Schulschach in Armenien
Vom 30. September bis 3. Oktober wird heuer zum zweiten Mal nach 2014 in Armenien eine internationale Schulschachkonferenz organisiert. In einem Artikel auf der FIDE Website lädt GM Smbat Lputian zur Konferenz ein, gibt aber auch Einblicke in das Schulschach in Armenien. Es ist das bisher einzige Land, in dem Schach ein Pflichtfach in den Schulen ist. Die Frage "Warum Schach in der Schule?" beantwortet Lputian mit drei Punkten: Erstens ist Schach ein faires Spiel, in dem Kinder lernen mit Siegen und Niederlagen umzugehen. Es gibt keine äußeren Einflüsse! Zweitens lernen Kinder unabhängig Entscheidungen zu treffen und Situationen zu beurteilen. Und drittens schult Schach bei Kindern die Fähigkeit unterschiedliche Situationen zu analysieren und die beste Lösung zu finden. Zudem beschreibt Lputian welche begleitenden Maßnahmen zu dem Projekt "Schach in der Schule" umgesetzt wurden. Das reicht von einer Schulschach-Olympiade mit 15.000 Teilnehmern über Schach lernen im Fernsehen bis hin wissenschaftlichen Begleitung mit Psychologen und Wissenschaftern. (wk, Foto: FIDE)
Artikel auf der FIDE Website


Schach kann man gar nicht früh genug beginnen. Es schult Konzentration, Ausdauer, vorausschauendes Planen und ein soziales Verhalten. In Wien gibt es bereits erste Projekte in Kindergärten. Grund genug für den jungen und dynamischen Sender Servus TV dem Thema einen Beitrag zu widmen. Wer ihn verpasst hat, kann ihn jetzt auf Youtube sehen. (wk, Foto: Screenshot)
Eine Rekordbeteiligung der letzten Jahre vermeldet Cheforganisator Erich Gigerl von der 21. Steirischen Jugendschach-Olympiade. Insgesamt nahmen 753 Jugendliche an den Schnellschachbewerben und der Schülerliga teil. Die jährliche Steirische Jugendschach-Olympiade bringt am ersten Tag 453 Jugendliche in die Mehrzweckhalle in Gratwein. Cheforganisator Erich Gigerl, freut sich über ein dickes Plus von 15% verglichen mit dem Vorjahr. Am Programm standen die Schnellschachmeisterschaften in den Alterskategorien U-8 bis U-18, jeweils für Mädchen und Buben. Im zweiten Tag beteiligten sich 74 Schulen mit 300 Jugendlichen am Landesentscheid der Schülerliga. Die folgenden Sieger qualifizierten sich für die Bundesfinali: VS Semriach (Volksschule), BG/BRG Stainach (Unterstufe), BG/BRG Leoben (Oberstufe). (wk)
Die Bundesfinali der Schülerliga in der Ober- und Unterstsufe fanden vo 16. bis 19. Juni in Bad Leonfelden statt. In der Oberstufe siegte das BG Dornbirn (16) vor der HTL Villach (14) und dem BG/BRG Leoben (11). In der Unterstufe hatte die Steiermark mit dem BG/BRG Köflach (15) erstmals seit fünf Jahren wieder die Nase vorne. Die Oststeierer konnten die Wiener Maroltingergasse 814) und das BG/BRG Lienz (13) auf die Plätze verweisen. Am Spitzenbrett bleibt Alexander Bratko ohne Niederlage und holt ebenso sieben Punkte aus neun Partien wie David Schernthaner. Paul Koren (6 Punkte) und Veronika Breitfuß (6,5 Punkte) ergänzten das erfolgreiche Team von Günter Gössler und Friedrich Steininger, das es sogar zu einem Beitrag bei Servus TV brachte. (wk)