Die Georgierin Nana Dzagnidze erwischt mit vier Siegen den besten Start bei der Frauen-EM in Vysoke Tatry und führt allein vor Mariya Muzychuk (UKR), Valentina Gunina (RUS), Anna Ushenina (UKR), Evgenija Ovod (RUS) und Nastassia Ziaziulkina (BLR, alle 3,5 Punkte). Schlecht gestartet ist mit Nino Batsiashvili hingegen die Nummer Zwei der Setzliste. Sie liegt mit zwei Punkten nur im Mittelfeld. Beste Österreicherin ist Regina Theissl Pokorna mit 2,5 Punkten. Theissl Pokorna verliert in der zweiten Runde unglücklich gegen die Italienerin Olga Zimina, besiegt dann im Duell der Österreicherinnen Denise Trippold und remisiert in der gestrigen vierten Runde problemlos mit Schwarz gegen Ekaterina Atalik (2452). Annika Fröwis feiert gegen die Slowakin Zuzana Milcova einen ersten Sieg und hält bei eineinhalb Punkten. Elisabeth Hapala erzielt Achtungsremisen gegen Maria Manakova (2268) und Maria Kursova (2278) und hält wie Trippold bei einem Punkt. Die Niederösterreichiern verliert nach ihrem sensationellen Auftaktsieg gegen Klek leider drei Partien in Serie. Die Live-Übetragung der fünften Runde beginnt heute um 15:00 MEZ. (wk, Foto: Turnierseite)
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Die Europameisterschaft der Frauen im Standardschach wird vom 8.-19. April in Vysoke Tatry, Slowakei, gespielt. Am Start sind 144 Spielerinnen aus 30 Nationen. Die Ukrainerin Mariya Muzychuk führt die Startrangliste vor den beiden Georgerinnen Nino Batsiaschvili und Nana Dzagnidze sowie den beiden Russinnen Valentina Gunina und Aleksandra Goryachkina an. Beste Spielerin des Westens ist die Französin Marie Sebag am sechsten Platz. Österreich ist mit vier Spielerinnen vertreten. In der gestrigen ersten Runde feiert Denise Trippold (2067) einen Sensationssieg gegen die deutsche Hoffnung Hannah Marie Klek (2327). Ein Sieg aus der Rolle der Favoritin gelingt Regina Theissl Pokorna gegen Kanyamarala Trisha aus Irland. Ein beachtenswertes Remis gelingt Annika Fröwis mit Schwarz gegen die Russin Anastasia Savina (2358), die einen IM-Titel der Herren trägt. Einzig Elisabeth Hapala muss zum Auftakt gegen Ketevan Arakhamia-Grant (2347) eine Niederlage einstecken. Heute warten ab 15:00 Uhr wieder starke Gegnerinnen. Die Partien werden auf der Turnierseite und diversen Online-Plattformen live übertragen. (wk, Foto: Turnierseite)
Gemeinsam mit dem Bankhaus Schelhammer & Schattera und Bonus concisa ist es dem ÖSB gelungen, die wunderbare Judith Polgar für zwei Tage nach Wien zu lotsen. Im herrlichen Rahmen des Palais Esterházy hielt sie einen spannenden Vortrag zum Thema „Schach und Managment“. Harald Schneider-Zinner moderierte die Veranstaltung, die Nationalspielerinnen Denise Trippold und Veronika Exler bezogen bei Partien am Riesenschachbrett die Teilnehmer mit ein und Präsident Christian Hursky konnte viele interessante Gespräche führen. Am Freitag wird Polgar von zahlreichen Teilnehmern beim Simultanschach gefordert werden. Danach wird sie in Berlin wieder das Kandidatenturnier der FIDE live auf der Turnierseite kommentieren. (wk, Foto/Text: Harald Schneider-Zinner)
Mayrhofen/Zell/Zillertal gewinnt in der Schlussrunde der Frauenbundesliga in St. Veit das direkte Duell im Kampf um den Titel gegen Wulkaprodersdorf mit 3:1 und feiert erstmals einen Staatsmeistertitel. Die Entscheidung zeichnet sich bald ab, Jasmin Denise Schloffer und Nikola Mayrhuber bringen die Tiroler mit 2:0 in Führung, Min Wu und Anna-Lena Schnegg sichern mit Remisen gegen Magdalena Mörwald und Elena Boric den Endstand und halten damit auch Pamhagen auf Abstand. Der Titelgewin ist hochverdient, das Team von Werner Csrenko hat im Laufe der Saison nur eine Punkteteilung zugelassen. Die Silbermedaille sichert sich mit einem 4:0 Sieg gegen Baden Titelverteidiger Pamhagen mit 16 Punkten vor Wulkaprodersdorf (14). Auf den Plätzen landen St. Veit/Glan (10), SC Extraherb WS, Baden (beide 8), Schach ohne Grenzen (6), Steyr (5), Dornbirn (4) und Feffernitz (2). Die Planung für die neue Saison wird von Julia Bernhard, der neuen Vorsitzenden der Frauenbundesliga, am 1. Mai in Salzburg vorgenommen. (wk)
Im Rahmen des Bundesliga Wochenendes in Grieskirchen wurde am Samstag auch die Frauenmeisterschaft für Mannschaften im Blitzschach durchgeführt. Pamhagen gewinnt in der Aufstellung Eva Repkova, Regina Theissl-Pokorna, Helene Mira und Reka Horvath alle sechs Begegnungen und holt sich damit den Österreichischen Meistertitel vor Baden (Unuk, Trippold, Kordzadze, Stallinger) und Mayrhofen/Zell/Zillertal (Fuchs, Schnegg, Mayrhuber, Schloffer, Konecny). Das beste Einzelergebnis gelingt der Slowenin Laura Unuk am Spitzenbrett von Baden. Sie kann alle Partien gewinnen. Die Siegerehrung wurde von ÖSB Vizepräsident Johannes Duftner und Ina Anker heute, Sonntag, vor Beginn der Bundesligarunde durchgeführt. (wk, Foto: M. Mussnig)