Heute, am 1. Oktober 2026 startet der Österreichische Schachbund mit ÖSB Live ein neues wöchentliches Online-Format. Jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr stehen Schachtraining, Partievorstellungen und Gespräche auf dem Programm. Die Sendungen werden live auf YouTube und Twitch übertragen und anschließend auch in Kurzversionen über die sozialen Medien des ÖSB veröffentlicht.
Zum Auftakt gibt es am 1. Oktober mit „Train with the Bundestrainer – Gert Schnider & Friends“ ein Training mit dem Bundesjugendtrainer. Am 8. Oktober folgt mit „Hinter den Figuren – Der Podcast“ ein Gesprächsformat, am 15. Oktober werden bei „Partien des Monats“ besondere Partien und Highlights präsentiert. Den Abschluss des ersten Monats bildet am 22. Oktober das „Elementar-Training“, bei dem verschiedene Schachthemen behandelt werden.
ÖSB Live soll Wissen vermitteln, zum Mitmachen anregen und gleichzeitig gute Unterhaltung bieten – gerne auch gemeinsam im Verein oder beim Training. Die wöchentliche Fortsetzung des Formats bis Dezember ist geplant, Änderungen am Programm bleiben vorbehalten. (wk, Bild: Gabriel Doujak)
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Das Ticket Timur Turlov/Viswanathan Anand gewinnt die turnusmäßige Präsidentschaftswahl des Weltschachbundes FIDE. Der Präsident des kasachischen Schachverbandes wurde am 26. September bei der Generalversammlung im Rahmen der 46. Schacholympiade in Samarkand (Usbekistan) zum achten Präsidenten der FIDE gewählt. In der entscheidenden zweiten Wahlrunde erhielt Turlov 110 Stimmen, sein deutscher Herausforderer Wadim Rosenstein kam auf 85 Stimmen. Insgesamt nahmen 196 nationale Schachverbände an der Wahl teil.
Im ersten Wahlgang hatte Turlov mit 96 Stimmen genau 50 % der abgegebenen Stimmen erhalten, die erforderliche absolute Mehrheit damit jedoch um eine Stimme verfehlt. Rosenstein erreichte 76 Stimmen, der dritte Kandidat, Jan Henric Buettner (Deutschland), erhielt 20 Stimmen. In der Stichwahl zwischen Timur Turlov und Wadim Rosenstein gab es dann eine klare Entscheidung.
Turlov folgt auf Arkady Dvorkovich, der seit 2018 zwei Amtszeiten als FIDE-Präsident absolviert hatte. An der Seite des neuen Präsidenten steht der indische Ex-Weltmeister Viswanathan Anand als Deputy President. Der fünffache Weltmeister war bereits in den vergangenen vier Jahren stellvertretender FIDE-Präsident und hatte nach Dvorkovichs Ausscheiden interimistisch die Führung des Verbandes übernommen.

Michael Stöttinger, Timur Turlov, André Vögtlin
„Wir sind alle eine Familie und werden weiterhin gemeinsam arbeiten. Das ist eine große Verantwortung und ein Votum für eine bessere Zukunft unseres Sports“, erklärte Turlov nach seiner Wahl. Er bedankte sich bei den Unterstützern seiner Kampagne und betonte, dass trotz unterschiedlicher Meinungen das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt stehe: Schach weltweit weiterzuentwickeln und die nationalen Verbände zu stärken.

Auch sein Vorgänger Arkady Dvorkovich gratulierte Turlov und wünschte ihm und seinem Team viel Erfolg bei der kommenden Arbeit. Ob es zu Veränderungen im Management Board der FIDE kommt, ist noch nicht bekannt, derzeit ist noch das von Arkady Dvorkovich bestellte Team tätig. Der neue FIDE-Präsident Timur Turlov hat auch eine enge Verbindung zum ÖSB: So ist sein Unternehmen, der Finanzbroker Freedom24, als General Partner ein wichtiger Unterstützer des ÖSB und auch mit ÖSB-Präsident Michael Stöttinger ist er geschäftlich und freundschaftlich verbunden. Der neue FIDE-Präsident war bereits mehrmals zu Gast in Österreich, unter anderem auch beim weltberühmten Opernball. Dem neuen FIDE Council gehört im Übrigen auch ÖSB-Präsident Michael Stöttinger als "Honorary Vice-President" an. Er freut sich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen FIDE-Präsidenten und dessen neuem Führungsteam.

Turlov mit Gattin und Stöttinger beim Opernball
Das FIDE Council, oberstes Gremium der FIDE, wird 2026–2030 wie folgt besetzt sein:
Timur Turlov (KAZ) – President
Viswanathan Anand (IND) – Deputy President
Gewählte Vice Presidents:
Yuhua Xu (CHN)
Michael Khodarkovsky (USA)
Pavel Kolobkov (RUS)
Yassin Souleiman Hassan (DJI)
Vom FIDE-Präsidenten nominierte Mitglieder:
Luigi Maggi (ITA) – Treasurer
Bouchra Kadiri (MAR) – Secretary of the Council / Vice President
Mahir Mammedov (AZE) – Vice President
Carol S. Williams Pesqueira (ARU) – Vice President
Mykhailo Podolyak (UKR) – Vice President
Vom FIDE-Präsidenten nominierte Honorary Vice Presidents
Rustam Kasimdzhanov (UZB)
Javier Ochoa De Echaguen (ESP)
Fouad Fahmi Darwish (UAE)
Michael Stöttinger (AUT)
Von den Kontinentalverbänden gewählte Continental Presidents
Zurab Azmaiparashvili (GEO) – Europa
Benard Wanjala (KEN) – Afrika
Sheikh Sultan Bin Khalifa Al Nehyan (UAE) – Asien
José Antonio Carrillo (ESA) – Amerika
Zur Person: Timur Turlov

Timur Turlov wurde am 13. November 1987 geboren und ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der international tätigen Finanzdienstleistungsgruppe Freedom Holding Corp., die an der NASDAQ börsennotiert ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter und hat einen Börsenwert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar.
Seit Jänner 2023 steht er an der Spitze des kasachischen Schachverbandes und hat als dieser einen enormen Aufstieg des kasachischen Schachs eingeleitet. Darüber hinaus ist er Gründungspräsident der 2024 ins Leben gerufenen International School Chess Federation (ISCF), die sich der Förderung des Schachs im Bildungsbereich widmet. Turlov unterstützt Schachturniere und Entwicklungsprojekte in Kasachstan und international. Unter seiner Mitwirkung wurden zahlreiche internationale FIDE-Veranstaltungen ermöglicht, tatsächlich ist er seit einigen Jahren der weltweit wichtigste Schachsponsor, insgesamt hat er bisher rund 40 Millionen USD für Schach ausgegeben!
Zusätzlich ist er Vorsitzender der Turkic Chess Association, in der die Schachverbände von Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan, der Türkei und Usbekistan zusammenarbeiten. Timur Turlov lebt in Kasachstan, ist verheiratet und Vater von sechs Kindern.
In seiner Bewerbung um das FIDE-Präsidentenamt setzte Turlov unter anderem auf die Digitalisierung des Schachs, die Förderung des Schulschachs sowie eine nachhaltige finanzielle und organisatorische Entwicklung der nationalen Schachverbände. (wk, Foto/Info: FIDE)
Website FIDE
Bericht von Gert Schnider
Die Trainingswoche mit GM RB Ramesh war für alle Teilnehmer extrem spannend und hat uns viele neue Perspektiven aufgezeigt. Die indische Mentalität und Arbeitseinstellung kann unsere Spieler sehr bei ihrer schachlichen Weiterentwicklung unterstützen, und die gezeigten Trainingsmethoden helfen, die Trainingszeit effizienter zu nutzen.
Wir haben manche Stellungen für mehrere Stunden analysiert, oft viele Züge vorausgerechnet und wichtige Details gefunden – Rameshs Idee ist, dass das Training härter als die Partie sein sollte und man auch nach einer langen Partie am Ende eines harten Turniers noch voll konzentriert sein muss. Und das muss man auch im Training entsprechend üben!
Die Trainingswoche wurde auch durch viele Geschichten aufgelockert und wir haben einiges über das Training der indischen Spitzenspieler erfahren.
Weitere wichtige Themen waren die richtige Zielsetzung – man sollte sich hohe Ziele stecken („In Indien sagt jedes kleine Kind, das man über seine Ziele im Schach fragt: Ich möchte Weltmeister werden!“). Wir haben auch über das richtige Mindset, den richtigen Umgang mit Schwierigkeiten, den Fokus auf das Lernen statt auf die Ergebnisse und viele weitere Themen gesprochen und konnten alle viele Anregungen mitnehmen, wie wir das eigene Schach und auch das Schach in Österreich in Zukunft stärken können.
Insgesamt hat Ramesh sieben Tage mit uns verbracht, davon fünf Tage Trainingslager für den Herrenkader und unsere besten Jugendspieler, einen Trainingstag für die jüngeren Jugendkaderspieler und einen Tag Trainerfortbildung.
Ein herzlicher Dank an RB Ramesh, und wir hoffen alle, dass er wieder einmal zu einer Trainingswoche nach Österreich kommt!
Bericht von Harald Schneider-Zinner
Nachdem Ramesh intensiv mit unseren Nationalspielern und dem starken Nachwuchs trainierte, stand er am Samstag unseren Trainern zur Verfügung.
Diese nahmen das Angebot gerne an. Die Fortbildung war ausgebucht, und auch weite Anreisewege aus Vorarlberg wurden gerne in Kauf genommen.
Ramesh betonte die Notwendigkeit, bereits in sehr frühem Alter mit einem intensiven, konzentrierten und disziplinierten Training zu beginnen. Dieses muss von zahlreichen Turnierteilnahmen mit klassischer Bedenkzeit flankiert werden. Ein Kind in der U10 oder U12 sollte es locker auf 80 bis 100 Turnierpartien pro Jahr bringen, wenn es an der Weltspitze mitmischen möchte. Dabei müssen natürlich auch die Eltern mit an Bord geholt werden.
Groß denken, groß träumen, kein Gejammere, keine sinnlose Ablenkung durch Social Media und Videos – dann ist alles möglich.
Ziel des Trainings ist es, Spieler und Spielerinnen dabei zu helfen, in allen Bereichen der Partie stark zu werden – vor allem aber in der Rechentiefe. Viele der europäischen Spieler schnorcheln nach Ansicht von Ramesh nur an der Oberfläche, ohne die wunderschönen Tiefen der Varianten ergründen zu können.
Das Eröffnungstraining sollte hingegen nur einen bescheidenen Platz einnehmen, solange sich noch keine wirkliche Spielstärke entwickelt hat. Er empfiehlt ein Mischungsverhältnis von 60 % Mittelspiel, 20 % Endspiel und 20 % Eröffnung.
Vor allem müssen unsere Kinder aber lernen, sich über lange Zeit zu konzentrieren. Dabei erzählte Ramesh, wie er Kinder mithilfe von Bildern und Geschichten schon sehr früh dazu bringt. Er erzählte die Geschichte vom Löwen:
„Wenn du trainierst und ein Löwe in den Raum kommt, warum siehst du ihn dann nicht?“ – „Weil ich mich auf meine Aufgabe konzentriere.“
„Wenn der Löwe brüllt, warum hörst du ihn dann nicht?“ – „Weil ich mich auf meine Aufgabe konzentriere.“
„Wenn der Löwe dich ins Bein beißt, warum spürst du nichts?“ – „Weil ich mich auf meine Aufgabe konzentriere.“
Die nächste ÖSB-Trainerfortbildung findet am Samstag, 12. September, am Walserberg (Nähe Salzburg) statt. Themen: U8-Sichtungsmodell in Deutschland; Chessable & Co. im Vereinstraining effektiv einsetzen; Planfindung in statischen und dynamischen Stellungen u. a. . (ssc)
Ausschreibung

Liebe Schachfamilie,
Sandra Schmidt wird ihre Tätigkeit als Generalsekretärin des Österreichischen Schachbundes mit 15. August 2026 beenden und künftig für den Deutschen Schachbund tätig sein.
Bereits vor ihrem Wechsel nach Österreich war Sandra ehrenamtlich für den Deutschen Schachbund tätig und organisierte mit großem Engagement die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM). Diese Turnierserie ist ein Herzensprojekt von Sandra. Der dafür benötigte erforderliche Aufwand lässt sich jedoch nicht mit einer Vollzeitbeschäftigung in Österreich vereinbaren. Sandra hat nun vom Deutschen Schachbund ein Angebot erhalten, diese Turnierserie als hauptamtliche Mitarbeiterin des DSB zu organisieren. Zusätzlich hat Sandra ihren familiären und sozialen Lebensmittelpunkt natürlich noch immer in Deutschland.
Der Österreichische Schachbund verliert damit eine engagierte Mitarbeiterin freut sich aber gleichzeitig, dass sich für Sandra eine berufliche Möglichkeit ergeben hat, hauptamtlich und mit Lebensmittelpunkt in Deutschland im Schach tätig zu sein. Wir danken Sandra herzlich für ihren Einsatz und ihr Engagement in den vergangenen Monaten und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg viel Erfolg, Gesundheit und alles Gute.
Wie wir die Nachfolge von Walter Kastner im Generalsekretariat am effizientesten gestalten, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten in den zuständigen Gremien beraten und entscheiden, in jedem Fall werden wir die Position der Generalsekretärin bzw. eines Generalsekretärs ausschreiben und freuen uns bereits auf zahlreiche Bewerbungen von qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten.
Damit verbleibe ich einstweilen mit sportlichen Grüßen,
Michael Stöttinger
Präsident
Persönliche Worte von Sandra Schmidt
Als ich im vergangenen Jahr die Zusage für die Stelle als Generalsekretärin des Österreichischen Schachbundes erhielt, habe ich mich außerordentlich gefreut. Für mich war diese Aufgabe die große Chance auf einen kompletten Neuanfang.
Für das entgegengebrachte Vertrauen möchte ich mich insbesondere bei Präsident Michael Stöttinger, beim gesamten Präsidium sowie bei Walter Kastner ganz herzlich bedanken.
In den vergangenen Monaten hatte ich die Möglichkeit, einen sehr umfassenden Einblick in die Verbandsarbeit und ihre vielfältigen Strukturen zu gewinnen. Walter war mir dabei ein großartiger Mentor, von dem ich fachlich wie persönlich sehr viel lernen durfte. Dieses Wissen wird mich auch auf meinem weiteren beruflichen Weg begleiten.
Die österreichische Schachszene habe ich in den vergangenen Monaten als sehr aktiv, engagiert und motivierend erlebt. Besonders beeindruckt hat mich die intensive Nachwuchsarbeit. Erst in der vergangenen Woche konnten bei der Jugend-Europameisterschaft im Schnellschach mit zwei Vize-Europameistertiteln große Erfolge gefeiert werden.
Dem Österreichischen Schachbund werde ich mich stets verbunden fühlen und bin für die mir entgegengebrachte Wertschätzung und das Vertrauen von Herzen dankbar.
Ich wünsche dem Österreichischen Schachbund für die Zukunft alles Gute.
Sandra Schmidt
Aufgrund eines geplanten Server-Updates kann die Website des Österreichischen Schachbundes heute ab 14:00 Uhr vorübergehend nicht erreichbar sein.
Wir arbeiten daran, die Wartungsarbeiten so rasch wie möglich abzuschließen, und bitten um Ihr Verständnis. (wk)
Im Rahmen der ChessBase-Interviewreihe „Wissen ist Matt“ waren ÖSB-Präsident Michael Stöttinger und Dominik Mayr, Vizepräsident des Österreichischen Schachfördervereins, zu Gast bei Johannes Fischer.
In dem ausführlichen Gespräch sprechen die beiden Funktionäre über ihre Leidenschaft für das Schachspiel, die Herausforderungen und Chancen der Verbandsarbeit sowie die Bedeutung einer nachhaltigen Nachwuchsförderung. Weitere Themen sind die Entwicklung des österreichischen Schachs, der verantwortungsvolle Umgang mit finanziellen Ressourcen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Schachsports.
Ein interessantes Interview für alle, die sich für die Arbeit hinter den Kulissen des österreichischen Schachs und die strategische Weiterentwicklung unseres Sports interessieren. (wk, Foto: ChessBase)
Website ChessBase
Zum Interview auf Youtube...
Der Österreichische Schachbund (ÖSB) schreibt die Ausrichtung seiner Staatsmeisterschaften und Österreichischen Meisterschaften für die Jahre 2027 und 2028 aus, sofern diese nicht bereits vergeben wurden. Die Ausschreibung richtet sich an die Landesverbände des ÖSB.
Vereine, Personen oder Organisationen, die eine Meisterschaft ausrichten möchten, müssen ihre Bewerbung mit dem jeweiligen Landesverband abstimmen und über diesen einreichen.
Wir freuen uns auf Bewerbungen bis spätestens 1. September 2026. Die Vergabe erfolgt in der darauffolgenden Sitzung des ÖSB-Präsidiums. (wk)
Download: Ausschreibung
Am 21. Mai fand das 4. Jour Fixe mit einem ausgezeichneten Gastvortrag von Pascal Lautenschläger statt. Er hat gezeigt: „Schach sichtbar machen - Content einfach selbst erstellen“.
Wie kann ein Verein oder Verband heute mehr Menschen für Schach erreichen? Und wie gelingt es, mit wenig Aufwand Inhalte zu erstellen, die wirklich gesehen werden?
In diesem kompakten Workshop ging es genau darum: Reichweite mit einfachen Mitteln aufbauen. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels zeigte Pascal Lautenschläger Schritt für Schritt, wie aus einer Idee ein fertiges Video entsteht – von der Aufnahme bis zur Veröffentlichung.
Im Fokus standen dabei:
- die einfache Aufnahme mit OBS und Kamera
- die Nutzung von ChessBase, um Stellungen schnell und anschaulich darzustellen
- die Umsetzung als Short oder Reel inklusive Text und klarer Botschaft
Ziel war es, einen unkomplizierten Einstieg zu geben und zu zeigen: Man braucht weder ein großes Budget noch viel Technik, um guten Schach-Content zu produzieren.
Der Workshop richtete sich an alle, die ihren Verein oder Verband moderner präsentieren und neue Zielgruppen erreichen möchten – kurz, praxisnah und direkt umsetzbar.
Des Weiteren stellte Gert Schnider eine italienische Studie vor. Diese zeigte vor allem, wie viel Potenzial es für die Gewinnung neuer Mitglieder geben könnte.
Abschließend wurde auf zwei Initiativen hingewiesen, mit denen man die Vereinskasse durch Projekte im Bereich Nachwuchsarbeit und soziale Schachprojekte aufbessern kann.
- Nachwuchsprojekt mit INTERSPORT & Mastercard
- CSA-Förderpreis
- ChessSports Association fördert in Kooperation mit Dr. phil. Harald Zaun soziale Schachprojekte mit 7000 Euro
- Projekt einreichen per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
- Einsendeschluss: 20. November
- Ehrenamtspreis Sport
Weitere Infos zu allen Themen gibt es wie immer in unserer Cloud: 4. Jour Fixe
Der Jour Fixe verabschiedet sich nun in die Sommerpause und findet voraussichtlich wieder im September statt. (ssc, Foto: Sandra Schmidt)
Der nächste Jour Fixe findet aufgrund des Feiertags am 14.05. ausnahmsweise am dritten Donnerstag des Monats, dem 21.05. um 19 Uhr, statt.
Diesmal widmen wir uns einem besonders spannenden Thema:
Wie kann ein Verein oder Verband heute mehr Menschen für Schach erreichen? Und wie gelingt es, mit wenig Aufwand Inhalte zu erstellen, die wirklich gesehen werden?
Schach sichtbar machen - Content einfach selbst erstellen
Pascal Lautenschläger zeigt anhand eines konkreten Praxisbeispiels Schritt für Schritt, wie aus einer Idee ein fertiges Video entsteht.
Im Fokus stehen dabei:
- die einfache Aufnahme mit OBS und Kamera
- die Nutzung von ChessBase, um Stellungen schnell und anschaulich darzustellen
- die Umsetzung als Short oder Reel, inklusive Text und klarer Botschaft
Wie gewohnt lebt der Jour Fixe auch vom Austausch innerhalb der Schachgemeinschaft:
Wer ein spannendes Projekt, eine innovative Idee oder ein erfolgreiches Praxisbeispiel in einem kurzen Beitrag (ca. 10 Minuten) vorstellen möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Den Zugangslink zur Veranstaltung findet ihr hier:
Austrian Chess Federation lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
An Zoom-Meeting teilnehmen
https://us02web.zoom.us/j/82791635903?pwd=nA15iLbR6Bs1n2v3yEWyaeM99YpdFH.1
Meeting-ID: 827 9163 5903
Kenncode: 774982
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen inspirierenden Austausch! (ssc, Bild: Sandra Schmidt)
Gert Schnider
Martin Huber
Sandra Schmidt
Beim gestrigen Jour Fixe gab es einen inspirierenden Vortrag von Harald Schneider-Zinner zum Thema „Erfolgreiche Vereinsentwicklung: Strukturen stärken, Zukunft sichern“.
Anhand des Praxisbeispiels des 1. SK Ottakring zeigte er, wie sich ein Verein, der im Jahr 2008 mit nur 38 Mitgliedern kurz vor der Auflösung stand, innerhalb weniger Jahre zu einem der größten und erfolgreichsten Schachvereine Österreichs entwickeln konnte. Bereits 2016 wurde der Verein mit dem Titel „Sportverein des Jahres“ ausgezeichnet. Bei rund 15.000 registrierten Sportvereinen in Österreich eine herausragende Leistung. Ausschlaggebend waren insbesondere die positive Vereinsentwicklung sowie die starke Vernetzung innerhalb der Schachgemeinschaft.
Die Präsentation bot zahlreiche praxisnahe und direkt umsetzbare Impulse für die Vereinsarbeit und stieß auf großes Interesse bei den Teilnehmenden.
Darüber hinaus wurden folgende Termine und Initiativen für Vereine hervorgehoben:
Abschließend nutzte Franz Holzapfel die Gelegenheit, um auf das Blitz- und Schnellschachturnier am 10.–11. Juli in Melk aufmerksam zu machen. Ausschreibung
Vielen Dank an Harald Scheider-Zinner, Günter Baurecht und Gabriel Doujak für den Input zum 3. Jour Fixe. Alle Materialien wie gewohnt hier: 3. Jour Fixe
Das nächste Jour Fixe findet am 14. Mai um 19 Uhr statt. (ssc, Bild: Sandra Schmidt)