Toms Kantans gewinnt das 1. Schilcherland Open
Der Lette Toms Kantans gewinnt das 1. Schilcherlandopen in Deutschlandsberg mit siebeneinhalb Punkten aus neun Partien vor dem Russen Artem Smirnov und den Steirern Gert Schnider und Andreas Diermair, die allesamt sieben Punkte erzielen. Kantans zeigt solides und kämpferisches Schach. Er wackelt nur in der Vorschlussrunde gegen Peter Schreiner. Bei knapper Bedenkzeit findet Schreiner aber nicht die Widerlegung des inkorrekten Figurenopfers und Kantans kann mit einem Remis in der Schlussrunde gegen Artem Smirnov den alleinigen Turniersieg sichern. Die steirischen Teilnehmer schlagen sich mit den Plätzen drei, vier und sechs gut. Schnider und Diermair verlieren keine Partie und hätten bei besserer Chancenauswertung weiter vorne landen können. Schreiner verpasst seine Chancen mit einer Niederlage in der sechsten Runde gegen den Georgier Nikoloz Chkhaidze und im direkten Duell mit Kantans. Beste Frau unter den 130 Teilnehmern wird die Gattin des Siegers, Anna Kantane, mit sechs Punkten am 16. Platz. Insgesamt haben 22 Frauen bzw. Mädchen teilgenommen. Im nächsten Jahr planen die Veranstalter gerade für diese Zielgruppe neue Schwerpunkte. Die Preisverleihung wurde durch die Anwesenheit von Bügermeister Josef Wallner aufgewertet und dauerte ob der vielen Kategoriepreise entsprechen lange. Organisatorisch haben "die drei Wolfgangs" Gosch, Heinisch und Horvath in der geräumigen Koralmhalle für perfekte Spielbedingungen gesorgt. Viele Teilnehmer waren voll des Lobes und versprachen noch vor Ort im nächsten Jahr wiederzukommen. (wk)
Website Schilcherland Open, Ergebnisse: Open, Silvesterblitz
Liste der Preisträger (PDF)

130 Teilnehmer aus 17 Nationen haben das 1. Schilcherland Open in Deutschlandsberg am 29. Dezember in Angriff genommen. Gespielt werden bis 6. Jänner neun Runden Schweizer System. Staatsmeister Andreas Diermair führt die Setzliste an gefolgt von GM Toms Kantans (LAT), IM Peter Schreiner, GM Mathias Womacka (GER) und den IM´s Gert Schnider und Artem Smirnov. Nach drei Runden führen 10 Spieler mit dem Punktemaximum, darunter aus der Steiermark Schreiner, Schnider, Wegerer und Danner. Elofavorit Diermair musste hingegen bereit zwei Remisen abgeben. Am 31. Dezember hat das Organisationsteam rund um die drei "Wolfgangs" Gosch, Heinisch und Hauptschiedsrichter Horvath noch ein Silvesterblitzturnier mit 1.000 Euro Preisgeld für den Sieger auf die Beine gestellt. Der Kampf um den Sieg spitzte sich auf ein Duell zwischen dem kroatischen Favoriten Mladen Palac und dem Letten Toms Kantans zu. In der siebenten Runde gewinnt Palac das direkte Duell und scheint auf dem Weg zum Sieg. Doch dann stellt Österreichs Nachwuchshoffnung Konstantin Peyrer dem Favoriten ein Bein und überspielt den vielfachen kroatischen Nationalspieler in einem Sizilianer. Kantans ist der lachende Dritte und streift den ersten Preis ein. Der dritte Platz geht mit Milan Mrdja an einen weiteren Kroaten, erst am vierten Platz rettet Gert Schnider die Ehre der Österreicher. Peyrer wird als Nummer 17 ausgezeichneter Siebenter. (wk)
Das 26. Donau Open in Aschach begann gestern mit der 1. Runde. Am Start sind insgesamt 198 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgeteilt auf vier Gruppen, davon 76 in der stärksten A-Gruppe. Hier sind mit Andrei Istratescu, Nikita Maiorov, Gergely Antal, Jozsef Horvath, Robert Zelcic und Marko Tratar auch sechs Großmeister an der Spitze der Startrangliste. Die elostärksten Österreicher sind Harald Schneider-Zinner und als Lokalmatadoren
Herrlicher Sonnenschein in Aschach und warme Temperaturen – man könnte fast von einem Frühlingstag sprechen und so verwunderte es nicht, dass auf Brett 2+3 zum Jahresausklang Schnellremisen aufs Brett kamen. Damit war die Ausgangslage klar – der Vorjahressieger GM Andrei Istratescu musste mit Weiß siegen, um das Turnier zu gewinnen. Am Brett entwickelte sich ein harter Kampf und nach einem Qualitätsgewinn schaute es nach einem raschen Sieg aus, doch dann kamen technische Schwierigkeiten ins Spiel und es wurde noch ein langer harter Kampf zum alleinigen Turniersieg! Damit ging im Kampf um die Podestplätze Brett 3 leer aus und ebenfalls ganz knapp als Vierter verfehlte der Bundesdamentrainer IM Harald Schneider-Zinner punktegleich nach Zweitwertung dasselbe als bester Österreicher! Dass man auch im Frieden Turniere gewinnen kann, zeigte sich im B-Turnier. Die ersten vier Bretter endetet Remis und erst auf Brett folgte der erste Sieg der Runde, dieser half aber nicht mehr aufs Podest, dass sich mit Günter Höbarth, Julius Strolz und Daniel Koltai drei Punktegleiche mit 5,5 Punkten teilten. Im C-Turnier endete die Partie auf Brett eins Remis und so war der Weg frei für die Nummer 19 Daniel Karner, der mit den weißen Steinen die Nummer 11 Anton Hauzenberger besiegen konnte und alleiniger Turniersieger wurde. (wk, Foto: Turnierseite, Text: Krennwurzn)
Vom 15. bis 17. Dezember fand das 12. Open Braunau statt. 157 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zehn Nationen hatten sich im Schloss Ranshofen eingefunden, dessen Ambiente eine einmalige Kulisse für das königliche Spiel bot. Ganz nach dem von Bezirkshauptmann Dr. Georg Wojak ausgerufenen Motto "Schach im Friedensbezirk" wurden drei Tage lang spannende aber immer faire und friedliche Wettkämpfe ausgetragen. Im A-Turnier waren insgesamt 37 Spielerinnen und Spieler, darunter neun Titelträger, am Start. Die Setzliste führte der amtierende österreichische Staatsmeister IM Andreas Diermair an, dem es auch gelang, mit 4,5 Punkten den alleinigen ersten Rang zu erspielen. Ihm folgten mit je vier Punkten Uwe Kleibel(GER), IM Hresc Vladimir(CRO), Omelja Artem(UKR) und FM Wallner Joachim (AUT). Die Titel Braunauer Bezirks- und Stadtmeister ergingen an die jungen Ranshofner Wolfgang Kücher(9.) und Paul Brehovsky(15.), die in dem internationalen Ensemble sehr gute Figur machten. Das B-Turnier mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gewann der junge Hörschinger Bauer Sebastian. Der erst Vierzehnjährige setzte sich mit 4,5 Punkten an die Spitze der Endtabelle. Jugend voran hieß es ebenso im C-Turnier. Hier nahm der erst elfjährige Richard Hersel vom SV Kremsmünster den Siegespokal in Empfang. (wk, Info: Norbert Frühauf, Text/Foto: Turnierseite)