Jenbach weiter in der Erfolgsspur
Auch St. Veit gelang es nicht den Tiroler Riesen ins Wanken zu bringen. Trotz zweier Ausfälle durch die parallel ausgetragene Einzel EM gelang Jenbach ein knapper 3½-2½ Erfolg gegen St. Veit, wobei David Shengelia mit einem Last Minute Erfolg zum Matchwinner wurde. Neuer Zweiter in der Tabelle ist nun Maria Saal, die ebenso wie Jenbach mit fünf GM’s an den Start gingen und heute Wolfsberg klar besiegten. Der Rückstand beträgt aber schon drei Punkte. Vorjahresmeister Hohenems verlor gegen die starken Feffernitzer, womit die Titelverteidigung abgehackt werden darf. Das Aufsteiger Duell Mayerhofen/Zillertal vs. Pamhagen endete mit einem spannenden 3:3. Mit dem gleichen Resultat trennten sich auch Salzburg und Wulkaprdodersdorf, wobei sich sicher beide Mannschaften einen vollen Sieg erhofft hatten. Absam setzen sich mit einem klaren Erfolg gegen Grieskirchen/Bad Schallerbach endgültig von den hinteren Tabellenregionen ab. Die Liveübertragung hatte die ersten 30 Minuten kleine Probleme um in Schwung zu kommen. Am Freitag wird ab 14.00 h sicher alles reibungsloser ablaufen. Die Frauenbundesliga und die 2. BL Mitte steigen mit ihren Partien ab 17.00 h in der Blumenhalle ein. Der Veranstalter wird dafür Sorge tragen, dass die Partien dieser beiden Ligen umgehend am Herzog Server zum Nachspielen verfügbar sind. (wk, Info/Text/Foto: M. Mussnig)
Zur Live-Übertragung (Fr/Sa 14:00, So 10:00)

Diesen Donnerstag setzt die 1. Bundesliga mit Runde 5 ihre Meisterschaft fort. Am Freitag steigen auch die Frauenbundesliga und die 2. Bundesliga Mitte ins Geschehen ein, womit sich gleich drei Bundesligen in der St. Veiter Blumenhalle – auch Austragungsort des 34. St. Veiter Jacques Lemans Open (11.-18. 7. 2015) zusammen finden. 86 Partien werden parallel gespielt. Für tolle Atmosphäre ist also gesorgt. In der 1. Bundesliga jagt ein Hit den anderen. So kommt es am Donnerstag gleich zur Schlagerpaarung Erster gegen Zweiter - Jenbach gegen St. Veit. Man darf gespannt sein ob Jenbach so souverän wie am ersten Spielwochenende agieren wird oder können die St. Veiter ihren Heimvorteil nutzen?! Die Partien der 1. BL werden am Donnerstag ab 16.00 Uhr von Karl Theny live ins Internet übertragen. (wk, Info/Text/Foto: F. Knapp)
In der 2. Bundesliga Ost fanden am Wochenende die Runden acht und neun statt. Hietzing/Ottakring sichert sich mit zwei hohen Siegen gegen Baden und Donaustadt die Tabellenführung. Zwei Runden vor Schluss führt das Team in der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf Data Technology Pressbaum und vier Punkten Vorsprung auf Pamhagen. Die Burgenländer ließen gegen Tschaturanga einen Punkt liegen. Weitere Punkte beim 4:2 Sieg gegen Austria geben Tschaturanga nun gute Karten im Kampf um den Klassenerhalt. Tabellenletzter ist Baden mit 2 Punken. Den Kampf gegen den Abstieg werden sich wohl Tschaturanga, Donaustadt, Pöchlarn und Stockerau ausmachen. Baden hat nur noch theoretische Chancen. (wk)
Die 6. Runde begann für den Titelverteidiger Zwettl im NÖ. Derby gegen SC Data Technology Pressbaum/E. äußerst unglücklich, da ein Brett vorgegeben werden musste. Am Ende steht unterm Strich ein 2:4 gegen Eichgraben/Pressbaum. Im zweiten NÖSV Derby ließ der ASVÖ Pöchlarn Stockerau keine Chance und kam zu einem hohem 5:1 Sieg. SK Advisory Invest Baden kam mit einem 3:3 gegen Donaustadt Wien zum ersten Punktegewinn. In der 7. Runde setzte Titelverteidiger Zwettl alles auf eine Karte und musste gegen Nickelsdorf eine 1:5 Schlappe einstecken. Die drei Großmeister Tomas Pollak, Jan Krejci und Pavel Blatny verloren überraschend ihre Partien gegen GM Stepan Zilka bzw. FM Christopher Schwarhofer und IM Reinhard Lendwai. Der neue Spitzenreiter Hietzing/Ottakting gewann auch das Wiener Derby gegen Austria 4:2 und führt nun mit zwei Punkten vor Pamhagen, das Stockerau mit 4,5:1,5 bezwingen konnte und SC Data Technology Pressbaum/E., das gegen Donaustadt knapp mit 3,5:2,5 erfolgreich bleiben konnte. Pöchlarn verlor das Nachzüglerduell gegen Tschaturanga Wien mit 2:4 und SK Advisory Invest Baden gab nach einem 3:3 gegen Mattersburg die rote Laterne an Stockerau ab. (wk, Info/Text: Franz Modliba, Bild: LV NÖ)