Biel - Vachier Lagrave siegt vor Wojtaszek
Der Franzose Maxime Vachier Lagrave gewinnt das GM Turnier in Biel mit 6,5 Punkten vor dem Polen Radoslaw Wojtaszek (6) und Englands Aushängeschild Michael Adams (5,5). Vachier Lagrave gewinnt in dem doppelrundigen Turnier beide Partien gegen Adams und legt damit den Grundstein zum Erfolg. Siege gelingen "MVL" auch gegen Navara und Rapport. Seine einzige Niederlage muss er gegen Wojtaszek hinnehmen. David Navara kämpft lange um den Sieg, eine Doppelnull gegen Adams wirft ihn aber auf den vierten Platz zurück. Pavel Eljanov verpasst einen besseren Platz in der Schlussrunde gegen Adams, als er eine Gewinnstellung noch verliert. Völlig außer Form agierte Ungarns Kreativgenie Richard Rapport. Er spielte unternehmungslustig wie immer, musste aber gleich sechs Niederlagen bei vier Remisen hinnehmen. Das kostet schmerzliche 22 Elopunkte. (wk, Foto: ChessBase)
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Markus Ragger startet beim Politiken Cup in Dänemark mit fünf Siegen in Serie, darunter Siege gegen WGM Petra Papp (HUN, 2300), IM Axel Smith (SWE (2449) und GM Persson Tiger Hillarp (SWE, 2563). Heute waretet auf die aktuelle Nummer 50 der "Live-Rating-List" der Russe GM Aleksandr Rakhmanov (2626). Punktegleich sind mit Ragger noch Rakhmanov, Ilia Smirin (ISR) und der Däne Jakob Aabling-Thomsen an der Spitze. Der Elofavorit Laurent Fressinet hat hingegen überraschend in der vierten Runde gegen den deutschen IM Jan-Christian Schröder einen Punkte abgegeben. Die sechste Runde beginnt heute um 13:00 Uhr. Sie wird auf der Turnierseite und am
Ein starkes Turnier gelingt Andreas Diermair beim XVII Obert International Sant Marti Open in Barcelona. Der gebürtige Steirer gewinnt 5 Partien bei 3 Remisen und 1 Niederlage und landet mit 6,5 Punkte am ausgezeichneten 7. Platz. Diermair besiegt unter anderen den argentinischen GM Fernando Peralta (2556) und in der Vorschlussrunde mit Schwarz Georg Fröwis. Zur GM-Norm reicht es mit einer Performance von 2548 knapp nicht, dafür gibt es Elozuwachs für die Weltrangliste. Die weiteren Österreicher/innen landen auf folgenden Plätzen 31. Georg Fröwis (5,5), 47. Matt Fabian (5,5), 64. Luca Kessler (4,5), 78. Simon Heinrici (4,5), 111. Elisabeth Hapala (3,5), 123. Christin Anker (3) und 124. Philipp Scheffknecht (3). Turniersieger wird der Inder Kidambi Sundararajan mit 7,5 Punkten dank besserer Feinwertung vor dem Armenier Karen H. Grigoryan. (wk, Foto: Turnierseite)
Fabiano Caruana gewinnt überlegen das Sparkassen Chess-Meeting in Dormund. Der Neo-Amerikaner startet zwar mit einem Auftaktremis gegen Nepomniachtchi und einer Niederlage gegen So denkbar schlecht, legt dann aber eine Serie von fünf Siegen hin und gewinnt mit 5,5 Punkten aus 7 Partien letzlich klar mit eineinhalb Punkten Vorsprung auf seinen Landsmann Wesley So und Liviu Nisipeanu. So sichert sich den zweiten Platz mit einem Sieg in der Schlussrunde gegen Kramnik, Nisipeanu kämpft in der Schlussrunde noch gegen Caruana um den Turniersieg, verliert aber. Es ist seine einzige Niederlage. Lediglich Caruana und Nisipeanu gewinnen Elopunkte, Alle anderen müssen zwischen einem und sieben Elo-Punkten abgeben. Hinter dem Siegertrio landen Kramnik (3,5), Nepomniachtchi und Naiditsch (je 3), Hou und Meier (ge 2,5). Hou und Meier verpassten in der Schlussrunde Siegchancen gegen Nepomniachtchi bzw. Naiditsch. (wk, Foto: ChessBase)