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Grand Chess Tour Serie 2020 abgesagt

Pressemitteilung:

Die Grand Chess Tour (GCT) gibt mit Bedauern die Absage der Saison 2020 bekannt. Die als COVID-19 bekannte globale Pandemie hat Auswirkungen auf unser aller Leben. Alle Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt werden abgesagt oder verschoben.

"Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Teilnehmer, Zuschauer, Mitarbeiter und Partner steht an erster Stelle", sagte GCT-Exekutivdirektor Michael Khodarkovsky. "Der Vorstand der GCT hat diese Entscheidung in Rücksprache mit den Partnern und Sponsoren auf der Grundlage der Empfehlungen des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) getroffen."

"Wir möchten den Spielern und der Weltschachgemeinschaft versichern, dass alle unsere Sponsoren und Partner, Superbet Group und Superbet Foundation, Vivendi SA, Colliers International und der Schachclub Saint Louis ihr Engagement für die Saison 2021 zugesichert haben", sagte der frühere Weltmeister und GCT-Präsident Garry Kasparov. "Die sechste Saison soll nun im Jahr 2021 stattfinden, und die Fans auf der ganzen Welt können eine erweiterte Tour erwarten".

Der Saint Louis Chess Club wird die weiteren Entwicklungen und die Empfehlungen der medizinischen und zivilen Behörden abwarten und dann über die Durchführung des Saint Louis Rapid & Blitz, des Sinquefield Cup und des Champions Showdown, sowie des Chess9LX Turniers befinden. Die Turniere waren für den Zeitraum 24. August - 14. September geplant.

"Der Schachklub Saint Louis hofft auf die bestmögliche Entwicklung auf der ganzen Welt", sagte Rex Sinquefield, der Gründer des Saint Louis Chess Club. "Wir hoffen, die Veranstaltungen wie geplant auszurichten."

Weitere Einzelheiten zu Terminen und den Formaten für die Grand Chess Tour 2021 werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.

Website Grand Chess Tour

Dramatisches Finale beim Masters in Prag

Das Masters beim Prager "Chess Festival" endet dramatisch. Zwei Runden vor Schluss sieht Santosh Gujrathi Vidit mit fünf Punkten aus sieben Partien bereits wie der sichere Sieger aus. Doch dann leistet sich der Inder zwei Niederlagen in den beiden Schlussrunden gegen Alireza Firouzja und Jan  Krzystof Duda. Da auch Gujarro David Anton gegen Grandelius in den Plusbereich kommt sind am Ende Vidit, Firouzja, Duda und David Anton mit je fünf Punkten vorne. Vidit hat am Ende doch noch Glück und ist nach Zweitwertung Erster.

Markus Ragger spielt in diesem Klassefeld im Rahmen seiner Erwartung und holt aus den neun Partien acht Remisen. Lediglich gegen Vidit musste er seinen König umlegen. In Summe eine solide Leistung der österreichischen Nummer Eins.

Das Challengers gewinnt der Holländer Jorden Van Foreest mit 6/9 vor Nijat Abasov (AZE) und Andrey Esipenko (RUS, je 5,5). Ein Open wird von G Akash (IND), Georgios Souleidis (GRE) und Nikita Petrov (RUS) mit je sieben Punkten aus neun Partien gewonnen. In Summe bereichert das Festival in Prag die europäische Turnierlandschaft. Das Organisationsteam möchte zu einem Fixstern wie Wijk aan Zee werden und ist auf dem besten Weg dazu. (wk, Foto: Turnierseite)

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Ragger startet mit zwei Remisen ins Schachfestival in Prag

In Prag findet vom 11.-21. Februar ein Schachfestival mit mehreren Turnieren statt. Hochkarätig besetzt ist ein Masters mit Jan-Krzysztof Duda (POL, 2755), Nikita Vitiugov (RUS, 2731), Alireza Firouzja (FID, 2726), Santosh Gujrathi Vidit (IND, 2721), David Navara (CZE, 2727), Pentala Harikrishna (IND, 2713), Juigjarro David Anton (ESP, 2697), Sam Shankland (USA, 2683) Markus Ragger (AUT, 2670) und Nils Grandelius (SWE, 2659).

Markus Ragger startet mit zwei Remisen gegen die Nummern drei und zwei der Setzliste gut ins Turnier. In der ersten Runde hält Österreichs Aushängeschild die Partie mit Schwarz gegen Alireza Firouzja stets im Gleichgewicht. Gestern folgt ein Remis gegen Nikita Vitiugov. Heute wartet mit Vidit die Nummer Vier.

Die ersten Siege gelangen Vitiugov gegen Anton, Vidit gegen Shankland und Duda mit Schwarz gegen Navara. Alle gelangen in der ersten Runde. In der zweiten gab es fünf Remisen. Die dritte Runde beginnt heute um 15:00 Uhr. (wk, Foto: Turnierseite)

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Österreicher in der deutschen Bundesliga

In der deutschen Bundesliga gewinnt OSG Baden-Baden in der sechsten Runde gegen den Hamburger SK, einen unmittelbaren Verfolger, klar mit 5,5:2,5 und bleibt ohne Punkteverlust mit 12 Zählern an der Spitze. Eine weiße Weste hat auch noch Hockenheim nach einem knappen 4,5:3,5 Erfolg gegen Solingen, den Klub von Markus Ragger. Österreichs Nummer Eins remisiert gegen Santosh Gujrathi Vidit. Machwinner für Hockenheim ist Vladimir Fedoseev mit einem Schwarzsieg gegen Aryan Tari. Es ist bereits die dritte Niederlage für Solingen in dieser Saison. Am Tag davor gelang gegen Speyer-Schwegenheim mit 6:2 ein dritter Sieg. Ragger remisierte gegen Nijak Abasov und hält in dieser Saison ungeschlagen bei zweieinhalb Punkten aus vier Partien.

Valentin Dragnev verliert im Dress von Bayern München gegen Yuriy Kryvoruchko. Die Bayern gewinnen aber das Match gegen Viernheim trotzdem mit 5:3. In der sechsten Runde siegt Bayern gegen Aachen ebenfalls mit 5:3. Diesmal steuert Dragnev ein Remis gegen Thibaut Vandenbussche bei und hält damit bei 1,5/4. Bayern hat bereits sieben Punkten und scheint als Aufsteiger diesmal mit dem Abstiegskampf wenig zu tun zu haben.

Berlin, der Klub von Felix Blohberger, hatte vergangenes Wochenende wegen des Rückzugs des SV Lingen nur ein Match gegen Werder Bremen, das mit einer 4:4 Punkteteilung endete. Blohberger remisiert gegen Alexander Markgraf. Berlin hat wie Solingen sechs Punkte und liegt hinter Solingen am 9. Platz. Das nächste Spielwochenende ist am 22./23. Februar.

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Grigoryan gewinnt Portugal Open

Der Armenier Karn H. Grigoryan gewinnt in das Portugal Open 2020 in Lissabon mit siebeneinhalb Punkten aus neun Partien vor acht Spielern mit je sieben Punkten. Nach Feinwertung wird der Russe Evgeny Alekseev Zweiter, Eduardo Iturrizaga aus Venezuela Dritter. Die Elofavoriten Alexander Motylev und Aryan Tari landen auf den Plätzen sieben und sechs. Bester Heimischer wird Rui Damaso. Er gewinnt damit zugleich die Sonderwertung 50+. Insgesamt waren 216 Spieler aus 33 Nationen am Start darunter 65 Titelträger. Grigoryan konnte dank des alleinigen Sieges ein Preisgeld von 2.500 Euro mitnehmen. Der Gesamtpreisfonds war 11.000 Euro.

Zum Auftakt des Opens gab es hohen Besuch seitens der ECU. Präsident Zurab Azmaiparashvili und Vizepräsidentin Dana Reizniece-Ozala besuchten das Turnier und führten am Spitzenbrett den ersten Zug aus. (wk, Foto: Turnierseite)

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