Blog Info Verband

ÖSB News mit Sportdirektor Markus Ragger

In dieser neuen Ausgabe der ÖSB News widmet sich Sportdirektor Markus Ragger einem vom ÖSB in Koooperation mit dem Landesverband Steiermark organisiertem IM-Turnier im Juni in Graz. Es ist bereits das vierte Turnier einer Serie, die  österreichischen Hoffnungsträgern die Chance auf Normen und Spielpraxis bietet. Die ersten drei haben im Februar in Wien mit je einem GM-, IM- und WIM-Turnier stattgefunden.

In Graz holt sich der Ukrainer Valentin Baidetskyi mit acht Punkten den Sieg vor dem Ungarn Miklos Nemeth (7,5). Lukas Dotzer legt als Dritter eine Talentprobe ab. Ihm folgen mit David Schernthaner, Daniel Kristoferitsch und Daniel Kölber drei Steirer. (wk)

Ergebnisse bei Chess-Results

Zur Sendung auf Youtube...

Rückblick Bundesliga mit Markus Ragger

Markus Ragger liefert in einer weiteren Ausgabe seiner ÖSB-News einen Rückblick auf das Bundesliga-Finale 2022. (wk)

Zur Sendung bei Youtube...

ÖSB News mit Sportdirektor Markus Ragger

Markus Ragger präsentiert in der aktuellen Ausgabe der ÖSB-Video-News wieder Neuigkeiten vom internationalen und österreichischen Schach! Im Mittelpunkt steht diesmal ein Rückblick auf die Einzel Europameisterschaft 2022. (wk)

Zur Sendung bei Youtube...

Sport Austria Finals in Graz eröffnet

Startschuss für die zweite Ausgabe der Sport Austria Finals! Am Mittwochabend wurde Österreichs größte MeisterInnen-Party in Graz mit einem Festakt eröffnet – und der Finals Dome am Karmeliterplatz mit einer hochkarätigen Gästeschar eingeweiht. Ab heute, Donnerstag, steht der Sport im Fokus, wenn mehr als 6.000 AthletInnen aus 27 Verbänden an 22 Sportstätten ihre Besten ermitteln.

„Im vergangenen Jahr waren die Sport Austria Finals der Re-Start des Sports nach der Pandemie – heuer werden sie voll durchstarten! Dieses Multisport-Event ist einzigartig und zeigt die Vielfalt der österreichischen Sportkultur auf den großen Finals-Bühnen der Mur-Metropole. Wir erwarten viele Fans, tolle Stimmung und hochkarätige Wettkämpfe. Ich bedanke mich beim Bund, beim Land, bei der Stadt und natürlich unseren Partnern und Sponsoren für die wertvolle Unterstützung“, so Sport Austria-Präsident Hans Niessl, der einen übergeordneten Wunsch hat: „Wenn wir die Kräfte bündeln, machen wir aus Österreich gemeinsam eine Sportnation!“

Für Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler sind die Sport Austria Finals „nationale Olympische Spiele“, die einen wertvollen Beitrag für die Vielfalt des Sports leisten. „Man muss Sport Austria dankbar sein für die verschiedenen Initiativen, sei es die Bemühungen für das #comebackstronger-Paket oder eben für die Durchführung der Finals, die viele unterschiedliche Sportarten und die Athletinnen und Athleten sichtbar machen.“

Im steirischen Event-Kalender spielen die Sport Austria Finals bereits im zweiten Jahr eine Hauptrolle. „Die Finals haben einen ganz besonderen Stellenwert, der maximal mit dem Formel 1-Wochenende in Spielberg zu vergleichen ist. Alles andere ist getoppt“, sagt Sportlandesrat Christopher Drexler, der sich bis Sonntag einige Sportarten live anschauen wird. Ein Fixpunkt ist das Rollenrodeln vom Schlossberg: „Das wird richtig spektakulär!“

Für Sportstadtrat Kurt Hohensinner sind Sportveranstaltungen nicht wegzudenken. „Das ist auch in der Sport-Strategie fest verankert, weil sie die Menschen an den Sport binden. Und die Sport Austria Finals wirken in drei Richtungen: Sie bieten allen Sportarten eine riesengroße Bühne, wir haben in der Stadt Graz durch das Event 20.000 Nächtigungen und vor allem reißen wir die Jugend mit und begeistern sie für den Sport. Die Finals helfen uns dabei, von der Sport-Stadt zur sportlichsten Stadt Österreichs zu werden.“

Sportlich war auch die Gästeliste: ÖLV-Präsidentin Sonja Spendelhofer, Gemeinderat Max Zirngast, ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat, Intersport-Marketingleiter Johannes Kastenhuber, ÖFT-Generalsekretär Robert Labner, ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer, Racketlon Austria-Präsident Marcel Weigl, OEPS-Generalsekretär Dietrich Sifkovits, ÖBSV-Präsidentin Brigitte Jank, Holding Graz-Marketingleiter Richard Peer, Sport Pass-Geschäftsführer Rainer Rösslhuber, OSV-Präsident Arno Pajek, Sport Austria-Geschäftsführer Gerd Bischofter und viele mehr.

Um 20 Uhr überreichte Sport Austria-Präsident Hans Niessl den goldenen Staffelstab stellvertretend für die 6.000 AthletInnen an Thaiboxerin Nina Scheucher und Floorballer Thomas Führer – und erklärte die Sport Austria Finals 2022 powered by Intersport & Holding Graz für eröffnet.

Der erste Wettkampftag hat bereits zahlreiche Highlights zu bieten: Die RennrodlerInnen rasen mit bis zu 100 km/h den Grazer Schloßberg hinunter – Ziel am Karmeliterplatz! Fans vom Cross-Triathlon kommen in Strassgang auf ihre Kosten, in Stattegg suchen die MountainbikerInnen ihre Besten im Eliminator. Große Gejagte ist Titelverteidigerin und Olympia-Teilnehmerin Laura Stigger. Außerdem am Programm: die Vereine-Meisterschaft der LeichtathletInnen im ASKÖ-Sportcenter Eggenberg, Rugby-7 am Sport-Campus Weinzödl, die WM-Generalprobe der WasserspringerInnen in der Auster, Wakeboard im Schwarzl-Freizeitzentrum und vieles mehr. (wk, Text/Foto: Sport Austria Finals)

Website Sport Austria Finals

Previous Next

75 Jahre Kärntner Schachverband!

In der „Neuen Burg“ in Völkermarkt feierte der Kärntner Schachverband sein „75 Jahr Jubiläum“ mit einem Festakt im Rahmen des saisonabschlussbildenden Aktiv Cup im Schnellschach, welcher den Slowenischen Sportverband als Sieger sah. Auf den Plätzen folgten die ESV Admira Villach vor SK Feistritz Paternion. Präsident Friedrich Knapp konnte unter den Ehrengästen den Hausherrn Völkermarkts Bürgermeister Markus Lakounigg, den Präsidenten des ASVÖ Kärntner Dr. Christoph Schasche, den Vize-Präsidenten des ASKÖ Kärnten Jürgen Pfeiler, den Ehrenpräsidenten des KSV Ing. Herald Piber und ÖSB-Generalsekretär Walter Kastner begrüßen. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Männerquintett Ponfeld unter der Leitung von Erich Kraßnitzer.

Für ihre Langjährige Tätigkeit im Verband wurden Kassier Helmut Weiß und Ing. Herald Piber sowie Vize-Präsidentin Helga Stangl, welche bereits 48 Jahren für den Kärntner Schachverband tätig ist, geehrt.

In der 75jährigen Geschichte des KSV gab es bis dato lediglich drei Präsidenten, von den Anfängen bis 1986 Erich Krieß, danach bis 2001 Herald Piber und in Folge bis zum heutigen Tage Friedrich Knapp.

Nach der Ehrung und Verteilung der Urkunden an die siegreichen Vereine der vergangenen Kärntner Mannschaftsmeisterschaft, wurde dieser Festakt durch ein köstliches Buffet vom GH Valente abgerundet. (wk, Text: Helmut Löscher, Fotos: LV Kärnten)

Website Landesverband Kärnten

ECU suspendiert den russischen und weißrussischen Schachverband

Der Vorstand der Europäischen Schachunion ist am Donnerstag, dem 3. März, zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengekommen, um die Situation in der Ukraine und geeignete Maßnahmen zu diskutieren.

Die Europäische Schachunion verurteilt die russische Invasion in der Ukraine und die Beteiligung von Weißrussland aufs Schärfste und bringt ihre Solidarität und Unterstützung für das ukrainische Volk zum Ausdruck. Wir empfinden tiefe Trauer für alle Opfer des Krieges und ihre Familien.

Die ECU verurteilt die Mitglieder der Schachgemeinschaft, die ihre Unterstützung für die brutale und inakzeptable Invasion der Ukraine zum Ausdruck gebracht haben.

Die ECU richtet einen speziellen Kommunikationskanal für alle Personen und Organisationen ein, die bereit sind, die ukrainische #Schachgemeinschaft zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde der spezielle Hashtag #supportUkraineChess eingerichtet. Es sind bereits mehrere Hilfsangebote von europäischen Föderationen eingegangen.

Der ECU-Vorstand, der die jüngsten Entscheidungen des FIDE-Rates und die Empfehlungen des IOC berücksichtigt und im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Befugnisse handelt, erklärt:

  1. Die ECU ist der einstimmigen Resolution der ECU-Generalversammlung 2014 verpflichtet, die die Sportgerichtsbarkeit gemäß den IOC-Regeln und die territoriale Integrität gemäß den Karten und Resolutionen der Vereinten Nationen respektiert.

  2. Da die Teilnahme ukrainischer Schachspieler an den kommenden Europameisterschaften und damit ihre Qualifikation für den Weltmeisterschaftszyklus eingeschränkt ist, wird die ECU eine Qualifikationsveranstaltung initiieren, die im Jahr 2023 mit speziellen zonalen Qualifikationsplätzen für die jeweilige Zone der Ukraine organisiert wird.

  3. Mit sofortiger Wirkung suspendiert die ECU die russischen und weißrussischen Schachverbände. Die Konsequenzen sind unter anderem:
    • Die ECU suspendiert alle Wettkämpfe/Veranstaltungen/Seminare, die in Russland und Weißrussland abgehalten werden, und verbietet das Zeigen und Verwenden der Flaggen, Hymnen, Farben und Symbole beider Länder.
    • Mit sofortiger Wirkung werden russische und weißrussische Nationalmannschaften und Vereine von allen Veranstaltungen im ECU-Kalender ausgeschlossen. Der Beschluss muss von der ECU-Generalversammlung ratifiziert werden. ECU stellt fest, dass die wichtigsten europäischen Mannschaftswettbewerbe für Oktober und November 2022 geplant sind.
    • Einzelne Spieler, die russische oder weißrussische Föderationen vertreten, werden von allen ECU-Wettbewerben ausgeschlossen, es sei denn, sie wechseln die Föderation oder spielen unter der FIDE-Flagge in der Ratingliste.
    • Kein Trainer, Schiedsrichter oder Offizieller aus Rußland oder Weißrußland wird während der bevorstehenden Schach-Europameisterschaft oder bei nachfolgenden ECU-Veranstaltungen tätig sein.
  4. Der ECU-Vorstand nimmt den Vorschlag des ukrainischen Schachverbandes, den russischen Schachverband auszuschließen, zur Kenntnis, und diese Angelegenheit wird zusammen mit den oben genannten Beschlüssen des ECU-Vorstandes von der nächsten ECU-Generalversammlung geprüft werden. Mit großer Sorge weist das ECU-Board darauf hin, dass dem Aufsichtsrat und dem Kuratorium des Russischen Schachbundes mehrere sanktionierte Personen angehören, darunter der russische Verteidigungsminister. Der ECU-Vorstand empfiehlt, dass die FIDE die Angelegenheit dringend prüfen sollte.

Bericht auf der ECU Website (wk, Text/Foto: ECU)
Offizielles Statement der FIDE

ÖSB News #2 mit Sportdirektor Markus Ragger

Markus Ragger berichtet in den ÖSB News wieder über Neuigkeiten vom internationalen und österreichischen Schach! In diesem Video geht es um folgende Themen:

ÖSB gibt eine Stellungsnahme zum Krieg in der Ukraine.
https://www.chess.at/archiv-service/b...

GM Valentin Dragnev gewinnt das GM-Turnier in Wien mit 7/9 und einem Eloplus von 15,8.
https://chess-results.com/tnr610381.a...

WFM Denise Trippold spielt ein starkes Schach beim WIM-Turnier in Wien, holt den 3.Platz und gewinnt 30,8 Elopunkte.
https://chess-results.com/tnr610381.a...

Der 1.Damengambit-Abend findet am 10.3 im Haus des Sport statt.
https://www.chess.at/archiv-service/b...

Österreichische Nationalspieler sind in der tschechischen, ungarischen und deutschen Bundesliga im Einsatz.
https://chess-results.com/tnr572595.a...
https://www.schachbundesliga.de/

GM Hikaru Nakamura gewinnt den Grand Prix in Berlin.
https://www.chess.at/archiv-service/b...

GM Magnus Carlsen gewinnt das Online Turnier Airthings Masters.
https://www.chess.at/archiv-service/b...


Link: ÖSB News 2 bei Youtube

#Украина - Заявление Австрийской шахматной федерации

Австрийская шахматная федерация решительно осуждает агрессивную войну Российской Федерации против суверенного государства Украина, которая противоречит международному праву. Мы призываем Россию немедленно прекратить все военные действия и вернуться на путь мира. Президент ÖSB, доктор Кристоф Цхоль, в своем первом заявлении сказал:

"Это преступление против человечества не может быть оправдано ничем и не может быть терпимо никем. Наши мысли - с народом Украины, который сейчас борется, страдает и умирает за мир и свободу не только своей страны, но и всей Европы. Мы приветствуем решение ФИДЕ о перераспределении сроков проведения шахматной Олимпиады 2022 года и Конгресса ФИДЕ, а также их недавнее заявление по этому поводу, как первый шаг, но мы также будем выступать за более далеко идущие меры. Для всех шахматистов из Украины, которым удалось бежать в ЕС и которые хотят приехать в Австрию, мы как спортивная федерация отныне являемся контактным пунктом для организации самой быстрой и неосложненной помощи. Эти люди могут связаться с нами - также на своем национальном языке - по электронной почте Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, и мы предложим и организуем поддержку всем, что в наших силах".

Президиум ÖSB соберется на этой неделе и еще больше конкретизирует свою позицию по отношению к России. Дополнительная информация о предоставлении или посредничестве в оказании дальнейшей помощи также будет опубликована на веб-сайте ÖSB в кратчайшие сроки.


Австрійська шахова федерація рішуче засуджує агресивну війну Російської Федерації проти суверенної держави Україна, яка суперечить міжнародному праву. Ми закликаємо Росію негайно припинити всі військові дії та повернутися на шлях миру. Президент ÖSB, доктор Крістоф Цхоль, у своїй першій заяві сказав:

"Цей злочин проти людства не може бути виправданим нічим і не може бути терпимим ніким. Наші думки - з народом України, який зараз бореться, страждає і вмирає за мир і свободу не тільки своєї країни, а й усієї Європи. Ми вітаємо рішення ФІДЕ про перерозподіл термінів проведення шахової Олімпіади 2022 року та Конгресу ФІДЕ, а також їх недавню заяву з цього приводу, як перший крок, але ми також виступатимемо за далекосяжні заходи: для всіх шахістів з України, яким вдалося втекти до ЄС і які хочуть приїхати в Австрію, ми, як спортивна федерація, відтепер є контактним пунктом для організації якнайшвидшої та неускладненої допомоги. Ці люди можуть зв'язатися з нами - також своєю національною мовою - електронною поштою Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! і ми запропонуємо та організуємо підтримку всім, що у наших силах".

Президія ÖSB збереться цього тижня і ще більше конкретизує свою позицію щодо Росії. Додаткову інформацію про надання або посередництво у подальшій допомозі також буде опубліковано на веб-сайті ÖSB у найкоротший термін.

#Ukraine - Stellungnahme des ÖSB

Der Österreichische Schachbund (ÖSB) verurteilt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Russischen Föderation auf den souveränen Staat Ukraine auf das Schärfste. Wir fordern Russland auf, alle Kampfhandlungen sofort einzustellen und auf den Weg des Friedens zurückzukehren. Der Präsident des ÖSB, Dr. Christof Tschohl, meint dazu in einer ersten Stellungnahme:

„Dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist durch Nichts zu rechtfertigen und von keiner Seite zu tolerieren. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die derzeit für Frieden und Freiheit nicht nur im eigenen Land sondern für ganz Europa kämpfen, leiden und sterben. Die Entscheidung der FIDE, die Schacholympiade 2022 und den FIDE-Kongress neu zu vergeben sowie deren jüngste darüber hinausgehende Stellungnahme, begrüßen wir als ersten Schritt, wir werden uns aber auch für weitreichendere Maßnahmen einsetzen. Für alle Schachspielerinnen und Schachspieler aus der Ukraine, denen die Flucht in die EU gelingt und die nach Österreich wollen, sind wir als Sportverband ab sofort eine Anlaufstelle zur Vermittlung möglichst rascher und unkomplizierter Hilfe. Diese Menschen können uns – auch in ihrer eigenen Landessprache – per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kontaktieren und wir werden mit allem, was in unseren Möglichkeiten steht, Unterstützung anbieten und vermitteln."

Das Präsidium des ÖSB wird noch in dieser Woche tagen und seine Position gegenüber Russland weiter konkretisieren. Auch weitere Informationen zur Leistung bzw. Vermittlung weiterer Hilfe werden so rasch wie möglich auf der Website des ÖSB veröffentlicht. (wk)

ECU Pressemitteilung #Ukraine, FIDE sagt Olympiade in Moskau ab

Die ECU hat auf ihrer Website Europechess.org gestern die folgenden Presseaussendung publiziert:

"Nach dem Einmarsch der russischen Armee in den souveränen ukrainischen Staat am 24. Februar, der humanitären Krise und den Folgen für Sport- und Schachveranstaltungen wird das Board of ECU am Donnerstag, den 03. März, eine außerordentliche Sitzung abhalten, um die Situation zu bewerten und über verschiedene Maßnahmen zu entscheiden.

Jeder europäische nationale Verband, der einen Vorschlag oder eine Erklärung einreichen möchte, kann diese bis Mittwoch, den 2. März, an das Sekretariat der ECU schicken, damit sie in die Tagesordnung des Board aufgenommen werden können.

Die erste Maßnahme, die ab heute eingeleitet wird, ist die Koordinierung jeglicher Hilfe, die der ukrainischen Schachgemeinschaft und den Spielern zur Verfügung gestellt werden kann. Die ECU richtet einen speziellen Kommunikationskanal zwischen allen Personen oder Organisationen, die bereit sind zu helfen, und dem ukrainischen Schachverband oder den Spielern ein. Bitte kontaktieren Sie ECU über ihr Sekretariat oder die sozialen Medien. Zu diesem Zweck wurde der spezielle Hashtag #supportUkraineChess eingerichtet.

Als ersten symbolischen Schritt erlässt die Europäische Schachunion alle ECU-Gebühren für ukrainische Spieler, die an den Europameisterschaften 2022 teilnehmen werden, beginnend mit der am 27. März beginnenden Schach-Europameisterschaft im Einzel."

Der Internationale Schachverband hat bereits am 25. Februar seine Entscheidung bekannt gegeben, dass die 44. Schacholympiade und der 93. FIDE Kongress nicht in Russland stattfinden wird. Die Olympiade, bei der Mannschaften aus rund 190 Ländern zwei Wochen lang gegeneinander antreten, sollte vom 26. Juli bis zum 8. August in Moskau ausgetragen werden. Die FIDE arbeitet bereits daran, alternative Termine und Austragungsorte für diese Veranstaltungen zu finden. (wk)

Website ECU, Webiste FIDE