist die Belgierin Anna Zozulia mit drei Zählern auf dem neunten Zwischenrang. Organisator Josef Gallob eröffnete das Open heuer mit einem Paukenschlag. Das Faakersee Open wird 2016 nicht mehr ausgetragen. Als Gründe gibt Gallob berufliche an, aber auch Mangel an Nachwuchsfunktionär/innen und einen Umbau nebst Umstrukturierung des Kulturhauses Latschach. (wk)
Die internationalen St. Veiter Jacques Lemans Open Nummer 34 vom Veranstalterverein Asvö St. Veit mit Boss Fritz Knapp sind Geschichte. Freilich erlebten die 208 Protagonisten in der komfortablen Blumenhalle ein dramatisches Finale in allen drei Bewerben: Im A-Bewerb schaffte St. Veits 27 Jahre alter kroatischer Bundesligaspieler GM Marin Bosiocic glücklich um einen halben Buchholzpunkt eine erfolgreiche Titelverteidigung vor dem 70-jährigen deutschen Saaldebütanten GM Lev Gutman. Rang drei ging an den Slowenen IM Leon Mazi, ebenfalls St. Veit Bundesligakonstante und Kärntner „Openkönig“. (wk, Text: Alfred Eichorn)
Wien. - Tausende heiße Partien, mehr als 800 Schach-Sportler, großartiges Ambiente. Das sind die Zutaten des 19. Vienna Chess Open von 15. bis 23. August im Festsaal des Wiener Rathauses. Highlights neben dem neuerlichen Rekordteilnehmerfeld: Österreichs Nummer 1, Markus Ragger, bestreitet einen mehrrundigen Wettkampf gegen Weltklassespieler Großmeister Shakhriyar Mamedyarov. Mit Simen Agdestein ist der bunte Hund des Schachsports zu Gast in Wien: Der norwegische Großmeister war Trainer von Schach-Superstar Magnus Carlsen, aber spielte auch für Norwegens Fußball-Nationalteam gegen Österreich. Und: 23 Hobby-Schachspieler aus den 23 Wiener Bezirken fordern im Simultan-Schaukampf Österreichs Top-Spieler. (wk, Text: Hannes Neumayer)
Kurioser Führungswechsel bei St. Veit Open. Das pikante deutsche Duell von Thorben Koop mit Lev Gutman fiel aus, da der junge Deutsche aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abreist. Titelverteidiger Marin Bosiocic erledigt „Pflicht“ mit Sieg über Wiener Schneider-Zinner und trifft zwei Partien vor Schluss auf Niko Praznik, dessen Duell mit Drittem Leon Mazi (Slo) Remis endete. Der bis dato noch ungeschlagene (!) Kärntner Harald Genser rückte mit x über italienischen Ex-Sieger Flavio Guido auf Rang sechs in der sechsköpfigen Verfolgergruppe mit jeweils fünf Zählern. Letzter „Sechser“ ist Maria Saal-Bundesligist IM Robert Kreisl nach seinem 1:0 über FM Sandhöfner. Das Leaderduo Gutman und Bosiocic hat bereits einen komfortablen Zähler mehr. Das Kopf-an-Kopf-Rennen der besten A-Dame bleibt in Fahrt, da Salzburgs Anna-Lena Schnegg und Tirols Chiara Polterauer jeweils 3,5 Zähler am Konto haben. (wk, Text: Alfred Eichorn)