Der organisierte Sport ist wie alle anderen Lebensbereiche stark von Corona betroffen. Die Studie "aktives Sportverhalten und passiver Sportkonsum" belegt die Auswirkungen nun in Zahlen. Sport Austria hat die Studie in einer Pressekonferenz präsentiert und zieht daraus die Schlussfolgerung "warum wir uns mehr bewegen müssen".
Links:
Die Pressekonferenz in der TV-Thek
Bericht bei Sport Austria
WK, Foto: Sport Austria/Leo Hagen
Weihnachtliches Quiz zu den Weltmeistern und Weltmeisterinnen am 26.12. 19:30. Am besten ihr nehmt einen Teller mit Keksen und einen Punsch zu eurem Computer und feiert Weihnachten mit uns nach. Mit ein wenig Glück (und nur wenn ihr wollt) werdet ihr auch Kandidat. - Wer "nur" zuschauen möchte ist natürlich auch willkommen.
50 Fragen, unterhaltsame Moderation, gemeinsam ein bisschen Weihnachten in Schachkreisen nachfeiern.
Preise:
4 Bücher „Mädchen- und Frauenschach“
Anmeldungen bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Info (PDF)
Die Europäische Schach-Union hat zum Ende des Jahres vom 18. bis 20. Dezember eine erste Online Blitz Europameisterschaft ausgetragen. Gespielt wurde zuerst eine Qualifikationsrunde im Schweizer System, danach eine Finale mit 16 Teilnehmern im K.O.-System. Obwohl das Turnier sehr kurzfristig angekündigt worden war, haben 323 Spieler aus 40 Ländern teilgenommen.
Die Qualifikation gewann der Pole Radoslaw Wojtaszek mit neun Punten aus elf Partien, punktegleich vor Roaber Hovhannisyan (ARM), Levan Pantsulaia (GEO), Vladimir Onischuk (UKR) und Aleksandar Indjic (SRB). Weiters schaftten es in das Finale: David Navara (CZE), Gawain Jones (ENG), Mikhail Demidov (RUS), Alexei Shirov (ESP), Bogdan-Daniel Deac (ROU), Eltaj Safarli (AZE), Deniz Ozen (TUR), Matthias Bluebaum (GER), Mustafa Yilmaz (TUR), Manuel Petrosyan (ARM) und Georg Meier (GER).
Im Finale der Top-16 schaffen am Samstag Shirov, Bluebaum, Navara und Jones den Einzug ins Semifinale und den Kampf um die Medaillen am Sonntag. Beide Semifinale zwischen Shirov und Bluebaum bzw. Navara und Jones werden nach einem 2:2 erst im Armageddon entschieden. Hier setzen sich Shirov und Jones jeweils mit den schwarzen Steinen durch.
Das Finale beginnt mit einem Remis. Die zweite Partie verläuft dann kurios und bringt ein Vorentscheidung. Zuerst bekommt Jones mit Schwarz in einer sizilianischen Drachenvariante deutlichen Vorteil und übersieht im 35. Zug einen Gewinnzug. Stattdessen gibt er die Dame für Turm und Springer. Nun ist kurz Shirov am Drücker und im Vorteil. Die Stellung ist aber schwer zu spielen und nach zwei Fehlern muss der für Spanien spielende Lette aufgeben. In der nächsten Partie tappt Shirov in eine Eröffnungsfalle. Jones lässt sich diese Chance nicht mehr nehmen und ist mit einem 2,5:0,5 Finalsieg Online-Europameister. Den dritten Platz und Bronze sichert sich Bluebaum mit einem 2,5:0,5 Sieg gegen Navara.
Ein Lob verdienen die Veranstalter aus Katowitz für die professionelle Live-Übertragung auf European Chess TV mit GM Marcin Tazbir, WGM Keti Tsatsalashvili und Maria Leks.
ECU, Offizielle Website, Ergebnisse bei Chess-Result
European Chess TV Channel Youtube
WK
"Schach ist ein großer Gewinner der Corona-Krise. Als Internetsportart ist Schach gefragter denn je, ein deutsches Talent profitiert davon. Im Deutschen Schachbund tobt allerdings ein Machtkampf - die Spieler weigerten sich unter dem Bundestrainer zu spielen, der schließlich entlassen wurde.", heißt es im Ankündigungstext für einen Sport-inside-Film von Niklas Schenk.
Schach genießt derzeit hohe Aufmerksamkeit. Schach trotzt mit seinen Online-Aktivitäten erfolgreich der Pandemie und bleibt sichtbar. Zudem macht die Neflix Erfolgsserie "Queens Gambit" beste Werbung. Die mediale Präsenz ist daher hoch wie selten, wie auch diese Doku beweist.
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Das WDR-Magazin Sport inside erzählt die Geschichten jenseits der glitzernden Sportwelt: informativ, kritisch und authentisch. Sport inside deckt auf, fragt nach, eckt an. Wir setzen Themen und beobachten neue Trends - mittwochs um 22.55 Uhr im WDR Fernsehen und hier auf dem Sportschau-Youtube-Kanal.
(wk, Info/Bild: Sportschau)
Unser Fernschachreferent Rudolf Hofer wird Sie in Zukunft mit einem Redaktionsteam über das nationale und internationale Fernschachgeschehen, Turnierausschreibungen, sowie sonstige Fernschach News informieren.
Derzeit läuft die 34. Österreichische Fernschachmeisterschaft, an der 17 Spieler teilnehmen. Titelverteidiger ist IM Hannes Rada. Derzeit liegt IM Thomas Steinbacher mit bereits drei gewonnenen Partien vor IM Rada in Führung.
34. ÖFSM
Im Finale der 31. Fernschach Weltmeisterschaft liegt der Österreicher GM Christian Muck zur Halbzeit am 2. Rang.
Finale 31. FSWM
Im Finale der 21. FS Olympiade liegt unser Team mit GM Wolfgang Zugrav, SIM Manuel Mendl, IM Norbert Sommerbauer, IM Gerhard Walter, IM Wolfgang Liedl und IM Wilfried Spiegel derzeit am 3. Rang.
Finale 21. ICCF Olympiade
Infoseite Fernschach
(RH, RV)
Die Hamburger Softwarefirma ChessBase hat auf ihrem Server Playchess jetzt auch Video und Audio integriert und ermöglicht so gesellige Online Events für Vereine, Freunde, aber auch bestimmte populäre Turnierformen. Aktuell läuft eine Serie "VIP Video & Audio tournaments".
Neun Personen können morgen Regina Theissl-Pokorna, Österreichs aktuelle Nummer Eins der Frauen, herausfordern. Es gilt lediglich diese Voraussetzungen zu erfüllen:
Sie sind ChessBase Premium Mitglied
Sie haben eine Webcam
Sie haben ein Mikrofon
Gute englische Sprachkenntnisse
Erfüllen Sie die Voraussetzungen, können Sie eine der neun ausgelosten Personen sein. Senden Sie bitte ihre Bewerbungen an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Betreff: Video-Blitzturnier Pokorna)
Und im Text reicht es lediglich Ihren echten, vollen Namen zu posten, und natürlich auch Ihren Playchess.com Nickname. Weitere Infos und Challenges finden sich hier.
Im Vorfeld hat ChessBase auf seiner englischen Seite ein Interview mit Pokorna veröffentlich, in dem sich die gebürtige Slowakin über ihre Karriere, ihre Leben und das Schach in ihrer neuen Wahlheimat Österreich äußert.
Interview Regina Theissl-Pokorna (ChessBase)
Die Einseitigkeit des Lockdowns brachte in letzter Zeit einige kreative Ideen hervor: Eine davon ist „Die große Schachmillionenshow“, initiiert und moderiert von Nationalspielerin WIM Veronika Exler. Ursprünglich wollte die frisch gebackene Instruktorin damit ihre Schachtrainings auflockern. Da die Quizze bei ihren Schülern jedoch so gut ankamen, beschloss sie, von Magdalena Mörwald ermutigt, eine eigene Show zu starten.
Hierbei werden nach dem Vorbild der TV-Sendung verschiedenste Schachthemen in ein spannendes Quiz, bestehend aus jeweils 10 Fragen, verwandelt. Die Themen dürfen zwar von den Gästen mitbestimmt werden, doch werden die Fragen zunehmend kniffliger. Als Unterstützung gibt es 3 Joker pro Sendung. Werden alle Fragen richtig beantwortet, kann als Preis eine Stunde Schachtraining mit Veronika gewonnen werden.
Bisher sind 6 Sendungen auf dem Youtube-Kanal „Vroniversum“ veröffentlicht. Weitere Sendungen, so wie ein Märchenschach Weihnachtsspecial mit WIM Katharina Newrkla sind in Planung. Bei Interesse einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Viel Spaß beim Miträtseln!
1. Sendung mit Magdalena Mörwald „Turmendspiele“: https://youtu.be/megdZU_RJV0
2. Sendung mit Stefan Kindermann „Weltmeisterquiz“: https://youtu.be/BzbLhwyaA2o
3. Sendung mit Elisa und Valentina Huber „Springermatts“: https://youtu.be/_mjOt9sTukE
4. Sendung mit Laurenz Borrmann „Eröffnungen“: https://youtu.be/cm6sklgqbBo
5. Sendung mit Stefan Kindermann „Blindschach“: https://youtu.be/Xw9DHU1QdSg
6. Sendung mit Stavroula Tsolakidou „Compositions“: https://youtu.be/bvZVYjj4kT0
7. Sendung mit Nino Kordzadze „Taktik“: in Bearbeitung
WK, Text: Veronika Exler, Grafik: Manuel Kraft
Die Europäische Schachunion (ECU) organisiert vom 18. bis 20. Dezember eine Online Blitz Europameisterschaft. Das Turnier ist offen für alle Spieler mit einem Standard Rating von 2300+, die für eine europäische Schachföderation spielberechtigt sind. Es wird kein Nenngeld eingehoben.
Gespielt wird die EM in drei Stufen: Qualifikation, Top-16 Play-Off, Top-4 Superfinals
Links:
Info ECU, Offizielle Website, Online Anmeldung
Wie andere Bewerbe zuvor steigt auch der European Women’s Club Cup heuer auf eine Online-Ausgabe um. Der ursprünglich geplante Club-Cup in Mayrhofen wird 2021 über die Bühne gehen. Das Online-Event wird im Schnellschach-Format von 19.-22. Dezember auf der Schachplattform Tornelo gespielt. 42 Mannschaften werden in Gruppenspielen am Wochenende die zehn Finalplätze ausspielen, die am Montag und Dienstag um das Stockerl kämpfen werden.
Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt, denn neben dem Topteam aus Monte Carlo, das keine Mühe gescheut hat, die amtierende Vize-Weltmeisterin Aleksandra Goryachkina aufzustellen, sind unter anderen die Europameisterin von 2019 Alina Kashlinskaya für den französischen Verein Clichy-Echecs-92 und die Muzychuk-Schwestern für Kyiv Chess Federation - Greco mit von der Partie.
Österreich wird vom diesjährigen 1. Frauenbundesliga-Gewinner SK Erste Bank Baden sowie Schachklub Wulkaprodersdorf vertreten. Zudem spielen die beiden Nationalspielerinnen WGM Regina Theissl Pokorna und FM Anna-Christina Ragger für die Teams Arnia Chess IT sowie den Hamburger Schachklub von 1830 e.V. (dt)
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, chess-results
Die Österreichischen Jugendmeisterschaften im Blitz und Rapid waren vom 11. bis 13. Dezember in St. Veit geplant. Pandemiebedingt konnten diese Meisterschaften wie viele andere Turniere nicht stattfinden. Da am 12.12.2020 zudem vor 100 Jahren der ÖSB gegründet worden war, wurden diese Meisterschaften als Jubiläumsveranstaltung ersatzweise online ausgetragen.
Diese Premiere war für alle Beteiligten eine Herausforderung. Nach langwierigen Vorbereitungen mit Testturnieren und Einschulungen konnten am Freitag, dem 11. Dezember, die ersten Österreichischen Internet Schachmeisterschaften der Jugend mit den Bewerben im Blitzschach um 16:00 Uhr pünktlich beginnen. Knapp 200 Jugendliche aus allen neun Bundesländern haben zumindest an einem der 25 Bewerbe teilgenommen. Insgesamt verzeichnet die Veranstaltung 435 Teilnehmer.
Höhepunkt war am Samstag, dem ÖSB Jubiläumstag, die Bundesländer Mannschaftsmeisterschaft (BLMM). An der Spitze mischt sich zum erwarteten Zweikampf zwischen Wien und der Steiermark noch überraschend das Burgenland. Die Entscheidung um den Titel fällt in den direkten Begegnungen, da alle drei Teams ansonsten keine Punkte liegen lassen. In der siebenten Runde gewinnt Burgenland angeführt von Dominik Horvath und Alexander Gschiel in einem engen Match gegen die Steiermark mit 4,5:3,5 und geht als einzige Mannschaft ohne Punkteverlust in die Schlussrunde, da die Steiermark in der achten Runde mit einem 5:3 Sieg gegen Wien seine Chancen wahrt. Die Entscheidung muss im direkten Duell zwischen Burgenland und Wien fallen. Die Burgenländer habe es selbst in der Hand den Titel zu sichern, verlieren aber mit 3:5. Lachender Dritter ist die Steiermark, die dank besserer Zweitwertung vor Wien den Titel aus dem Vorjahr verteidigen kann. Burgenland darf sich über Bronze freuen. Oberösterreich sichert sich im Fernduell mit Niederösterreich den vierten Platz. Hinter Niederösterreich folgen Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten.
Am gestrigen Sonntag wurden zum Abschluss noch die Einzeltitel im Schnellschach vergeben. Am Ende holt die Steiermark 21 von 75 möglichen Medaillen und damit um fünf mehr als Wien. Im Medaillenspiegel ist aber die Bundeshauptstadt dank ihrer acht Goldmedaillen vorne. Niederösterreich gelingen 10 Medaillen. Weiters: Salzburg (8), Burgenland (7), Vorarlberg und Oberösterreich (je 5), Tirol (3). Kärnten kann leider nicht an die großen Zeiten mit Moser und Ragger anschließen und bleibt medaillenlos.
Ausgetragen wurden die Meisterschaften auf Playchess, dem Online-Server von ChessBase. Ein großer Dank gebührt dem ChessBase Team, das nicht nur 2020 die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, sondern mit seinen "Sysops" Martin Fischer, Holger Lieske, Gaby Assmann und Emine Yanik während des Turniers den österreichischen Turnierleitern stets hilfreich zur Seite gestanden ist. Großer Dank gebührt auch den Turnierleitern Laima Domarkaite, Gerald Hametner, Christian Huber, Wolfgang Horvath, Günter Mitterhuemer und Hermann Wilfling. Sie alle sind erfahrene Internationale Schiedsrichter, die erstmals Online-Turnier geleitet haben und diese Aufgabe hervorragend bewältigt haben. Einen tollen Job haben zudem die Trainer der Landesverbände geleistet, die ihre Schützlinge bestens aus der Distanz betreut haben und dank interner Kommunikationswege eine wichtige Schnittstelle zum Organisationsteam waren.
In Summe ist diese Online-Premiere gut über die Bühne gegangen und könnte ergänzend zum "over the board chess" eine Ergänzung für die Zukunft sein. Trotzdem hoffen alle sich bald wieder persönlich bei Turnieren vor Ort begegnen zu können.
Ergebnisse/Partien bei Chess-Results, Medaillenspiegel
wk