Bundesliga Mitte und Damenbundesliga in Fürstenfeld
Bei den Damen steht am ersten Spieltag gleich das Schlagermatch Schachamazonen vs Pamhagen am Programm. Pamhagen hat bisher drei Siege und ein Unentschieden zu Buche stehen. Wenn es dem Duo Lisa Hapala und Maria Horvath (einzige Dame mit 4/4!) gelingt auch dieses Match für sich zu entscheiden, steht die Tür zum Meistertitel ganz weit offen. In der Bundesliga Mitte kommen nur mehr Wolfsberg und die Spielgemeinschaft Grieskirchen/Bad Schallerbach für den Meistertitel in Frage. Wolfsberg bringt einen soliden Zweipunkte Vorsprung aus den bisherigen Runden mit nach Fürstenfeld. Die Oberösterreicher könnten aber in der Schlussrunde am Sonntag im direkten Duell noch für eine Wende sorgen. Gegen den Abstieg spielen mehr als die Hälfte der Teams. Ein wenig Entspannung ist deshalb gegeben, da es neben Fürstenfeld nur zwei weitere Absteiger geben wird. Husek Wien hat die Teilnahme an der kommenden Saison in der ersten BL offiziell zurückgezogen. Damit kommt Ansfelden nicht in die BL Mitte zurück. Trotzdem wird es auch hier noch spannende Begegnungen geben wer in die Landesverbände zurück muss. Die Partien in Fürstenfeld werden von Sigi Posch live ins Internet übertragen. Alle Partien der Damen werden zum Nachspielen auch sehr zeitnah auf den Chess-Results Server eingespielt. Zuschauer direkt am Spielort sind aber auch herzlich willkommen und gerne gesehen. (wk)
Infoseiten: 2. Bundesliga-Mitte, Damen-Bundesliga
Ergebnisse bei Chess-Results: 2. Bundesliga-Mitte, Damen-Bundesliga
Website Bundesliga mit Live-Übertragung (Fr 17:00, Sa 14:00, So 10:00)

Im Rahmen des Bundesliga-Wochenendes in St. Veit spielen auch die Damen ihre ersten vier Runden. Die Vereine aus dem Burgenland melden mit Nachruck ihre Ambitionen auf den Meistertitel an. Pamhagen ist mit 7 von 8 möglichen Punkten am besten gestartet und führt vor Wulkaprodersdorf (6 Punkte) sowie den Schachamazonen, Feldbach-Kirchberg und Oggau (alle 5 Punkte). Im heutigen Duellt zwischen den Schachamazonen und Wulkaprodersdorf gelingt der jungen Tirolerin Anna-Lena Schnegg für das Grazer Team ein Sieg gegen die regierenden Staatsmeisterin Anna-Christina Kopinits, die in Graz lebt aber für Burgenland spielt. Möglich ist dieser Bewerb dank des Engagements von Andrea Schmidbauer, die organisatorisch die Fäden zieht, und der finanziellen Unterstützung des Sportministeriums im Rahmen eines Genderprojektes. Bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr die Vereine diese Meisterschaft führend übernehmen können und es gelingt die Spielerinnen nach regionalen Gesichtspunkten in den Vereinen zu integrieren. Die drei finalen Runden werden Mitte April in Fürstenfeld gemeinsam mit dem Finale der 2. Bundesliga-Mitte stattfinden. (wk)
Jenbach feiert nach einem klaren Sieg in der 10. Runde gegen Jenbach vorzeitig seinen dritten Meistertitel nach 2010 und 2011. Erst in der Schlussrunde geben die Tiroler gegen Hohenems ihren einzigen Mannschaftspunkt ab. Im dramatischen Abstiegskampf rettet sich Husek Wien im direkten Duell gegen Fürstenfeld mit einem 3,5:2,5 Sieg. Der dritte Absteiger neben Absam und Fürstenfeld ist Ansfelden. Die Oberösterreicher kommen gegen Absam nur zu einem 3:3 und werden noch von Zwettl überholt. Die Niederösterreicher können sich mit einem 3,5:2,5 gegen Wulkaprodersdorf retten. Baden verliert heute gegen Feffernitz mit 2:4 und wird damit hinter Jenbach und Maria Saal nur Dritter. Die Kärntner bezwingen St. Veit knapp und holen sich die Silbermedaille. Feffernitz, Hohenems und St. Veit folgen auf den Plätzen. Der erfolgreichste Punktesammler der Saison ist Goran Dizdar mit 8,5/11 vor Philipp Schlosser mit 8/10. Die beste Performance gelinngt Bartosz Socko mit 2795, allerdings nur aus 4 Partien. Die beste Leistung eines Österreichs holt Markus Ragger mit 2669 und dem drittbesten Ergebnis auf Brett 1. (wk)