Grand Prix: Grischuk im Finale
Alexander Grischuk steht als erster Spieler im Finale des FIDE Grand Prix in Hamburg. Er gewinnt im Semifinale gegen Maxime Vachier-Lagrave mit 1,5:0,5. In der ersten Partie hat Grischuk keine Probleme mit Schwarz auszugleichen. Bereits im 27. Zug steht das Remis fest. Heute umgeht er mit einem Anti-Grünfeld-System die Lieblingsvariante seines Gegners und erreicht rasch einen leichten Vorteil, den er lange festhält. Nach der Zeitkontrolle mündet die Partie in einem Endspiel Läufer gegen Springer mit Bauern beiderseits. Ein entfernter Freibauer gibt Grischuk Vorteil. Vachier-Lagrave gelingt es nicht die Stellung zu halten. Grischuk steht somit im Finale.
Sein Gegner wird morgen in einem Tie-Break zwischen Jan-Krzysztof Duda und Daniil Dubov ermittelt. Gelingt Dubov der Aufstieg gäbe es ein rein russisches Finale. (wk, Foto: FIDE)
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Österreichs Meister Feffernitz besiegt zum Auftakt des Europacups der Vereine das finnische Team SK Ninja klar mit 5:1 und trifft heute auf Alkaloid, das topjesetzte Team aus Mazedonien. Alkaloid gewann gestern noch ohne Mamedyarov gegen Echiquier Mosan ebenfalls mit 5:1. Für die Kärntner gewannen Abasov, Schreiner, Danin und Sebenik ihre Partien, Diermair und Pacher remisierten.
Der Europacup der Vereine beginnt heute in Ulcinj, Montenegro, mit 66 Mannschaften in der offenen Klasse und 14 bei den Frauen. Die Startrangliste wird von Alalkaloid (MKD) mit Mamedyarov, Andreikin und Shankland an den Spitzenbrettern angeführt. Es ist das einzige Team mit einem Eloschnitt über 2700. Es folgen das russische Team Mednyi Vsadnik und der Ragger Klub Novy Bor aus Tschechien.
Der FIDE Grand Prix in Hamburg geht in seine entscheidende Phase. Heute qualifizierte sich Daniil Dubov als vierter Spieler für das Semifinale. Sein Match gegen Peter Svidler war das einzige, das in ein Tie-Break musste. Maxime Vachier-Lagrave konnte sich gegen Veselin Topalov ebenso bereits in den beiden klassischen Partien mit 1,5:0,5 durchetzen wie Alexander Grischuk gegen David Navara und Jan-Krzysztof Duda gegen Yu Yangyi.
Die Rückrunde des FIDE Grand Prix in Hamburg bringt ausschließlich Remisen. Die Sieger der Hinrunde sind damit bereits im Viertelfinale, alle anderen müssen heute ab 15:00 Uhr ins Tie-Break.