Braunau Open - Schach für den Frieden
Knapp vor Weihnachten setzten 119 Schachspielerinnen und Schachspieler aus zehn Nationen ein Zeichen für den Frieden. Vom 19.-21. Dezember fand in Neukirchen/E. das 9. Schachopen im Friedensbezirk Braunau statt. Die zahlreichen Teilnehmer konnten sich aus vier Bewerben das passende Betätigungsfeld wählen. Den Organisatoren war es auch gelungen, Spieler aus Russland und der Ukraine nach Braunau zu holen, die hier gemeinsam nach den besten Zügen im königlichen Spiel grübelten. Das Jugendturnier wurde von dem jungen Ukrainer Scherbak Yaroslav gewonnen, der souverän alle zehn Partien für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde der Neukirchner Lauer Falk gefolgt von der besten U10 Spielerin Zsofia Vicze (Ungarn). Neunter und bester U14 Spieler wurde Kevin Habeth, ebenfalls aus Neukirchen. IM Maximilian Berchtenbreiter aus Rosenheim erzielte vor den Großmeistern Egor Krivoborodov (Russland), Petar Arnaudov (Bulgarien) und Vladimir Okhotnik (Frankreich) den ersten Rang im A-Turnier. Das B-Turnier gewann der Jugendspieler Patrick Gelbenegger aus Steyr vor WMK Christa Hackbarth(Ranshofen) und MK Lukas Prüll(Salzburg). Der erst 10-jährige Wiener Fabian Hechl setzte sich im C-Turnier vor Christian Strassmair(Vorchdorf) und Reinhard Piehringer(Ranshofen) an die Tabellenspitze. Bei der Siegerehrung zeigten sich der Initiator des "Friedensbezirkes Braunau" Bezirkshauptmann Dr. Georg Wojak sowie Bürgermeister Mag. Johann Prillhofer und ASKÖ Obfrau Erika Pendelin sehr erfreut über die große Beteiligung. (wk, Text/Foto: Norbert Frühauf)
Ergebnisse bei Chess-Results, Weitere Informationen: http://ranshofen.blogspot.co.at


GM Vadim Malakhatko gewinnt das 23. Feffernitz Open mit 8,5 Punkten aus 9 Partien überlegen mit zwei Punkten Vorsprung. Lediglich dem drittplaztierten Deutschen Jörg Wegerle gelingt es in der fünften Runde dem Favoriten ein Remis abzutrotzen. Einen belgischen Doppelsieg macht IM Anna Zozulia komplett. Die beste Dame im Feld ist in der Gruppe der Spieler/innen mit 6,5 Punkten die Beste. Hinter Wegerle und dem Slowenen Niko Praznik wird Thomas Manhardt bester Österreicher. Im Jugendbewerb siegt der achtjährige Russe Artem Atovmian mit 9/9 (!!) vor der Detuschen Hannah Diederichs (U16, 7 Punkte) und dem Österreicher David Sereinig (U12, 6 Punkte). Organisator Helmut Löscher freute sich vor allem über die Teilnahme des Schachklubs Spassky St. Petersburg mit neun Jugendlichen, von denen fünf bereits in der offenen Klasse angetreten sind. (wk, Foto: Turnierseite)
An dem Turnier nahmen 202 Spieler und Spielerinnen aus 22 Ländern teil. Am stärksten vertreten waren wieder die Deutschen mit 78 Teilnehmern. Wer sonst als GM Valery Kunin vom SK Royal Salzburg kommt als Sieger in Frage? Der Deutsche gewinnt trotz starker Konkurrenz zum 5. Mal in Folge das Schwarzacher Open. Nach 5 Siegen reichten ihm 4 Remisen zum alleinigen Turniersieg mit einen halben Punkt Vorsprung auf die beiden Großmeister GM Palac Mladen (Schwarzach) und dem Russen GM Krivoborodov Egor. Im B-Turnier erreichte die ersten 3 Spieler jeweils 7 Punkte. Durch die Zweitwertung siegte der Ungar Benedeczky Lehel vor dem Salzburger Hasanovic Nurija und dem Frankfurter Calvi Stefan. Das C-Turnier war fest in Salzburger Hand. Es gewann Lama Dawa (Zell am See) mit 7,5 Punkten vor Friedl Markus (Oberndorf) und Mörwald Magdalena (SK Royal Salzburg). (wk, Info/Text: Gerhard Herndl)
Mit 202 Teilnehmern hat das 29.Schwarzacher Open nach den mageren 2 Jahren wieder zur früheren Größe zurückgefunden.Von den 9 angemeldeten GM blieben 4 dem Turnier fern. Das Feld ist trotzdem stark besetzt, obwohl keine Konditionen bezahlt werden. Wie in den letzten 4 Jahren sieht es ganz nach einem Durchmarsch von GM Vitaly Kunin aus. Nach 7 Runden führt er mit einem halben Punkt Vorsprung. In der 6. Runde konnte er sich bereits ein taktisches Remis erlauben. In der 7. Runde folgte ein Schwarzremis gegen Zelcic. Auf den Fersen ist dem Deutschen noch der Kroate Jovanovic mit 5,5 Punkten. Bester Österreicher ist Georg Leitner (Tschaturanga) mit 4,5 Punkten auf Rang 11. Die Ungarin Exzter Dudas ist mit vier Punkten auf Rang 17 beste Dame. (wk, Info/Text: Gerhard Herndl)