Mit überzeugenden 3:1-Erfolgen in der Schlussrunde sichern sich Italien und die Ukraine die Titel beim Mitropacup 2026, der heuer sein 50-jähriges Jubiläum feierte.
In der offenen Klasse setzte sich Italien mit einem klaren 3:1 gegen Tschechien durch und krönte sich damit zum Turniersieger. Frankreich fixierte mit einem 2,5:1,5-Erfolg gegen die Schweiz Rang zwei, während die Schweiz trotz der Niederlage den dritten Platz behauptete. Einen Punkt dahinter folgen Slowenien und Ungarn mit jeweils zehn Punkten. Österreich beendet das Turnier mit sieben Punkten auf Rang acht – punktegleich mit Tschechien und Deutschland. Die Slowakei belegt mit sechs Punkten Platz neun, Kroatien bleibt mit zwei Punkten Schlusslicht des Feldes.

In der Frauen-Sektion feierte die Ukraine bei ihrem Debüt einen historischen Erfolg: Mit einem 3:1-Sieg gegen Kroatien sicherten sich die Ukrainerinnen auf Anhieb den Titel. Im gesamten Turnierverlauf mussten sie lediglich zwei Punkteteilungen gegen Österreich und die Slowakei hinnehmen. Die Schweiz verteidigte mit einem 2,5:1,5 gegen Frankreich den zweiten Platz, Italien komplettierte mit zwölf Punkten das Podest. Dahinter folgen Slowenien, die Slowakei und Deutschland mit jeweils neun Punkten vor Tschechien (7) und Frankreich (6). Österreich konnte mit vier Punkten die rote Laterne noch an Kroatien abgeben.

Besonders erfreulich verlief das Turnier für die jungen österreichischen Mannschaften an den Spitzenbrettern. Lukas Dotzer wurde mit 5,5 Punkten aus neun Partien bester Spieler am ersten Brett. Jasmin-Denise Schloffer überzeugte mit starken 6,5 Punkten aus neun Partien sowie einer beeindruckenden Eloperformance von 2380. Das sportliche Highlight aus österreichischer Sicht war zweifellos das 2:2 gegen die späteren Siegerinnen aus der Ukraine. Betreut wurden die ÖSB Teams von Sabino Brunello und Martin-Christian Huber.
Auch organisatorisch präsentierte sich der Mitropacup 2026 von seiner besten Seite. Der Landesverband Kärnten unter Präsident Friedrich Knapp sorgte im weltbekannten Fuchspalast für eine ausgezeichnete Durchführung des Jubiläumsevents. Karl Theny gewährleistete einmal mehr eine reibungslose Live-Übertragung, während Felix Blohberger mit seinen GM-Kommentaren auf seinem YouTube-Kanal wesentlich zur Attraktivität des Turniers beitrug. Die Siegerehrung wurde persönlich von Michael Stöttinger, Präsident des Österreichischen Schachbundes, sowie Marco Biagioli, Präsident der Mitropa Chess Association, vorgenommen. (wk, Fotos: Veranstalter)
Ergebnisse: https://chess-results.com/tnr1394907.aspx
Website Österreichischer Schachbund: https://www.chess.at
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Youtube Channel GM Blohberger: https://www.youtube.com/@febloh
Fotos Veranstalter: https://cloud.chess.at/index.php/s/gZxZw6jNA56TayE
Österreichs Teams im Bild:

Jasmin-Denise Schloffer

Chiara Poterauer

Emilia Deak-Sala

Josephina Akiko Brunner

Alina Donets

Lukas Dotzer

Peter Balint

Laurenz Borrmann

Florentin Stickler
In der achten Runde schlägt Italien in der offenen Sektion des Mitropa Cups mit 3:1 gegen Deutschland zurück und bringt sich damit in eine gute Position im Kampf um den Turniersieg. Frankreich patzt mit einer 1,5:2,5-Niederlage gegen Slowenien und liegt vor der Schlussrunde zwei Punkte hinter Italien. Die Franzosen benötigen nun Schützenhilfe von Tschechien und müssen selbst gegen die Schweiz gewinnen, wenn es doch noch mit dem Turniersieg klappen soll.

Bei den Frauen lässt die Ukraine mit einem 2:2 gegen die Slowakei einen weiteren Punkt liegen und gibt der Schweiz in der Schlussrunde noch eine theoretische Chance auf den Sieg. Allerdings müsste die Ukraine gegen Kroatien verlieren und die Schweiz deutlich gegen Frankreich gewinnen.

Österreichs Herren verpassen gegen Kroatien unglücklich einen Sieg. Peter Balint und Laurenz Borrmann bringen ihr Team mit 2:0 in Führung. Doch dann verliert Florentin Stickler eine lange Zeit besser stehende Partie, und zu allem Unglück überschreitet Lukas Dotzer in besserer Stellung die Zeit. Die Frauen verlieren gegen Kroatien mit 1,5:2,5. Schloffer gewinnt am Spitzenbrett, Polterauer remisiert. Heute spielt unser Team gegen Slowenien. (wk, Fotos: Veranstalter)


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Frankreich und Italien geben sich beim Mitropacup weiterhin keine Blöße: Beide Teams gewinnen auch in der 7. Runde. Frankreich übernimmt allerdings dank eines klaren 3,5:0,5-Erfolgs gegen Kroatien erneut die Tabellenführung. Italien liegt nach einem 2,5:1,5-Sieg gegen Ungarn aufgrund der schlechteren Zweitwertung knapp dahinter.

Die Schweiz festigt mit einem 2,5:1,5-Erfolg gegen Slowenien den dritten Platz, liegt jedoch bereits drei Punkte hinter dem Führungsduo zurück. Österreich feiert gegen die Slowakei den zweiten Sieg in Folge mit 2,5:1,5. Den entscheidenden Punkt holt Lukas Dotzer am Spitzenbrett gegen GM Filip Haring.


Bei den Frauen räumt die Ukraine mit einem überzeugenden 3,5:0,5-Sieg gegen Italien im direkten Duell den letzten verbliebenen Konkurrenten aus dem Weg. Zwei Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf die Verfolger Schweiz und Italien bereits drei Punkte. Österreichs Frauen müssen sich der Slowakei mit 1:3 geschlagen geben. Jasmin-Denise Schloffer erzielt am Spitzenbrett gegen Lucia Sevcikova den Ehrenpunkt. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Das Duell zwischen Frankreich und Italien im Kampf um den Sieg beim Mitropacup in St. Veit spitzt sich weiter zu. Gestern kam Italien zu einem 4:0-Kantersieg gegen die gastgebenden Österreicher, während Frankreich gegen die Slowakei einen Punkt liegen ließ. Damit übernimmt Italien dank der besseren Zweitwertung wieder die Führung.

Im Bewerb der Frauen bleibt die Ukraine mit einem 3:1-Sieg gegen die Tschechische Republik weiterhin einen Punkt vor Italien, das gegen Österreich einen knappen 2,5:1,5-Sieg erkämpfte. Neuer Dritter ist die Schweiz nach einem 2,5:1,5-Erfolg gegen Deutschland.

Die Partien der siebenten Runde werden ab 14:00 Uhr mit einer Verzögerung von 15 Minuten live übertragen. GM Felix Blohberger berichtet auf seinem YouTube-Channel wieder über die Highlights der Runde. (wk, Fotos: Veranstalter)
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In der fünften Runde des Mitropacups kam es gestern im Fuchspalast in St. Veit an der Glan zum direkten Aufeinandertreffen der führenden Teams.
Im Bewerb der Frauen macht die Ukraine mit dem bisherigen Co-Leader Deutschland kurzen Prozess und kommt zu einem vernichtenden 4:0-Kantersieg. Anastasiya Rakhmangulova, Tetyana Skarbarchuk, Anastasiia Hnatyshyn und Liudmyla Ivanytska zeigen, wie groß das Schach-Potenzial in ihrem kriegsleidenden Land nach wie vor ist. Die Ukraine führt in der Tabelle nun alleine mit neun Punkten. Neuer Zweiter sind die Italienerinnen, die nach einem 3,5:0,5-Sieg gegen Frankreich nur einen Punkt Rückstand haben. Die Entscheidung um den Turniersieg ist im direkten Duell in der siebenten Runde zu erwarten. Deutschland ist mit sieben Punkten Dritter. Es folgen die Schweiz (6 Punkte), Tschechien (5), Frankreich und Österreich (je 4), Slowenien (3) sowie am Tabellenende Kroatien und die Slowakei (je 2).

In der offenen Klasse übernimmt Frankreich mit einem 2,5:1,5-Erfolg im direkten Duell wieder die Führung vor Italien. Am Spitzenbrett gewinnt zwar Luca Moroni gegen Tomethe Razafindratsima, die Franzosen kontern aber mit Siegen von Loic Travadon und Flroyan Eugene auf den Brettern zwei und drei. In der Tabelle führt Frankreich mit neun Punkten vor Italien (8) sowie Tschechien und der Schweiz (je 6). Hinter Deutschland (5 Punkte) folgen Österreich, Slowenien und Ungarn mit je vier Punkten vor der Slowakei mit drei Punkten. Schlusslicht ist Kroatien mit bisher einem Punkt.

Österreichs Teams holen gegen Tschechien zwei Punkteteilungen. Lukas Dotzer zeigt sich dabei weiter in großer Form und feiert gegen Bayarjavkhlan Delgerdalai bereits seinen vierten Sieg. Den Ausgleich für Tschechien erzielt Petr Gnojek gegen Laurenz Borrmann. Peter Balint und Florentin Stickler remisieren ihre Partien.

Bei den Frauen gewinnt Chiara Polterauer gegen Viktorie Buchtova und gleicht damit die Niederlage von Alina Donets gegen Zuzana Stara aus. Jasmin-Denise Schloffer und Josephina Akiko Brunner steuern Remisen zur Punkteteilung bei. Am heutigen Donnerstag wartet Italien auf die österreichischen Teams. (wk, Fotos: Veranstalter)

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In der vierten Runde des Mitropacups mussten die heimischen Teams gestern zwei Niederlagen gegen Deutschland hinnehmen. In der offenen Klasse setzte sich das deutsche Team mit 3:1 durch. Die Siegpunkte erzielten Hussain Besou gegen Laurenz Borrmann sowie Emil Frederick Schuricht gegen Florentin Stickler. Lukas Dotzer und Peter Balint remisierten an den Spitzenbrettern.
Die ÖSB-Frauen unterlagen knapp mit 1,5:2,5. Am Spitzenbrett gewann Jasmin-Denise Schloffer gegen Dora Peglau, während Chiara Polterauer am zweiten Brett ein Remis gegen Lisa Sickmann beisteuerte. Josephina Akiko Brunner und Alina Donets verloren ihre Partien an den Brettern drei und vier.

An der Tabellenspitze liegen bei den Frauen weiterhin die Ukraine nach einem 3:1-Erfolg gegen die Schweiz sowie punktgleich Deutschland. Italien folgt mit einem Punkt Rückstand. In der offenen Klasse gab Frankreich gegen Tschechien beim 2:2 überraschend einen ersten Punkt ab. Die italienischen Herren nutzten diese Chance und übernahmen mit einem 3:1-Sieg gegen Slowenien die alleinige Tabellenführung.
GM Felix Blohberger liefert erneut die Highlights der Runde. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Lukas Dotzer ist der Mann der Stunde beim Mitropacup in St. Veit. Österreichs Nachwuchshoffnung gewinnt im Match gegen Ungarn gegen GM Laszlo Gonda seine dritte Partie in Serie, bleibt weiterhin ohne Punkteverlust und führt sein Team zu einem 2:2 gegen Ungarn. Peter Balint und Laurenz Borrmann remisieren, Florentin Stickler muss gegen Balazs Pasztor seine zweite Niederlage einstecken.
Österreichs Frauen lassen nach dem Sieg gegen die Schweiz mit einer 2:2-Punkteteilung gegen die nominell deutlich überlegenen Ukrainerinnen eine weitere Sensation folgen. Jasmin-Denise Schloffer gewinnt am ersten Brett gegen Inna Gaponenko, eine Spielerin, die einst die Nummer 11 der Welt war. Chiara Polterauer sorgt mit einem Schwarzsieg auf Brett zwei für einen weiteren unerwarteten Punkt. Emilia Deak-Sala und Josephina Akiko Brunner verlieren gegen die elo-stärkeren Ukrainerinnen.

Die Ukraine behält trotz des Punkteverlustes die Führung im Bewerb der Frauen. Punktegleich liegt Deutschland auf dem zweiten Platz. Es folgen die Schweiz, die Tschechische Republik und Italien mit jeweils vier Punkten. Österreich liegt mit drei Zählern auf dem sechsten Platz.

In der offenen Klasse setzen sich Frankreich und Italien mit jeweils drei Mannschaftssiegen bereits an der Spitze ab. Die Tschechische Republik folgt mit zwei Punkten Rückstand. Österreich ist mit drei Punkten weiterhin Vierter. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Bericht in ORF Kärnten
In der zweiten Runde des Mitropacups in der Schweiz konnten Österreichs Teams zwei Erfolge gegen die Gastgeber feiern. Das junge Herrenteam setzte sich dank Siegen von Lukas Dotzer, Laurenz Borrmann und Florentin Stickler mit 3,5:0,5 durch. Peter Balint steuert ein Remis bei. Damit liegt das Team in der Tabelle aktuell auf dem vierten Platz hinter Frankreich, Italien und Deutschland.

Für eine besondere Überraschung sorgte das Frauenteam: Gegen die höher eingeschätzte Schweiz gelang ein 2,5:1,5-Sieg, wobei Jasmin-Denise Schloffer am Spitzenbrett den entscheidenden Punkt holte, während Chiara Polterauer, Emilia Deak-Sala und Alina Donets jeweils ein Remis beisteuerten.

Die Ereignisse des Spieltags wurden zudem von Großmeister Felix Blohberger in seinen „Highlights des Tages“ analysiert. (wk, Fotos: Veranstalter)
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Video: Rede Michael Jungwirth
Der Österreichischer Schachbund richtet vom 2. bis 10. Mai 2026 den traditionsreichen Mitropa-Cup im Kunsthotel Fuchspalast aus und feiert damit zugleich das 50-jährige Jubiläum dieses renommierten Mannschaftsturniers. Die diesjährige Austragung steht zudem im Gedenken an Kurt Jungwirth, der den Bewerb 1976 ins Leben rief und als langjähriger ÖSB-Präsident den Schachsport nachhaltig prägte.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von ÖSB-Präsident Michael Stöttinger, der die Bedeutung des Mitropa-Cups für den internationalen Schachsport hervorhob. In einer bewegenden Ansprache erinnerte Michael Jungwirth an das Wirken seines im Vorjahr verstorbenen Vaters und dessen bleibendes Vermächtnis für das österreichische und europäische Schach.
Ehrengäste: Stadtrat Manfred Kerschbaumer, LAbg. Günter Leikam, ÖSB-Vizepräsiden Friedrich Knapp, Christa Kaufmann, ÖSB Präsident Michael Stöttinger, Michael Jungwirth
Im Turniersaal messen sich 10 Herren- und 9 Damenmannschaften aus Mitteleuropa, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Ungarn sowie im Frauenbewerb zusätzlich die Ukraine. Die Organisation liegt in den Händen des Kärntner Schachverbands unter der Leitung von Friedrich Knapp, der als Turnierdirektor und Hauptschiedsrichter für professionelle Rahmenbedingungen sorgt.
Das Turnier ist FIDE-gewertet und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, internationale Normen zu erzielen. Österreich tritt mit ambitionierten Aufstellungen an: Im offenen Bewerb spielen IM Lukas Dotzer, FM Peter Balint, IM Laurenz Borrmann, FM Florentin Stickler und IM Gert Schnider, während bei den Frauen WIM Jasmin-Denise Schloffer, WFM Chiara Polterauer, WFM Emilia Deak-Sala, Josephina Akiko Brunner und Alina Donets an den Start gehen.

In der ersten Runde konnten Schweiz, Deutschland und Frankreich jeweils doppelt punkten – sowohl im offenen Bewerb als auch im Frauenturnier. Aus österreichischer Sicht setzte IM Lukas Dotzer ein starkes Ausrufezeichen: Am Spitzenbrett gelang ihm ein Sieg gegen Tomothe Razafindratsima (2546). Dieses Erfolgserlebnis blieb jedoch das Highlight der Auftaktrunde, denn die Mannschaftsbegegnungen gegen Frankreich gingen insgesamt mit 1:3 sowie 0,5:3,5 verloren.
Alle Partien werden von Karl Theny live übertragen. Zusätzlich präsentiert Großmeister Felix Blohberger auf seinem YouTube-Kanal tägliche Zusammenfassungen und Highlights. Der Österreichische Schachbund lädt alle Schachbegeisterten ein, dieses besondere Jubiläumsturnier vor Ort in Kärnten oder online mitzuerleben. (wk)
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Video: Rede Michael Jungwirth
Der Österreichische Schachbund freut sich sehr den Mitropa-Cup 2026 als Gastgeber in Österreich auszurichten und damit das traditionsreiche mitteleuropäische Mannschaftsturnier in seinem 50. Jubiläumsjahr zurück ins Ursprungsland zu holen. Das Turnier wurde 1976 von Kurt Jungwirth gemeinsam mit Gertrude Wagner ins Leben gerufen und zählt seither zu den bedeutendsten Teamwettbewerben Europas; die diesjährige Austragung steht im besonderen Gedenken an Kurt Jungwirth, der im Vorjahr verstorben ist und den Schachsport in Österreich, Europa und als langjähriger Vizepräsident der FIDE auch weltweit nachhaltig geprägt hat.
Gertrude Wagner und Kurt Jungwirth. Foto: Christian Jungwirth
Vom 2. bis 10. Mai 2026 wird die Stadt St. Veit an der Glan mit dem Kunsthotel Fuchspalast als zentralem Spielort zum Treffpunkt der besten Nationalteams Europas: Im offenen Bewerb treten die zehn Mitropa-Nationen Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, die Schweiz, Tschechien, die Slowakei, Slowenien, Kroatien und Ungarn im klassischen Rundenturnier gegeneinander an, während im Damenbewerb Ungarn kein Team stellt und stattdessen die Ukraine das Teilnehmerfeld komplettiert.
Die Organisation des Turniers erfolgt durch den Kärntner Schachverband unter der Leitung seines Präsidenten Friedrich Knapp, der zugleich als Turnierdirektor und Hauptschiedsrichter fungiert. Strenge Fair-Play-Regeln, moderne Anti-Cheating-Maßnahmen sowie Anti-Doping-Bestimmungen unterstreichen den professionellen Rahmen der Veranstaltung. Für optimale Bedingungen ist gesorgt: Der Spielsaal im Fuchspalast ist als Turniersaal vielfach erprobt. Die Unterbringung der Teams erfolgt ebenfalls im Fuchspalast sowie in nahe gelegenen Hotels.
Gespielt werden neun Runden mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie sowie einem Inkrement von 30 Sekunden ab dem ersten Zug; die Partien beginnen täglich um 14:00 Uhr, lediglich die Schlussrunde am 10. Mai wird bereits um 10:00 Uhr ausgetragen. Der Wettbewerb wird als Rundenturnier mit Viererteams und einem Ersatzspieler pro Mannschaft durchgeführt, ist FIDE-gewertet und bietet die Möglichkeit, internationale Normen zu erzielen. Die Wertung erfolgt nach Mannschaftspunkten (2 für Sieg, 1 für Remis), bei Gleichstand entscheiden unter anderem Brettpunkte und direkte Begegnungen.

Lukas Dotzer führt das ÖSB Team an
Auch sportlich tritt Österreich als Gastgeber mit ambitionierten Teams an: Im offenen Bewerb spielen IM Lukas Dotzer, FM Peter Balint, IM Laurenz Borrmann, FM Florentin Stickler und IM Gert Schnider, während bei den Frauen WIM Jasmin-Denise Schloffer, WFM Chiara Polterauer, WFM Emilia Deak-Sala, Josephina Akiko Brunner und Alina Donets für Österreich an den Start gehen. Beide Teams vereinen Erfahrung und Nachwuchstalente und wollen vor heimischem Publikum um Spitzenplätze mitspielen.
Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der medialen Begleitung des Turniers: Sämtliche Partien werden von Karl Theny live übertragen, wodurch Schachfans weltweit das Geschehen in Echtzeit verfolgen können, während Großmeister Felix Blohberger auf seinem YouTube-Kanal täglich Zusammenfassungen und Highlights präsentiert und so zusätzliche Einblicke in das Turniergeschehen bietet.

Veronika Exler und Felix Blohberger als Kommentatoren beim FIDE Frauen Grand Prix 2025
Der Österreichische Schachbund lädt alle Schachbegeisterten herzlich ein, dieses Jubiläumsturnier entweder vor Ort in St. Veit an der Glan oder online mitzuerleben und gemeinsam neun Tage voller hochklassigem Mannschaftsschach, spannender Begegnungen und internationaler Begegnungen zu genießen. Der Auftakt erfolgt morgen Samstag, dem 2. Mai, um 13:45 mit der Eröffnung. Die Partien starten dann um 14:00 Uhr. Die Live Übertragung erfolgt mit 15 Minuten Verzögerung. (wk)
Ergebnisse bei Chess-Results: Offen, Frauen
Ausschreibung
Zur Live-Übertragung
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Website Mitropa Chess Association