ChessBase TV Austria startet am kommenden Dienstag
Am kommenden Dienstag, dem 5. November startet um 18:30 Uhr in Kooperation mit ChessBase das neue ÖSB Projekt Internet TV. In einer monatlichen Sendung werden von Österreichs A-Trainern strukturelle Schachthemen und aktuelle österreichische Schachereignisse präsentiert. Moderator der Sendung ist IM Harald Schneider-Zinner, der Vorsitzende der Kommission für Ausbildung im ÖSB und zuständig für die Lehrpläne der Trainer-Ausbildungen. "Am Vorabend der Weltmeisterschaft" wird Schneider-Zinner in der Premiere der neuen Sendung einige der spannendsten Partien zwischen Anand und Carlsen vorstellen und als Gast den Österreichischen Jugendmeister Jakob Gstach in der Sendung haben. Das strukturelle Thema wird das "Gstach Motiv sein", das dem Youngster den ÖM Titel eingebracht hat. Zu sehen ist die Sendung auf www.schach.de . Die erforderliche Software ist gratis erhältlich und auch die ChessBase TV Austria Sendungen werden dank der entgegenkommenden Kooperation mit ChessBase kostenfrei zu sehen sein (ein Gast-Zugang ist ausreichend). Wer die Sendung verpasst kann sie auch später noch ansehen. Alle Sendungen sowohl auf www.schach.de als auch auf YouTube archiviert werden. (wk)
Info Sendung 05.11.2013

Der Wahlkampf für die kommenden FIDE-Wahlen 2014 in Tromsö wurde bereits beim diesjährigen Kongress in Tallin eröffnet. Präsident Ilyiumzhinov zieht sich in seiner Eröffnungsrede im "Executive Board" scheinbar zurück, bekennt dann aber doch seine Ambtion erneut anzutreten und unterstreicht dieses Ansinnen unmittelbar mit einer Spende von 1 Million für das FIDE Projekt "Chess in Schools". Einen Tag später hat der amtierende Präsident bereits einen Herausforderer. Kein geringerer als Ex-Weltmeister Garry Kasparov gibt in einer Pressekonferenz seine Kadidatur bekannt und stellt sein Team vor, dem auch der derzeitige Generalsekretär Ignatius Leong angehören wird. Innerhalb der FIDE hat er sich damit Rücktrittsaufforderungen eingehandelt. Der Schachwelt steht jedenfalls ein langer und emotionaler Wahlkampf bevor. Daneben gibt es viele Anstrengungen im Tagesgeschäft. Das gesamte "Handbook" der FIDE wird neu strukturiert und in allen Kapiteln überarbeitet. Es wird auch eine neue Version der FIDE-Schachregeln geben. Ein eigener Ausschuss beschäftigt sich intensiv mit Regeln, die das Problem "Computer-Doping" in den Griff bekommen soll. Aus österreichischer Sicht ist Gregor Neff der Titel Internationaler Schiedsrichter verliehen worden. Neue FIDE-Arbiter sind: Gerhard Fröwis, Stephan Hofer, Walter Kastner, Hannes Tscharnuter und Hermann Wilfling. (wk)
Nach einer längeren Durststrecke berichtet der ORF dankenswerterweise wieder über den Schachsport. Die Staatsmeisterschaften in Feldkirch wurden am Schlusstag vom Landesstudio Vorarlberg gedreht. Ein erster Beitrag wurde am vergangenen Montag in "Vorarlberg Heute" ausgestrahlt und ist noch in der TV-Thek online abrufbar. Am morgigen Sonntag wird ein weiterer bundesweiter Beitrag im "Sport-Bild" ausgestrahlt. Der genau Sendungsbeginn ist dem aktuellen Programm zu entnehmen, Sport-Bild wird aber üblicherweise in der Mittagszeit ausgestrahlt. Wer die Sendung verpasst kann sich eine der Wiederholungen auf ORF Sport Plus oder die Online-Version in der TV-Thek ansehen. Gestern kam zudem ein steirischen Kamerateam zu den EU-Jugendmeisterschaften nach Mureck und wird den Beitrag heute um 19:00 Uhr in "Steiermark Heute" bringen. Auch hier gibt es natürlich in der Folge eine Online Version in der TV-Thek, die eine Woche lang abrufbar ist. (wk)
Wahre Festtage gab es in den letzten Tagen in Österreichs Medien für den Schachsport. Gestern wurde der bereits eine Woche vorher von uns angekündigte Bericht über die Staatsmeisterschaften 2013 im Sport-Bild des ORF ausgestrahlt. Der Beitrag kann in der TV-Thek online angesehen werden und wird ab Mittwoch auch auf ORF Sport Plus mehrfach gesendet. Eine Radioreportage brachte Ö1 zum Wiener Projekt der "Nachbarschaftlichen Schachpartie". Darüberhinaus berichteten der Kurier über IM Andreas Dückstein und die Krone in Wien über Schulschach wie Christian Hursky auf der Website des LV Wien berichtet. (wk)
Österreich knackt in der FIDE Elo-Liste vom August erstmals die 2500 Elogrenze in der Nationenwertung. Der Schnitt der folgenden 10 Spieler ist für dieses historische Ergebnis verantwortlich: Ragger (2680), Shengelia (2565), Stanec (2515), Kindermann (2498), Baumegger (2468), Schreiner (2460), Diermair (2459), Lehner (2455), Atlas (2450) und Fauland (2447). In der Rangliste liegt Österreich damit auf Rang 40 vor Kasachstan, Kanada, Vietnam, Schweiz, Iran und weiteren 100 Föderationen. In Griffweite nach vorne sind Peru, Bosnien und die Slowakei. An der Spitze liegt Russland vor der Ukraine und China, bei den Damen China vor Russland und Georgien. Hier ist Österreich mit einem Schnitt von 2153 auf Rang 36 von 126 Föderationen. In der Einzelwertung führt Carlsen (2862) vor Aronian (2813) und Caruana (2796). Ragger liegt auf Rang 63. Bemerkenswert ist auch die Leistungssteigerung des Grazer Talentes Martin Christian Huber. Seit Mai ist seine Elozahl dank guter Ergebnisse bei der EM, Team EM Jugend und den Staatsmeisterschaften von 2176 auf 2297 hochgeschnellt. (wk)