Schachfestival Innsbruck startet mit Rekordbeteiligung
Am gestrigen Sonntag übergab der Gründer und Organisator des Chess Festival Innsbruck Giorgio Gugler knapp nach 16:00 Uhr das Mikro an den erfahrenen Chief Arbiter Gerhard Bertagnolli aus Italien. Bertagnolli konnte erstmalig Teilnehmer aus allen fünf Kontinenten begrüßen und gleich mit der Regelkunde startete und das weitere Schiedsrichter Team mit Herrn FA Weber Michael aus Deutschland und mit Frau Elnaz Bazzazi erstmalig einer Schiedsrichterin aus dem Iran sowie dem Landesspielleiter Stefan Ranner aus Tirol Stefan Ranner bekannt geben. Dr. Josef Wischounig vom Tiroler Schachverband begrüßte anschließend die Teilnehmer im schönen Turniersaal und gab das Spiel für 165 Spieler in drei Gruppen frei. In der A-Gruppe, sie ist zugleich die Tiroler Landesmeisterschaft, kämpfen bis kommenden Sonntag 59 Teilnehmer aus 14 Nationen um den Sieg. Elofavorit ist der Holländer Erik van Den Doel (2599) vor dem Russen Vladimir Epishin (2553) und dem Franzosen Cyril Marcelin (2439). Insgesamt sind fünf Großmeister dabei. Aus österreichischer Sicht ruhen die Hoffnungen auf Georg Kilgus. Er ist mit 2435 Nummer Vier der Setzliste. Zuschauer können gerne bei freiem Eintritt den Großmeistern und Denksportlern über die Schulter schauen. Gespielt wird im Alphotel Innsbruck in der Bernhard Höfelstraße. (wk, Text/Foto: Veranstalter)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Eine Klasse für sich war der aus Indien stammende IM Akash G, der am 17. August das am Vorabend des Opens schon traditionelle Blitzturnier für sich entscheiden konnte. Mit 9/9 setzte er sich klar von dem gesamten Feld ab. Rang 2 geht an FM Leisch Lukas mit 7/9 vor Dr. Frank Paul mit 6,5 Punkten. Erfreulich aus sicht des Veranstalters der 6. Platz von Noah Tscharnuter mit 6 Punkten der als 27. Der setzliste ins Turnier gestartet ist. Akash führt auch im Open eine Runde vor Schluss vor dem deutschen GM Felix Levin und Österreichs Jugendspieler Lukas Leisch. Die Entsheidung fällt heute ab 10:00 Uhr. (wk, Text: Veranstalter)
Das traditionelle Schwarzacher Open wird heuer seit 13. Juli mit 183 Spielern aus 20 Nationen ausgetragen. Im A-Turnier sind sieben Großmeister und sieben Internationale Meister am Start. Zur Halbzeit führen nach fünf Runden fünf Spieler mit jeweils vier Punkten. Nach Feinwertung haben die Kroaten Hrvoje Stevic und Ante Brkic die Nase knapp vorne. Es folgen: Jernej Spalir (SLO), Robert Zelcic (CRO), Ivan Schitco (MDA) und Gunnar Schnepp als bester Österreicher. Im B-Turnier führen der Deutsche Stefan Calvi und Österreichs Alfred Werschin mit je viereinhalb Punkte, im C-Turnier hat Alexander Reiter aus Österreich als Einziger mit fünf Punkten eine weiße Weste. Ein 13-rundiges Blitzturnier hat am 14. Juli der Kroate Hrvoje Stevic mit zehn Punkten gewonnen vor fünf Spielern mit je 9,5 Punkten. Bester Österreicher wurde Juro Ljubic am achten Platz. Am Start waren 85 Spieler. (wk)
Am Samstag, dem 03.08.2019 kämpften 56 schachbegeisterte Denksportler, aus 25 Vereinen, 4 Bundesländern und 4 Staaten bei optimalem Schachwetter um den Sieg bei der erstmals international gewerteten 7. Amstettner Schnellschachstadtmeisterschaft. Zur Freude der Veranstalter waren es 16 Teilnehmer mehr als im Vorjahr. Der Jüngste war 11 Jahre alt, der Älteste zeigte mit 96 Jahren und 2 ½ Punkten, dass einen der Schachsport geistig fit hält! Nach 6 heiß umkämpften Runden befanden sich gleich 5 Schachsportler an der Spitze. So musste die Entscheidung in der letzten Runde fallen. Zwei Schachspieler konnten sich letztendlich mit gleich viel erzielten Punkten an die Spitze setzen. Der Vorjahressieger, FM Florian Sandhöfner, verteidigt mit 6 erzielten Punkten seinen Titel erfolgreich vor dem punktegleichen Franz Rechberger, der zugleich Amstettner Schnellschachstadtmeister wurde. Der Nettingsdorfer Maximilian Mostbauer landete mit 5 ½ erzielten Punkten auf Platz drei. Vierter und damit bester Senior wurde mit ebenfalls 5,5 Punkten aber der etwas schlechteren Feinwertung Pero Dumancic vom Schachverein Amstetten. Zur besten Dame krönte sich Johanna Ehmann aus Deutschland. Der Beste im zweiten Viertel wurde Markus Grießenberger von der BSG Mauer, im dritten Viertel setzte sich Patrick Fuchs aus Pöchlarn durch. Der beste Jugendliche wurde Paul Pilshofer aus Eisenstadt, welcher auch gleichzeitig das vierte Viertel gewann. (wk, Text/Foto: Veranstalter)