Andreas Heimann gewinnt Accentus Young Masters
Der Deutsche Großmeister Andreas Heimann gewinnt das Accentus Young Masters in Bad Ragaz mit sechseinhalb Punkten aus neun Partien vor dem Franzosen Adrien Demuth (6) und dem Russen Nikita Petrov (5,5). Georg Fröwis hält sich in dem Feld wacker und wird mit vier Punkte bei einer Performance von 2452 hinter dem Italiener Moroni und dem Schweizer Kurmann Sechster. Das ist ein gutes Ergebnis, insbesondere da Fröwis mit seiner Elozahl von 2428 in der Startrangliste nur Vorletzter war. Siege gelingen dem Österreicher in den beiden Schlussrunden gegen Nikita Petrov und Oliver Kurmann. (wk, Foto: Schweizer Schachbund)
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Das Tal Memorial in Moskau wurde heuer mit einem Schnellschach- und einem Blitzturnier ausgetragen. Nachdem Anand im Schnellschach mit 10 Teilnehmern brillierte, zeigt sich Karjakin im Blitzen der Konkurrenz überlegen. Zu den Teilnehmern des Schnellschachs kamen im Blitz mit Artemiev, Andreikin, Morozevich und Fedoseev vier weitere Russen dazu. Karjakin gewinnt acht der vierzehn Partien und verliert nur gegen Kramnik. Das bringt ihm mit 10 Punkten überlegen den ersten Platz vor Hikaru Nakamura (8,5) und Ian Neopomniachtchi (7,5). Eine starke Leistung zeigt Vladislav Artemiev. Er wird mit acht Punkten ausgezeichneter Vierter. Ganz so überraschend kommt dieses Resultat aber nicht, ist der Russe doch mit eine Elozahl von 2834 hinter Carlsen, Karjakin, Grischuk, Aronian, Nakamura und Vachier-Lagrave die Nummer Sieben der Blitz-Weltrangliste. Hinter ihm folgen in Moskau mit Grischuk, Kramnik, Dubov und Andreikin vier weitere Russen, erst dann Anand. Schlecht ergeht es Boris Gelfand. Der ehemalige WM-Finalist wird hinter Svidler, Morozevich, Fedoseev und Mamedyarov, der ebenfalls einen schlechten Tag erwischt, nur Letzter. (wk, Foto: Eteri Kublashvili)
Markus Ragger spielte am vergangenen Wochenende für seinen Verein Valeranga in der norwegischen Elite-Liga und darf sich am Ende über einen weiteren Mannschaftstitel freuen. Ragger holt in den drei Schlussrunden gegen IM Frode Elsness, GM Ian Ludwig Hammer und IM Benjamin Arvola Notkevich zweieinhalb Punkte und trägt damit am Spitzenbrett zum guten Gelingen bei. Valeranga ist mit Ragger, Predojevic und Tari an den Spitzenbrettern eine Klasse für sich und gewinnt am Ende souverän mit dem Punktemaximum von 18 Punkten aus neun Runden. Der Respektabstand auf die Verfolger Nordstrand und SK 1911 beträgt satte sechs Punkte. (wk)
Viswanathan Anand glänzt im ersten Teil des Tal Memorials in Moskau und gewinnt den Schnellschachbewerb mit sechs Punkten aus neun Partien klar vor Shakhriyar Mamedyarov, Sergey Karjakin und Hikaru Nakamura (alle fünf Punkte). Anand verliert zwar gegen Mamedyarov gewinnt aber gegen Dubov, Nepomniachtchi, Nakamura und in der Schlussrunde mit einer sehenwerten Kombination gegen Grischuk als einziger Spieler vier Partien. Mamedyarov legt am ersten Tag mit zweieinhalb Punkten aus drei Partien bei Siegen gegen Svidler und Anand vor, kann dann aber keine Partie mehr gewinnen und stolpert zudem in der Vorschlussrunde gegen Dubov. Karjakin bleibt ungeschlagen, kommt aber erst in der Schlussrunde gegen Kramnik zu einem Sieg. Licht und Schatten erlebt Hikaru Nakamura mit drei Siegen bei zwei Niederlagen. Solide spielen Gelfand und Grischuk. Beide landen bei der 50%-Marke. Knapp darunter liegen Kramnik und Dubov (beide 4) sowie Svidler und Nepomniachtchi (je 3,5), die beide sieglos bleiben. Heute folgt der zweite Teil des Tal Memorials 2018 mit 13 Runden Blitzschach. (wk, Foto: Eteri Kublashvili)