Jugendfreundlichster Verein 2014 - Ausschreibung
Harald Schneider-Zinner hat für den ÖSB den Wettbewerb für den jugendfreundlichsten Verein 2014 ausgeschrieben. Vorrangiges Ziel ist es den Vereinen die Möglichkeit zu geben, ihre Jugendarbeit vorzustellen. Alle Vereine die sich bewerben, werden wieder auf der ÖSB – Homepage (mit Link) und im „Schach-Aktiv“ veröffentlicht. Bewerbungen sind bis 30. Paril 2015 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu senden. Angemerkt sei, dass der Wettbewerb diesmal voraussichtlich zum letzten Mal ausgetragen wird. (wk, Info: Harald Schneider-Zinner)
Ausschreibung, Formular

Cheforganisator Erich Gigerl feierte heuer mit seiner 20. Steirischen Jugend-Schach-Olympiade ein Jubiläum und erntete für diese langjährige Leistung große Anerkennung von Schachpräsident Kurt Jungwirth. In Summe haben in diesen 20 Jahren rund 15.000 Jugendliche an den Schnellschachbewerben und der Schülerliga teilgenommen. Heuer verhinderte kurzfristig eine Grippewelle eine deutliche Steigerung der Teilnehmerzahlen bei den Schnellschach-Landesmeisterschaften, die im Schulzentrum in Gratwein über die Bühne gegangen sind. Gespielt wurde in 9 Altersklassen bei den Buben und 6 bei den Mädchen. Insgesamt konnten 5 Buben und ein Mädchen ihre Bewerbe mit 100% gewinnen. Im Landesentscheid der Schülerliga qualifizieren sich die VS Semriach (Volkssschule), das BG/BRG Köflach (Unterstufe) und das BG/BRG Leoben (Oberstufe) für das jeweilige Bundesfinale. (wk)
Die 4. Runde der Jugend-Olympiade in Gyor war eine sehr erfolgreiche für Österreich, wie Gert Schnider berichtet!: "Auch ohne unseren Spitzenspieler Florian Mesaros konnten wir die Mannschaft Slowakei 2 mit 3,5:0,5 besiegen. Den Grundstein zu diesem Erfolg legte Balint Kiss, der mit Schwarz die schottische Eröffnung seines Gegners zertrümmerte und nach 13 Zügen bereits auf Gewinn stand. Michael Tölly war der nächste Sieger in einer komplizierten Sizilianischen Partie. Dominik Horvath remisierte und Nikola Mayrhuber konnte in der längsten Partie der Begegnung das Mädchenduell für sich entscheiden und damit bei ihrem ersten Einsatz gleich punkten." Gestern hat mit Serbien wieder ein sehr harter Gegner auf unser Team gewartet. Die Niederlage fiel mit 1:3 glimpflich aus, hatten die Serben doch auf jedem Brett eine Eloüberlegenheit von 250. Balint Kiss und Nikola Mayrhuber schaffen dennoch Remisen. Heute wartet Schottland. Einer der Stars der Veranstaltung ist Russlands U20 Weltmeisterin die 16-jährige Alexandra Goryachkina (Foto). In der ersten Runde hat Balint Kiss gegen sie gespielt. (wk, Foto: Gert Schnider)
Wacker hat sich das junge österreichische Team bei der Jugend U16 Olympiade in Györ geschlagen. Nach einer 1:3 Niederlage gegen Serbien und einem 2:2 gegen Schottland in den Runden fünf und sechs gelingen Siege gegen Sri Lanka (3:1), Kanada (2,5:1,5) und in der Schlussrunde gegen Kirgistan (2,5:1,5). Die knappe 1,5:2,5 Niederlage in der Vorschlussrunde ist laut Coach Gert Schnider unglücklich ausgefallen. Ein Sieg war durchaus möglich. Am Ende reicht es mit 11 Punkten (+5 =1 -4) für den 19. Platz. In der Setzliste war unser Team auf dem 24. Rang gesetzt. Vier unserer Spieler könnten auch in zwei Jahren noch teilnehmen. Lediglich Balint Kiss ist bereits 16 Jahre alt. Die Einzelergebnisse: Florian Mesaros (4/8), Balint Kiss (4/9), Dominik Horvath (2/8), Michael Tölly (5,5/9) und Nikola Mayrhuber (3,5/6). Der Sieg geht an Indien mit 18 Punkten vor Russland (17) und dem Iran (16). Gastgeber Ungarn wird mit 14 Punkten Vierter vor Kanada 1, Georgien, Weißrussland, Rumänien, Israel und Moldavien (alle 13). (wk, Foto: Turnierseite)
54 Mannschaften aus 37 Nationen spielen vom 13. bis 21. Dezember in Gyor (Ungarn) die U16 Jugend Schach Olympiade. Österreich ist mit einem Team mit dabei. Coach Gert Schnider berichtet von der ersten Runde: "Wir sind gut angekommen in Györ. Unsere Unterkunft ist in Ordnung, das Essen ist recht gut und die Auslosung hat es mit uns gut gemeint - Russland in Runde 1! Nach spannendem Verlauf, vor allem Michael Tölly hatte gute Gewinnchancen gegen seinen um 400 Elo stärkeren Gegner. Florian Mesaros hat auf Brett 1 bis ins Endspiel eine tolle Partie gespielt, dann aber leider mit kaum Zeit auf der Uhr das Endspiel noch verloren. Am Ende gab es leider ein 0:4, aber eine Menge Erfahrung für uns." Am gestrigen Sonntag folgte eine Doppelrunde. Österreich gelingt gegen den Irak ein erster 2,5:1,5 Sieg. Florian Mesaros und Michael Tölly gewinnen, Dominik Horvath steuert ein Remis bei. Am Nachmittag folgt mit dem ersten Team von Polen wieder ein "Riese". Am Spitzenbrett remisiert Mesaros gegen Lukazs Jarmula, der Wettkampf geht mit 0,5:3,5 verloren. Heute wartet das Zweiterteam der Slowakei. (wk, Foto: Gert Schnider)