Olympiade - Sieg und Niederlage in der 3. Runde
Österreichs Herren feiern in der dritten Runde der Schach Olympiade einen 3:1 Sieg gegen Japan. Die Asiaten gehen zwar durch einen Sieg von Akira Watanabe gegen Peter Schreiner mit 1:0 in Führung. Markus Ragger, David Shengelia und Andreas Diermair sichern mit ihren Siegen aber den wichtigen Mannschaftserfolg. Morgen wartet Monaco und im Falle eines Sieges ist dann ein Top-Team wahrscheinlich. Umgekehrt läuft es heute bei den Damen. Moser gewinnt am Spitzenbrett im Duell der Eva´s gegen Repkova. Niederlagen dahinter von Exler, Newrkla und Novkovic stellen aber den 1:3 Endstand gegen eine starke slowakische Mannschaft her. Morgen wartet mit Schweden ein Gegner in Reichweite. Titelverteidiger Armenien muss heute im Herrenbewerb eine bittere 1,5:2,5 Niederlage gegen Frankreich hinnehmen, Holland gewinnt gegen die USA und Deutschland trennt sich von England mit 2:2. In der ÖSB Fotogalerie gibt es erste Bilder aus Norwegen: Turnierhalle und Umgebung, Impressionen aus Tromsö. (wk, Foto: FIDE)
Website Schach-Olympiade Tromso, Ergebnisse bei Chess-Results
Fotos in der ÖSB Fotogalerie

Die Schach-Olympiade in Norwegen beginnt für das österreichische Damenteam bestens. Einem 4:0 Pflichtsieg in der ersten Runde gegen Surinam folgte gestern ein erfreulicher 2,5:1,5 Sieg gegen Litauen, einen unmittelbaren Nachbarn in der Startrangliste. Eva Moser verliert zwar am Spitzenbrett gegen Deimante Daulyte, die in lezter Zeit große Leistungen gezeigt hat und beim FIDE Kongress den Titel eines IM verliehen bekommt. Den Mannschaftssieg sichern an den hinteren Brettern Katharina Newrkla und Julia Novkovic sowie ein Remis von Veronika Exler. Heute trifft das Damenteam auf die Slowakei. Das ist ein schwerer Gegner, aber an einem guten Tag ist eine Überraschung möglich. Die Herren starten ebenfalls mit einem 4:0 gegen Guemsey, verlieren aber dann gegen die Slowakei mit 1,5:2,5. Markus Ragger besiegt am Spitzenbrett GM Ian Markos (2602) und David Shengelia remisiert gegen Lubomir Ftacnik. Lieder verlieren Robert Kreisl und Peter Schreiner. Heute sind die Herren gegen Japan wieder klarer Favorit. (wk, Foto: FIDE)
Die Schach-Olympiade in Tromsö startet am kommenden Samstag, dem 2. August, mit der ersten Runde. Die österreichischen Kader haben sich auf die wichtigste Veranstaltung des Jahres im Fuchspalast in St. Veit intensiv vorbereitet. Die Herren trainierten wie gewohnt unter der Anleitung von Zoltan Ribli, die Damen mit dem griechischen Spitzentrainer Efstratios Grivas. Am Programm der Vorbereitung standen auch tägliche Einheiten im brandneuen St. Veiter Fitnesscenter "Aktiv & Vital Forum". Im Rahmen eines geförderten Projekts fanden zudem Dreharbeiten für einen TV Beitrag statt. Am 1. August werden die Teams zur Olympiade reisen. Österreichs Herren werden in der Besetzung Ragger, Shengelia, Kreisl, Schreiner und Diermair spielen, die Damen mit Moser, Exler, Newrkla, Novkovic und Hapala. Die Trainer sind Zoltan Ribli und Mario Schachinger, als Delegationsleiter und Mentalcoach ist noch Werner Schweitzer im Betreuerstab. Die Olympiade in Tromsö bricht alle Rekorde. Insgesamt haben 177 Männer-Teams und 139 Frauen-Teams mit insgesamt 1570 Spieler/innen aus 172 Nationen in der Startrangliste. Top-gesetzt sind Russland, Ukraine und Frankreich sowie China, Russland und die Ukraine bei den Damen. Österreichs Herren gehen als Nummer 42, die Damen als Nummer 31 in die Olympiade, die bis 14. August dauern wird. Am Ende werden auch der parallel ausgetragene FIDE-Kongress und die Wahlen der FIDE und ECU für Spannung sorgen. (wk)
Die 41. Schach-Olympiade startet heute um 15:00 Uhr in Tromsö, Norwegen. Im Land des regerenden Weltmeisters Magnus Carlsen sind 172 Nationen am Start mit 177 Teams in der Offenen Klasse und 136 bei den Damen. Das ist eine nie dagewesene Rekordbeteiligung. Die österreichischen Teams sind gestern angereist. Die Herren treffen in der 1. Runde auf Guernsey, die Damen auf Surinam. Guernsey ist die zweitgrößte der britischen Kanalinseln mit 65.000 Einwohnern. Der Eloschnitt des Teams beträgt 2066. Surinam ist ein Nachbarland von Brasilien. Die Südamerikanerinnen sind gegen unsere Damen in der Außenseiterrolle. Die Coaches Zoltan Ribli und Mario Shachinger erwarten klare Siege ihrer Schützlinge. In der Startrangliste sind die Herren auf Nummer 41 und die Damen auf Nummer 32. Das Ziel sind Top-30 Plätze. Mitgewirkt haben unsere Nationalspieler/innen auch bei der Produktion eines
Die wenig erfreulichen Meldungen der letzten Tage betreffend die kommende Schach Olympiade in Tromsö mit gegenseitigen Anschuldigungen und Drohungen zwischen der FIDE und dem örtlichen Ausrichter scheinen beigelegt zu werden. Der heute vom Organisationskommittee publizierte Brief an die FIDE stellt erstmals den Sportsgeist vor rechtliche Streitigkeiten und fragwürdige Regelauslegungen, die leider immer öfter geführt werden. Das Wichtigste ist, dass nun alle Teams zugelassen werden. Die Olympiade startet am 2. August mit der ersten Runde in Tromös und wird bis 14. August dauern. Heiße Ausandersetzungen darf man aber abseits der Spielhalle beim FIDE Kongress erwarten, zumindest wenn man den Wahlkampf als Maßstab nimmt. (wk)