Team EM: Dritter Sieg für Frauenteam
Österreichs Frauenteam gelingt in der sechsten Runde der Team-EM mit einem 2,5:1,5 gegen Kroatien ein dritter Sieg dank Chiara Polterauers "big point" gegen Ivona Purgar. Veronika Exler, Denise Trippold und Barbara Teuschler tragen Remisen zum guten Gelingen bei. Heute geht es gegen Slowenien, das nicht nur geografisch sondern auch in der Setzliste ein unmittelbarer Nachbar ist.
Das Herrenteam scheint gegen Rumänien nach einer Niederlage von Felix Blohberger gegen Bogdan-Daniel Deac sowie Remisen von Markus Ragger und Valentin Dragnev in Schwierigkeiten. Doch dann ist es erneut David Shengelia, der seinem Team mit einem Sieg gegen Tiberiu-Marian Georgescu einen Punkt rettet. Es ist bereits die vierte Punkteteilung bei einem Sieg gegen die Slowakei und einer Niederlage gegen Russland. Shengelia hält jetzt bei fünf Punkten aus sechs Partien und ist gemeinsam mit Dmitry Andreikin der bisherige Topscorer der EM. Heute ist unser Team gegen Finnland zum zweiten Mal in der Favoritenrolle.
In der Tabelle führt Russland mit 11 Punkten vor einem starken deutschen Team (10). Einen Punkte dahinter liegen die Ukraine, Armenien und England auf der Lauer. Im Frauenbewerb gibt Russland gestern gegen Aserbaidschan einen ersten Punkt ab, führt aber weiter einen Punkt vor Geogien und zwei vor Aserbaidschan. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite, Ergebnisse bei Chess-Results

Magnus Carlsen und Wesley So spielen im Finale um den WM Titel im Schach 960. Im Semifinale setzt sich Carlsen gegen Caruana letztlich galtt mi 12,5:7,5 durch. Er gewinnt jeweils zwei Partien bei einem Remis und einer Niederlage sowohl in den "slow rapid games" als auch in den "fast rapid games". Noch klarer fällt der Sieg von Wesley So mit 13:5 gegen Ian Nepomniachtchi aus. Nach zwei Siegen bei zwei Remisen in den "slow rapid games" benötigt So nur bei drei Partien in den "slow rapid games" um sich vorzeitig für das Finale zu qualifizieren. Caruana und Nepomniachtchi bleibt nur der Kampf um Platz 3. Heute ist in Norwegen ein Ruhetag. Das Finale geht von 31. Oktober bis 2. November jeweils ab 17:30 Uhr über die Bühne. (wk, Foto: FIDE)
Die erste FIDE Weltmeisterschaft im Chess960, eine Erfindung der Schach-Ikone Bobby Fischer, endet nach einer langen Qualifikation mit einem Finale in Norwegen. Fabiano Caruana, Ian Neponniachtchi und Wesley So haben sich in der "Quali" durchgesetzt, als vierter Spieler steigt Weltmeister Magnus Carlsen in das Geschehen ein. Aktuell laufen die Semifinali zwischen Carlsen und Caruana bzw. Nepomniachtchi und So.
Österreichs Herren schlagen sich bei der Team EM in Batumi großartig im Kampf gegen die Top-3 Teams des Turniers. Nach England und Russland war gestern mit Polen die Nummer 3 der Setzliste der Gegner. Wie schon gegen England gelingt Ragger und Co. mit einem 2:2 eine weitere Sensation. Ragger, Dragnev und Blohberger geben ihren Gegner keine Funken Chance irgendeine Inititiative zu entwickeln und erreichen scheinbar problemlos die Punkteteilungen. Offenbar setzten die Polen ihre Hoffnungen dann auf Kamil Dragun, der gegen David Shengelia mit Raumvorteil aus der Eröffnung kommt. Shengelia weist aber noch, dass seine Stellung grundsolide ist und sichert das hochverdiente 2:2. Der nächste Gegner ist Rumänien.
Es hätte heute ein verlängerter Nationalfeiertag für die ÖSB-Teams in Batumi werden können. Unterm Strich bleibt aber nur ein Punkt der Herren gegen Schweden. Die Frauen verlieren gegen Holland knapp mit 1,5:2,5. Bestens in Form präsentiert sich Julia Novkovic. Sie gewinnt heute gegen Tea Lanchava und ist für zwei der bisherigen drei Partiegewinne des Teams verantwortlich. In einem Tief steckt hingegen Barbara Teuschler nach einer dritten Niederlage gegen zugegebenermaßen starke Gegnerinnen. So stand es 1:1 als Exler in klar besserer Stellung gegen Zhaoqin Peng wohl aus Respekt vor der elostarken Gegnerin deren Remisangebot annimmt und Denise Trippold alleine sitzen lässt. Das Unglück nimmt seinen Lauf, Anne Hast gelingt es die lange gleiche Stellung noch für sich zu entscheiden. Der nächste Gegner ist Norwegen.