GCT: Aronian gewinnt Rapid&Blitz in St. Louis
Levon Aronian ist der große Sieger des Rapid&Blitz Events der Grand Chess Tour in St. Louis. Dabei verlief der Blitz-Bewerb alles andere als erwartet. Levon Aronian erreicht wie Magnus Carlsen mit neun Punkten nur 50% der möglichen 18 Punkte. Allerdings blieb der mit ihm gemeinsam nach dem Schnellschach führende Maxime Vachier-Lagrave noch einen halben Punkt darunter. Ganz stark präsentierten sich hingegen die Chinesen Yu Yangyi, Ding Liren und der Russe Sergey Karjakin. Sie erreichen jeweils 11,5 Punkte und sind die einzigen Drei mit einem positiven Score im Blitz. Yu Yangyi und Ding Liren erreichen in der Gesamtwertung 21,5 Punkte und teilen damit noch den zweiten Platz mit Vachier-Lagrave. Aronian bleibt trotz einer Niederlage in der Schlussrunde gegen den Franzosen einen halben Punkt vor diesem Trio. Karjakin wird Fünfter. Carlsen ungewohnt nur Sechster vor Rapport, Caruana, Dominguez und Mamedyarov. Bitter Beigeschmach für den Weltmeister: Er hat nun auch die Führung in der Blitzweltrangliste an Nakamura verloren und ist nun nur mehr im Standard ganz vorne. Da aber deutlich. In der Gesamtwertung der Grand Chess Tour 2019 bleibt Carlsen mit 38 Punkten weiter auf Siegeskurs. Es folgen Vachier-Lagrave (33,5), Aronian (24) und Wesley So (22). Carlsen hat drei Turniere gespielt, Vachier-Lagrave vier, Aronian und So bisher nur zwei. Alle 12 Tour-Starter spielen in den beiden klassischen Events in Zagreb und St. Louis sowie in drei der fünf Rapid&Blitz Events. Weiter geht es in St. Louis und der Tour schon am Samstag mit dem Sinquefield Cup. (wk, Foto: Turnierseite)
Grand Chess Tour, St. Louis Rapid/Blitz

Die Russischen Meisterschaften gehen vom 9. bis 23. August mit ihren "Superfinals" Votkinsk über die Bühne. Am Start sind bei den Männern Vladislav Artemiev (2757), Nikita Vitiugov (2728), Maxim Matlakov (2710), Evgeny Tomashevsky (2706), Dmitry Jakovenko (2704), Ernesto Inarkiev (2682), Vladimir Fedoseev (2671), Kirill Alekseenko (2668), Alexander Motylev (2668), Aleksey Dreev (2662), Alexey Sarana (2655), and Alexandr Predke (2650) und bei den Frauen Aleksandra Goryachkina (2564), Alexandra Kosteniuk (2507), Valentina Gunina (2497), Alina Kashlinskaya (2491), Olga Girya (2462), Natalija Pogonina (2457), Anastasia Bodnaruk (2429), Polina Shuvalova (2419), Elena Tomilova (2376), Daria Charochkina (2352), Margarita Potapova (2335), and Zarina Shafigullina (2332). Der Preisfonds beträgt 10 Millionen Rubel, das sind rund 135.000 Euro. Zudem erhalten die Sieger einen Renault Arkana. Nach vier Runden hat bei den Frauen Olga Girya mit 3,5 Punkten die alleinige Führung vor Pogonina und Kashlinskaya. Bei den Herren führt mit Vladislav Artemiev, Maxim Matlakov, Alexandr Predke (alle 2,5) ein Trio. Die großen Schachportale wie ChessBase und Chess24 übertragen live ab 13:00 Uhr. (wk, Foto: ChessBase)
Levon Aronian und Maxime Vachier-Lagrave führen beim "Rapid & Blitz" in St. Louis nach den neun Schnellschachpartien mit je 13 von 18 möglichen Punkten mit Respektabstand vor den Chinesen Ding Liren und Yu Yangyi. Aronian startet am ersten Tag mit drei Siegen souverän, darunter ein Auftaktsieg gegen MVL. Erst in der achten Runde muss er gegen Rapport seine einzige Niederlage hinnehmen. Diese Chance nutzt MVL und schließt mit zwei Siegen in den Schlussrunden noch zu Aronian auf. Außer Form agierte Weltmeister Magnus Carlsen, der bisher die Tour dominiert hat. Er startet schon mit einer Niederlage gegen Ding Liren denkbar schlecht, lässt aber zwei Siege folgen. Am zweiten Tag trifft es ihn mit einem halben Punkt aus drei Partien besonders schlimm. Dann zeigt Carlsen mit einem Sieg gegen MVL seine Stärke erleidet aber mit einer Niederlage gegen Karjakin sofort den nächsten Rückschlag und beendet den Rapid Teil mit -1. Zugleich verliert er die Führung in der Rapid-Weltrangliste an Vachier-Lagrave. Heute und morgen folgen in St. Louis je neun Runden Blitzschach. (wk, Foto: Turnierseite)
Die Grand Chess Tour geht im August mit zwei Events in St. Louis weiter. Heute startet Rapid/Blitz um 20:00 Uhr MEZ mit den ersten drei von neun Schnellpartien. Am Start sind Carlsen, Vachier-Lagrave, Caruana, Mamedyarov, Ding Liren, Aronian, Karjakin, Dominguez, Yu Yangyi und Rapport. Titelverteidiger der Tour ist Hikaru Nakamura. Er gewann 2018 in Abwesenheit von Magnus Carlsen die Gesamtwertung. Heuer hat er aber bereits einen deutlichen Rückstand auf den Weltmeister, der mit 33 Punkten aus zwei Siegen an der Elfenbeinküste und in Zagreb klar führt. Zweiter ist Maxime Vachier-Lagrave, der Sieger von Paris, mit 25 Punkten, allerdings hat der Franzose bereits drei Turniere gespielt, Carlsen nur zwei. Am Sonntag und Montag folgen in St. Louis jeweils weitere drei Runden Schnellschach gefolgt von je neun Runden Blitz am Dienstag und Mittwoch. Die Spieler bleiben dann gleich für den Sinquefield-Cup in St. Louis und spielen im fünften Event der Tour nach Zagreb vom 15. bis 28. August den zweiten Bewerb im Standardschach. (wk, Foto: Turnierseite)
Maxime Vachier-Lagrave gelingt beim Rapid/Blitz der Grand Chess Tour in Paris ein Heimsieg. Den Grundstein zum Erfolg legt der Franzose mit 13 Punkten in den neun Schnellschachrunden vor Grischuk (12) sowie Anand und Nepomniachtchi (je 10). Im Blitzbewerb können die Spezialisten Vachier-Lagrave und Grischuk diesmal aber nicht auftrumpfen. Beide bleiben mit 8 Punkten aus 18 Partien deutlich unter ihren Erwartungen, der Franzose verliert zudem seine Führung in der Blitz Weltrangliste wieder an Carlsen und fällt mit einem Verlust von knapp 100 Punkten hinter Nakamura und Aronian sogar auf Rang vier zurück. Im Blitzbewerb sind diesmal Anand, Duda und Nakamura mit je 10,5 Punkten die Besten gefolgt von Nepomniachtchi und Caruana (je 10). Den Grand Prix in Paris gewinnt Vachier-Lagrave mit 21 Punkten knapp vor Anand (20,5) sowie Grischuk und Nepomniachtchi (je 20). In der Tourwertung führt nach drei Bewerben Magnus Carlsen mit 33 Punkten vor Vachier-Lagrave (25) und Wesley So (22). Weiter geht es in St. Louis wo vom 10. bis 14. August ein Rapid/Blitz und vom 15. bis 29. August der Sinquefield Cup am Programm stehen. (wk, Foto: Veranstalter)