Andreas Diermair landet in Barcelona im Spitzenfeld
Ein starkes Turnier gelingt Andreas Diermair beim XVII Obert International Sant Marti Open in Barcelona. Der gebürtige Steirer gewinnt 5 Partien bei 3 Remisen und 1 Niederlage und landet mit 6,5 Punkte am ausgezeichneten 7. Platz. Diermair besiegt unter anderen den argentinischen GM Fernando Peralta (2556) und in der Vorschlussrunde mit Schwarz Georg Fröwis. Zur GM-Norm reicht es mit einer Performance von 2548 knapp nicht, dafür gibt es Elozuwachs für die Weltrangliste. Die weiteren Österreicher/innen landen auf folgenden Plätzen 31. Georg Fröwis (5,5), 47. Matt Fabian (5,5), 64. Luca Kessler (4,5), 78. Simon Heinrici (4,5), 111. Elisabeth Hapala (3,5), 123. Christin Anker (3) und 124. Philipp Scheffknecht (3). Turniersieger wird der Inder Kidambi Sundararajan mit 7,5 Punkten dank besserer Feinwertung vor dem Armenier Karen H. Grigoryan. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Fabiano Caruana gewinnt überlegen das Sparkassen Chess-Meeting in Dormund. Der Neo-Amerikaner startet zwar mit einem Auftaktremis gegen Nepomniachtchi und einer Niederlage gegen So denkbar schlecht, legt dann aber eine Serie von fünf Siegen hin und gewinnt mit 5,5 Punkten aus 7 Partien letzlich klar mit eineinhalb Punkten Vorsprung auf seinen Landsmann Wesley So und Liviu Nisipeanu. So sichert sich den zweiten Platz mit einem Sieg in der Schlussrunde gegen Kramnik, Nisipeanu kämpft in der Schlussrunde noch gegen Caruana um den Turniersieg, verliert aber. Es ist seine einzige Niederlage. Lediglich Caruana und Nisipeanu gewinnen Elopunkte, Alle anderen müssen zwischen einem und sieben Elo-Punkten abgeben. Hinter dem Siegertrio landen Kramnik (3,5), Nepomniachtchi und Naiditsch (je 3), Hou und Meier (ge 2,5). Hou und Meier verpassten in der Schlussrunde Siegchancen gegen Nepomniachtchi bzw. Naiditsch. (wk, Foto: ChessBase)
Österreichs Bundesjugendtrainer Siegfried Baumegger zeigt sich beim Open in Pula (13.-20. Juni) in großer Form und belegt punktegleich mit dem slowenischen Sieger Marko Tratar sensationell den zweiten Platz. Baumegger startet das Turnier mit 5,5 Punkten aus sechs Partien gegen eloschwächere Spieler. In der siebenten Runde gelingt Baumegger gegen den kroatischen IM Miroslav Zufic ein weiterer Sieg und der Grundstein zum guten Ergebnis. In den beiden Schlussrunden folgen Schwarz-Remisen gegen die GM´s Nenad Fercec und Marko Tratar. In Summe erzielt Baumegger 7,5 Punkte bei einer Performance von 2548. In der Endtabelle sind Tratar, Baumegger, Kovacevic und Fercec punktegleich nur durch die Zweitwertung getrennt. Gute Platzierungen gelingen von den teilnehmenden Österreichern auch Christian Srienz und Johann Krebs mit den Rängen 24 und 25. Beide spielen über ihrer Erwartung und dürfen sich über eine kräftiges Eloplus freuen. (wk)
Das Sparkassen Chess Meeting in Dortmund startet lebhaft in die ersten beiden Runden. Bereits zum Auftakt git es zwei große Überraschungen, wobei deutsche Spieler die Sensationen liefern. Kramnik läuft Naiditsch ins offene Messer, opfert eine Figur, bekommt aber keine ausreichende Kompensation. Der vor kurzem eingebürgerte Liviu-Dieter Nisipeanu steht Naiditsch nicht nach und holt gegen Wesley So den zweiten ganzen Punkt der Runde. Im Duell der Sieger des ersten Tages verliert Naiditsch in der zweiten Runde gegen Nisipeanu, der nun mit zwei Punkten die Tabelle anführt. Es ist überhaupt ein schwarzer Tag für die Weißspieler. Einzig Nepomniachchi hält seine Partie gegen Meier remis. Caruana verliert gegen So ebenso wie Hou gegen Kramnik. 3,5:0,5 für Schwarz lautet das Tagesscore. Black is ok! Kann Weiß heute zurückschlagen? ChessBase kommentiert alle Partien am
Veselin Topalov gewinnt mit dem Norway Chess eines der stärksten Turniere der letzten Jahre. Trotz einer Niederlage in der Vorschlussrunde gegen Anish Giri reicht Topalov in der Schlussrunde ein Remis gegen Anand um das Turnier mit 6,5 Punkten vor Anand und Nakamura (je 6) zu gewinnen. Am Ende sind die "alten" Ex-Weltmeister vorne und verweisen die Jungen in die Schranken. Ein katastrophales Ergebnis erzielt Weltmeister Magnus Carlsen. Nach seiner unglücklichen Niederlage gegen Topalov in der ersten Runde - Carlsen verliert in Gewinnstelung auf Zeit - will es Carlsen nicht laufen. Niederlagen gegen Caruana und Anand folgen. Danach scheint sich Carlsen mit Siegen gegen Grischuk und Aronian zu erholen, aber in der Schlussrunde verliert er erneut gegen seinen Landsmann Hammer und beendet das Turnier mit 3,5 Punkten am drittletzten Platz vor Aronian und Hammer. In der Weltrangliste verliert Carlsen 23 Punkte wird aber in der Juli Liste noch immer klar vor Anand und Topalov führen. (wk)