OEM 1214 - Wien und die Katters
Wien dominiert die Österreichischen Jugendmeisterschaften in den Altersklassen U-12 und U-14 mit drei Goldmedaillen und drei Bronzemedaillen klar. Nur bei den Mädchen U-12 gelingt es den Katter Schwestern aus der Steiermark der Bundeshauptstadt die Goldmedaille wegzuschnappen. Der Sieg der jüngeren Schwester Marlene, sie ist nur als Nummer 8 ins Turnier gestartet und wird auch noch bei der ÖM U-10 spielberechtigt sein, ist die Sensation der Meisterschaften und zeigt ihr großes Talent. Katharina Katter, die Elofavoritin, verliert ihre Chancen bereits in den ersten beiden Runden, in denen sie das Opfer zweier starker Partien ihrer Gegnerinnen wird. Dann holt sie aber mit fünf Punkten aus fünf Partien noch die Silbermedaille vor der Wienerin Dorothea Enache. Die weiteren Medaillengewinner sind bei den Buben U-12 Marc Mogunov (W), Rudolf Hersel (OÖ) und Alexander Rosol (W), bei den Buben U-14 Felix Blohberger (W), Lukas Leisch (OÖ) und Daniel Morgunov (W), sowie bei den Mädchen U-14 Sophie Konecny (W), Miram Mörwald (S) und Angelina Zhbanova (T). Georg Fröwis darf sich als Jugendtrainer von Oberösterreich über zwei Silbermedaillen freuen, Salzburg gewinnt einmal Silber und Tirol einmal Bronze. Vier Bundesländer gehen diesmal leer aus. (wk, Foto: Erich Gigerl)
Website Jugendschach (mit Fotos)
Ergebnisse bei Chess-Results, Website LV Kärnten

Heute wurden um 8:15 Uhr im Blumenhotel in St. Veit die Österreichischen Jugendmeisterschaften U-12 und U-14 von Schachpräsident Kurt Jungwirth eröffnet. In drei der vier Gruppen, gespielt werden getrennte Bewerbe für Mädchen und Buben, stellt Wien den Elofavoriten. Felix Blohberger (B U14), Sophie Konecni (M U14) und Marc Morgunov (B U12) versprechen Wien einen warmen Medaillenregen. Nur bei den Mädchen U12 stellt die Steiermark mit Katharina Katter die Favoritin, aber auch hier ist mit Dorothea Enache eine Wienerin ihr dicht an den Fersen. Das Organisationsteam rund um Kärntens Präsident Friedrich Knapp, Jugendreferent Erich Gigerl und IS Harald Krassnitzer wird wieder für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Gespielt werden heute, morgen und am Montag je zwei Runden. Am Dienstag folgt die Schlussrunde nebst Siegerehrung. (wk)
Ohne große Überraschungen setzten sich fast ausschließlich die Elofavoriten durch. Die gute Arbeit durch Bundesjugendtrainer IM Siegfried Baumegger trägt ihre Früchte. Es ist zu hoffen, dass aus der 2. Reihe noch weitere SpielerInnen an die Spitze vorstoßen können. Talente gibt es viele, Fleiß und hohes persönliches Engagement sein weitere Voraussetzungen um an die Spitze zu gelangen.
Anfang März erst ist er 17 Jahre alt geworden, Ende März wurde ihm vom Weltverband der Titel "Internationaler Meister" verliehen – so jung wie Valentin Dragnev ist das noch keinem österreichischen Schachspieler gelungen. Der Wiener spielt – wie auch der Burgenländer Florian Mesaros (15) – in der deutschen Bundesliga beim FC Bayern München, er ist dort Stammspieler. Der KURIER hat ihn zum Weißwurstessen getroffen.(wk, Text/Foto: Kurier-Online)
Die Österreichischen Jugendmeisterschaften 2016 begannen heute im Hotel Fuchspalast in St. Veit an der Glan mit den Altersklassen U-16 und U-18. Gespielt werden bis 24. März sieben Runden. Erstmals werden die Partien der Jugendmeisterschaft im Internet live übertragen. Favoriten auf den Titel sind Martin-Christian Huber (U-18), Florian Meszaros (U-16) und Denise Trippold (M U-18). Alle drei sind bereits im ÖSB "Batumi-Kader", der bis 2018 neue Titelträger hervorbringen soll. Die verbliebene vierte Favoritin ist Nikola Mayrhuber bei den Mädchen U-16. Spaziergang wird es für die Führenden der Setzlisten aber keiner, in allen Altersklassen ist die Konkurrenz groß und der Kampf um Titel und Medaillen wird hart. Zur Eröffnung betont Schachpräsident Kurt Jungwirth den hohen Stellenwert der Jugend im ÖSB. Organisator Friedrich Knapp, Landespräsident von Kärnten, sorgt auch heuer wieder für ideale Spielbedingungen. Hautpschiedsrichter ist Franz Krassnitzer. (wk)