Mitropa: Zwei 3:1 Siege in Runde 5
Österreichs Frauen erkämpfen bei ihrem vierten Einsatz in der fünten Runde einen ersten Mannschaftssieg. Die Schweiz wird klar mit 3:1 geschlagen. An den Spitzenbrettern remisieren Anna-Christina Ragger und Katharin Newrkla gegen Lena Georgescu und Camille De Seroux. Dahinter werden Elisabeth Hapala und Jasmin-Denise Schloffer gegen Sarah Hund und Nathalie Pellicoro ihrer Favoritenrolle gerecht. In der Tabelle führt Frankreich (9) vor Kroatien (8). Österreich liegt mit drei Punkten am sechsten Platz, war aber bereits spielfrei. Erfreulich läuft es weiter bei den Herren, die gegen Kroatien mit einem 3:1 den dritten Sieg in Serie feiern und damit auch die Tabellenführung von der Slovakei übernehmen. Wie bei den Frauen remisieren an den Spitzenbrettern Valentin Dragnev und Felix Blohberger. Den Mannschaftssieg sichern Florian Mesaros und Dominik Horvath mit Siegen gegen Sven Tica und Jurica Srbis. Heute spielen die Herren gegen die Schweiz und die Frauen gegen Italien. Rundenbeginn ist wie immer um 15:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)
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In der vierten Runde fügen Österreichs Herren beim Mitropacup dem bisher makellosen Tabellenführer Slowakei eine erste Niederlage zu. Am Spitzenbrett spielt Valentin Dragnev weiter stark. Gestern gelingt ein überzeugender Sieg gegen Viktor Gazik. Dragnev hält ungeschlagen ebenso bei drei Punkten wie Dominik Horvath. Der Burgenländer steuert gegen Samir Sahidi seinen dritten Sieg bei und wird damit zum Matchwinner nachdem Felix Blohberger gegen Christopher Repka remisiert hat. Nicht so gut läuft es bisher für Florian Mesaros. Er musste gegen Jergu Pechac bereits seine dritte Niederlage einstecken. Das Team liegt nun mit sechs von acht möglichen Punkten gleichauf mit der Slowakei an der Spitze. Heute wartet ab 15:00 Uhr Kroatien. Die Frauen waren gestern spielfrei und kämpfen heute gegen die Schweiz um einen ersten Sieg. (wk, Foto: Turnierseite)
Am dritten Spieltag gelingt Österreich beim Mitropacup in Radenci ein erster Sieg. Die Herren holen gegen Lieblingsgegner Frankreich mit einem 2,5:1,5 beide Punkte. Am Spitzenbrett remisiert Dragnev mit Schwarz gegen Travadon. Felix Blohberger und Dominik Horvath können ihre Weißpartien gewinnen und den Gesamtsieg sichern. Da ist letztlich die Niederlage von Mesaros zu verkraften. Ein erstes Erfolgserlebnis gibt es für unsere Frauen mit einem 2:2 gegen Slowenien. Anna-Christina Ragger und Katharina Newrkla remisieren in einem hartumkämpften Match an den Spitzenbrettern. Dahinter gewinnt Elisabeth Habala gegen Zala Urh, während Annika Fröwis gegen Nusa Hercog in einen Gegenangriff gerät und verliert. Heute ist das Team spielfrei, die Herren treffen auf die Slowakei. (wk, Foto: Turnierseite)
Die österreichischen Teams warten beim Mitropacup in Radenci noch auf einen ersten Sieg. Die Herren spielen gestern gegen Italien erneut 2:2, wobei die Anziehenden jeweils das Brett als Sieger verlassen. Valentin Dragnev und Florian Mesaros gewinnen gegen Andreas Stella bzw. Luca Shytaj. Dominik Horvath gerät gegen Lorenzo Lodice rasch in Nachteil und kann die Partie nicht halten. Den ersten Mannschaftssieg verpasst dann Felix Blohberger. Er verteidigt sich in schlechter und wohl verlorener Stellung hartnäckig und kann ein Springer Endspiel mit zwei gegen einen Bauern am gleichen Flügel erreichen. Gerade als das Remis nahe scheint, verrechnet sich Blohberger beim Übergang ins Bauernendspiel. Die Frauen verlieren gegen Frankreich knapp mit 1,5:2,5. Anna-Christina Ragger, Jasmin-Denise Schloffer und Annika Fröwis remisieren ihre Partien. Leider kann Katharina Newrkla ihren Elovorteil gegen Anaelle Afraoui nicht ausspielen. Ihre Niederlage besiegelt auch jene des Teams. Heute treffen die Frauen auf Gastgeber Slowenien, die Herren spielen gegen Frankreich. (wk, Foto: Turnierseite)
Markus Ragger gewinnt mit seinem Klub Bischwiller die Top-12 Liga in Frankreich. Das entscheidende Match gewinnt sein Klub in der Vorschlussrunde gegen Hauptkonkurrent Asnieres - le Grand Echiquier mit Maxime Vachier-Lagrave und Pentala Harikrishna knapp mit 2:1, wobei in Frankreich für das Ergebnis nur die Siegpunkte gezählt werden. Bischwiller spielte an den Spitzenbrettern mit Ragger, Fressinet, Naiditsch und Bacrot. Ragger remisierte am ersten Brett gegen Harikrishna. Die Siegpunkte gelangen Naiditsch gegen Cornette und Rodshtein gegen Gozzoli. Bischwiller gelingt heuer sogar eine makellose Saison, alle elf Begegnungen werden gewonnen. Ragger bleibt ungeschlagen und trägt sieben Punkte aus zehn Partien zum Gewinn des Meistertitels bei. Er gewinnt die ersten drei Partien gegen Wagner, Charmeteau und Ribbegren und in der Schlussrunde gegen Sokolov. In der Weltrangliste vom Juni sollte Ragger mit 2684 am 55. Platz aufscheinen. (wk, Foto: Turnierseite)