Universitäts- und Hochschulmeisterschaften - Ankündigung
Die 2. Österreichische Universitäts- und Hochschulmeisterschaft findet heuer vom 4.–7. Februar in Wien statt. Nach dem letztjährigen Debüt durch den Veranstalter „Schach ohne Grenzen“ an der Universität Innsbruck wird die Veranstaltung heuer vom Schachclub TU Wien organisiert. Gespielt wird im Freihaus der TU Wien in den Formaten Team-Blitz, Team-Schnellschach und Einzel-Blitz. Ziel ist neben einem sportlich interessanten Format auch die soziale Vernetzung österreichischer Hochschulen. Kurzentschlossene Studierende und Universitätsangehörige können sich noch bis 31. Jänner in Teams ihrer Hochschule einbringen, oder sich in einer Spielgemeinschaft mit einer anderen Hochschule zusammenschließen. (wk, Text/Info/Foto: Georg Fröwis)
Ergebnisse von 2015, Ausschreibung 2016

Über 250 Spieler aus 13 Nationen, darunter 9 Großmeister, 9 Internationale Meister und viele weitere Titelträger sorgten in drei Turnieren für eine spannende Schachwoche in Aschach. Nach hartem und spannendem Turnierverlauf fielen wie üblich die Entscheidungen erst in der letzten Runde und davon dauerte die längste Partie über 100 Züge, das nennen die Schachfreunde dann eine Seeschlange und das im schönen Schiffermarkt Aschach an der Donau. Im A-Turnier endeten die ersten beiden Bretter schnell remis und so blieb nur IM Schreiner mit der Chance auf den Turniersieg über, allerdings war seine Stellung mit Schwarz zu diesem Zeitpunkt sehr verdächtig. Für Spannung um den Kampf um den Turniersieg war gesorgt und so entwickelten sich scharfe Partien auf den nächsten Brettern. So ergaben sich hinter den drei Spitzenbretter auf den weiteren acht Brettern nur entschiedenen Partien. Auch der junge Marc Morgunov – als Nummer 101 in der Schlussrunde auf der Bühne – musste gegen IM Thomas Reich nach hartem Kampf eine Niederlage hinnehmen. Nach hartem Kampf konnte Schreiner die Partie gerade noch halten und damit stand der Turnierendstand fest. Sieben Schachfreunde beendeten das Turnier mit 5,5 Punkten. Nach Feinwertung gewann GM Vladislas Nevednichy vor IM Peter Schreiner und GM Nikita Maiorov. Das B-Turnier holt sich Pero Dumanic im C-Turnier ist Sebastian Bauer erfolgreich. (wk, Text/Info/Foto: Veranstalter)
Das 24. Internationale Raiffeisen Donau Open findet vom 26. bis 31. Dezember in Aschach an der Donau statt. Der Preisfonds beträgt 7.500 Euro. In der A-Gruppe sind bereits vier Großmeister und sieben Internationale Miester vorangemeldet. GM- und IM-Normen sind möglich. Insgesamt werden drei Gruppen angeboten. In der B-Gruppe gilt Elo < 2000, in der C-Gruppe Elo < 1650. Der Veranstalter bietet auch heuer wieder eine Reihe an Side-Events, wie eine Players-Party oder eine Bier Verkostung. Anmeldungen sind auf der Turnierseite online möglich. (wk)
Das fünfrundige Schachturnier fand vom 18.12. bis 20.12.2015 in der NMS Neukirchen a. d. Enknach statt. Der Event jährte sich bereits zum zehnten Male, was zusätzlich Grund zur Freude lieferte. Veranstalter war einmal mehr der WSV ATSV Ranshofen Schach. Das A-Turnier war mit acht Titelträgern (darunter drei Großmeister, einer davon der amtierende Senioren-Weltmeister Vladimir Okhotnik!!!) stark besetzt, insgesamt 33 Teilnehmer. Gesamtsieger wurde der junge Ukrainische Fide-Meister Kirill Burdalev, vor Großmeister Tratar (Slowenien) und Frauen-Großmeisterin Kaps (ebenfalls Slowenien). In den vorderen Rangen platzierten sich zwei Ransofner Spieler, der internationale Meister Juri Dovzik auf Rang 4 sowie das Jugendtalent Alexander Müller auf Rang 5. Alexander hätte mit einem in der Schlussrunde durchaus möglichen Sieg gegen GM Okhotnik den Gesamtsieg erreichen können! In der B-Gruppe zeigten die beiden ukrainischen Jugendspieler Valadis Pepas und Sascha Reschetar ihr Können und belegten punktegleich die Ränge 1 und 2 vor dem Ungarn Peter Sarmasi. Melanie Mattersberger aus Graz konnte das Turnier mit alleinigen 4,5 Punkten für sich entscheiden. (wk, Text/Foto: Norbert Frühauf)
40 Schachfreunde und –freundinnen fanden sich am Sonntagnachmittag um 15:00 im Haus des Schachsports ein, um in entspannter Atmosphäre ein Hobbyturnier zugunsten der Flüchtlingshilfe auszutragen. Organisator des Turniers war der Schachklub TU Wien mit Unterstützung vom Wiener Schachlandesverband. Statt einem Nenngeld wurde um eine freiwillige Spende gebeten, für die drei Erstplatzierten gab es Pokale. Mit sechseinhalb Punkten aus sieben Partien siegte der Elofavorit Johann Webersberger mit einem Respektabstand von einem Punkt auf den Zweitplatzierten Adam Steiner. Beide spielen selbst für den Verein TU Wien und sich an der Organisation des Turniers beteiligt. Dritter wurde Jakob Gstach vom SK Ottakring. Bei der Siegerehrung konnten Adam Steiner und Präsident Christian Hursky dem Organisator des Train of Hope Benjamin Fritz schließlich eine gut gefüllte Spendenbox mit einem Inhalt von 635 Euro überreichen. Diese sollen einen Beitrag leisten, um die Erstversorgung der täglich am Hauptbahnhof Wien ankommenden Flüchtlinge weiterhin zu garantieren. (wk, Text/Foto: Margot Landl)