2. Bundesliga - Auftakt in der Mitte und im Osten
Die 2. Bundeslilga startete an diesem Wochenende mit drei Runden in der Mitte und zwei Runden im Osten. In der Mitte spielten die Vereine im oststeirischen Fürstenfeld. Die vertraute Umgebung muss den steirischen Teams gut getan haben, denn Styria und Fürstenfeld gelingen wie Grieskirchen/Schallerbach drei Siege. Zweimal erfolgreich sind Maria Saal, St. Valentin und Gleisdorf. Je einen Sieg feiern Steyregg, Austria und Sauwald. Straßenbahn, Feffernitz und Freistadt/Wartburg gehen leer aus. Im Osten feiern die ASVÖ Vereine Mattersburg und Pamhagen sowie Zettl je zwei Siege. Dieses Trio liegt vor sechs Vereinen mit je einem Sieg: Hietzing/Ottakring, Eichgraben, Purbach, Austria Wien, Pöchlarn und Nickelsdorf. Ohne Punkte starten Wulkaprodersdorf, Währing und Ternitz. Bemerkenswerterweise gibt es in beiden Ligen in zusammen fünf Runden keine Punkteteilung (!!). (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: 2. BL-Mitte, 2. BL-Ost
Turnierseiten: 2. BL-Mitte, 2. BL-Ost
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In der Besetzung Julia Novkovic (0,5/2), Lisa Hapala (4,5/6) und Maria Horvath (6/6!!) holt ASVÖ Pamhagen den Österreichischen Meistertitel in der Damen-Bundesliga. ASVÖ Wulkaprodersdorf sorgt mit Kopinits, Exler, Newrkla und Rampler für einen burgenländischen Doppelsieg. Die Bronzemedaille geht an die Grazer Schachamazonen mit Anna-Lena Schnegg am Spitzenbrett sowie Andrea Schmidbauer und Margot Landl, beide ehemalige Jugendmeisterinnen. Insgesamt waren 10 Teams am Start. Die besten Leistungen gelingen neben Maria Horvath der jungen Tirolerin Anna-Lena Schnegg (Performance 2195) und überraschend Evelyn Rampler (2169) noch vor "Tina" Kopinits (2154). Nach zwei Jahren Starthilfe mit einer Projektförderung des Sportministeriums wird die Damen-Bundesliga ab der kommenden Saison an die Vereine "übergeben". Eine konstituierende Sitzung wird es noch vor dem Sommer geben. Eine Einladung an die Vereine folgt.
Mit einem klaren Sieg gegen Sauwald krönt sich Wolfsberg bereits in der vorletzten Runde zum Meister in der 2. Bundesliga Mitte. Mithilfe leistet dabei kräftig Maria Saal, die den letzten verblieben Gegner von Wolfsberg bezwingen und damit den Kärntnern vier Punkte Vorsprung vor der Schlussrunde sichern. Am Ende siegen die Wolfsberger mit 20 Punkten vor Grieskirchen/Schallderbach, Gleisdorf und Maria Saal (alle 14), Absteigen müssen Styria und Klagenfurt. Steyregg rettet sich in der Schlussrunde mit einem 3:3 gegen Straßenbahn Graz. Die beste Einzelleistung über die gesamte Saison gelingt Ex-Europameister Zdenko Kozul auf Brett 1 für Wolfsberg mit einer Eloleistung von 2696. Die besten Österreicher sind Florian Schwabeneder (8,5/11) und Mario Schachinger (7,5/11) mit der identischen Eloleistung von 2484. Die österreichischen FIDE Meister Christoph Karner, Georg Kilgus und Mario Schachinger holen IM-Normen. Bei Kilgus und Schachinger ist dies jeweils bereist die letzte erforderlich gewesene und da beide auch bereits eine Elozahl von über 2400 besitzen, könnte ihnen bereits in zwei Wochen in Aserbaidschan der Titel zuerkannt werden.