ChessBase TV Austria - Ankündung 2. Sendung
Am Dienstag, dem 3. Dezember, wird ChessBase TV Austria zum zweiten Mal "on air" gehen. Zu Gast bei Moderator Harald Schneider-Zinner wird Österreichs Bundesjugendtrainer Siegfried Baumegger sein. Er hat sich als Thema Taktiktraining mit Studien gewählt. Zudem wird Baumegger von seiner praktischen Arbeit mit dem Jugendkader erzählen, Auswahlkritierien vorstellen und Tipps für selbstständiges Trainings geben.
Zu sehen ist die Sendung auf www.schach.de (dort gibt es auch die Software zum Download) im Raum Übertragungen, dann den Reiter Partien wählen. Die erforderliche Software ist gratis erhältlich und auch die ChessBase TV Austria Sendungen werden dank der entgegenkommenden Kooperation mit ChessBase kostenfrei zu sehen sein (ein Gast-Zugang ist ausreichend). Wer die Sendung verpasst kann sie auch später noch ansehen. Alle Sendungen werden sowohl auf www.schach.de (Raum: Premium Videos/Training/TV ChessBase Austria) als auch auf YouTube archiviert. (wk, Info: Harald Schneider-Zinner)
Info Sendung 03.12.2013
Infoseite ChessBase TV Austria (inklusive Archiv aller Sendungen)
YouTube Channel ChessBase TV Austria

Die letzten beiden Tage hatten es für Österreichs Schach in sich. Heute, am Samstag, wurde beim ECU Kongress in Warschau über die Vergabe der Senioren Team EM 2015 abgestimmt. Mit Krajnska Gora hatte Wien einen TOP Veranstalter als Konkurenten. Vizepräsident Johann Pöcksteiner hatte jedoch ein tolles Paket bei der Präsentation mit im Gepäck und so ging die Abstimmung, zur Überraschung Aller, mit 32 : 13 ganz klar für Wien aus. Veranstaltungsort wird das Hotel Airo-Tower in Wien Oberlaa sein, dass mit seinem perfektem Umfeld (Kurpark Oberlaa, Therme Wien, Weinberge und Heurige) den Vorzug bekam. Wien wird sich, dafür sorgt sicher Hans Pöcksteiner, ein perfekter Gastgeber sein. Österreichs und Wiens Schachgemeinde darf sich jedenfalls auf diese internationale Veranstaltung freuen.
Der Wahlkampf für die kommenden FIDE-Wahlen 2014 in Tromsö wurde bereits beim diesjährigen Kongress in Tallin eröffnet. Präsident Ilyiumzhinov zieht sich in seiner Eröffnungsrede im "Executive Board" scheinbar zurück, bekennt dann aber doch seine Ambtion erneut anzutreten und unterstreicht dieses Ansinnen unmittelbar mit einer Spende von 1 Million für das FIDE Projekt "Chess in Schools". Einen Tag später hat der amtierende Präsident bereits einen Herausforderer. Kein geringerer als Ex-Weltmeister Garry Kasparov gibt in einer Pressekonferenz seine Kadidatur bekannt und stellt sein Team vor, dem auch der derzeitige Generalsekretär Ignatius Leong angehören wird. Innerhalb der FIDE hat er sich damit Rücktrittsaufforderungen eingehandelt. Der Schachwelt steht jedenfalls ein langer und emotionaler Wahlkampf bevor. Daneben gibt es viele Anstrengungen im Tagesgeschäft. Das gesamte "Handbook" der FIDE wird neu strukturiert und in allen Kapiteln überarbeitet. Es wird auch eine neue Version der FIDE-Schachregeln geben. Ein eigener Ausschuss beschäftigt sich intensiv mit Regeln, die das Problem "Computer-Doping" in den Griff bekommen soll. Aus österreichischer Sicht ist Gregor Neff der Titel Internationaler Schiedsrichter verliehen worden. Neue FIDE-Arbiter sind: Gerhard Fröwis, Stephan Hofer, Walter Kastner, Hannes Tscharnuter und Hermann Wilfling. (wk)