Bundesliga - Entscheidung vertagt, heute live ab 10:00
Um bei Trapattoni zu bleiben: „the sack is not closed“! Hohenems musste heute die erste Saisonniederlage einstecken. Feffernitz macht es damit noch einmal spannend und hievt sich mit diesem Erfolg gegen Hohenems auf Rang 3. Jenbach hat nur mehr einen Punkt Rückstand auf die Vorarlberger, die morgen gegen die starke Salzburger Truppe antreten. Jenbach hat aber auch kein leichtes Los und muss gegen Maria Saal auf die Bretter. Für Spannung ist also definitiv gesorgt. Markus Ragger verliert im Österreicher-Duell gegen David Shengelia seine weiße Weste. Im Abstiegstrudel hat Absam gegen Salzburg ein 3:3 geholt und kann nun in der Schlussrunde aus eigener Kraft gegen Ansfelden den Klassenerhalt sichern. Auch der dritte Rang ist noch total offen. Es stehen uns also am Sonntag ab 10:00 Uhr heiße Kämpfe auf den 64 Feldern bevor. (wk, Text: Manfred Mussnig)
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Fotos aus St.Veit (in der ÖSB Fotogalerie)

Wir werden uns überraschen lassen, was dieser Sonntag bringt. Einige Mannschaften werden auf ihre Legionäre verzichten müssen, da gleichzeitig die ungarische Meisterschaft gespielt wird und diese Herren abgezogen wurden. Auch Runde 7 war ruhig und konnte mit keinen übermächtigen Überraschungen trumpfen. St. Valentin hielt sich mit 3:3 wacker gegen Fürstenfeld und Sauwald erreichte ebenfalls ein 3:3 gegen Gleisdorf. Feffernitz hat eine Geheimwaffe mitgebracht. Günther Oberberger erkämpfte bereits sein zweites Remis gegen deutlich stärkere Gegner (jeweils knapp 300 Elo unterschied). Erfreulich für das Schlusslicht Freistadt: Sie nahmen von Austria Graz 1,5 Zähler mit in die Nacht. An der Spitze hat Grieskichen/Schallerbach nach dem Punkteverlust der Styria bereits drei Zähler Vorsprung. (wk, Text: Margit Almert)
Während sich die Bundesliga A schon drei Stunden abmühte, trudelten die Mannschaften der B-Mitte ein um die Kämpfe in der Blumenhalle aufzunehmen. An der Spitze hat sich nicht viel verändert nach der 6. Runde. Die Spielgemeinschaft Grieskirchen/Schallerbach hat das Zepter in der Hand und ist nicht Willens es abzugeben. Obwohl sie diese Runde mit einem unerwarteten 3:3 abschlossen. Graz, Fürstenfeld und Gleisdorf folgen auf den Fersen. In der unteren Hälfe bislang noch keine besonderen Veränderungen. Na dann bis morgen, auf ein Neues!
Heute könnte sich der Meistertitel in der 1. Österreichischen Schach Bundesliga bereits entschieden haben. Hohenems hatte die starken Wulkaprodersdorfer fest im Griff und erreichte einen weiteren Mannschaftssieg. Gleichzeitig gelang es Jenbach nicht sich gegen St. Veit durchzusetzen Das 3:3 Unentschieden ist ein weiterer Punkteverlust. Vor den beiden Schlussrunden haben die Vorarlberger bereits drei Mannschaftspunkte Vorsprung und brauchen „nur“ mehr zwei Punkte um auch theoretisch nicht mehr eingeholt werden zu können. Im Kampf um Platz drei haben nun Wulkaprodersdorf, Feffernitz und St. Veit die gleiche Punkteanzahl. Salzburg und Maria Saal liegen nur einen Punkt hinter diesem Trio. Da sind noch heiße Matches zu erwarten. In den hinteren Rängen holte Absam ein wichtiges 3:3 und könnte sich noch retten. Am Samstag kann nun Hohenems gegen Feffernitz ab 14:00 Uhr Trapattonis Spruch „the cat is in the sack“ strapazieren. (wk, Text: Manfred Mussnig)