Accentus Young Masters mit Dominik Horvath
Im historischen Gebäude «Hotel Schloss» in Bad Ragaz findet vom 26. Februar bis 7. März das «Accentus Young Masters 2019» statt. Die Teilnehmer des «Accentus Young Masters 2019» stammen aus fünf verschiedenen Ländern. Aus der Schweiz nehmen der Grossmeister Noël Studer (Bern/2494 ELO), der Internationale Meister Oliver Kurmann (Luzern/2454) und Aurelio Colmenares (Genève/2335) sowie der 17-jährige Theo Stijve (Villars-sur-Glâne/2333) teil. Dazu kommen aus Russland GM Nikita Petrov (2585), aus Deutschland GM Dennis Wagner (2587), IM Luis Engel (2469) und IM Lev Yankelevic (2445), aus Kuba IM Carlos Daniel Albornoz (2577) und aus Österreich IM Dominik Horvath (2419). Horvath startet nach zwei Remisen gegen Lev Yankelevich und Aurelio Comenares sowie einer Niederlage in der zweiten Runde gegen Noel Studer mit einem Punkte aus drei Partien. Heute trifft Burgenlands Hoffnung ab 14:30 Uhr auf Nikita Petrov. Das Turnier wird auf diversen Plattformen wie ChessBase und Chess24 live übertragen. (wk, Foto: Turnierseite)
Turnierseite

Die deutsche Bundesliga spielt an diesem Wochenende von Freitag bis Sonntag ihre gemeinsame zentrale Runde in Berlin. Dabei ist auch die deutsche Frauenbundesliga. Erwartet werden etliche Stars. Tabellenführer Baden-Baden soll mit Fabiano Caruana am Spitzenbrett auftauchen und könnte zudem im Kampf um den Titel auch Maxime Vachier-Lagrave, Vishy Anand und Levon Aronian aufbieten. In der heutigen Begegnung zwischen Hockenheim und Viernheim kommt es am Spitzenbrett zur den Paarung Shakryiar Mamedyarov gegen US-Meister Sam Shankland. Solingen, der Klub von Markus Ragger, hat nach dem Rückzug von Aachen an diesem Wochenende nur zwei Partien gegen Düsseldorf und Hofeim. Vier Punkte sind programmiert und sollten Solingen weiter im Titelrennen halten. Derzeit ist das Team punktegleich mit Baden-Baden hat aber ein Spiel mehr ausgetragen. Ein Heimspiel ist die zentrale Runde für SF Berlin. Man darf gespannt sein ob die Österreicher im Kader der Berliner, Peter Schreiner und Felix Blohberger, zum Zug kommen. Die heutige Runde beginnt um 16:00 Uhr. (wk, Foto: ChessBase)
Die Entscheidung um die Match-Sieger beim Champions-Showdown in St. Louis war bereits in den 12 Partien Schnellschach mit doppelten Punkten gefallen. Caruana, Nakamura, So, Topalov und Rapport konnten ihre Führung in den 24 Blitzpartien halten. Lediglich Dominguez kann im Blitz mit 13,5:10,5 gegen Topalov einen Teilsieg verzeichnen, in der Gesamtwertung sichert sich aber Topalov mit 25,5:22,5 das erste Preisgeld von 36.000 Dollar. Dominguez bekommt als Verlierer immerhin noch 24.000 Dollar. Überraschend chancenlos bleibt Harikrishna gegen Caruana, auch der Blitzteil geht für den Inder mit 6,5:17,5 klar verloren. Ein klares Blitzergebnis gelingt auch Nakamura mit 15,5:8,5 gegen Duda. Dabei konnte man vom jungen Polen, er gewann bei der letzten Blitz-WM die Silbermedaille und forderte Carlsen bis zur letzten Runde, doch mehr erwarten. Im Match überzeugte aber Nakamura mit dem ausgereifteren Repertoire und taktischer Abgebrühtheit. Navara erreicht im Blitz ein 12:12 gegen So und Rapport kann trotz schlechtem ersten Blitztag, am zweiten Shankland mit 13,5:10,5 erneut in die Schranken verweisen. Dank eines Preisfonds von 50.000 Dollar pro Match und vieler spannender Partien war der Champions-Showndown mit bewährter St. Louis Live-Übetragung wieder ein mediales Spektakel. (wk, Foto: Turnierseite)
Fabiona Caruana und Richard Rapport dominieren ihre Matches gegen Pentala Harikrishna und Sam Shankland beim Champions Showdown in St. Louis in den Schnellschachpartien klar und führen vor den Blitzpartien jeweils mit 18:6. Beide können je sieben der zwölf Partien gewinnen, bei vier Remisen und einer Niederlage. Eine klare Führung hat auch Wesley So mit 16:8 gegen David Navara. Veselin Topalov geht mit einer kaum weniger deutlichen 15:9 Führung in die Blitzpartien gegen Leinier Dominguez Perez, allerdings könnte der Neo-Amerikaner im Blitz noch gefährlich werden. Das spannendste und hochkarätigste Match lieferten sich bisher aber Hikaru Nakamura und der junge Pole Jan Krzysztof Duda. Beide zeigen viele kreative Ideen und taktische Einfälle. Erst in den letzten drei Partien kann Nakamura mit 14:10 einen Vorprung erspielen. Man darf gespannt sein ob Duda als Vize-Weltmeister im Blitzschach in den heute und morgen folgenden 24 Blitzlpartien Nakamura in dessen Domäne noch gefährlich werden kann. Die Live-Übertragung beginnt jeweils um 20:00 Uhr MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
In St. Louis jagt ein Mega-Event den nächsten. Nach dem Cairns-Cup begann bereits gestern der Champions Showdown, in dem fünf Amerikaner in Matches auf fünf Spieler der Weltelite treffen. Innerhalb von fünf Tagen werden 12 Partien Schnellschach und 24 Partien Blitz gespielt. Die Punkte im Schnellschach zählen doppelt. Jedes Match hat einen Preisfonds von 60.000 Dollar, davon bekommt der Sieger 36.000. In den ersten vier Partien schaffen sich Fabiano Caruana und Richard Rapport bereits einen klaren Vorsprung. Caruana gewinnt gegen Pentala Harikrishna ebenso drei Partien bei einem Remis wie Rapport gegen den regierenden US-Meister Sam Shankland. In diesen Matches steht es somit 7:1. Knappe 5:3 Führungen holen Wesly So gegen David Navara und Veselin Topalov gegen den Neo-Amerikaner Leinier Dominguez heraus. Nur in der Begegnung Hikaru Nakamura gegen Jan-Christof Duda steht es 4:4, wobei jeder Spieler eine Partie gewinnen konnte. Die Runden fünf bis acht im Schnellschach folgen heute ab 20:00 Uhr MEZ. Sie werden auf der Turnierseite live übertragen und wie immer in St. Louis vorbildlich von Yasser Seirawan, Jennifer Shahade und Maurice Ashley kommentiert. (wk, Foto: Turnierseite)