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Indien schlägt die USA, Österreich punktet in der Vorschlussrunde

Indien ist nicht zu stoppen! Die entscheidende Partie der Schacholympiade zwischen Indien und den USA endete mit einem 2,5:1,5-Sieg für Indien, was ihren neunten Sieg in Folge bedeutet. Den feierlichen Eröffnungszug dieser wichtigen Begegnung machten die ungarischen Schachlegenden Susan und Sofia Polgar. Wesley So brachte die USA mit einem Sieg gegen Praggnanandhaa R. in Führung, doch Indien schlug zurück: Die beiden "Wunderkinder" des indischen Teams, Gukesh D. und Arjun Erigaisi, gewannen ihre Partien gegen Fabiano Caruana bzw. Lenier Dominguez. Vidit Gujrathi sicherte sich mit Schwarz ein Remis gegen Levon Aronian.

China besiegte Usbekistan in einem engen und hart umkämpften Match. Ding Liren stand deutlich besser, konnte seine Chancen gegen Nodirbek Abdusattorov jedoch nicht verwerten. Shamsiddin Vokhidov gewann gegen Wang Yue, doch China antwortete mit Siegen von Yu Yangyi gegen Javokhir Sindarov und Wei Yi gegen Nodirbek Yakubboev. China bleibt somit zwei Punkte hinter Indien, allerdings mit einer deutlich schlechteren Zweitwertung. Die Sensation in der offenen Klasse ist Slowenien: Ein weiterer Überraschungssieg gegen die Niederlande bringt das Team vor der Schlussrunde auf den dritten Platz. Der Sieg scheint Indien nicht mehr zu nehmen, doch der Kampf um die Medaillen verspricht weiterhin Spannung.

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Die Herrenmannschaft Österreichs erkämpfte ein 2:2 gegen Mexiko. Joel Kevin Cori Quispe brachte die Mexikaner in Führung. Valentin Dragnev und Markus Ragger erzielten jeweils Remis. In der längsten Partie des Tages sorgte Felix Blohberger mit einem Sieg gegen Luis Fernando Ibarra für den Ausgleich. Der heutige Gegner ist das C-Team des Gastgebers Ungarn.

In der Frauensektion führen Indien und Kasachstan mit jeweils 17 Punkten vor den USA und Polen, die je 16 Punkte haben. In der Schlussrunde, die heute um 11:00 Uhr beginnt, trifft Kasachstan auf die USA und Indien auf Aserbaidschan.

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Österreichs Frauenmannschaft erzielte gestern einen 3:1-Sieg gegen Nordmazedonien. Jasmin-Denise Schloffer und Elisabeth Hapala sicherten die entscheidenden Punkte. Heute wartet Frankreich. (wk, Fotos: Peter Kranzl, FIDE)

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Heute Olympia-Schlager zwischen Indien und USA

Der Höhepunkt des neunten Spieltags der Schach-Olympiade war die Partie zwischen Gukesh D und Nodirbek Abdusattorov am Spitzenbrett im Duell zwischen Tabellenführer Indien und Titelverteidiger Usbekistan. Die beiden jungen Wunderkinder mit beeindruckenden Erfolgsbilanzen kämpften um die individuelle Goldmedaille. Gukesh hatte 6,5 Punkte aus 7 Partien bei einer Leistungsbewertung von 3085, während Abdusattorov 7,5 Punkte aus 8 Partien bei einer Bewertung von 3021 vorweisen konnte. Die Partie endete im 32. Zug mit einer dreifachen Zugwiederholung. Dieses Ergebnis war richtungsweisend für das gesamte Match, da auch die anderen Partien remis endeten, was zu einem 2:2 führte. Indien bleibt mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze vor Usbekistan. Die USA und China könnten mit Siegen zu Usbekistan aufschließen. Eine sensationelle Überraschung gelang Slowenien, das Norwegen besiegte. Am Spitzenbrett bezwang Fedoseev mit Schwarz Magnus Carlsen.

Das österreichische Damenteam traf auf die mongolische Mannschaft, die als Nummer 18 des Turniers antrat und an jedem Brett einen spürbaren Elo-Vorteil hatte. Es entwickelte sich ein langes, hart umkämpftes Match, in dem unsere Spielerinnen bis zum letzten Zug kämpften. Am Ende behielten die favorisierten Mongolinnen zwar die Oberhand, doch das Ergebnis spiegelte kaum den tatsächlichen Spielverlauf wider. Die Niederlage fiel deutlich höher aus, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Doch keine Sorge – die Schach-Olympiade ist noch nicht vorbei, und der Kampf um eine gute Platzierung geht weiter!

Das Herrenteam spielte gegen Rumänien, das mit einem Eloschnitt von 2631 ebenfalls als Nummer 18 des Turniers klar favorisiert war. Obwohl das rumänische Team auf jedem Brett überlegen schien – zumindest wenn man die Elo-Zahlen betrachtet –, lieferten unsere Spieler eine spannende und ebenbürtige Partie, die kaum an Dramatik zu überbieten war. Am Ende musste sich das Team jedoch knapp geschlagen geben – ein Unentschieden wäre mehr als verdient gewesen. Heute, am Samstag, gehen Österreichs Herren gegen Mexiko als Favoriten ins Rennen, ebenso wie die Frauen gegen Nordmazedonien. An der Spitze kommt es zum großen Schlager zwischen Indien und dem Elo-Favoriten USA. (wk, Fotos: Peter Kranzl)

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Österreich unterliegt Norwegen und den Ungarinnen

In der 7. Runde der Schach Olympiade 2024 in Budapest trat das österreichische Team gegen Norwegen an und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Die Spitzenpartie an Brett 1 wurde von GM Valentin Dragnev gegen den ehemaligen Weltmeister Magnus Carlsen gespielt. Dragnev zeigte eine solide Leistung, doch Carlsen setzte sich schlussendlich durch und gewann die Partie.

An den weiteren Brettern verlor GM Dominik Horvath gegen GM Johan-Sebastian Christiansen, während GM Felix Blohberger an Brett 3 einen wichtigen Sieg gegen GM Elham Amar für Österreich einfuhr. IM Valentin Baidetskyi unterlag an Brett 4 GM Frode Olav Olsen Urkedal, was das Endergebnis von 1:3 besiegelte. In der 8. Runde, die am 19. September 2024 um 15:00 Uhr stattfindet, spielt Österreich gegen Peru. Beide Teams sind auf der Suche nach wertvollen Punkten.

Auch das österreichische Frauenteam hatte in der 7. Runde gegen die starke Mannschaft aus Ungarn zu kämpfen und verlor 1:3. WGM Regina Theissl Pokorna und WIM Katharina Newrkla mussten sich ihren ungarischen Gegnerinnen geschlagen geben. Jasmin-Denise Schloffer und Elisabeth Hapala holten jeweils ein Remis, doch das reichte nicht, um die Niederlage abzuwenden. Die nächste Runde bringt für das Frauenteam eine Begegnung mit Belgien. Beide Mannschaften werden bestrebt sein, sich nach den bisherigen Resultaten in Budapest weiter nach vorne zu arbeiten.

In der offenen Klasse konnte das indische Team seine Dominanz fortsetzen und bleibt nach einem 2½:1½-Sieg gegen China ungeschlagen an der Spitze. Gukesh D besiegte GM Wei Yi und führte Indien damit zum Sieg, während die übrigen Partien remis endeten.

Bei den Frauen gewann ebenfalls Indien und verteidigte die Tabellenführung mit einem beeindruckenden 3:1-Sieg gegen Georgien. Harika Dronavalli und ihre Teamkolleginnen stehen weiterhin mit weißer Weste an der Spitze der Tabelle.

Österreich kämpft in den kommenden Runden weiter um Punkte, sowohl in der offenen Klasse als auch bei den Frauen, und hofft, sich im weiteren Verlauf der Olympiade nach vorne zu arbeiten. Die achte Runde beginnt heute um 15:00 Uhr. (wk, Fotos: Peter Kranzl)

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We are back. Österreich siegt gegen Peru und Belgien

Österreichs Frauen- und Herrenteams gewinnen in der achten Runde der Schacholympiade in Budapest ihre Begegnungen gegen Belgien bzw. Peru. Damit befinden sich beide Teams des ÖSB in einer guten Ausgangslage für die finalen drei Schlussrunden, die von Freitag bis Sonntag ausgetragen werden.

In der offenen Sektion sichert Valentin Baidetskyi im Duell der rot-weiß-roten Flaggen gegen den Peruaner Marco Delgado einen österreichischen 2,5:1,5 Erfolg. Zwischen dem 22. und 28. Zug begehen beide Spieler Ungenauigkeiten, und die Partie schwankt hin und her. Baidetskyi nutzt jedoch den letzten Fehler seines Gegners souverän zum Sieg. Markus Ragger, Dominik Horvath und Felix Blohberger tragen mit Remisen zum Gesamtsieg bei.

In der Frauensektion entwickelt sich die Begegnung gegen Belgien zunächst schwierig. Besonders Katharina Newrkla steht objektiv auf Verlust, verteidigt sich jedoch hartnäckig. Die Partie wendet sich zu ihren Gunsten, und sie kann sogar gewinnen. Der zweite Sieg gelingt Elisabeth Hapala, während Regina Theissl-Pokorna und Veronika Exler remisieren. Österreich besiegt Belgien mit 3:1.

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Indien gewinnt in der offenen Klasse an den Spitzenbrettern klar mit 3,5:0,5 gegen den Iran und bleibt weiter ohne Punktverlust. Ungarn und Usbekistan halten mit 2,5:1,5-Siegen gegen Armenien bzw. Serbien ihren Zweipunkterückstand. China, die USA und der Iran folgen mit 13 Punkten. Die indischen Frauen verlieren gegen Polen mit 1,5:2,5 ihre ersten beiden Punkte und lassen Polen und Kasachstan aufschließen.

Das Schweizer System sorgt dafür, dass die letzten drei Runden besonders entscheidend für die Endplatzierungen sind. In der neunten Runde treffen Österreichs Teams jeweils auf die Nummer 18 der Setzliste: Die Frauen spielen gegen die Mongolei, die Herren gegen Rumänien. An der Spitze kommt es zum großen Schlagabtausch zwischen Indien und Titelverteidiger Usbekistan. Die Usbeken stehen unter Zugzwang, wenn sie ihren Titel verteidigen wollen. (wk, Fotos: Peter Kranzl)

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2:2 gegen Bulgarien und Polen, Norwegen wartet mit Carlsen

Österreichs Bundestrainer Markus Ragger und David Shengelia haben sich für die Schacholympiade in Budapest ambitionierte Ziele gesetzt: Ein Platz unter den Top 30 und das Ziel, den einen oder anderen "Großen" zu ärgern. Letzteres gelang den Herren gestern mit einem 2:2 gegen Polen und den Damen mit demselben Ergebnis gegen Bulgarien.

240917 OLY AUTmFoto: FIDE

Nachdem das ÖSB-Team in der offenen Klasse bereits gegen Ungarn mit einer knappen 1,5:2,5-Niederlage seine Konkurrenzfähigkeit bewiesen hatte, konnte gestern gegen Polen ein wichtiger Punkt geholt werden. An den Spitzenbrettern neutralisierten Valentin Dragnev und Markus Ragger die beiden polnischen Stars Jan-Krzysztof Duda (2732) und Radoslaw Wojtaszek (2681). Auch Dominik Horvath gegen Kacper Piorun (2599) und Felix Blohberger gegen Szymon Gumularz (2571) konnten Remis erzielen. Österreich darf sich über das 2:2 freuen, verpasst jedoch einen möglichen Sieg. Horvath stand mit einem Bauern auf der zweiten Reihe in einem Damenendspiel auf Gewinn, doch die Varianten waren schwer zu berechnen, und der Pole rettete sich ins Remis. Auch Blohberger überspielte seinen Gegner, doch nach einem Damentausch verflachte die Stellung ins Remis. Dieses Ergebnis beschert dem österreichischen Team für die nächste Runde am kommenden Mittwoch Norwegen mit Magnus Carlsen als Gegner.

240917 OLY AUTw 2Foto: FIDE

Auch das Frauen-Team erkämpfte sich ein 2:2 gegen die starken Bulgarinnen. Alle vier Partien endeten mit einem Remis. Am Spitzenbrett hielt Regina Theissl Pokorna gegen Ex-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova (2416) mit Schwarz ebenso sicher die Stellung wie Veronika Exler am dritten Brett gegen Beloslava Krasteva (2295). Noch größere Sensationen bahnten sich an den Brettern zwei und vier an. Katharina Newrkla überspielte die WM-Kandidatin Nurgyul Salimova, verpasste jedoch im entscheidenden Moment die siegbringende Fortsetzung. Auch Jasmin-Denise Schloffer erreichte gegen Gergana Peycheva eine Gewinnstellung, verlor jedoch im späten Endspiel einen ihrer beiden Mehrbauern, sodass Peycheva in der längsten Partie des Duells Bulgarien das 2:2 rettete. In der nächsten Runde treten die Österreicherinnen gegen Gastgeber Ungarn an.

240917 OLY HUN INDFoto: FIDE

Das Team der Stunde ist Indien, das in beiden Sektionen noch ohne Punktverlust ist und die Tabellen anführt. In der offenen Klasse gewinnt Indien gegen Ungarn mit 3:1 und führt mit 12 Punkten vor Vietnam, China und Iran (alle 11 Punkte). Bei den Frauen liegt Indien vor Georgien und Polen (beide 11 Punkte). Einen weiteren Rückschlag gab es für den Top-Favoriten USA. Nach der Niederlage gegen die Ukraine in der vierten Runde gab das Team um Caruana mit einem 2:2 gegen Rumänien erneut einen Punkt ab und liegt zur Halbzeit des Turniers bereits drei Punkte hinter Indien. Österreichs Herren liegen mit neun Punkten auf Platz 20, die Frauen ebenfalls mit neun Punkten auf Platz 18. Heute ist in Budapest ein Ruhetag, die siebte Runde beginnt am Mittwoch um 15:00 Uhr. (wk, Fotos: Peter Kranzl)

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