Wijk aan Zee - Zweite Siege für Eljanov und Ragger
In der zweiten Runde des Tata Steel in Wijk aan Zee kommt auch in das "Masters" Leben. Pavel Eljanov gewinnt mit Schwarz gegen Van Wely über einen damenindischen Umweg in einem geschlossenen Katalanen und behält die alleinige Führung. Magnus Carlsen spielt gegen Wojtaszek inspiriert von Karjakin gegen Najdorf im 6. Zug a3. Der Russe twittert er habe das nur gespielt weil er den Adapter für seinen Laptop vergessen hatte. Carlsen verbessert mit Sf5 und überspielt den Polen letztlich überzeugend. Der dritte Sieger des Tages ist Harikrishna. Der zweitbeste Inder nach Anand gewinnt gegen seinen Landsmann und Nationalteamkollegen Adhiban mit einer hübschen Schlusskombination aus einer davor gleichen Stellung. Kreativgenie Rapport teilt mit Karjakin ebenso den Punkt wie Giri gegen So, Nepomniachtchi gegen Andreikin und Aronian gegen Wei. Im "Challengers" übernimmt Markus Ragger mit einem Schwarzsieg gegen die Chinesin Tingjie die alleinige Führung. Tingjie hält die Partie lange im Gleichgewicht, letztlich gelingt es Ragger aber in der längsten Partie des Tages doch noch eine Sieg aus der Stellung zu pressen. Erste Verfolger von Ragger sind Smirin, Jones und Bok (alle 1,5). Heute trifft Ragger ab 13:30 Uhr auf den Dänen Eric Hansen. Auf der Turnierseite gibt es neben der Live-Übetragung auch eine Live-Kommentierung mit Yasser Seirawan. Chess24 kommentiert mit Peter Svidler und Ian Gustafsson ausschließlich für Premiummitglieder. (wk, Foto: Turnierseite)
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Daniel Kings Videokommentar der 2. Runde (Youtube)

Markus Ragger trifft heute bei seinem ersten Auftreten in Wijk aan Zee ab 13:30 Uhr gleich auf den U-20 Weltmeister Jeffrey Xiong aus Amerika. Ragger ist im "Challengers" Elofavorit, Xiong einer seiner stärksten Konkurrenten im Kampf um den Sieg, der den Aufstieg ins "Masters" für 2017 bedeutet. In den beiden Rundenturnieren sind jeweils 14 Teilnehmer am Start. Das "Masters" beginnt heute ebenfalls mit einem Schlager. Wesley So, er wurde bei einer
Am kommenden Samstag startet das internationale Schachjahr mit dem Klassiker in Wijk aan Zee. Das Festival bietet eine Reihen von Turnieren, darunter neben einem Open zwei hochkarätige Rundenturniere. Erstmals wird Österreich Aushängeschild Markus Ragger in Wijk antreten. Er führt die Setzliste des "Challengers" an, in dem ein Platz für das "Masters" im nächsten Jahr ausgespielt wird. Der begehrte Platz wird hart umkämpft sein. Unter den 14 Spieler/innen sind 12 Großmeister, darunter neun mit einer Elozahl über 2600. Der härteste Konkurrent Raggers könnte der amerikanische Jugendweltmeister Jeffery Xiong sein. Die Hauptattraktion ist aber natürlich das "Masters". Am Start ist Weltmeister Magnus Carslen. Seine stärksten Herausforderer sind Wesley So, Levon Aronian, Sergey Karjakin und Anish Giri, allesamt Top-10 Spieler der aktuellen Weltrangliste. Im Feld sind zudem Harikrishna, Nepomniachtchi, Eljanov, Wojtaszek, Andreikin, Rapport, Wei, Van Wely und Adhiban. Das Turnier dauert vom 14. bis 29. Jänner. (wk, Foto: ChessBase)
Der Pole Aleksander Mista gewinnt das über den Jahreswechsel ausgetragene Open in Krakau mit 7,5 Punkten vor seinem Großmeisterkollegen und Elofavoriten Vladimir Baklan (7) aus der Ukraine. Den dritten Platz teilen fünf Spieler mit sechseinhalb Punkten: Sadzikowski, Maluszewski, Kiekowski, Molenda (alle Polen) und Belous (UKR). Polen ist beim Heimturnier mit sieben Spielern in den Top-10 eine Macht. Bester Nicht-Pole oder Ukrainer wird Österreichs IM Georg Fröwis mit sechs Punkten am 13. Platz. Fröwis bleibt mit einer Eloleistung von 2383 aber etwas unter seiner Erwartung, ist aber im Turnier ungeschlagen. Einen halben Punkt dahinter landen die IM´s Christoph Menezes und Andreas Diermair mit jeweils fünfeinhalb Punkten auf den Plätzen 17 und 19 von 104 Teilnehmer/innen. Wie Fröwis zeigen sie Eloleistungen knapp unter 2400. Weitere Österreicher im A-Turnier in Krakau waren Marco Dietmayer-Kräutler, Fabian Matt, Joachim Wallner (alle 4), Simon Heinrici (3,5) und Annika Fröwis (2). (wk, Foto: Turnierseite)