Champions Showdown in St. Louis
In St. Louis findet vom 9. bis 14. November ein "Champions Showdown" mit vier Zweikämpfen im Schnell- und Blitzschach statt. Die drei amerikanischen Topstars Hikaru Nakamura, Fabiano Caruana und Wesly So treffen dabei auf Veselin Topalov, Alexander Grischuk und Leinier Dominguez. Zudem steigt ab heute auch Weltmeister Magnus Carlsen gegen Ding Liren in den Ring. Gespielt werden in jedem Match 10 Schnellschachpartien und 20 Blitzpartien. Gespielt wird ohne Zeitzugabe, in den Schnellpartien hat jeder Spieler 20 Minuten Bedenkzeit. Der Sieger jedes Matches erhält 60.000 Dollar, der Verlierer immerhin noch 40.000 Dollar. Grischuk, Nakamura und Dominguez führen in ihren Matches nach dem Schnellschach. Der dritte Spieltag beginnt heute um 20:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

In der deutschen Bundesliga kam es am Sonntag in der zweiten Runde zwischen Solingen und Bayern München am Spitzenbrett zu einem Österreicher Duell. Markus Ragger wählte gegen Valentin Dragnev das wieder moderne Italienisch trifft aber auf einen bestens vorbereiteten Gegner. Im weiteren Partieverlauf war es eher Dragnev, der Chancen auf Initiative hatte. Die Partie ende schließlich ebenso Remis wie weitere sechs. Den knappen 4,5:3,5 Sieg des klaren Favoriten sichert schließlich Erwin L`Ami. Tags zuvor besiegt Solingen mit MSA Zugzwang 82 den Klub von Stefan Kindermann mit 6,5:1,5. Ragger und Kindermann remisierten ihre Partien. Bayern München unterliegt in der ersten Runde Aachen mit 2:6. Dragnev verliert gegen Eduardod Iturrizaga Bonelli. Eine positive Überraschung gelang Zugzwang mit einem 4:4 gegen Aachen. Stefan Kindermann brachte am zweiten Brett Mircea Emilian Parligras an den Rande einer Niederlag, muss aber am Ende der Punkteteilung zustimmen. Die ersten Tabellenführer sind Solingen, Baden-Baden und Hockenheim. Alle drei Mannschften haben vier Match- und elf Brettpunkte. Berlin, der Klub von Peter Schreiner, der diesmal aber nicht zum Einsatz kam, folgt mit vier Punkten am vierten Platz. (wk, Foto: ChessBase)
Robert Kreisl und Gert Schnider beenden das GM-Turnier in Vysna Boca mit excellenten Leistungen am zweiten und dritten Platz. Beide holen ungeschlagen sechs Punkte aus neun Partien und müssen in der Tabelle nur dem Tschechen Pavel Simacek den Vortritt lassen, die GM´s Jurick, Manik und Velicka haben aber das Nachsehen. Die Eloleistungen können sich ebenfalls sehen lassen. Schnider erzielt eine Performance von 2528, Kreisl steht mit 2525 kaum nach. Beide dürfen sich auch über einen Zugewinn von rund 10 Punkten für die Weltrangliste freuen. Nicht geklappt hat es leider mit einer GM Norm. Hier lag die Latte aber mit sieben Punkte sehr hoch. Übersprungen hat sie nur der Turniersieger. (wk)
Heute beginnt in Deutschland die Schach Bundesliga ihre Saison 2017/2018. Wie schon in den Vorjahren sind auch heuer wieder einige Österreicher dabei. Markus Ragger spielt für Solingen um die Meisterschaft. Ragger ist hinter Giri, Harikrishna und Rapport an vierter Position aufgestellt, wird aber wohl des öfteren weiter vorne spielen. Im Vorjahr erreicht Solingen hinter Baden-Baden und Hockenheim den dritten Platz. Ragger steuerte 10,5 Punkte aus 15 Partien bei. Im Jahr davor war das Team sogar überraschend Meister. Österreichs Nationalspieler Peter Schreiner, er wird wie Ragger, Shengelia, Dragnev und Diermair Österreich in einer Woche bei der Team EM in Griechenland vertreten, spielt für SF Berlin 1903 und peilt mit seinem Team wohl einen Platz im Mittelfeld an. Ein Kampf gegen den Abstieg steht Valentin Dragnev und Stefan Kindermann bevor. Dragnev spielt für Bayern München am ersten Brett. Eine schwere Aufgabe, die aber Erfahrung bringen sollte und Chancen auf seine dritte GM-Norm bietet. Stefan Kindermann spielt für MSA Zugzwang 82 am zweiten Brett. Heute trifft ab 14:00 Uhr Solingen auf Zugzwang, Berlin auf Norderstedt und Bayern München auf Aachen. Die Partien werden auf der Turnierseite, bei
Die steirischen IM`s Robert Kreisl und Gert Schnider sind derzeit bei einem GM-Turnier in der Slowakei im Einsatz und machen dort gute Figur. Beide sind nach sechs Runden ungeschlagen. Schnider liegt hinter dem tschechischen IM Pavel Simacek mit vier Punkten am zweiten Platz, Kreisl teilt mit dreieinhalb Punkten den dritten Platz mit dem slowakischen GM Marian Jurcik. Schnider punktete in der zweiten Runde gegen FM Josef Obsivac (2381) und in der vierten gegen FM Kamil Koziol (2318) voll. Robert Kreisl gewinnt gegen den tschechischen Großmeister Petr Velicka. Heute spielt Kreisl gegen den Slowaken Teodor Holtman (2248), Schnider gegen den Tschechen Pavel Simacek (2495). Die Runde wird ab 15:00 Uhr live übertragen. (wk)