Im Rahmen des Bundesliga Wochenendes in Grieskirchen wurde am Samstag auch die Frauenmeisterschaft für Mannschaften im Blitzschach durchgeführt. Pamhagen gewinnt in der Aufstellung Eva Repkova, Regina Theissl-Pokorna, Helene Mira und Reka Horvath alle sechs Begegnungen und holt sich damit den Österreichischen Meistertitel vor Baden (Unuk, Trippold, Kordzadze, Stallinger) und Mayrhofen/Zell/Zillertal (Fuchs, Schnegg, Mayrhuber, Schloffer, Konecny). Das beste Einzelergebnis gelingt der Slowenin Laura Unuk am Spitzenbrett von Baden. Sie kann alle Partien gewinnen. Die Siegerehrung wurde von ÖSB Vizepräsident Johannes Duftner und Ina Anker heute, Sonntag, vor Beginn der Bundesligarunde durchgeführt. (wk, Foto: M. Mussnig)
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Anna Muzychuk und Alexandra Kosteniuk gewinnen die Europameisterschaften im Schnell- und Blitzschach in Monaco. Im Schnellschach sichert sich Muzychuk den Titel in der Schlussrunde mit einem Sieg gegen die französiche Sensationsfrau Pauline Guichard. Muzychuk ist nun zugleich Welt- und Europameisterin im Schnellschach. In Monaco gewinnt sie mit neun Punkte aus elf Partien vor Kateryna Lagno (8,5) und Aleksandra Goryachkina (8). Guichard verpasst als Nummer 24 der Setzliste nur wegen der schlechteren Drittwertung eine Medaille. Kosteniuk wird mit ebenfalls acht Punkten Fünfte. Insgesamt waren 91 Spielerinnen aus 19 Nationen am Start. Die besten der acht Österreicherinnen wurden Annika Fröwis und Helene Mira jeweils mit fünfeinhalb Punkten auf den Rängen 47 und 49. Im Blitzbewerb spielte am Sonntag dann Alexandra Kosteniuk groß auf und sichert sich mit 11,5 Punkten aus 13 Partien den Titel vor Kateryna Lagno (10) und Valentina Gunina (9,5). Auch hier gelingt mit Cecila Haussernot (2153) einer Französin mit dem vierten Platz eine große Sensation vor Deutschlands Elisabeth Pähtz. Aus österreichischer Sicht ist der 35. Platz von Annika Fröwis mit sieben Punkten erfreulich. (wk, Foto: ECU)
Das Burgenland gewinnt den 26. Damenvierländerkampf, der traditionell über das Pfingstwochenende diesmal im obersteirischen Admont ausgetragen wurde. Nachdem sowohl das burgenländische als auch das steirische Team in den vorigen Runden die Teams aus Niederösterreich und Oberösterreich besiegt haben, fällt im direkten Duell in der Schlussrunde die Entscheidung um den Titel. Nach spannenden Kämpfen bis zur letzten Minute setzt sich schließlich das Burgenland knapp mit 3½ : 2½. Das Spiel um Platz Drei entscheiden die Niederösterreicherinnen für sich. Die Brettsiege gehen an Daiva Batyte (Brett 1, 2 ½/3), Maria Horvath (Brett 2, 2/2), Renata Kosc (Brett 3, 2,5/3), Magdalena Steiner (Brett 4, 2/3), Sarah Majkovski (Brett 5, 3/3) und Stefanie Posch (Brett 6, 2,5/3). Schiedsrichterin ÖS Rebecca Fritz garantierte den reibungslosen Ablauf des Turniers, Organisatorin Margot Landl sorgte für beste Spielbedingungen in der Raiffeisenbank Admont und das kulturelle Rahmenprogramm im Stift Admont. (wk, Text/Foto: Margot Landl)
Die Georgierin Nana Dzagnidze gewinnt die Frauen Europameisterschaft im Standardschach in Riga mit 8,5 Punkten vor den Russinnen Aleksandra Goryachkina und Alisa Galliamova (beide 8). Die Entscheidung fällt in der Schlussrunde als Dzagnidze mit Schwarz eine Stellung mit Dame gegen drei Leichtfiguren gegen Natalia Pogonina remis halten kann und gleichzeitig Gorychkina gegen Deutschlands Elisabeth Pähtz über ein Remis nicht hinaus kommt. Im Pulk der Verfolger ist Galliamova die Einzige, der gegen Alina Kashlinskaya ein Sieg gelingt. Die Nummer 18 der Setzliste holt so noch überraschend Bronze vor Kateryna Lagno und Mariya Muzychuk, die wie weitere zehn Spielerinnen auf 7,5 Punkte kommen. Elofavoritin Anna Muzychuk erwischt nach gutem Start eine sieglose zweite Turnierhälfte mit 2/5 und muss sich mit dem enttäuschenden 26. Platz zufrieden geben. Veronika Exler und Elisabeth Hapala beenden die EM mit einem Remis gegeneinander. Exler remisiert zum Auftakt vielversprechend gegen Szepkowska und hat mit 3,5/4 noch ein gutes Finale. Dazwischen wollte aber nicht viel gelingen. Hapala spielt überwiegend gegen starke Gegnerinnen und verpasst dabei einige gute Chancen. Ihr Sieg gegen Joanna Worek (2330) zeigt aber das vorhandene Potenzial. Unterm Strich bleiben beide leider unter ihrer Erwartung. Die gewonnenen Erfahrung sollten aber bei den nächsten Einsätzen helfen. (wk, Foto: Turnierseite)