Bundesliga - Hohenems Jenbach 3:3
Gestern machte sogar das Kandidaten Turnier in Khanty-Mansiysk Pause um den Schlager der Runde in der 1. Bundesliga zu verfolgen, wie der Hohenemser Mannschaftsführer Reinhard Kuntner launig bemerkte. Die letzte Partie der Runde 8 in der Bundesliga brachte dann nach guten fünf Stunden Spielzeit die Entscheidung im Spitzenspiel zwischen Hohenems vs Jenbach. Jenbach, in starker Aufstellung mit sechs Großmeistern angetreten, kam auf allen Brettern hervorragend aus der Eröffnung und es sah nach etwa drei Stunden nach einem klaren Erfolg aus. Doch die zwei Punkte Führung verflüchtigte sich und die starke Mittelachse der Hohenemser holte 2/2 und sicherte so das 3:3. Heute wartet ab 14.00 h Wulkaprodersdorf als nächste Hürde für die Vorarlberger und die Burgenländer sind in ganz starker Aufstellung nach Kärnten gereist. Der Meistertitel ist also noch lange nicht entschieden. Auch Jenbach darf nicht damit rechnen noch alle Punkte zu holen, da die meisten Teams zumindest fast in Bestbesetzung vor Ort sind. (wk, Text: Manfred Mussnig)
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Ab Donnerstag steht den Schachfans ein Leckerbissen „made in Austria“ bevor. Die 1. Bundesliga startet ihr letztes Wochenende der Saison 2013/2014 in der Blumenhalle in St. Veit. Alle Partien werden von Karl Theny, unserem „Mr. DGT-Liveboards“, den Schachfans direkt ohne Zeitverzögerung ins Wohnzimmer geliefert. Natürlich sind auch Schachfreunde gerne in der Blumenhalle direkt gesehen. Die Partien am Donnerstag starten um 16.00 h, am Freitag und Samstag ab 14.00 h, die Schlussrunde am Sonntag um 10.00 h. Ab Freitag werden auch die zwölf Teams der BL Mitte parallel zu Gast sein. Wie üblich in St. Veit werden allen 24 anwesenden Mannschaften perfekte Spielbedingungen zur Verfügung stehen. Am Donnerstag geht es gleich direkt zur Sache, steht doch die Schlagerpaarung der gesamten Saison bevor. Hohenems , die 100% Mannschaft dieser Saison, spielt gegen den Vorjahresmeister Jenbach, die zwei Punkte Rückstand aufweisen. Gelingt den Tirolern kein Erfolg scheint die Meisterschaft entschieden zu sein. Auch der Platz um das begehrte Stockerl ist noch offen. Man darf gespannt sein, wie viel Druck drei Kärntner Mannschaften noch auf Wulkaprodersdorf ausüben können… (wk, Text: Manfred Mussnig)
Zillertal lies sich den Titel nicht mehr nehmen. Sie Tiroler gewannen alle 3 restliche Spiele und gaben nur 3,5 Punkte ab. In der 9. Runde gewannen sie 5:1, obwohl sie „ersatzgeschwächt“ antraten. Sie ließen Fabian Platzgummer auf Brett 2 spielen, damit er eine IM Norm machen konnte. Dieser Versuch gelang. Auch der junge deutsche Spieler Ulrich Zimmermann von Rochade/Rum erreichte ein IM Norm. Am Freitag bezwang Pradl den ASK Salzburg mit 4:2. Damit standen die Salzburger als Absteiger fest. Die Samstag Runde besiegelte auch das Schicksal der restlichen 2 Absteiger, Pradl und Dornbirn. Falls kein Team aus der 1. BL in den Westen absteigt, ist Dornbirn dann noch gerettet. (WK, Info/Text: Gerhard Herndl)
An diesem Wochenende wurden in Wien die achte und neunte Runde der 2. Bundesliga Ost ausgetragen. In der Schlagerpaarung der achten Runde musste der Tabellenführer Zwettl, der in Bestbesetzung angetreten war, gegen Verfolger Pamhagen eine herbe 1,5:4,5 Niederlage hinnehmen. Es gab lediglich drei Unentschieden von GM Tomas Polak, IM Gerhard Schroll und IM Petr Pisk gegen GM Peter Michalik bzw. IM Juraj Lipka und FM Anatol Vitouch. GM Jan Bernasek, GM Pavel Blatny und IM Harald Grötz müssen überraschende Niederlagen einstecken. Von den übrigen NÖSV-Vertretern konnte nur Ternitz mit einem klaren und überraschenden 4,5:1,5 Sieg gegen Wulkaprodersdorf aufhorchen lassen. Die SGP Data Technology Eichgraben/Pr. erreichte gegen Purbach nur eine 3:3 Remis und ASVÖ Pöchlarn musste gegen Schlusslicht Wien Währing eine knappe 2,5:3,5 Niederlage hinnehmen.Mattersburg und Hietzing/Ottakring trennten sich 3:3. Nickelsdorf verlor gegen Austria Wien mit 2:4.